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WWE: WWE '12 - Großes Preview bei MOONSAULT.de: Erfahrt alles über den nächsten WWE Videospiel-Kracher von THQ!
Verfasst von MS.de am 23.08.2011, 17:24 Uhr
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WWE '12 - Großes Preview bei MOONSAULT.de: Erfahrt alles über den nächsten WWE Videospiel-Kracher von THQ!"Bigger, Badder, Better" (dt.: "Größer, Böser, Besser) – damit wirbt der Videospielehersteller THQ in diesem Jahr mit dem neuen Spiel für den Franchise World Wrestling Entertainment. Doch kann man diese optimistischen Worte auch in Taten umsetzen? THQ ließ viele Herzen höher schlagen, als man ankündigte, dass man eine neue Gameplay-Engine einführen wolle. Doch kann diese Engine ihre Lobpreisungen bestätigen? THQ warb mit dem größten und besten Roster aller Zeiten. Wird man damit alle WWE-Fans glücklich machen können? THQ verkündete, dass es für die kreativen Köpfe auch in diesem Jahr wieder gute, aber auch neue Features gibt, in denen man seinen Phantasien freien Lauf lassen kann. Wird man das bestätigen können?

Über viele Jahre stritten sich die Wrestlingfans jeden Alters über die Qualität der Videospielreihe. Vielen Spielern, vor allem den Hardcoregamern, war das Gameplay einfach zu steif, der Computergegner zu leicht und die Steuerungsoptionen zu eindimensional. Die "SmackDown!"-Reihe von THQ zählt dennoch seit je her zu den jährlich am meist verkauften Titeln des Spieleherstellers.

In diesem Jahr will man allerdings andere Wege gehen, neue Pfade betreten und Dämme brechen. Die erste Änderung wird direkt am Titel sichtbar – aus "SmackDown! vs. RAW" wird "WWE '12". Auch verabschiedet man sich beim neuen Videospiel, das für X-Box 360, Playstation 3 und die Nintendo Wii erscheinen wird, von mehreren Covermodels und präsentiert sich mit dem mehrfachen World Champion Randy Orton. Warum Randy Orton? Darauf gehe ich im nachfolgenden Punkt ein, wenn ich die Neuerungen des Spiels und natürlich die Highlights näher beleuchte.


Das Gameplay

Predator-Technology

Randy Orton ist der "Apex Predator" der WWE und nach ihm wurde auch die neue Gameplay-Engine des Spiels benannt - "Predator Technology". "WWE '12" wurde mit einer komplett neuen Spielphysik ausgestattet, die dem Spieler viel mehr das Gefühl vermittelt, eine WWE-Show zu verfolgen als vorher. Die Aktionen der WWE Superstars wirken geschmeidiger und nicht so abgehackt wie in den Vorgängern. Eine weitere Anpassung hat man in der Aktionsgeschwindigkeit vorgenommen. So ist es zu Beginn des Matches durchaus möglich, schönes Chainwrestling zu zeigen, denn die Computergegner stehen bei gutem Zustand schnell wieder auf. Natürlich gilt das auch für den eigenen Spieler. Geändert hat man auch, dass man den Gegner nicht mehr nach wenigen Minuten abgefertigt hat. Es braucht schon einige harte Aktionen, damit der Computer auch nur ansatzweise "groggy" ist und der Signature- bzw. Finishing-Move gezeigt werden kann.

Viele Fans haben in den Vorgängerversionen bemängelt, dass der Ring sich kaum mit der Action bewegt. Auch das haben die Entwickler in diesem Jahr verbessert, denn jeder Suplex, jede Powerbomb, jede Clothesline wird auch an der Bewegung des Rings sichtbar. So schüttelt, wackelt und wankt der Ring, wenn beispielsweise ein Mark Henry einen World Strongest Slam gegen einen Big Show zeigt oder eine Running Clothesline gegen einen Kane. Ebenfalls verbessert wurde die Darstellung der Ringseile, die bei Springboard-Aktionen noch mehr nachgeben und eben wie eine Federung für Highflyer wie Sin Cara, Justin Gabriel oder Rey Mysterio wirken.

