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Europa: wXw: 16 Carat Gold 2020 - Tag 3 Review (08.03.2020): We Love Wrestling Feature Event, wXw Geschäftsführung Media Panel & wXw 16 Carat Gold - Tag 3
Verfasst von MS.de am 09.03.2020, 12:20 Uhr
wXw - 16 Carat Gold - Tag 3, 08.03.2020, Turbinenhalle 1, Oberhausen

We Love Wrestling - Feature Event

Am gestrigen Sonntag gab es nur zwei Shows in der Turbinenhalle, dafür aber auch noch ein ausführliches Panel mit der Geschäftsführung der wXw. Los ging es in der Halle um 12:30 Uhr mit dem Feature Event der wXw.

Im ersten Match, einem Fourway, trafen einige Foreign Allstars des Wochenendes aufeinander. Daniel Makabe traf auf Rust Taylor, Scotty Davis und Anthony Greene. Es entwickelte sich ein kurzweiliger Fourway mit schneller Action von allen Seiten. Highlight für mich war eine Sequenz, in der Daniel Makabe alle drei Gegner gleichzeitig in Submissionholds hatte. Letztendlich gewann aber Scotty Davis gegen Anthony Greene.

Anschließend kam es zum bereits am Vortag aufgebauten Eight Man Tag Team Match zwischen Team wXw (Pretty Bastards, Norman Harras & Oliver Carter) gegen Team Smash Wrestling (Tarik, Brant Banks, Tyson Dux & Sebastian Suave) . Die Kanadier waren natürlich für die Zuschauer die sympathischere Fraktion und hielten sehr lange sehr gut mit, was die Zuschauer teilweise zu großen Jubelstürmen brachte. Dennoch sah man natürlich auch, dass Bobbys Schergen schon einige Matches zusammen bestritten haben und mit grenzwertigen Manövern Vorteile herausholen konnten. So wunderte es nicht, dass Smash verlor, aber nach dem Match sah es nicht so aus, als wären alle Differenzen schon ausgeräumt.

Die nächsten beiden Matches waren wenig aufregend und vergingen recht schnell. Zunächst besiegte Marius Al Ani Chris Ridgeway (ein Match mit vielen Submissionversuchen) und anschließend gab es ein Tag Team Match der Damen zwischen Stephanie Maze und Killer Kelly sowie Baby Allison und Valkyrie. Hier stach für mich Valkyrie hervor, die immer souveräner wirkt. Der Sieg ging an die Combo Maze/Kelly, was Alexander James auf den Plan rief. Dieser regte sich über Killer Kelly auf. Diese wäre immer so lieb, obwohl sie sich darüber aufregt, nicht im Titelgeschehen zu sein. Sie solle sich ein Beispiel an ihm nehmen, denn er zeigt ihr jetzt, was es braucht um Champion zu werden.

Es folgte ein Match gegen CZW World Champion Joe Gazy, im Anbetracht dessen, dass DJ Hyde ankündigte AJ öfter einsetzen zu wollen, eventuell ein Vorgeschmack auf kommende CZW Shows. Gazy sah ganz gut aus gegen seinen Widersacher, musste sich diesem dann aber doch via Submission beugen, ganz zum Unwillen des Publikums.

Ein weiteres vorangekündigtes Match war dann an der Reihe, denn die Young Guns lösten ihren Titleshot vom Vorabend gegen JayAA ein. An diesem Wochenende war alles super, was mit JayAA zu tun hatte und für die Young Guns gilt fast das gleiche. Hier gefiel mir besonders die etwas ruhigere Atmosphäre in der, im Gegensatz zu den Abendveranstaltungen, leereren Halle, durch die man die Kommentar von Skillet und Andy während des Matches hören konnte. Comedy Gold! Dennoch wurden die Guns als hartes, bedrohliches Team präsentiert, sodass das Match nicht darunter litt. In einer Sequenz nutzten JayAA die Spielräume des Referees aus und blieben endlos beide im Ring, um die Rookies mürbe zu machen, was dazu führte, dass Tas einen der Young Guns ausversehen niederstreckte. Besonders Andy hatte Spaß mit den Rookies und so musste Chris Ridgeway, der die beiden begleitete, ansehen, wie JayAA ihren Titel letztendlich doch souverän verteidigten. Ein gutes Match für die Young Guns, von denen man sicher noch viel sehen wird.

