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Europa: wXw World Tag Team Festival 2019 - Tag 1 & Media Panels - Bericht
Verfasst von Griese am 05.10.2019, 11:09 Uhr
wXw – World Tag Team Festival – Tag 1, 04.10.2019, Turbinenhalle Oberhausen


Media-Panels

Ich habe schon 2-3 einzelne Oberhausen Shows vor einigen Jahren besucht, doch das WTTF ist das erste wXw Komplettwochenende. Los ging es schon vor der Shows mit einigen Wrestler-Panels, bei der die als Presse akkreditierten Zuschauer jeweils für ca. 20 Minuten Fragen stellen durften. Folgende Wrestler waren anzutreffen: Avalanche, The Crown (zusammen), Workhorsemen (zusammen), Russ Taylor

Bei Avalanche kam ich aufgrund meiner lokalen Unerfahrenheit leider zu spät (ich fand den richtigen Eingang nicht) und bekam so nur noch das Ende mit. Hier gab er an, bald vom Wrestling leben zu wollen, denn ein 40 Stunden Job und das Wrestling lassen sich schlecht vereinbaren. 2020 oder 2021 soll dieses Ziel erreicht werden.

Als nächstes kam The Crown auf die Bühne. Beide saßen sehr launig nebeneinander und genossen die Zeit beim Panel. Jurn regte sich auf, wenn die Fragen an James gingen und umgekehrt. Es war ein kurzweiliges von freundschaftlichem Gezanke geprägtes Gespräch. (Gründe findet man evtl. im Showverlauf). Alexander James sprach ein wenig über seine Rolle als Academy Trainer und verglich seine Karriere mit der von Drew Gulak, der auch früh andere Wrestler trainierte. Norman Harras sei ein talentierter Auszubildender (Der Beweis dafür folgte ebenfalls später), doch es gäbe auch noch andere talentierte Leute in der Academy. Namen nannte er aber keine, um keine Erwartungshaltung zu schüren. Beide wurden noch zum Wrestlemania-Wochenende gefragt und ob sie dort wieder antreten wollen. Alexander James würde es gerne tun, Jurn nicht, da er New York hasste. James erklärte ihm dann den Unterschied zwischen New York und Florida. Herrlich. Anschließend redete Jurn noch einige Minuten über Godzilla und über verschiedene TV Serien wie GoT und Vikings, die den aktuellen Look von The Crown inspirieren. Zudem sprach er über seinen Monat im UK und gab an, dass zwei Wochen mit Julian Pace die schlimmsten in seinem Leben waren.

Anschließend waren die Workhorsemen am Start. Drake sprach über seinen Namensvetter und stellte klar, dass er der einzig wahre James Drake sei. Beide sprachen über Inner Circle und mochten die Intimität. Zudem lobten sie den Staff, der trotz Stromausfalls eine Lösung hinbekam, sodass die Show weitergehen konnte. Generell fanden sie die neuen Lichtverhältnisse sehr passend und schlugen vor, es in Zukunft einfach mit Absicht so ähnlich zu gestalten. Beide sprachen dann noch über WWE Tryouts und gaben an, dass sie noch keine hatten. Wenn man allerdings bei Evolve in Matches gegen WALTER und KUSHIDA gebookt wird, dann ist das wie ein Try Out, da die Entscheider auf jeden Fall zuschauen würden und man durch solche Gegner getestet wird. Drake sprach dann noch über seine Matches mit WALTER und vor allem das Zweite fand er fantastisch, auch wenn ihm danach alles weh tat.

Zum Abschluss war noch Russ Taylor zu Gast. Er sprach über PWG und wie er erst als Fan zu den Shows ging und dann als Wrestler dort auftreten durfte. Er verglich die Atmosphäre von PWG und Inner Circle und will gerne wieder in der Academy auftreten. Zudem wollte er schon ewig zur wXw, da Thatcher es so angepriesen hat und hofft, sich bei Ambition beweisen zu können, sodass die wXw ihn wiederholt. Sein größter Traum ist es, einen Vertrag in einer großen Promotion zu bekommen und 2012 stand ein WWE Engagement schon zu 99% fest, platzte aber in letzter Sekunde. Damals dachte er, dass es das Schlimmste auf der Welt sei, mittlerweile weiß er, dass es nur darum geht zufrieden zu sein und dass der Schritt damals zu früh gekommen wäre.