Man kann sagen, dass die neue "Predator Technology" das Spielerlebnis flüssiger, geschmeidiger und runder macht. Es ist nicht mehr so, dass man nach einer Aktion (übertrieben gesagt) stundenlang warten muss, bis der Gegner wieder auf den Beinen ist. Die Aktionsabfolge ist viel schneller und verlangt viel mehr vom Spieler ab, wenn er den Computer besiegen will. Noch schwieriger wird es natürlich, wenn man gegen einen Freund spielt, der das Spiel beherrscht. Neuen Animationen und realistischere Kameraperspektiven und Perspektivwechsel runden das Gesamtbild der "Predator-Technology" ab. Viele Fans haben nach einer neuen Engine gerufen, nun ist sie endlich da und es macht sehr viel Spaß damit zu spielen.

verbesserte Computer-KI

Wie oben bereits angesprochen, haben viele Spieler über die Jahre hinweg die schwache und viel zu einfache Computer-KI moniert. Selbst auf dem schwierigsten Level, dem "Legend-Mode", war der Computer für absolute Könner in wenigen Minuten abgefertigt. Dies wird sich in diesem Jahr ändern, denn die neue Engine bringt auch eine verbesserte KI mit sich, die sich schon in den unteren Levels bemerkbar macht. Der Gegner kontert viel schneller die eigenen Aktionen und setzt sehr oft zum Pin an, den man erstmal abwehren muss, v.a., wenn man den ein oder anderen Finisher eingesteckt hat. Auch werden Finisher viel öfter gekontert bzw. es braucht viel mehr Timing des Spielers, dass der Finisher zum bestmöglichen Zeitpunkt ausgeführt wird und damit zum Erfolg führt. Auf dem THQ Community Summit in Los Angeles haben selbst manche der besten Spieler der Welt gesagt, dass der Computergegner "nicht einfach" wäre, sondern ihn mit dem Prädikat "herausfordernd" betitelt. Die Matchdauer gegen den Computer beläuft sich in einem Singles-Match auf ca. 8-10 Minuten, was einem guten WWE TV-Match bei RAW oder SmackDown! entspricht.

Wake Up-Taunts & Comebacks

Wir kennen es doch alle – John Cena kämpft einmal mehr gegen einen übermächtigen Gegner wie den Great Khali, muss unheimlich viel einstecken, aber irgendwann macht es laut "KLICK" und SuperCena ist da. Flying Shoulderblock, Hip Toss, Slam, Five Knuckle Shuffle und der Attitude Adjustment und schon hat er wieder ein Match gewonnen. Das ist jetzt auch bei "WWE '12" möglich mit den sogenannten "Wake Up-Taunts" oder den "Comebacks".

Doch wie erreicht man diese? Sollte man ordentlich Prügel von einem Gegner einstecken, muss das noch lange nicht das Ende des Matches bedeuten. Schon einige Konter oder Kickouts können Wunder bewirken, v.a., wenn man mit Charakteren wie John Cena spielt. So sammelt man auch bei den o.g. Sachen Energie und kann so an einen Signature- oder Finishing-Move herankommen. Sammelt man sich nun also einen solchen Move zusammen, blinkt zu einem bestimmten Moment das "Comeback"-Signal auf und man muss eine bestimmte Aktion nach dem Drücken der aufgeleuchteten Taste und dem damit aktivierten Comeback-Mode zeigen. Bei John Cena wäre das z.B. der Flying Shoulderblock. Danach kann man dann noch einige Aktionen mehr zeigen und so das ein oder andere Match noch umdrehen. Aber vorsicht – auch diese Aktionen können nach wie vor ausgekontert werden. Sie bieten dem Spieler lediglich die Möglichkeit, seinen Charakter wieder ins Match zu holen oder gar zu drehen, aber bieten keine Siegesgarantie. Für jeden Wrestler wurde ein eigenes Move-Set für ein solches Comeback entworfen. Einige Beispiele könnt ihr hier lesen:

Daniel Bryan: Turnbuckle Flip; Opponent’s clothesline ducking; Running Elbow
Edge: Clothesline, Running Forearm; Half-Nelson Facebuster
John Cena: Shoulder Block; Shoulder Block; Proto Bomb
John Morrison: Clothesline; Clothesline; Running Calf Kick
Kofi Kingston: Dropkick; Back Chop; High Jumping Clothesline
Randy Orton: Clothesline; Clothesline; Snap Powerslam
Rey Mysterio: Diving Seated Senton; Springboard Crossbody; Wheelbarrow Bulldog
The Undertaker: Snake Eyes; Big Boot; Leg Drop
Triple H: Punch; Punch; Knee Facebuster

Bei "Wake Up-Taunts" sammelt man ebenfalls Energie, die man dann in gewissen Momenten zünden kann, so dass man Extrapower erhält, die man in kraftvollen Aktionen umsetzen kann. Sowas können beispielsweise Charaktere wie The Miz oder Triple H einsetzen.