Nach dem Match griffen Bobbys Schergen dann JayAA an, doch Julian Pace und Scotty Davis machten den save. JayAA wird es also weiter mit den Ex-Champions zu tun bekommen.

Im Main Event gab es dann noch Shigehiro Irie gegen Walter. Ein Match, das genauso ablief, wie man es erwartet hatte. Zwei Körper, die immer wieder aufeinanderprallen, Walter als Bully, der den Japaner immer wieder drangsalierte, aber Irie ein Kämpfer, der nie zurücksteckte und dann doch irgendwann kleinbeigeben musste, als Walter vom Top Rope auf ihn drauf sprang. Da kann man Irie jedoch kaum einen Vorwurf machen. Ein schöner Abschluss für sein Carat Wochenende.



Note: 3+



wXw Geschäftsführung Media Panel

Anschließend gab es ein etwas längeres Media Panel mit den drei wichtigen Menschen der wXw, nämlich Tassilo Jung, Felix Kohlenberg und Dennis Birkendahl. Ich fasse deren Aussagen nicht chronologisch, sondern für die Person im Block zusammen.

Tas sprach zuerst über David Starr. Dieser durfte nach dem Main Event des zweiten Tages sagen was er wollte, allerdings wussten sie noch nicht, ob es nur eine Livepromo für die Halle wird oder auch auf VoD landet. Starr wusste seit Längerem, was passieren wird und ist damit so professionell umgegangen, wie es nur möglich war. Dies sieht man vor allem an den Matches, die er in den letzten Monaten hatte und daran, dass wie er gegen Gunns 40 Minuten gewrestlet hat. Sie haben nichts als Respekt für David , werden ihn vermissen und können leider nichts weiteres dazu sagen.

Ansonsten ging es um das WWE Network und darum, welche Veränderungen bevorstehen. Auch für die wXw ist das ein wichtiges Thema, allerdings sind sie ebenfalls nur Zuhörer und saugen die News auf, die es zu dem Thema aktuell immer wieder gibt.

Tas wurde gefragt, was an dem Wochenende gut lief und er nannte natürlich das Bandido/Bailey Match, die Ambition Superfights und das Tag Team Experten Gauntlet, bei dem Andy (auf englisch) und Skillet jeweils bei den Kommentatoren saßen. Andys Performance wurde mit Lothar Matthäus verglichen.

Tas sprach auch noch über Tools, mit denen man Reichweiten und Verkäufe einzelnen Announcements/Wrestlern zuordnen kann und wie unterschiedlich die Rezeption im UK und Deutschland ist. Einige Ankündigungen bringen auf dem einen Markt viel und auf dem anderen Markt gar nichts und umgekehrt. Müssen eine Balance finden, vor allem bei so großen Events.

Zu Veit Müller wurde gesagt, dass man nicht so bald mit seiner Rückkehr rechnen soll, da er wenige Tage vor der Show abgesagt hat. Sie wollen mit Wrestlern arbeiten, die auch für die wXw arbeiten wollen und im Moment ist an eine Rückkehr nicht zu denken.

Auf die Frage, warum Karsten Beck am Wochenende nicht zu sehen ist, konnte Tas nicht so viel sagen, da es nicht seine Sache ist darüber zu reden. Das liege bei Karsten selber. Wie viel Geld in den Ring geworfen wurde, haben sie nicht gezählt, Francis Kaspin wird noch einige Monate brauchen bis er wieder zurückkommen kann, nachdem es einige Rückschläge gab.

Abschließend ging es noch um die neue Kommentatorenbesetzung und dies sei keine Entscheidung gegen Rico Bushido, sondern für Andy Jackson, der schon lange mitkommentiert hat, aber nun den nächsten Schritt gehen soll und das geht mit einem neuen Partner besser, weswegen sie Sebastian Hollmichel rübergezogen haben.

Bezüglich der Corona Thematik sagte er, dass er aus der Schweiz kommt und dort mittlerweile alle Veranstaltungen über 150 Leute verboten werden und er sich als einziger im Team deshalb die ganze Zeit Sorgen gemacht hat, wie es mit dem Carat laufen wird. Grundsätzlich war die Planung aber gut, sie mussten zwar Flüge verschieben, weil eine britische Fluggesellschaft insolvent gegangen ist, aber ansonsten hat alles gut geklappt.


