Beiträge von Sheldon Cooper

    Monday Night Raw Episode 653 vom 28. November 2005
    Aus Cleveland, Ohio


    Soooo, 2. Versuch! Da dies eine 2-stündige Raw Ausgabe ist, versuche ich mich etwas kürzer zu fassen als beim letzten Mal…bin mal gespannt, ob das klappt ;)


    Nach dem Intro werden wir auch schon von GM Eric Bischoff im Ring und er sieht sauer aus, was daran liegt, dass Team RAW bei der Survivor Series am Tag zuvor versagt haben und die Fans und vor allem EZE enttäuscht haben. Deshalb wird er gleich den gesamten RAW Roster zum Ring befehligen. Bischoff sagt, dass ein Versagen wie gestern nicht weiter toleriert wird.


    Bischoff befehlt den Wrestler zum Ring zu kommen, aber niemand erscheint, also sagt Bischoff, dass er jetzt backstage kommt und den ersten den er sieht, feuert…als plötzlich „No Chance in Hell“ ertönt und Mr. McMahon mit seinen dicken Cojones zum Ring powerwalked. Vince sagt, dass Bischoff niemanden feuern wird und Vince sagt, dass er den Superstars gesagt hat, dass niemand zum Ring kommen muss. Vince erinnert Bischoff daran, dass dieser 3 Ziele für die SuSe hatte: 1.) Team Raw besiegt Team SD! 2.) Eric Bischoff wird eigenhändig Teddy Long in einem Match besiegen. Und 3.) Kurt Angle würde John Cena im Kampf um den WWE Title besiegen würde. Aber keines dieser Ziele wurde erreicht und das macht Bischoff zu einem Versager. Vince sagt, dass Bischoff immer mal wieder ein wenig Erfolg hatte, z.B. in WCW bevor er diese dann in den Ruin getrieben habe. Also stellt Vince Eric die Frage, ob dieser jetzt auch RAW in den Ruin treiben möchte. Bischoff will antworten, aber Vince unterbricht ihn und macht ihn nieder. Letztendlich stellt Vince Bischoff für heute ein Ultimatum: er soll sich ein Ziel für heute setzen und dieses erreichen, ansonsten könnte es sein, dass Vince sich nach einem neuen GM umsehen müsse. Bischoff erwidert, dass es sicher nicht einfach wäre jemanden zu finden um ihn als GM zu ersetzen. Als Antwort auf diese Aussage ertönt die Musik von Shane’O’Mac, welcher zum Ring tänzelt und dort Daddy Mac umarmt. Shane sagt, dass er sich darauf freut, wenn Bischoff endlich geht und er sagt, dass er Bischoff ganz einfach ersetzen könne.


    Dieses Segment ist ein netter Start in die Show, denn es weist den Weg, den die heutige Show nehmen wird und baut einen Spannungsbogen auf. Wird Bischoff heute gefeuert? Kann er sich retten? Wir werden es erfahren. Bei mir steigert es auf jeden Fall die Freude auf die kommenden verbleibenden 90 Minuten.


    An dieser Stelle muss ich kurz einmal die Kommentatoren erwähnen. Joey Styles, Jerry Lawler und Jonathan Coachman führen uns durch die Show und ich muss sagen, dass ich das heute mehr als damals als komische Kombination empfinde. Coachman ist zu diesem Zeitpunkt absolut ein Arschküsser von Bischoff. Bei Lawler bleibt abzuwarten wann er sich wieder zu fragwürdigen Bemerkungen hinreißen lässt und Styles scheint, so absurd das klingen mag, die Stimme der Vernunft zu sein. Für mich ist diese Kombination echt jetzt schon ein potentieller Negativfaktor, aber warten wir mal ab, wie es weiter geht.


    Als erstes Match des Abends haben wir ein Singles Match zwischen Shawn Michaels und Carlito.


    Styles sagt, wenn Team RAW trotz Niederlage gestern einen MVP hätte benennen müssen, dann wäre es Shawn gewesen. Coachman widerspricht dem vehement. Carlito hingegen ist immer noch angepisst, dass er gestern nicht Captain von Team RAW sein durfte und spuckt Shawn den Apfel ins Gesicht und attackiert ihn dann. Carlito zeigt hohe Aggression im Match. HBK versucht während des Matches einen Kip Up, verletzt sich aber dabei am Knie und Carlito fokussiert seine Angriffe darauf hin auf das Knie. Schlussendlich versucht HBK Carlito mit der Sweet Chin Music niederzustrecken, aber sein Knie gibt 2x nach. Nach einer Fast-Kollision zwischen Carlito und dem Ref, schafft es Shawn aber den Superkick anzubringen und kann Carlito danach pinnen.