2 Neuerungen, die dem Spieler vor der Konsole immer wieder mal die Chance geben, sich nicht völlig niedergeschlagen zu fühlen, wenn er mal mehr Prügel einstecken muss. Man kann das Match drehen und gar noch gewinnen. Aussichtslose Situationen können überwunden werden und Titel können eindrucksvoll errungen werden – ganz, wie in den WWE Shows!

verbessertes Pinning-System & "Breaking Point"-Submission

Im letzten Jahr hat man ein neues Pinning-System in das Spiel integriert, dass dem Spieler ein gewisses Timing abverlangt, wenn er beim Pinversuch den Kickout hinbekommen will. Bei "WWE '12" ist das System zwar nicht geändert, aber um Einiges verschärft worden. Um dem Spieler noch mehr Gefühl für den Kickout zu geben, hat man bspw. eingeführt, dass das Meter, das den Kickout auslösen kann, erst nach dem 1-Count auf dem Bildschirm erscheint, so dass man genau zum 2-Count den Kickout schafft. Je länger das Match dauert und je größer die Einwirkungen des Gegners auf die Kondition des eigenen Charakters sind, desto schneller bewegt sich natürlich das Meter und desto schmaler wird der Bereich, in dem der Kickout erreicht wird.

Ebenfalls erneuert wurde in diesem Jahr das Submission-System, das in den letzten Jahren von vielen Fans kritisiert wurde. Neue Aufmachung, neuer Name - "Breaking Point"-Submission! Was passiert da? Ganz einfach! Sobald der Gegner einen Aufgabegriff bei euch ansetzt, erscheint das Logo zum (mittlerweile abgeschafften) WWE-Pay Per View "Breaking Point". Dieses Logo füllt sich langsam mit roter Farbe. Durch das schnelle und kontinuierliche Drücken der Buchstabentasten bei der X-Box bzw. den Symboltasten bei der PS3 kann man den Füllvorgang stoppen, das Logo leeren und am Ende den Move kontern. Das gibt dem Spieler einen besseren und herausfordernden Eindruck davon, wie kurz man noch vor einer eventuellen Aufgabe steht.

Vor allem das verschärfte Pinning-System weiß absolut zu überzeugen. Ein Pinversuch kann bei "WWE '12" zu dramatischen Szenen, einem lauten Aufatmen und einem kurzen Gefühl der Glückseligkeit werden, weil man einen Kickout wirklich am ganzen Körper spürt. Man fiebert durch das langsame Meter mit und will, dass der Charakter, mit dem man spielt, auch wirklich auskickt. Tut er es dann letzten Endes, jubelt man mit, als ob man in der Arena sitzt und gerade sieht, wie sein Held es doch noch schafft der Niederlage zu entkommen. Das "Breaking Point"-Submission-System ist auch eine schöne Neuerung, da sie einem noch schöner verdeutlicht, wie es denn um den Spieler innerhalb eines Aufgabegriffs bestellt ist. Auch, dass man nur noch durch kontinuierliches, konsequentes, aber nicht blindes, "Buttonspamming" der Symbol- bzw. Buchstabentasten den Konter herbeiführen kann, ist von den Designern und Machern von THQ gut gemacht worden.