Der zweite Mann am Panel war Felix Kohlenberg, der vor allem zu Personalfragen Stellung bezog. Angesprochen auf die Beziehung zur WWE und welche Vorteile sie eigentlich bringen würde, wenn andauernd Wrestler von den Shows abgezogen werden und Tapings parallel zu Großveranstaltungen angesetzt werden, sagte er, dass die wXw das anders empfindet. Sie hatten zuletzt Barthel, Ohno, Ilja, Walter, Devlin, Killer Kelly, Valkyrie da, die sie sonst nicht bekommen hätten. Zudem hätte die WWE für Lio Rush Ersatz geschickt, sie wusste aber nicht wer und haben deshalb schnell den Deal mit Cobb gemacht. Für die wXw ist es keine Einbahnstraße.

Grundsätzlich fehlen mit Starr und Thatcher jetzt wieder neue Main Eventer, doch sie sind an die Situation gewöhnt und werden neue aufbauen. Sie haben deshalb das hungrigste Carat Teilnehmerfeld aller Zeiten zusammengestellt, einige wird man sicher wiedersehen.

Bezüglich Jazzy Gabert gibt es aktuell keine Pläne sie zurückzuholen, aber sag niemals nie. Generell hat die Frauendivision die gleichen Probleme wie der Main Event Bereich der Männer, da mit Toni Storm, Kelly, Valkyrie einige Damen schnell wegbrachen. Kelly wird man nun aber wieder öfter sehen (ist wohl nicht mehr bei NXT UK), Leyla Hirsch wird wiederkommen und Femme Fatales ist auch schon wieder geplant, wo einige neue Damen getestet werden.

Das Showcase empfand er als interessant und ist auch für einige Wrestler eine Art Try Out bei wXw gewesen, weswegen alle sehr engagiert waren. Bevor sie zu Wrestling Deutschland zurückkehren, würden sie im nächsten Jahr lieber wieder ihre Partnerpromotions präsentieren.


Der dritte Mann in der Runde war Dennis Birkendahl. Auch er sprach darüber, dass die WWE Beziehung in beide Richtungen geht und war traurig als Lio Rush absagte, da man an den Ticketverkäufen sehen konnte, dass er für die meisten Verkäufe verantwortlich war. Zu Kellys Status kann nur sie was sagen, aber wenn man sieht, dass sie bei Rev-Pro antritt, kann man sich denken was los ist (s. oben).

Lucky Kid wird im Jahre 2020 ein absoluter Fokuspunkt sein. 2019 war sehr interessant und aktuell läuft mit ihm alles nach Plan.

Alex Shelley wollen sie gerne als bald wie möglich bringen, aber genaueres zu seinem Einsatz am Wochenende konnten sie nicht sagen. Er hätte ein Match gehabt.

Es wurde über einige Talente aus der Academy gesprochen. Stephanie Maze, Crimson und Anil Marik sollte man auf der Liste haben im Main Roster.

Sie lieben es, dass Robert Dreissker neuer Headcoach ist, da nun jemand da ist, der regelmäßig da ist und so können alle in der Academy Fortschritte erzielen. Er hat sich gut eingelebt (vor allem im IKEA) und hat sehr gute Arbeit geleistet in den letzten sechs Wochen. Den Job hat er sich dadurch besorgt, dass er den Job quasi schon vorher gemacht hat, deswegen war er die erste Wahl.

Dann gab es noch Lob für Timothy Thatcher, der einer der größten Influencer für die wXw war. Sie wünschen ihm alles Glück der Welt. Thatcher selber wollte sich für den Superfight Ikeda vs Ishikawa einfliegen und kam mit der Idee an, dass er dann ja auch das Match am Sonntag machen könnte. Das zeigt die Liebe, die Thatcher für Wrestling und die wXw empfindet. Das sah man auch daran, dass er stets allen half, egal ob im Main Roster oder der Academy.



wXw 16 Carat Gold – Tag 3



Der dritte Abend des Carats steht traditionell im Zeichen des Carat Finales. Vier Männer haben noch Chancen auf die Trophäe, nur einer kann sie gewinnen! Zudem wird Timothy Thatcher seinen Abschied von der wXw feiern.

