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Japan: NJPW "G1 Climax 28 - Tag 18" Report & Review vom 11.08.2018
Verfasst von DS am 11.08.2018, 17:31 Uhr
NJPW "G1 Climax 28 - Tag 18"
11. August 2018
Tokyo, Nippon Budokan - 12.023 Zuschauer


Report und Review zu Tag 18 des G1 Climax 28

Hallo und herzlich willkommen an alle zum letzten G1 Tag vor dem Finale.
Heute wurde noch der Gegner für Hiroshi Tanahashi morgen im Finale ermittelt.
Gleich vorneweg, für mich war das heute der beste G1 28 Tag bisher.
Auf zu den letzten Matches und viel Spaß beim lesen.

G1 Climax 28 - Block B
Toru Yano besiegt Tama Tonga durch DQ (5:08)

Das Gute ist, endlich sind die Matches von Tama Tonga erledigt. Wenigstens hat es nur fünf Minuten gedauert bis zur DQ. Das Publikum ist absolut tot für Tama Tonga und die Firing Squad. Auf dem heimischen Markt funktioniert die Firing Squad nicht und hoffentlich bleibt der G1 im nächsten Jahr davon verschont. Tama Tonga würgt Yano in den Seilen und der Referee will dazwischen gehen. Tonga stößt ihn aber weg und macht unbeeindruckt weiter. Fale und Loa kommen auch noch zum Ring, werden jedoch von den Young Lions und NJPW Offiziellen zurück gehalten. Selbst Präsident Harold Meij ist dabei. Am Ende verpasst Tonga dem Referee noch einen Gun Stun und zieht die DQ. Kaum ein Match und kein Unterhaltungswert. Am vorletzten Tag droht NJPW also damit die Firing Squad zu suspendieren. Ich verstehe, dass das bewusst so gewählt ist, da man ja erst über das ganze Turnier Heat für die Drei aufbauen wollte. Funktioniert hat das leider nicht gut und New Japan wirkt schon etwas ahnungslos, wenn sie erst am vorletzten Tag mit der Suspendierung und Geldstrafe drohen. Sei es drum, die Matches der Firing Squad sind erledigt und bleiben nächstes Jahr hoffentlich aus. Der Angle am Ende hat wenigstens etwas Heat gezogen und wirkte durchaus ansehnlich. Vor allem da selbst Harold Meij dabei war. Das Match war leider ein Totalausfall. [1/2*]

G1 Climax 28 - Block B
Juice Robinson besiegt Hirooki Goto (10:36)

Ein sehr gutes Match und ein tolles Ende für Juice im G1. Juice entfernt sofort zum Matchbeginn seinen Verband. Beide liefern ein sehr schönes Hin und Her. Juice will Gotos Stil mitgehen und lässt sich auf die Head Butts ein. Leider ziehen die bei Goto nicht sonderlich und dieser dreht danach erst richtig auf. Juice versucht das Match über seine linke Hand durchzubringen. Man hat es wunderbar durch den G1 erzählt, dass Juice einfach eine Klasse besser ist, sobald er seine linke Hand zum Schlag durchbringen kann. Am Ende kontert Goto Pulp Friction immer wieder aus, bis er jedoch die linke Hand von Juice kassiert. Benommen muss Goto Pulp Friction nehmen und Juice gewinnt sein letztes G1 Match in diesem Jahr. Ein sehr gutes Match und ein großer Sieg für Juice zum Ende. Beide beenden den G1 mit 6 Punkten. Bei Goto hätte ich da mehr erwartet, er hat bisher immer besser abgeschnitten. Für Juice freut es mich, dass er weiterhin so over ist, trotz eines durchwachsenen G1. Mit seiner gebrochenen Hand war dies jedoch nachvollziehbar und die Geschichte machte Sinn. Goto hatte einige exzellente Matches gegen die Ausnahmetalente des B Blockes. Ein sehr gutes Match für beide zum Abschluss. [***1/2]

G1 Climax 28 - Block B
Tomohiro Ishii besiegt SANADA (17:00)

