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Europa: wXw World Tag Team Festival - Tag 2 - Bericht
Verfasst von Griese am 06.10.2019, 10:49 Uhr
wXw – World Tag Team Festival – Tag 2, 05.10.2019, Turbinenhalle Oberhausen


Femmes Fatales

Der zweite Tag begann mit Femmes Fatales und auch wenn es, ebenso wie bei den Tag Teams ein Turnier war, so bot es durch seine Kürze und die Tatsache, dass wir Singles Matches sahen, eine willkommene Abwechslung zu den Shows am Abend.



Die Vorrunde begann mit Martina gegen Wesna. Sehr kurzweilig, sehr unterhaltsam, da Martina sich im Gegensatz zu 2-3 Jahren zuvor echt extrem gesteigert hat. Wesna ist natürlich eh eine Institution. Kurze Matchstory: Wesna als Veteranin und vor allem stärkere Frau vermöbelt Martina, bis die irgendwann doch mal durchbrechen kann und am Ende überraschend gewinnt. Kann man so machen.

Im zweiten Match traf Leyla Hirsch auf Sammii Jayne und hier sah man schon, dass Leyla Hirsch heute viele Fans gewinnen wird und weit kommen kann. Nach so kurzer Zeit in der wXw ist sie schon direkt angekommen und zeigte eine beherzte Performance. Sicherlich das Schwächste ihrer Matches an dem Tag, aber trotzdem grundsolide.

Anschließend gab es Baby Allison gegen Lana Austin und vielleicht das schwächste Match der Show. Vorweg: Lana Austins Theme haben wir alle auch jetzt noch im Ohr und werden es wohl in jeder Minute mitsummen. Das Match hatte eine schwache Matchstory (Es ging um Lana Austins Hintern) und Baby Allison wirkte komplett roh. Auch vom Gimmick her hatte ich keine Ahnung, wo sie zwischen Hexenkult, bitchigem Gehabe und Dubstep-Entrance steht. Zum Glück gewann Lana und zeigte dann noch, dass es besser geht.

Abschließend durfte LuFisto dann noch die junge Vicious Vivien squashen. Diese brachte 1-2 Schläge an, war aber als kurzfristiger Ersatz keine Gefahr für die über 20 Jahre lang catchende Veteranin.

Ab dem Halbfinale zog es dann etwas an. Leyla Hirsch arbeitete weiter an ihrer Breakout Performance und gewann ein gutes Match gegen Martina. Auf der anderen Seite verlange Lana Austin ihrer Gegnerin LuFisto auch einiges ab und verlor nur knapp ihr Halbfinale. So hatten wir dann im Finale die junge, neue Wrestlerin Leyla Hirsch und die Veteranin LuFisto. Eine perfekte Formel wie sich später zeigen sollte.

Nach der Pause gab es aber erst einmal das Titelmatch und vor allem Titelmatches an diesem Wochenende zeigte die wXw einige Montagen, bei denen alle bisherigen Champions und damit die Geschichte des Titels gewürdigt wurden. Das Publikum hatte auch zu allen Titelträgern eine Meinung. Schön!

Das Match selber war dann eher einfach nur solide. Amale verteidigte ihren Titel wie so oft etwas dubios und feierte sich dann selber, während Faye Jackson einfach noch nicht so weit ist. Eine Pflichtverteidigung, die aber gut geklappt hat. Nach dem Match schmissen einige französische Anhänger Rosen in den Ring, die Amale aber zertrampelte. Das war vielleicht der Moment, der von diesem Match bleiben wird.

Meiko Satomura wurde für die Anniversary-Show angekündigt. Die Halle fand das gut! Sie löst ihr Titelmatch ein.

Dann gab es aber das Finale und ich muss wirklich sagen, dass es bis dahin das Match des Wochenendes war. Leyla Hirsch und LuFisto gaben es sich richtig und rissen die Hütte ab. Um den Ring war etwas mehr Platz, da es leerer war als Abends und so ließen die Zuschauer etwas Platz zwischen den Reihen, damit man besser und gemütlicher sehen kann. An einem Zeitpunkt gab es eine Submission und plötzlich drückten alle Zuschauer zum Ring, um sehen zu können was passiert und blieben dann den Rest des Matches so stehen. Ein richtig cooler Moment, der auch auf VoD gut ankommen dürfte. Leyla stand mehrfach kurz vor dem Sieg, doch am Ende gewann die Veteranin und kündigte dann an, ihr Retirement zu verschieben und sich am morgigen Sonntag den Titel zu holen. Auf das Match freue ich mich immens!