    Sieger durch PINFALL: Shawn Michaels


    Angenehmer Opener. Carlito konnte mit seiner Aggressivität überzeugen und HBK konnte die Story um ihn als Steh-auf-Männchen von der Survivor Series weiterführen. Das Match wäre sicher noch besser gewesen, wenn die beiden eine bessere Chemie hätten, denn daran scheiterte es meiner Meinung nach schlussendlich. Manchmal fühlte sich das Match unrund an und an einigen Stellen war auch das Spot Calling sehr offensichtlich. Trotzdem, Match war ok bis gut. Für nen RAW Opener angemessen.


    Backstage stürmt Kurt Angle in Bischoffs Büro und beschwert sich darüber, dass gestern ein Smackdown Referee den Pinfall gezählt hat, obwohl Shawn Daivari der offizielle Rinrichter war. Angle fordert ein Title Match und warnt Bischoff ihn nicht wütend zu machen.


    Wir sehen einen Rückblick der Survivor Series, der zeigt, dass es die Finisher aller Smackdown Superstars gebraucht hat um Big Show zu eliminieren. Es wird daraufhin für Smackdown das Match Rey Mysterio v. Big Show angekündigt.


    Ein weiterer Rückblick der Survivor Series folgt, diesmal vom Last Man Standing Match zwischen HHH und Ric Flair, bei dem Flair mal wieder gesaftet hat, die die Blutorangenpresse in Person. Erst 3 Pedigrees und ein Schlag mit dem Sledgehammer sorgten dafür, dass Flair dem 10 Count nicht mehr beantworten konnte.


    Wieder backstage versucht Maria Kanellis Eric Bischoff zu interviewen und fragt ihn, ob er denkt, dass er heute gefeuert werden wird. Es stellt sich heraus, dass Shane McMahon Maria zu Bischoff geschickt hat, um ihm diese Frage zu stellen. Daraufhin setzt Bischoff ein Match zwischen Maria und Kurt Angle an und macht Maria damit zum Wrestler, damit er sie nicht mehr hören muss, wie sie dumme Frage stellt. Das wäre sein Ziel für heute.


    Wir sehen dann auch schon Maria im Ring und Daivari kommt als Referee zum Ring. Daivari geht Maria an und beleidigt sie, was zu einem Konflikt zwischen Daivari und dem ebenfalls im stehenden Referee Chad Patton führt, bei dem Patton Daivari der Halle verweist. Daivari schubst Patton und kassiert dafür eine rechte Gerade zum Kinn. Daivari täuscht die Flucht an und greift dann Patton von hinten an und setzt den Camel Clutch an und schmeißt Patton danach aus dem Ring. Danach kommt auch schon Kurt Angle zum Ring.


    Wer gerne genervt wird und sich über unnötige Zensur freut, der dürfte an dieser Stelle die wahre Freude gehabt haben, denn hier hat WWE die „You Suck!“ Rufe des Publikums mit einem beißenden Piepton zensiert. Man, hat mich das aggressiv gemacht. Daraufhin brauchte ich erst einmal 10 Minuten Pause.


    Angle schnappt sich das Mikro und sagt, dass Maria sich keine Sorge machen müsste und das dies eine dumme Idee von Bischoff wäre und er ihr nicht wehtun möchte. Sie soll ihm einfach eine Umarmung geben und gut ist. Sie tut dies auch und Angle greift sie und verpasst ihr den Angle Slam. Daivari läutet das Match an. Dann will Angle den Ankle Lock ansetzen, aber Cena kommt zum Ring um Maria zu retten, wird aber kurz darauf selber von Chris Masters angegriffen. Dieser nimmt Cena in den Master Lock, während Angle auf Cena einschlägt und –tritt. Bischoff erscheint auf der Bühne und verkündet, dass sein Ziel heute ist, zu sehen wie Cena heute aufgibt und seinen Titel verliert. Deshalb setzt er ein No-DQ, No-Countout Submission Match zwischen Cena und Angle….UND MASTERS an.