Eindrücke aus der Halle

Wer regelmäßig in Oberhausen ist oder die Shows auf wXw NOW anschaut weiß, dass die Halle schon seit Jahren großartig aussieht und dies ist auch in diesem Jahr der Fall. Wie üblich sind drei Seiten des Rings mit Stehern und eine Seite mit Sitzplätzen abgedeckt. Auf der rechten Seite gibt es zudem eine Erhöhung, wo hinten auch sehr viel Platz für Merchandise und Wrestlerfotos gemacht wurde. So hat man zum einen genug Platz zum Einkaufen, aber auch noch mal eine Möglichkeit sich etwas erhöht hinzustellen und über die ersten 4-5 Reihen rüberzugucken.

Eine halbe Stunde vor Showbeginn sah es so aus:


Generell muss ich sagen, dass die Produktionsqualität fantastisch ist. Die Stage sieht mit ihren vier Bildschirmen richtig gut aus und fast alle Teams haben spezielle Entrancevideos bekommen, die auf diesen Projektionsflächen wirklich großartig aussehen und ein Big Time Feeling erzeugen. Der Ton war von meiner Position auch gut und so konnte man bei Promos alles verstehen. Auch die Entrancemusik klang super und war nicht übersteuert. Von dieser Seite gibt es von mir nichts zu meckern.



Die Show

Schon gut eine halbe Stunde vor Showbeginn ertönte die Theme des Sportlichen Leiters, Karsten Beck, der sich zu den vielen Absagen äußerte und trotzdem ein großartiges Turnier versprach. Er wurde von Amale unterbrochen, die als Titelträgerin forderte, auf der Card zu sein. Faye Jackson kam raus und es entbrannte ein kurzes Streitgespräch, bis zur Freude aller Levaniel die Halle betrat und sich auf die Seite von Amale stellte. Er beleidigte Faye ziemlich brachial und wollte mit Amale ins Himmelschloss aufsteigen. Dies rief Mike Schwarz auf den Plan, der einfach nur jemandem auf die Fresse geben wollte. Karsten Beck erkannte seine Chance und setzte ein Mixed Tag Team Match für später an. Eine kurzweilige Promo zur Überbrückung der Wartezeit und mit Levaniel eines der ersten Highlights des Abends. Schön!

Das Turnier begann dann später mit der Wrestlerparade:



Die Show begann dann mit dem ersten Match: Jay-AA gegen die Bastards. Ein schöner Opener, denn beide Teams als Locals in der wXw haben ihre Fanbase und so kam gleich richtig Stimmung in die Bude. Zu Beginn gab es die üblichen Sperenzchen von Andy, der eine Fanta fand und sie ähnlich over brachte wie Chris Jericho die WIENER bei AEW. Ansonsten strippte Ahura noch im Match und beide Teams schenkten sich nichts. Ein kurzweiliger Opener, bei dem die Bastards dann, für mich nicht überraschend, den Sieg davon tragen durften. Jay-AA werden wohl noch anders gebraucht und die Bastards brauchen ein paar Siege, um dann die Story mit Vollgasteren wieder aufzunehmen.

Im zweiten Match trafen der Purge Club und Schadenfreude aufeinander. Hier ging es brachialer zu Werke, was die Story ja auch erforderte. Es gab einige Phasen längerer Dominanz, ohne dass es je zäh wurde. Lucky war richtig over und sorgte zwischenzeitlich auch für die Highlights als One Man Wrecking Crew. Am Ende half aber alles nichts und der Purge Club konnte nach Schiedsrichterablenkung und dem Einsatz von Schlagstöcken das Match für sich entscheiden. Für mich kein Wunder, dass der Purge Club nicht sein erstes Match verliert. Lucky signalisierte danach, dass es noch nicht vorbei sei.

Post-Match Promo des Purge Clubs:



Dann gab es Singles Action und was soll ich sagen? Gresham und Flamita taten, was sie eben tun. Kein Wunder, dass Flamita am Ende 16 Carat Chants erntete und auch Gresham mit großem Applaus bedacht wurde. Beide zeigten natürlich das schnellste Match des Abends mit einigen High Risk Moves und viel Flippy Flippy. Dennoch achtete man darauf, dass die Matchstory passte und so griff Gresham immer wieder den Arm von Flamita an, an dem er ihn am Ende mit einem Aufgabegriff auch zum Abklopfen brachte. Erstes Highlight des Abends!