Limb Targeting

Wer schon den ein oder anderen Vorgänger von "WWE '12" gespielt hat, kann sich vielleicht an das "Limb Damage Meter" erinnern, das dem Spieler durch ein breites Farbenspektrum zeigte, an welcher Stelle des Körpers die Wrestler im Spiel am Anfälligsten waren. In diesem Jahr kehrt dieses Feature zurück, aber hat noch einen weiteren Hintergrund, denn THQ fügt bei "WWE '12" das sogenannte "Limb Targeting" ein, das dem Spieler die Möglichkeit gibt, seinen Gegner so zu präparieren, dass der Finisher wirklich der Finisher sein kann. Wenn man also den Attitude Adjustment mit John Cena vorbereiten will, konzentriert man sich auf die Schwächung von Kopf und Körper. Will man mit dem Sharpshooter das Match beenden, so maltraitiert man am Besten Körper und Beine und will man mit Alberto Del Rios Cross Armbreaker den Gegner zur Aufgabe zwingen, so bearbeitet man am Besten die Arme des Gegners.

Aber wie sieht die Steuerung aus und wie kann man das überhaupt machen? THQ hat das im Grunde sehr simpel gehalten. Am Einfachsten ist es, wenn man dem Gegner einen Toe Kick verpasst, ihn in einen Grapple nimmt und bei der X-Box z.B. RB drückt, so dass das "Limb Damage Meter" aufleuchtet. Danach hat man die Wahl, ob man mit Y den Kopf, B die Arme, X den Körper oder A die Beine bearbeitet. Danach folgt eine Aktion gegen das jeweilige Körperteil. Je öfter man diese Aktionen ausführt, desto schneller verfärbt sich das Meter und man kann in Richtung Finisher gehen.

Das "Limb Targeting" ist eine schöne Neuerung, die taktisches Kalkül mit ins Spiel bringt. Man kann es so ein bisschen mit der aktuellen Ausrichtung von Randy Orton vergleichen, der ja ständig als berechnend dargestellt wird. Genauso, wie Randy Orton seine Gegner taktisch Schach-Matt setzt, so kann das jetzt auch jeder Spieler an der heimischen Konsole machen, denn aus einem Grapple muss nicht zwingend ein Whip-In oder dergleichen folgen. Man kann seinen Gegner praktisch so zurechtlegen, wie man ihn braucht, damit man das Match gewinnen kann!

Multi-Man-Matches

Wie anstrengend waren in der Vergangenheit Triple Threat- oder Fatal 4 Way-Matches? Ein WWE Superstar führte eine Aktion aus und alle Anderen mussten warten, bis diese Aktion ihre Vollendung gefunden hat. Das konnte je nach Move schon einmal eine ganze Weile dauern, aber aus den WWE-Shows kennt man, dass Wrestler Eingreifen und Moves auch unterbrechen können. Dies in die Spiele einzubauen, hat THQ in den letzten Jahren noch vermissen lassen, aber auch das wird sich in "WWE '12" ändern, denn in diesem Jahr kann man tatsächlich während der Aktionen eingreifen, sie unterbinden und den Impact für seine Moves nutzen. Damit kommt man den Wünschen vieler Fans nach, denen die langsame Moveabfolge einfach zu dröge und langweilig wurde.

Eine weitere Veränderung wurde im Tag Team-Bereich durchgeführt. So kann man mit seinem Tag Team-Partner nun einige Chain-Moves zeigen. Besonders gut ersichtlich wird das zum Beispiel im Tandem John Cena/Rey Mysterio. Rey zeigt seinen 619, dieser geht in den Five Knuckle Shuffle über und Rey zeigt seinen Splash zum Finish. Schöne, kleine Erweiterung, die einmal mehr den Realismusgedanken verfolgt, denn genau das ist es ja, was viele Fans an solchen Tag Team-Matches schätzen.

Insgesamt ist die Veränderung, v.a. in den Multi-Man-Matches, sehr stark ersichtlich und da macht sich die neue "Predator-Technology" auch bemerkbar, denn würde die Darstellung der Moves immer noch so abgehackt und lieblos sein wie beispielsweise in der 2011er-Version, sähe das Ganze doch ziemlich langweilig aus. Aber so sind die Möglichkeiten, während der Aktionen einzugreifen oder mehrere Aktionen aneinanderzureihen, sehr vielseitig und gut einsetzbar!