    An dieser Stelle ertönte wieder Kurt Angles Theme, bzw. das unerträglich Gepiepe. Und mein Gedanke an dieser Stelle war: wie dumm kann Bischoff eigentlich sein? Dass sich Angle und Masters hier während des Matches in die Haare bekommen werden, sollte doch klar sein. Und am Ende wird es doch wieder heißen: Cena wins, LOL!


    Styles, Coachman und Lawler fassen die Situation noch einmal zusammen, bevor dann Trish Stratus und Mickie James gemeinsam zum Ring kommen und Jerry Lawler langsam wieder den alten Perv durchblicken lässt. Dann sehen wir nochmal, wie James bei der Survivor Series Trish dabei geholfen hat, Melina zu besiegen.


    Es folgt also:
    Six Diva Tag Team Match: Trish Stratus/Mickie James/Ashley Massaro v Candice Michelle/Victoria/Torrie Wilson


    Während die Divas zum Ring kommen, läuft Lawler wieder zu hochformen auf. Nebst den bekannten Sprüchen über Puppies, bittet er Candice ihm ihren Zauberstab zu zeigen, dann würde er ihr seinen zeigen. *mega augenroll*
    Das Match ist…grausam und selbst für die Kürze zu lang. Mit Candice und Torrie sind zwei im Ring, die ehr suboptimal sind und eine grüne Ashley, die zu dem Zeitpunkt offensichtlich noch nichts im Ring zu suchen hat. Gekrönt wird das Ganze von Kevin Dunns Lieblings-Kameraeinstellung, dem „Crotch Shot“. Einzig Victoria, Mickie und Trish können wrestlen und zeigen ein paar vernünftige Moves. Während des Matches wird weiterhin die Story gefördert, dass Mickie so ein großer Trish Fan ist und sie beeindrucken will. So zeigt sie die Stratusfaction gegen Victory und holt ihrem Team so den Sieg. Danach weiter Mickie James mit Trishs Titel im Ring, übergibt ihr den Gürtel dann aber leicht beschämt.


    Sieger durch PINFALL: Trish, Mickie und Ashley


    Nach diesem 5-Sterne Match sehen wir die Ankündigung für ein Tag Team Title Match am heutigen Abend zwischen den Tag Champs Kane und Big Show gegen die Herausforderer Gene Snitsky und Tyson Tomko. Also ein weiteres 5-Sterne Match auf das ich mich freuen kann.


    Backstage besucht Shane Eric in seinem Office und fragt Bischoff ob er denn sein Ziel heute auch erreichen wird. Shane sagt, dass Bischoff sich als großer Mann fühlen muss nachdem was er mit Maria gemacht hat. Bischoff beleidigt Shane und Shane packt Bischoff am Kragen und warnt ihn, ihn davor ihn respektlos zu behandeln und die McMahon Familie zu beleidigen.


    Direkt anschließend sehen wir Kurt Angle, wie er sich selber hyped, während Daivari ihn massiert. Sie reden darüber wie Daivari Cena screwen wird. Daraufhin kommt Masters in den Locker Room und sagt, dass genau das das Problem wäre: wenn Daivari Cena screwt, screwt er auch ihn. Deshalb ist Masters zu Vince McMahon gegangen und hat verlangt, dass nicht Daivari, sondern ein unbefangener Ref das Match leiten wird.


    Wir sehen einen Rückblick der RAW Europa Tour.


    Wir bekommen ein weiteres Singles Match:


    Shelton Benjamin v Trevor Murdock


    Kurzes ausgeglichenes Hin- und Her Match, Lawler macht Inzest-Witze über Südstaatler, Murdock gewinnt nach einem Einroller indem er die Hose von Benjamin festhält.


    Sieger durch PINFALL: Trevor Murdock


    Das Match hatte einzig und alleine den Sinn Murdock ein wenig Over zu bringen. Absolut nichts Besonderes.