Der Event startet erst einmal mit der ersten Turnieraction. Alle sind heiß wie Frittenfett und gespannt auf die erste Paarung, die Jurn Simmons gegen Mike Bailey lautet. Jurn war für viele der Siegertipp, Bailey catchte sich am Vorabend in die Herzen der Fans. Zu Beginn zeigte Jurn seine pure Power und konnte den flippigen Kanadier des Öfteren zu Boden bringen und auf diesem halten. Die Wende in dem Match kam dann als Jurn einen Moonsault danebensetzte und so Bailey ins Match zurückholte. Dieser zeigte einige Tritte und Knieattacken und holte sich so mit dem Flamingo Driver den Sieg.

Im zweiten Halbfinale treffen somit Eddie Kingston und Cara Noir aufeinander. Letzterer zeigte seinen epischen Entrance, bei dem die Halle komplett hinter ihm stand, während Kingston ohne irgendwelche Regung direkt zum Ring marschierte und seinen Entrance in zehn Sekunden durchzog. Kingston legte sich natürlich mit der Crowd an, was gar nicht nötig gewesen wäre, da die eh auf Noirs Seite waren. Cara musste einiges einstecken, wirkte aber keinesfalls komplett unterlegen die Rotation am Vortag. Und deshalb konnte er sich auch nach gar nicht so langer Zeit durchsetzen und Eddies Träume zerbrechen.

Es folgte Amale, die sich zum Ring aufmachte, um ihr Titelmatch abzuhalten. Bevor es losging kam Levaniel rein und huldigte seiner Prinzessin der Sterne. Er gab Amale das Mikrofon, die Kelly als schwach und ängstlich einschätzte. Diese betrat dann auch die Halle, gab aber an, dass sie nicht gegen Amale antreten wird, da sie sich das Titelmatch erkämpfen will und es nicht geschenkt haben will. Kelly spricht über ihren ersten Titelgewinn und wie es war die Chance zu bekommen. Dies will sie jetzt jemand anderem ermöglichen und deswegen bekommt Stephanie Maze das Titelmatch.

Das Match war solide, viele waren aber still, da sie nicht so viel mit Maze anfangen konnten und Amale ja eh kaum Sympathien auf ihrer Seite hat. Irgendwann kamen Kelly, Melanie und Alpha Kevin zum Ring um Stimmung zu machen und Maze hatte gute Nearfalls. Letztendlich reichte es aber nicht und Amale verteidigte standesgemäß ihren Titel.

Nach dem Match baut sich gerade ein Streit zwischen Levaniel und Kevin aus, als AJ in den Ring stürmt und beide einfach umhaut. Er beschimpft Kelly als schwaches Mädchen, die nur geliebt werden will. Er macht ihr klar, dass es die Fans sind oder er es ist. Sie muss sich entscheiden. Kelly verschwindet, AJ schaut ihr hinterher und verpasst Levaniel noch mal seinen Finisher.

Es folgt der Abschied von Thatcher in einem Match zwischen Walter/Ikeda und Thatcher/Ishikawa. Die Halle feiert Thatcher, dieser will aber Chants für Ishikawa, die der auch bekommt. Thatcher blüht richtig auf und feuert seinen Partner an, der sich gegen die bulligen und ebenso harten Widersacher behaupten muss, die auch noch das Regelbuch komplett ausreizen. Dennoch bekommt jeder seine Minuten, in denen er scheinen kann. Es gibt viel Härte, einige Submissions und am Ende den Sieg für Thatcher/Ishikawa, die gleichzeitig ihre Gegner in die Submission nehmen, wo Ikeda dann gegen Thatcher abklopft.

Nach dem Match spielt Walter kurz den Bully, beruhigt sich dann aber wieder und es gibt Handshakes bzw. Fußshakes. Ishikawa, Walter und Ikeda lassen Thatcher die Bühne und dieser ist mit einem Mikro alleine im Ring. Die Fans rasten völlig aus und chanten für Thatcher, der sichtlich überfordert wirkt, gar nicht erst anfängt irgendwas zu sagen, sondern nur die Ringmatte küsst und gehen will. Das komplette Roster blockiert aber den Entrancebereich, sodass Thatcher mit Tränen in den Augen den Seitenausgang nimmt, all das unter ohrenbetäubendem Lärm der Zuschauer, die Thatcher wirklich lieben.