Was für ein exzellentes Match. Beide sind auch am letzten Tag hoch motiviert und zeigen ein fantastisches Match mit einem exzellenten Stil-Mix. Beide eröffnen mit harten Chops und Schlägen. SANADA zieht hier natürlich den kürzeren gegen Ishii. Ishii will mehr und fordert SANADA auf alles zu bringen. SANADA bringt Ishii jedoch noch zu Boden und bearbeitet ihn dort mit Tritten. Ishii hat genug und feuert SANADA erst richtig an. Die Forearms von SANADA folgen, haben jedoch keine Wirkung auf Ishii. Dieser lehnt sich noch richtig rein, absorbiert alle Treffer und donnert SANADA in die Ringecke. Es folgt der Superplex vom zweiten Seil gegen SANADA und Ishii hält SANADA lange in der Luft. Eine fantastische Sequenz. Jetzt arbeiten sich beide in ein fantastisches Hin und Her mit grandiosen Near Falls. Für beide geht es um nichts mehr, aber sie kämpfen als wäre es ein Main Event um den Blocksieg. SANADA ist zweimal kurz vor dem Sieg, verfehlt jedoch jedes Mal den Moonsault. Nach dem zweiten kommt Ishii sogar sofort wieder auf die Beine und zeigt einen Shining Wizard. Dieser Mann ist der Wahnsinn in diesem G1. Ishii entkommt dem Skull End, zeigt einen Enziguri, den Pop Up Head Butt und einen krachenden Lariat zum Abschluss einer exzellenten Sequenz. Ishii will es beenden und reißt SANADA mit einem weiteren Lariat fast den Kopf ab. Es reicht jedoch nur für einen phänomenalen Near Fall. Ishii setzt den Brainbuster nach und gewinnt. Ishii beendet seinen G1 mit 10 Punkten und einem spektakulären Match. Er ist mein heimlicher Sieger in diesem G1. Was Ishii in diesem Jahr geliefert hat verdient den höchsten Respekt. Auch SANADA sollte aber nicht unerwähnt bleiben. Er stagniert zwar punkttechnisch etwas in der Mitte des B Blockes, hat aber mehrere exzellente Matches gezeigt. Er wurde auf Augenhöhe mit den Großen in diesem Block präsentiert. Seinem Push steht nichts im Weg. Es ist nur die Frage wann New Japan sich traut bei ihm den Abzug zu betätigen. Ein absolut fantastisches Match und ein Must-See. An vielen anderen Abenden wäre dies ganz klar das Match des Abends gewesen. Es sollte aber noch besser werden. [****1/2]

G1 Climax 28 - Block B
Zack Sabre Jr. besiegt Tetsuya Naito (18:17)

Es folgt das nächste exzellente Match an diesem Abend. Der Ausgang kann wirklich als enorme Überraschung bezeichnet werden. Ich zumindest hätte nicht erwartet, dass ZSJ Naito zweimal in diesem Jahr so clean besiegt. Obendrein eliminiert er Naito damit aus dem G1. Das Match war so passend dazu erzählt und absolut fantastisch. Naito hat die Niederlage aus dem New Japan Cup abgeschüttelt und ist weiterhin tranquilo unterwegs. ZSJ ist nicht davon begeistert, dass Naito ihn nach alldem nicht ernster nimmt. Beide referenzieren ihr New Japan Cup Match und fügen noch genug Neues dazu. Der Stil-Mix ist wieder fantastisch. ZSJ nimmt Naito immer sofort aus dem Match und zieht ihn in seine Submissions. Selbst Naitos Dropkick Kombo in der Ecke kontert ZSJ wunderbar in eine Submission. Naito kommt jedoch endlich ins Match und kann seinerseits ZSJ die Initiative abringen. Naito folgt mit einem Neck Breaker, der Hurricanrana und bringt letztendlich auch seine Dropkick Kombo durch. Beide verlagern das Match in einen Schlagabtausch und setzen sich mit harten Strikes und Chops zu. ZSJ kann ebenfalls seine knallharten Punt Kicks durchbringen. Zum Ende ziehen beide richtig an. Naito trifft mit Gloria für einen wunderbaren Near Fall. ZSJ hingegen bringt Naito mit harten Submissions ganz nah an die Niederlage. Der kann sich gerade noch so in die Seile retten. Endlich trifft Naito mit seinem Konter Destino. Der zweite normale Destino soll zum Sieg folgen. ZSJ kontert jedoch den zweiten Ansatz in den ZSJ Driver und gewinnt ein grandioses Match. Eine riesige Überraschung und ZSJs Push hat Bestand. Was für ein Match von beiden. Für mich auf Augenhöhe mit Ishii/SANADA, jedoch ein vollkommen anderes Match Layout, ein ebenfalls grandioser Stil-Mix und eine tolle Geschichte. Naito muss nach diesem G1 gefühlt über seinen Finisher nachdenken. Zu oft muss er immer den Destino mehrmals nachsetzen. Der initiale Einschlag ist in diesem Jahr etwas verpufft. Die großen Matches in diesem Jahr hat Naito fast immer verloren, da er nochmal zum Destino nachsetzen wollte. Das bietet durchaus Nährstoff für eine Geschichte. ZSJ hingegen bleibt weiterhin einer der gefährlichsten Gegner in New Japan. Sein Push wird nicht ausgesetzt und er könnte ein großes Singles Match bei WrestleKingdom haben. Er beendet den G1 mit 12 Punkten und Anspruch auf den NEVER Openweight und IWGP US Title. Ein fantastisches Match und ein Must-See. Beide lassen ihr Match zusammen so einfach zusehen und harmonieren exzellent zusammen. So unglaublich anders als Ishii/SANADA und dennoch gleichwertig beeindruckend. [****1/2]