Das Gameplay-Fazit

Man kann schon sagen, dass THQ viele Lektionen aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, denn die neue Engine ist eine 180° Drehung im Vergleich zur alten Engine. Aber es wäre ja auch schlecht, wenn das anders wäre, oder? Die neue "Predator-Tec" gibt dem Spieler mehr Realismus durch bessere Bewegungen und individuellere Animationen. Man hat viel mehr den Eindruck, dass wirklich etwas im Ring geschieht, denn alles rüttelt und schüttelt, wenn es zu krachenden Aktionen kommt. Des Weiteren wissen die Neuerungen im Bereich Pinfall, Submission und das "Limb Targeting" echt zu überzeugen. Die Möglichkeiten, die einem das Gameplay in "WWE '12" bietet, sind viel breiter angelegt als in allen Vorgängern. Ein absoluter Pluspunkt für "WWE '12"!


Das Roster

In keinem WWE-Spiel finden sich zu Beginn des Spiels mehr Superstars, Diven und Legenden, wie in "WWE '12". Bei der großen Rostervorstellung im Rahmen des "SummerSlam Axxess"-Fanfest wurden 60 Charaktere bekanntgegeben, die man ab dem Tag der Veröffentlichung zur Verfügung hat. Jeder Fan, der sich "WWE '12" z.B. bei Amazon.de vorbestellt, erhält ebenfalls einen Code, um sich als Pre Order-Bonus Dwayne "The Rock" Johnson herunterzuladen.

Die Einen denken, dass es Abzocke wäre, die Anderen sehen sie als eine willkommene Ergänzung zum Spiel – die DLC-Pakete. Auch in diesem Jahr wird es wieder drei große Pakete geben, die voraussichtlich nach 30, 60 und 90 Tagen zur Verfügung gestellt werden. Es ist ebenfalls vorgesehen, dass es auch in diesem Jahr wieder den "Fan Axxess" geben wird, der den Spielern ermöglicht, schon zu Beginn alle 3 Pakete zu kaufen und sie bei Veröffentlichung herunterzuladen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es mir nicht erlaubt, Details über die Inhalte der Pakete zu nennen, aber sie sind sehr ausgeglichen und bieten die ein oder andere Überraschung, die den Spielern eine Menge Spaß bereiten kann. Ein DLC-Wrestler wurde aber schon vorgestellt, denn Jerry "The King" Lawler wird Teil des ersten Pakets sein, das nach 30 Tagen erscheinen wird.

Besondere Highlights im 60-Mann-Roster sind Ax & Smash von Demolition, Kevin Nash, Vader, Arn Anderson oder Ricky "The Dragon" Steamboat. Erfreulich ist auch, dass aktuelle WWE Superstars wie Zack Ryder, Justin Gabriel oder Tyson Kidd den Weg ins Spiel gefunden haben.

Achja – und da wäre ja noch der "Mystery Superstar", der wohl nächsten Monat bekanntgegeben wird. Ich sage euch, liebe Freunde der gepflegten Konsolenunterhaltung. Er wird euch überraschen, in Schock versetzen, Freude bereiten oder euch einfach nur eine dermaßen coole Ergänzung zum Spiel bieten. Sucht es euch aus. In meinen Augen ist er eine großartige Wahl und man hätte lange Zeit nicht gedacht, dass man ihn nochmal in einem WWE-Spiel sehen wird. Wer wird es sein? Und meine ich überhaupt IHN? Fragen über Fragen – ich bin ganz aufgeregt!

Zum Schluss noch das komplette Roster, das auch am SummerSlam-Wochenende vorgestellt wurde:

Alberto Del Rio
Alex Riley
Arn Anderson
Beth Phoenix
Big Show
Booker T
Chavo Guerrero
Christian
CM Punk
Cody Rhodes
Daniel Bryan
David Otunga
Demolition Ax
Demolition Smash
Dolph Ziggler
Drew McIntyre
Eddie Guerrero
Edge
Evan Bourne
Eve
Ezekiel Jackson
Goldust
Heath Slater
Husky Harris
Jack Swagger
Jerry Lawler (DLC)
John Cena
John Morrison
Justin Gabriel
Kane
Kelly Kelly
Kevin Nash
Kofi Kingston
Layla
Mark Henry
Maryse
Mason Ryan
Michael McGillicutty
Michelle McCool
Miz
Mr. McMahon
Natalya
Rey Mysterio
Ricky "The Dragon” Steamboat
Road Warrior Animal
Road Warrior Hawk
The Rock (Pre Order DLC Bonus)
R-Truth
Santino Marella
Sheamus
Sin Cara
"Stone Cold” Steve Austin
Ted Dibiase
Triple H
The Undertaker
Tyson Kidd
Vader
Vladimir Koslov
Wade Barrett
William Regal
Yoshi Tatsu
Zack Ryder