Im vierten Match gab es dann die Workhorsemen gegen die Anti Fun Police und hier gab es zum einen den Clash der beiden Kampfbrummer Drake und Santos, die beide einen Lucha Hoss Fight austrugen und natürlich auch etwas Comedy von der Anti Fun Police. Wohl eines der kürzeren Matches, aber so war es dann eben auch kurzweilig und genau das richtige zu dem Zeitpunkt.

Post-Match Promo der Workhorsemen:




Anschließend gab es dann The Crown gegen Starr/Harras und Harras musste ja bereits bei Inner Circle einiges einstecken. Dies ging hier so weiter, denn ca. 9 Minuten bekam er auf die Fresse und konnte nicht Starr einwechseln. Das war für mich schon fast etwas zu lang und komischerweise konnte Starr auch nicht richtig aufräumen und wechselte Harras schnell wieder ein. Generell lag der Fokus klar auf Harras, der gegen Ende aus jedem Cover rauskam und dann den Einroller schaffte. Wenn sie das so weiterbooken, dann haben wir bald Super-Harras in der wXw. Nach dem Match teaste Jurn an, den Unterlegenen James niederzuschlagen, doch es gab die Umarmung, nur damit James dann Jurn niederschlagen durfte. The Crown sind damit Geschichte.

Post-Match Promo von Starr/Harras:




Danach war Pause und im Anschluss ging es mit dem Mixed-Tag weiter, das vor der Show angesetzt wurde.. Ehrlich gesagt vielleicht das Low-Light des Abends, vielleicht auch wegen der Positionierung, aber man merkte, dass es nicht so wichtig war und die Wrestler brachten die Crowd auch nicht richtig hinter sich. Levaniel schlug Faye, wurde daraufhin von ihr verdroschen und von Schwarz gepinnt. Mehr gibt es da nicht zu sagen.

Das vorletzte Turniermatch stand an und hier bekamen die Arrows vor dem Match ein richtig schönes Interviewvideo, in dem sie angaben kein Ersatz zu sein und von der wXw seit 2015 eingesetzt, aber unten gehalten zu werden. Das gab richtig Profil und so gewannen sie natürlich gegen ihre Gegner. Das Match war für mich etwas zäh, kann aber auch an meiner mangelnden Kenntnis der Teams und der Cardplatzierung liegen. Auf dem Board fanden es ja einige toll. Krass dann, dass Ikarus mit einem Gegner auf die Pressetribüne brawlte und anschließend auch vom Balkon sprang. Das führte im Anschluss dann zum Sieg im Ring und so freue ich mich auf die Arrows morgen und auf den Chant des Abends:

„Que será, será
Whatever will be, will be
The Arrows of Hungary
Que será, será“


Ikarus kommt der Sonne nicht zu nah:


Abschließend gab es dann den heißersehnten Main Event und man spürte die ganze Zeit, dass die Anspannung in der Luft lag. Das Match war genau wie erwartet. Viel auf der Matte, viel mit der flachen Hand ins Gesicht oder auf die Brust. Beide Teams versuchten sich in ihrem Bereich zu übertreffen und so kam es zu einem offenen, engen Match, bei dem am Ende der Funken leider nicht zu 100% bei mir übersprang. Das Ende kam dann auch relativ fix und knapp vor 23 Uhr ähnlich wie in Hamburg etwas früh und antiklimatisch. Dennoch kann ich objektiv sagen, dass es ein tolles Match war. Und auch die Szenen nach dem Match waren toll, als beide Teams sich noch mal gegenseitig lobten.

Im Turnier verbleiben:

Pretty Bastards
Purge Club
Workhorsemen
Starr/Harras
Arrows of Hungary
Lorcan/Burch


Fazit

Eine Show mit Matches im guten und Matches im befriedigenden Bereich. Das ganz große Highlight fehlte mir, aber alles war auf einem echt soliden bis guten Niveau und lässt Steigerungsmöglichkeiten für heute und morgen, wenn auch die Zahl der Turniermatches sinkt und man allen Teams die Möglichkeit geben kann, anders zu scheinen.

Top 3 Matches:

Flamita vs. Gresham, Purge Club vs. Schadenfreude, Müller/Thatcher vs. Lorcan/Burch

Note: 2-



geschrieben von unserem Teammitglied & Moderator "Hermann Rieger"


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