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Europa: Erfahrungsbericht: Wrestling-Training in der Wrestlingschule "The Wright Stuff" von Alex Wright
Verfasst von Griese am 04.09.2019, 11:44 Uhr
Unser CyBoard User "€ZAKI" hat vor Kurzem ein Wrestling-Probetraining besucht und dazu einige Eindrücke niedergeschrieben.

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Wie das wohl wäre, wenn ich im Ring stehen würde?
Hätte ich das Zeug um Wrestler zu werden?
Ist Wrestling zu hart für mich?


Solche oder ähnliche Fragen hat sich bestimmt jeder Fan selbst gestellt. Einer dieser Fans war auch ich.
Seit meinem 8. Lebensjahr verfolge ich begeistert diese einzigartige Mischung aus Sport und Unterhaltung, die wir als Wrestling kennen.
Von Jahr zu Jahr habe ich mir die vorherigen Fragen immer öfter gestellt. Immer größer wurde der Drang, selbst in einen Ring zu steigen.
Doch es musste Jahre dauern, bis ich alles Notwendige hatte, um Antworten auf meine Fragen zu finden.
Die Antworten habe ich nicht irgendwo gefunden sondern im NEW-Hotspot, Heimat von New European Championship Wrestling und auch von Alex Wright.


Nachdem ich meine Anmeldung abgeschickt- und den verlangten Beitrag bezahlt hatte, folgte kurz darauf meine Teilnahmebestätigung.
Die Gelassenheit wurde nach wenigen Tagen zu einer Mischung aus Aufregung und Nervosität.
Immerhin erfülle ich mir einen kleinen Kindheitstraum und lerne dabei noch eine Wrestling Legende kennen.
Für diejenigen, die Alex Wright nicht kennen, ein kleiner Crash-Kurs:

Wright ist Wrestler der zweiten Generation was bedeutet, dass auch sein Vater (Steve Wright) ein aktiver Wrestler war.
Alex Wright sammelte weltweit Erfahrung und schaffte es sogar bis zur WCW.
Dort stand er mit einigen großen Namen im Ring wie z.B. Eddie Guerrero, Chavo Guerrero, Chris Benoit, Dean Malenko, Sabu, Vampiro und einem gewissen Jean-Paul Levesque, welchen wir seit Jahrzehnten als Triple H kennen.
Doch er war nicht einfach nur der Junge aus Deutschland, der mit großen Namen im Ring stehen durfte.
Er gewann den Cruiserweight Championship, den Television Championship sowie den Tag Team Championship.
Auch für NJPW hat "Das Wunderkind" schon im Ring gestanden.


Mit großer Aufregung machte ich mich gegen Freitag-Nachmittag auf den Weg nach Heßdorf.
Die 2-stündige Fahrt lief problemlos aber machte mich trotzdem müde.
Nach einer sehr unruhigen Nacht im Hotel fuhr ich morgens zum sogenannten Hotspot.
Meine Aufregung war erneut auf einem Höhepunkt vor allem, als ich die ersten Schritte in die Halle machte.
Es dauert keine Sekunde, bis man den Ring erblickt. Wow, was für ein geiles Teil! Und was ist das denn bitte für eine geniale Eingangsrampe!? Ich war bereits jetzt schon hin und weg.

Nachdem ich umgezogen war, wurden alle Teilnehmer von Alex zusammengerufen.
Alex sieht auf den ersten Blick aus wie...wie...wie ein Wrestler. Abgesehen davon wirkt er aber sofort sympathisch und vertraut.
Nachdem Formalitäten geklärt wurden, erklärte der Coach klar und deutlich den Ablauf für das Wochenende.


Bumps, Chops, Run Ins, Lock up....typisches Fachchinesisch. Das Ziel sei es, am Folgetag ein kleines Match bestreiten zu können.
Was? Ein Match? Nach einem Tag? Ok, das überlebe ich nicht. - das war mein erster Gedanke und einige Stunden meine größte Sorge. :D
Doch bevor es erstmal in den Ring ging, musste die sportliche Kondition getestet werden.
Warmlaufen, Armkreisen, Kniebeuge, Liegestütze...Dinge, die ich zum Glück schon aus dem Kampfsportverein kannte.
Nachdem wir alle schon am schnaufen waren, ging es endlich in den Ring.