G1 Climax 28 - Block B
Kota Ibushi besiegt Kenny Omega (23:13)

Eines der am heißesten erwarteten Matches dieses G1. Naitos Niederlage macht den Weg frei für Ibushi. Das hatte man gestern bei Okada allerdings auch vermuten können. Hier ergreift Ibushi jedoch die Chance und besiegt Kenny Omega in einem für mich perfekten Match. Kota Ibushi zieht in sein erstes G1 Climax Finale ein. Die Stimmung zur Match-Ankündigung ist bereits fantastisch und das Publikum im Nippon Budokan hat lange auf diesen Moment des Abends gewartet. Zum dritten Mal in Folge an diesem Abend gibt es ein Must-See Match, was sich jedoch vollkommen anders als der Rest anfühlt. Die Young Bucks sind auch am Ring und wirken unschlüssig wen sie unterstützen sollen. Die Golden Elite wird als Einheit präsentiert. Kota Ibushi ist kein Aussenseiter mehr, die Bucks stehen gleichwertig hinter ihm und Omega. Kotas Gesichtsausdruck vor und zum Matchbeginn ist fantastisch. Er verkauft seine innere Unruhe über das Match mit seinem besten Freund ganz fantastisch. In meinen Augen sogar etwas besser als Kenny Omega. Beide sind in den ersten fünf Minuten weiterhin sehr unsicher, dann bricht es aus ihnen heraus. Kota verpasst einen Plancha nach draußen und Kenny donnert Ibushi mit einem Bodyslam gegen den Apron. Die Samthandschuhe sind ausgezogen, ab jetzt es schonungslos voran. Beide kennen sich so fantastisch und kontern ihre Signature Moves aus. You Can't Escape landet auf Kotas Knien und Omega unterbindet den Golden Triangle Moonsault. Omega geht weiter schonungslos ans Werk und verpasst Kota die Tombstone Piledriver Variante auf den Apron. Das sah wieder einmal sehr gefährlich aus. Omega bleibt am Drücker und setzt Kota mit seinem Missile Dropkick zu und bringt einen V-Trigger gegen den Rücken durch. Ein German Suplex bringt einen grandiosen Near Fall für Kenny. Es folgt ein weiterer V-Trigger und ein fantastischer DDT. Ibushi geht nach draußen und Kenny folgt mit dem Rise Of The Terminator auf die schmale Ringseite und landet direkt auf Kota und der Barrikade. Wieder im Ring kann Ibushi Kenny endlich stoppen. Er bringt Kenny auf dem oberen Seil mit einem Pele Kick ins wanken. Kota geht mit nach oben und deutet einen Piledriver an, was Gott sei Dank nicht funktioniert. Es folgt jedoch eine Super Hurricanrane und Kenny geht nach draußen. Kota geht mit dem Golden Triangle Moonsault hinterher und trifft genau. Wieder im Ring zeigt Kota eine absolut brutale Standing Moonsault Variation. Statt sauber zu landen, zieht Kota die Beine an und landet krachend mit beiden Knien direkt auf Omegas Brustkorb und Abdomen. Das war definitiv genau so gewollt und sah ziemlich heftig aus. Die Replay zeigt nochmal wie die Knie bei Omega einschlagen. Kenny kommt zurück und will den Super Snap Dragon Suplex zeigen. Kota kontert jedoch mit einem Moonsault und landet sauber auf beiden Beinen. Ich bin froh, dass dies ausgekontert oder abgeschwächt wird. Ich habe diesen Super Snap Dragon Suplex bisher einmal gesehen, das war gegen Okada bei WrestleKingdom. Ein zweites Mal brauche ich das nicht, das Gefahrenpotenzial ist unglaublich hoch. Ibushi trifft mit einem brutalen Lariat und folgt mit der Last Ride Powerbomb für einen grandiosen Near Fall. Kamigoye sitzt perfekt, Kenny kickt jedoch wieder aus für einen spektakulären Near Fall. Kota hat absolut keine Bedenken mehr und zieht den Knieschoner runter. Omega gelingt es einfach nicht den One Winged Angel zu zeigen. Also setzt er alles auf eine Karte und will nach einem brutalen V-Trigger den Super One Winged Angel zeigen. Kota kontert dies jedoch aus, steht auf Omegas Rücken und kommt mit einem furchterregenden Super Double Stomp durch. Omega bleibt benommen auf den Seilen zurück. Kota geht hoch und holt Kenny mit einem Super Tiger Driver in den Ring zurück. Es folgt der ungeschützte Kamigoye und Kota zieht ins Finale ein. Das war einfach nur perfekt. Beide erzählen ihre Geschichte über ihre Freundschaft, müssen aber schnell umschalten und alles geben, wenn sie gewinnen wollen. Genau das wollten beide auch. Kenny wollte unbedingt in das dritte G1 Finale in Folge und Kota wollte sich seinem besten Freund nicht einfach geschlagen geben. Für mich war das wieder einmal perfekt. Was viel erschreckender ist, beide lassen gefühlt sogar noch Luft nach oben, holen aber dennoch hier schon einen Klassiker heraus. Es ist absolut beeindruckend was passieren könnte wenn beide erneut aufeinander treffen. Eventuell um den Titel in einem noch längeren Match. Das hier war jedenfalls ein bedingungsloses Must-See und reiht sich problemlos ein in die Diskussion zum Match des Jahres. [*****]