Das Roster-Fazit

"WWE '12" bietet in Sachen Vielfalt und Rostertiefe eigentlich jedem Fan genau das, was er will. Sicherlich werden manche Spieler Charaktere wie Trent Barretta, The Great Khali, Jinder Mahal oder auch Melina vermissen, aber bei einem Roster von über 60 WWE Superstars, dazu noch eine Menge Diven und Legenden plus die anstehenden Downloads ist das hoffentlich noch gerade so erträglich. Ich jedenfalls finde, dass sich die Entwickler von THQ jede Menge Mühe gegeben haben, so viele Wrestler wie möglich ins Spiel zu holen, was ein weiterer, großer Pluspunkt von "WWE '12" ist!


Creativity-Suite

Create-An-Arena

In den letzten Jahren gab es unzählige, coole "Create-A"-Modi, die dem kreativen Wrestlingfan diverse Freiheiten gegeben haben, das Spiel nach seinem Gusto zu gestalten. In diesem Jahr läutet THQ wieder einmal die Neuerungsglocke und bringt "Create-An-Arena" ins Spiel.

Erster Wehrmutstropfen vorneweg – man keiner "leider nur" die Ringsidearea und den Ring bearbeiten. Als Bühne dient eine "Generic Stage", die aber, wie ich finde, ziemlich cool aussieht. Im nächsten Jahr soll dann auch das Ändern der Stage, der Rampe und der Aufmachung möglich sein.

In diesem Modus sind die folgenden Module veränderbar – Absperrgitter, Matte um den Ring, Kommentatorenpult, Ringapron (die Schürze, auf dem der Eventname abgebildet ist), die Ringmatte, die Ringseile, die Ringpfosten und die Schutzpads auf den Ringecken. Gleichzeitig kann man die Billboards der Arena verändern, die an den Logen vorbeilaufen und die Namenseinblendungen können auch je nach Belieben verändert werden! Bei fast allen Modulen kann man sowohl Farbe, Muster, als auch das Logo ändern. Die Palette an Farben und Mustern ist nahezu unendlich. Man kann einen Retroring gestalten mit Absperrgittern aus Metall, rot/weiß/blauen Ringseilen und allem, was dazugehört. Man kann aber auch ein Fußballfeld in den Ring machen und dort dann das Match bestreiten. Die Designer von THQ haben zudem alle WrestleMania-Logos in den Modus implementiert, Old-School Royal Rumble und SummerSlam-Logos, eine Menge WCW-Logos und auch ECW- und AWA-Logos. Es ist also für den Fan jeder, okay fast jeder, Promotion was dabei. Und wenn etwas fehlt kann man das Paint-Tool nutzen und seine Kreationen mit in den Modus einbringen.

Ein zweiter Wehrmutstropfen ist, dass man seine Kreationen nicht online spielen kann, was v.a. auf Querelen mit Microsoft zurückzuführen ist. Sehr schade, weil doch viele, coole Sachen online zu bestaunen gewesen wären, aber auch das soll sich bereits im nächsten Jahr ändern, wenn es nach dem Wunsch der Community ging, die beim "THQ WWE '12 Community Summit" in Los Angeles dabei waren.

Insgesamt ist der "Create-An-Arena"-Modus aber sehr gelungen und mit Abstand das Highlight aller Kreativoptionen.

Create-A-Superstar

Der Ursprung der Kreativität bei THQ's Wrestlingspiel und der "Create-A"-Modus, den die Fans Jahr für Jahr aufs Neue für wahnwitzige Kreationen benutzen. Online benutzen die meisten Spieler ihre selbst erstellten Superstars, aber manchmal fragt man sich, ob THQ diesen Modus noch so innovativ halten kann, dass er jedes Jahr interessant bleibt.