Nach der Pause sollte es mit dem Shotguntitelmatch zwischen Ilja und Avalanche losgehen und beide Kontrahenten befanden sich schon im Ring als eine Überraschung angekündigt wurde. Alexander Wolfe betrat unter tosendem Applaus die Halle und macht das Match zu einem Threeway. Ein gutes Match, bei dem alle Männer sich gegenseitig in Härte zu übertreffen versuchten und auf ihre Vergangenheit miteinander eingingen. Immer wenn Ilja etwas ausgeschlossen wird, versucht er sich in den Mittelpunkt zu drängen und nimmt es teilweise auch gut mit zwei Gegnern auf. Am Ende zeigt Ilja den Torpedo gegen Avalanche, kassiert dann eine Powerbomb von Wolfe und wir haben einen neuen Champion.

Wolfe spricht über den Titel, den er zuletzt vor fünf Jahren trug und gibt an ihn nicht mitnehmen zu können in die USA. Nach einigen Chants überlegt er es sich aber anders und kündigt an in Deutschland zu bleiben, bis ihn jemand besiegen kann. Dies ist eine Herausforderung für das komplette Roster. Auf dem Titan Tron erscheint das Auge, das Lucky ablenkte, doch es erscheinen zwei in schwarz gekleidete Männer, die Wolfe attackieren. Lucky Kid rennt direkt zum Ring, schließt sich den Angreifern aber an und erkärt danach seine Beweggründe. Er war immer nur der Sidekick von anderen bei RISE oder Schadenfreude, das ist nun vorbei. Nachdem die Fans und das Office Lucky fallen ließen, lässt er nun ebenfalls Lucky fallen und tritt unter seinem Geburtsnamen Metehan an. Es gibt noch eine ermunternde Backpfeife für seine neuen Kollegen und dann verlässt die Gruppe, von nun an bekannt als Ezel (und damit schon einen Namen im Gegensatz zu Bobbys Schergen), die Halle.



Es folgt das typische Flippy Six Man Tag Team Match zwischen Hector, Puma King und Black Taurus auf der einen und Pace, Cobb, Bandido auf der anderen Seite. Es ist das typische Spotmatch und findet unter Lucha Rules statt. Alle diven wild hin und her und ich glaube man beschreibt es am besten als das typische Dritttagesmatch, das allerdings so gut war, dass die Zuschauer wieder Geld in den Ring schmissen und die Mexikaner danach minutenlang gefeiert wurden. Kann man so machen.



Abschließend stand dann das große Finale statt. Cara Noir gegen Mike Bailey. Ersterer hatte schon Probleme, seinen Entrance durchzuziehen und ging somit als Underdog ins Finale, da Bailey frisch und fit wirkte. Bailey zerstörte Cara Noir nach allen Regeln der Kunst, doch dieser gab nicht auf und befreite sich aus allen Covern, sodass Bailey sogar Tas bat das Match doch bitte abzubrechen. Er sprach auch immer wieder mit Cara, der aber nur auf sein Herz klopfte und signalisierte weiterzumachen. Caras Verhalten führte zu hinreichenden Aggressionen beim sonst so besonnen Bailey. Cara ist verzweifelt und beißt Bailey sogar in den Fuß, doch nichts scheint dauerhaft zu helfen. Bailey schießt sich aber zwei Mal selber in den Fuß als er seine Moonsault Kniestöße sowohl auf dem Apron, als auch auf der Rampe verfehlt und Cara so ins Match holt. Nach letzterer Aktion wird Bailey auf der Rampe auch gleich ausgechoked und taumelt in den Ring. Dort hat Cara zum ersten Mal die Initiative und verpasst Bailey alle möglichen Moves, bevor der Blackout Sleeper dann zum Turniersieg reicht.

Cara Noir feiert dann noch auf der Rampe und im Ring im Konfettiregen, es gibt aber keine Promo mehr und so endet wXw 16 Carat Gold 2020.




Top 3 Momente des ersten Tages:

- Flippy Floppy Six Man Lucha Tag
- Turnierfinale
- Metehans Promo und Stablegründung


Fazit:

Der dritte Tag hatte auch wieder grundsolide bis gute Matches mit den beiden Ausreißern zum Ende, die die Show auf jeden Fall noch aufgewertet haben. Mit Cara Noir gewinnt ein Außenseiter, den ich zwar auf dem Zettel hatte, das Turnier. Die Frage ist, wie oft er, Bailey und andere interessante Wrestler wie Makabe, Davis, die Young Guns in Zukunft gebucht werden können oder ob die wXw sich auf JayAA, Avalanche, Bobbys Schergen und Ezel konzentrieren wird.

Note: 2

(geschrieben von unserem Redakteur Otto Addo)


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