    Nach der Werbung ist HHH auf dem Weg in den Ring, lässig mit Anzug und Sonnenbrille. Die Kommentatoren betonen wir brutal und unnachgiebig Hunter bei der Survivor Series gegen Flair war. HHH betont, dass er doch ein Menschenfreund sei, da er gestern sicher gestellt hat, dass Flair mit dem Krankenhaus ins beste Krankenhaus mit dem besten Personal und der besten Ausstattung gebracht wurde, wo er sich RAW auf dem USA Network anschauen kann, damit HHH ihm folgende Nachricht zukommen lassen kann: Ric Flair ist vorbei, er solle nicht mehr aufstehen, denn dadurch, dass er zwei PPVs hintereinander gegen HHH kämpfen hat dürfen, könne Flair seine Karriere auf dem Höhenpunkt beenden. Flair sei hier nicht mehr gewollt, er solle nach Hause gehen. Dann legt sich HHH noch mit den Zuschauern an und sagt, wie viel besser er sei und dass niemand ihm irgendetwas ins Gesicht sagen würde…well…WEEEEEELLLLLL IT’S THE BIG SHOW und Paul Wight kommt zum Ring.


    Show sagt, dass er HHH schon lange kenne und ihm vieles hat durchgehen lassen, aber nachdem was HHH mit Flair angestellt habe, ist Big Show hier um Hunter ins Gesicht zu sagen, dass er ein Stück PooPoo sei. Show brauche keinen Sledgehammer, ihm reiche seine Faust und er fragt HHH ob er den Mumm hat, jetzt gegen ihn zu kämpfen. Hunter will etwas erwidern, aber Show schlägt ihm das Mikro aus der Hand. Daraufhin zieht sich HHH ängstlich zurück.


    Tag Team Match für die World Tag Team Championship: Kane & Big Show v Tomko & Snitsky


    Punch, Kick, Punch, Kick, Headbutt, Up Up Down Down Left Right Left Right B A Select Start, Chokeslam von TBS gegen Tomko, Aus die Maus!


    Sieger nach PINFALL: Kane & Big Show


    2 Monster besiegen 2 Möchtegern-Monster um ihren Status zu zementieren. Nun gut, irgendwie muss man die Zeit ja füllen. Was sagst du? In ein paar Jahren gibt es RAWs die drei Stunden lang sind? Ehrlich? OH GOTT!!!


    Und es geht direkt weiter mit dem Main Event:
    Triple Threat No-DQ No-Countout Submission Match um den WWE World Title: Chris Masters v Kurt Angle v John Cena


    Chris Masters also mit seinem ersten Championship Match. Mein Ich aus 2005 gibt mal nen mutigen Tipp ab und sagt, dass Masters sicher nicht den Titel holt. Ich meine, nicht einmal Cena hat es nötig seine üblichen Jorts anzuziehen und kommt mit Hoodie zum Ring. Im Übrigen prophezeit Coachman, dass Cena gar nicht gewinnen kann, weil in seinem Move Set gar kein Aufgabegriff ist. Es dauert übrigens keine 90 Sekunden bis Masters und Angle aufeinander losgehen. Ankle Lock von Angle gegen Cena, daraufhin nimmt Masters Angle in den Masterlock, kurz bevor Angle aufgibt ist Cena zurück im Match und greift Masters an. Dann Masterlock gegen Cena. Angle unterbricht, weicht selber dem Masterlock aus und nimmt Masters in den Ankle Lock. Cena vom Top Rope gegen Angle, 5-Knuckle-Shuffle, aber Masters streckt Cena mit einer Clothesline nieder. Angle besorgt sich einen Stuhl, während Masters Cena hält, doch Cena tritt Angle den Stuhl aus der Hand und greift damit dann Masters an und schlägt auf dessen Knie. STF von Cena gegen Masters und Masters gibt auf. Das Match dauert keine 6 Minuten, Masters steckt drei Moves ein und wird besiegt.


    Sieger durch SUBMISSION: Cena wins, LOL!


    Backstage schauen sich Vince und Shane das Match an und Vince sagt, dass er nächste Woche dann wohl den Müll rausbringen wird müssen.