Bei "WWE '12" gibt es neue Templates, Attires und Move-Sets für die Superstars aus den Köpfen der weltweiten Wrestling-Community. Zum Beispiel gibt es in diesem Jahr das langersehnte Nexus-Armband oder viele neue Gesichtsanimationen. Und wenn man seinen Superstar erstellt hat, sieht man in diesem Jahr ein neues Design bei der Namensgebung inklusive der altbekannten Möglichkeiten, einen Theme Song und ein Entrancevideo zu wählen.

Über die Jahre waren viele Spieler immer wieder enttäuscht, dass der Ringsprecher immer nur einen Namen aussprechen konnte, aber in diesem Jahr hat man die Möglichkeit aus einer breiten Palette 4 Namen auszusuchen, damit man seinen Superstar so individuell wie möglich gestalten kann. Und wenn man keines der vorgegeben Entrancevideos benutzen will, kann man sich einfach sein Eigenes erstellen. Man kann Thema, Musik, Schriftarten und Stimmungen auswählen. In das Video wird dann der selbsterstellte Wrestler eingebettet und dessen Name, der immer mal wieder eingeblendet wird. Super Feature, dass mit der Create-An-Arena Geschichte echt super laufen wird.

Kleine Info zum Schluss: Im Spiel gibt es Platz für 50 selbst kreierte Superstars!

weitere "Create-A"-Highlights

Create-A-Finisher ist auch wieder dabei und profitiert von neuen Movesets. Dazu wurden die altbekannten Figuren abgeschafft und durch "echte" Wrestler ersetzt.

"Create-A"-Fazit

Durch "Create-An-Arena" bekommt das Spiel einen ganz neuen, frischen und guten Aspekt ins Spiel. Man kann seiner Kreativität vollen Lauf lassen, einfach nur Spaß haben oder eine Reise in die Vergangenheit machen. Sehr schade nur, dass man seine Ringe und Arenen nicht im Internet benutzen kann, aber hey – macht Fotos und ladet sie hoch. Sie sollen ja nicht ganz umsonst sein. Hoffentlich klappt das nächstes Jahr besser! Besonders gut gefällt mir auch, dass man bei den kreierten Superstars jetzt auch mehr Namen für den Entrance wählen kann und, dass man sogar sein Entrancevideo so anpassen kann, wie man es gerne haben möchte. Das macht einfach nur Spaß und lässt die Stunden verrinnen.


Zu guter Letzt ein paar Anekdoten...

Dem "Universe-Mode" und dem "Road To WrestleMania"-Mode wurde neues Leben eingehaucht. Mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt. Nur soviel...es macht verdammt Spaß!
Den Royal Rumble kann man sowohl mit 20, als auch mit 30 als auch mit 40 Wrestlern spielen. Auch hier wurde einiges getan, damit man noch länger Spaß dran hat. Der Rumble profitiert von neuen Steuerungsoptionen und der besseren KI der Computergegner.
Create-A-Belt wird in diesem Jahr leider noch nicht im WWE-Spiel sein, aber kann gut sein, dass der Modus nächstes Jahr zurückkehrt.
Die maximale Anzahl an Spielern in einem Tag Team-Match ist 6, was 3 auf jeder Seite bedeutet.


Fazit

Lange Zeit dachte ich, dass kein WWE-Spiel aus dem Hause THQ jemals an "SmackDown!: Here Comes The Pain" herankommen wird, aber ich denke, dass "WWE '12" auf kurz oder lang diesen Status einnehmen wird. Die neue Engine, das riesige Roster, die vielen Möglichkeiten dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und die gute KI der Computergegner machen das Spiel zu einem echten Hit!

Sicherlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Leider gibt es einige Barrieren für den Onlinemodus, weil man seine Arenen nicht benutzen kann und es leider noch nicht möglich ist, an einem Ort zu Zweit gegen andere Spieler im Netz zu spielen. Auch, dass es noch einige Bugs gibt, muss sich THQ eingestehen, aber die werden bis zum Release am 22.11.2011 sicherlich behoben sein.

Also: Daumen hoch für "WWE '12" - dieses Spiel ist "Bigger, Badder, Better"!

Falls ihr weitere Fragen zum Spiel habt, stellt sie gerne HIER im Thread auf dem CyBoard oder schreibt mir eine Mail an [email protected]. Sobald der Strang um meine Hände gelöst wird, gibt es weitere Informationen über das Spiel hier auf MOONSAULT.de!

Euer Kevin Scheuren

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