Dort wurden wir Schritt für Schritt mit den Basics des Pro Wrestlings vertraut gemacht.
Begonnen wurde mit dem Ausführen der Clothesline. Ich hatte tatsächlich die Ehre, von Wright 2-3 Clotheslines einstecken zu dürfen. :D
Wobei mir schon der Arsch ging als dieser (gefühlte) 2-Meter-Mensch vor mir stand. Alex holte aus, ich spannte meinen Brustkorb an und whumps, hatte ich die erste Clothesline kassiert. Und ich muss sagen; es ging, ich hatte keinerlei Schmerzen.
Der Schmerz lies aber nicht lange auf sich warten und spätestens bei Chops und beim Fallen meldete sich der Körper wie noch nie zuvor.

Ich weiss nicht ob es an Alex, Boris Pain (NEW-Wrestler) oder dem Ring lag aber man traut sich Dinge, die man selbst so nie gemacht hätte. Aus dem Stand einen Salto machen und auf der Matte mit Rücken und Füße landen, einen Hip Toss springen, über die Teilnehmer drüberspringen, Elbow Drops einstecken...egal was es war, man hatte keinerlei Furcht.
So ging es den gesamten ersten Tag. Man erlernte einige Grundlagen. Lock Up, Chops, Rennen in die Seile, fallen lassen...die Basics eben.


Am zweiten Tag ging es, mit „dezenten“ Schmerzen weiter. Wieder das Aufwärmprogramm, welches sich nochmal schwerer anfühlte.
Es folgten weitere Grundlagen wie z.B. das Erklimmen des obersten Seils an der Ringecke. Es sind nur 1-2 Schritte die höchstens 5 Sekunden beanspruchen. Diese Sekunden kommen aber einem danach wie Minuten vor (Wrestling ist eine komplett eigene Welt mit einem eigenen Zeitgefühl).
Nach einigen Versuchen und weiteren Lernstoff folgte das Highlight des gesamten Wochenende:
wir sollen nun unsere Grundlagen testen und zwei Matches bestreiten.
Einmal als Heel, einmal als Face.

Ich weiss gar nicht, wie ich das euch beschreiben soll. Wenn man im Ring steht und man im „Flow“ ist, ist es wie wenn eine fremde Macht die Kontrolle übernimmt. Man vergisst alles um sich herum und ist voll dabei. Mit dem Kopf, mit dem Körper, mit allem. Schmerzen spürt man nicht, die Kondition spürt man nicht sondern Spaß und vor allem: Adrenalin.
Sobald das Match vorüber ist, ist es wie mit einem Schalter der umgelegt wird. Denn nach dem Kampf spürt man jene Schmerzen und jene Kondition.
So kaputt wie ich danach war, so stolz und begeistert war ich. Mein Partner und ich hatten eine (für Anfänger) solide Performance hingelegt, welche auch von Alex gelobt wurde. :cool:


Um etwas auszuruhen, sollten wir nun Promos halten. Wieder mit beiden Gesinnungen.
Dort war die Gruppe etwas aufgeteilt. Es gab Teilnehmer, die darin richtig aufgingen und Spaß hatten während andere eher schüchtern waren.
Gegen Ende sollte es dann ein Multiple Tag Team Match geben. Das Match war aber kurz und chaotisch was aber nach 16 harten Stunden kein Wunder ist.
Nach einem Abschlussprogramm (dehnen) folgten ein paar Worte von Alex, bevor es für jeden Teilnehmer nachhause ging.


Das ganze ist jetzt 1-2 Wochen her und ich bin immer noch stolz und begeistert. Alex sowie die gesamte Einrichtung haben einen Kindheitstraum wahr werden lassen, wofür ich allen Beteiligten auf ewig dankbar bin.
Ich kann jedem, der mit dem Gedanken spielt, selbst in den Ring zu steigen, die Pro Wrestling School von Wright empfehlen.
Der Mann ist sympathisch ohne dabei an Autorität zu verlieren. Man achtet auf Respekt und auf Sicherheit und man spürt, dass hier Profis am Werk sind.
Zudem bekommt man einige tolle Geschichten aus damaligen Zeiten zu hören, was das ganze noch spannender macht.
Ich könnte noch stundenlang weiterschreiben aber ich fasse alles kurz zusammen:

The Wright Stuff / NEW ist eine der professionellsten Wrestling-Schulen hierzulande (wenn nicht sogar in Europa). Man hat Spaß, wird gut betreut und kann seinen Traum leben.

Do you have what it takes?


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