Fazit

Ein kleines, kompaktes Turnier, das sich von Runde zu Runde steigerte und in einem fulminanten Finale mündete. Kann man sicherlich auch auf VoD gut weggucken. Wenn man nur das Beste Match sehen will, dann muss man einfach das Finale gucken.

Note: 2



WTTF – Nacht 2

Dieses Mal gab es keinen Angle vor der Show, was aber auch gut war, da ich später an der Halle war als gestern. Dieses Mal verfolgte ich die Show nicht vom Balkon, sondern direkt am Ring. Die Abwechslung ist einfach gut und bei dem Titelmatch wollte ich einfach dicht dran sein und die Atmosphäre einsaugen. Es hat sich gelohnt. Videoqualität, Ausleuchtung, Ton etc. war wie auch gestern top.

Die Show begann gleich fetzig mit Lucky Kid vs. Jonathan Gresham. Und hier bekam man genau das, was man von beiden erwartet. Ein schnelles, hartes Match mit einigen wirklich großartigen Momenten. Die Frage war nur, wer siegreich sein darf, doch Lucky bekam schon vor dem Match eine kleine Videosequenz, wo er mit Kyle Fletcher diskutierte und extrem zerfressen wirkte. So überrascht es dann nicht, dass Gresham nach seinem gestrigen Sieg auch heute siegen konnte. Ein starkes Wochenende für ihn und wenn er heute noch mal gewinnt, könnte er auch mal in Richtung Titel gehen, während Lucky etwas anderes zu tun hat, wie sich später noch zeigte.

Avalanche gegen Alexander Dean war dann eine grundsolide Titelverteidigung, ohne dass Dean je Chancen auf den Sieg hatte. Die Halle stand natürlich geschlossen hinter der Lawine, die Stimmung war gut, das Match solide.



Dann ging es mit dem Turnier und damit mit Starr/Harras gegen die Pretty Bastards weiter.
Starkes Feeling, wenn man nicht weiß, wer nun gegeneinander antritt. Das Match drehte sich zu einem Großteil wieder im Harras, der der Aktivposten bei seinem Team war. Er war auch extrem over und zeigte einige starke Aktionen. Natürlich war auch Stripper Ahura am Start und sorgte zusammen mit David Starr für einen der Momente des Abends, als er seine Hose ausziehen wollte, dies aber nicht schaffte, da er von Starr unterbrochen wurde. Starr zeigte dann einen Canadian Destroyer und die Hose flog in hohem Bogen aus dem Ring. Herrlich. Letztlich gewannen dann die Bastards, die ich ja als Kandidat auf der Rechnung hatte, nach einem Fehler von Harras, der Starr mit einem Uppercut ausschaltete.
Das zweite Turniermatch verpasste ich dann, da es nur wenige Sekunden ging und ich gerade gewisse Örtlichkeiten besuchte. Die Ablenkung von Lucky Kid ist aber natürlich folgerichtig und spült nun die Arrows ins Finale, die gestern überzeugten. Ein Kandidat für den Sieg sind sie meiner Meinung nach nicht, aber es freut mich natürlich für die beiden.

Das letzte Halbfinalmatch folgte dann zwischen Lorcan/Burch und den Workhorsemen, die bisher für mich das Team des Turniers sind. Richtig harte Aktionen von JD Drake, der der MVP des Matches war und die beiden NXTler lange dominierte. Seinen Partner schleifte er ein wenig durch, aber zusammen hatten sie lange die Kontrolle im Match. Letztendlich waren die Nehmerqualitäten von Lorcan/Burch aber zu viel und sie konnten dann doch den Sieg holen. Nach dem Match, das bis dahin das Match der Nacht war, wurden alle vier Teilnehmer auch ausgiebig gefeiert.

Anschließend wurde Robbie Brookside für die Hall of Fame angekündigt. Er wird bei Anniversary eingeführt.

Danach gab es die Pause, die ich auch dringend gebrauchen kann. Wenn ihr Fußball Fans seid, dann googelt mal „Newcastle Fan punches Horse“.