Das Finale steht fest mit Hiroshi Tanahashi vs. Kota Ibushi. Beide sind als Sieger vorstellbar und für mich wäre keiner ein Letdown. Kota vs. Kenny im WrestleKingdom Main Event ist auf einmal zumindest in greifbarer Nähe. Wie sich das in den nächsten Monate noch entwickelt macht mich wahnsinnig neugierig. Tanahashi hat aber ebenbürtige Chancen morgen zu gewinnen. Falls Kenny bis WrestleKingdom Champion bleibt wäre das ebenfalls ein würdiger Main Event. Tanahashi in einem WrestleKingdom Main Event geht einfach immer und zieht ordentlich Publikum, vor allem in Japan. Obendrein hätte Kenny mit Tanahashi den frischesten Gegner für eine Fehde. Beide standen sich erst einmal 1 on 1 gegenüber. Das war im Februar 2016 bei New Beginning. Das Match war damals ein absoluter Überflieger und es gab nie eine Rückrunde für die beiden. Was immer morgen passiert, ich bin mit allem glücklich. Für mich war dieser G1 Tag der beste des Turniers. Drei bedingungslose Must-Sees zum Ende, die alle nicht unterschiedlicher sein könnten. Viel Spaß auf der Undercard gab es auch und Honmas Gefühlsausbruch nach dem Match war herzzerreißend. Genau so bringt man einen Wrestler nach einer längeren Pause zurück. Der Tag machte als Gesamtpaket wahnsinnig viel Spaß, lieferte Wrestling auf dem höchst möglichen Niveau und lässt die Anspannung auf das Finale auf den Höhepunkt schießen. Ich kann morgen kaum erwarten. Bis morgen.


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