Nach der Pause ging es dann mit einem Fourway weiter, an dem Emil Sitoci leider nicht teilnahm. Zumindest nicht offiziell, denn der Ringrichter Felix Schulz deutete an, dass man nie weiß, wer unter einer Maske steckt. Flamita, Rotation, Rust Taylor und Kyle Fletcher zeigten ein schnelles, abwechslungsreiches Match. Der typische Fourway mit einigen beeindruckenden High Flying Aktionen und einigem Humor. Flamita gewann und tritt damit heute gegen Avalanche um den Titel an. Das dürfte ein unterhaltsames Match werden.

Anschließend gab es ein Tag Team Match und als die Anti Fun Police angekündigt wurde, hoffte ich einfach nur, dass JayAA rauskommt. Ich tippte die Worte schon mal in den Ticker und konnte dann zum Glück auf Absenden drücken. Wie ihr sicher mitbekommen habt, war es ein pures Comedy Match, was beim Beschreiben niemals so gut wegkommen kann, wie beim Sehen. Guckt es euch einfach an. Viele Fans um mich herum stöhnten am Anfang, weil sie kein Bock auf Comedy hatten und sagten dann nach dem Match, dass es das beste Comedy Match seit Ewigkeiten war. Für die Interessierten, dann kurz noch der Ablauf, allerdings ohne Gewähr, dass ich nicht irgendwas vergesse.

JayAA kamen mit Wasserpistole, Wassereimer in den Ring und bespritzten die Zuschauer ausgiebig; Geldstrafe von TAS für 30ct aufgrund des Vergehens, Andy bespritzte aber auch TAS und so gab es noch mal 150€ oben drauf; ein Fan erbarmte sich und zahlte die 30ct Anzahlung; Waffenduell zwischen Andy (Wasserpistole) und Santos (Fingerpistole), Skillet hatte eine Zucchini und Dunne ein dickes Kochmesser; alle flehen Dunne an, das Messer wegzulegen; Skillet bekommt das Messer und schneidet die Zucchini, da man die nur gekocht essen kann; der Koch holt die Zucchini ab; Santos erschießt Andy, der daraufhin minutenlang einfach nur tot im Ring liegt; Officer Schürle und Chief Dunne treffen in einer Spidermansequenz aufeinander; Skillet versucht mit einer Fanta die Wiederbelebung Andys, wird aber von der AFP aufgehalten; Kaspin betritt den Ring und belebt Andytaker wieder; Andy erschießt alle anderen mit einer imaginären Maschinenpistole; einige Ringrichter wollen Andy aufhalten, werden aber auch erschossen; Thommy Gießen wird erschossen; JayAA gewinnen, als Kaspin den Pin durchzählt; Alle toten werden mit FANTA wiederbelebt

Bitte guckt es einfach selber, es war der Spaß meines Lebens.





Und genau da knüpfte dann der Main Event an, der auf ganze andere Weise ebenso herausragend war. Die Halle stand zu 110% hinter Thatcher, auch schon während des Entrances von Gunns hörte man nur „Thatcher Wonderland“ Chants. Das Match startete, dann langsam, aber spätestens als Gunns dann wieder ins Auge des Gegners griff und Thatcher wie ein Schwein bluetete, ging es ab und wurde richtig intensiv. Das Publikum blieb die ganze Zeit am Ball und unterstützte Thatcher, der schließlich auch oft extrem knapp vor dem Sieg stand. Bobby Gunns konnte sich irgendwie immer befreien und alle befürchteten, dass es nicht reichen würde, vor allem, da Gunns dem Sleeperhold immer wieder entkommen konnte. Irgendwann war es dann aber soweit und es gab kein Entkommen mehr. Die Halle explodierte komplett und es war einer der glücklichsten Wrestlingmomente in meinem Leben. Thatcher ist Champion, feierte ausgiebig, aber nicht ausufernd. Wir alle gingen glücklich nach Hause



Fazit

Eine tolle Show und eine klare Steigerung zu Nacht 1. Ehrlich gesagt kann man die ganze Show gucken. Wenn man nur wenig Zeit/Lust hat, dann aber bitte die letzten beiden Matches gucken. Beide waren auf ihre Art absolut herausragend, an den Nerven zehrend und zeigen einem die ganze Bandbreite des Wrestlings. Aber auch der Fourway, der Opener und die Turniermatches waren allesamt gut und können ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden.

Note: 1

geschrieben von unserem Teammitglied & Moderator "Hermann Rieger"


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