    Also, positiv bleibt zu allererst zu erwähnen, dass RAW einen roten Faden hatte, der im Laufe der zwei Stunden gut entwickelt wurde. Zuerst Bischoffs Konflikt mit dem Ziel ein Ziel erreichen zu müssen. Dann die Involvierung eines unzufriedenen Kurt Angles und zum Schluss der Blow Off im Main Event. Und doch war RAW irgendwie so…so belanglos. Das kann natürlich die Brille der Zukunft sein, aber auch damals war Cena ja schon der fast Unbesiegbare, für den kein Hindernis unumwindbar war. Ich meine, und ich wiederhole mich da, Cena wins, LOL, war ja nicht umsonst eine Meme. Und selbst nur auf diese eine Show gemünzt, hatte ich auch nie das Gefühl, dass es auch nur den Hauch einer Chance gegeben hätte, dass Cena an dem Abend den Titel verliert. Hätte man Masters aus dem Main Event rausgehalten, hätte ich das vielleicht zumindest ansatzweise glauben können. Das also als Negatives, auch wenn das mehr eine gefühlte Sache war. Die restlichen Matches waren ansonsten ziemlich belanglos und außer der Konfrontation zwischen HHH und Big Show hatte ich nicht das Gefühl, dass irgendwelche Stories auch nur ansatzweise vertieft oder gar angefangen wurden. Gut, da ist noch die Sache mit James und Stratus, aber das hab ich auf Grund des grauenhaften Matches wohl schon wieder ausgeblendet. Ausgeblendet ist ein super Stichwort, denn wenn man das Kommentatorenteam ausblenden kann, ist das gar nicht so wild. Kann man das nicht, lenkt die Tatsache, dass Lawler Coachman Kontra gibt, auch nicht davon ab, dass Lawler ein kleiner notgeiler Sack ist, der seine üblichen dummen Sprüche reißt und Coachman so tief in Bischoffs Arsch drin war, so dass er aus dem Erics Mund wieder rausschauen konnte. Beides furchtbare Charaktere. Aber: vergleicht man das mit heutigen RAWs, war es eine fantastische Show und selbst Cena wins, LOL, war besser als den Großteil, den wir heute erleiden müssen.


    P.S.: Die Tatsache, dass ich während dieser Review satt, ausgeschlafen und relativ gut drauf war, und ich DENNOCH so viel Zynismus hier unterbringen musste, spricht nicht dafür, dass ich hier übertreibe ;) Man stelle sich mal vor, hätte ich die Review hungrig, müde und depressiv geschrieben! Dann hieße es jetzt: Cyboard wins, LOL!


    Oh shit...ja, da hätte ich aber auch extremst gemischte Gefühle gehabt!

    Wir befinden uns im September 1994 und vor drei Wochen erst ging der Summerslam 1994 über die Bühne. Razor Ramon besiegte Diesel um neuer Intercontinental Champion zu werden, Bret Hart und Owen Hart lieferten sich ein großartiges Käfig Match, welches Bret für sich entscheiden konnte und der Plan der Million Dollar Corporation, eine Fake Undertaker zu etablieren, scheiterte an dem echten Undertaker, der seinen Klon zügig abfertigen konnte. Dennoch war die Million Dollar Corporation zu dem Zeitpunkt ein stark gepushtes Stable, konnte aber nie wirklich wichtige Erfolge einstreichen. Mit einer Ausnahme…



    WWF Monday Night Raw vom 18.09.1994 aus Lowell, Massachusetts


    Die Show beginnt direkt mit einem Rückblick und erinnert uns daran, dass Tatanka, 3 Wochen zuvor beim Summerslam 1994, dem Ruf des Geldes gefolgt ist und sich dem „Million Dollar Man“ Ted DiBiase und dessen Corporation angeschlossen hat. Zuvor hatte Tatanka wochenlang Lex Luger beschuldigt, dass dieser sich an DiBiase verkauft hätte. Beim Summerslam hintergang Tatanka dann Lex Luger und wandte sich so von den USA und den indianischen Stämmen ab und dem Dollar Symbol zu. Bei der letzten Folge Superstars präsentierte er sich dann in Shawn Michaels „Heartbreak Hotel“ Show mit neuem Look. Anstatt mit traditionellen Federn oder Symbolen geschmückt, trägt Tatanka jetzt lieber teure Anzüge und weiß den Wertes des Geldes zu schätzen.


    Ein großartiger kurzer Rückblick auf die Entwicklung Tatankas, der zuvor als Baby Face langsam langweilig geworden war. Die Gesinnungsänderung brachte etwas frischen Wind und war auch für mich damals durchaus ein Schock. Gerade als Repräsentant der amerikanischen Ur-Bevölkerung gegen DEN US Poster Boy der Zeit, Lex Luger, zu turnen, war genau das Richtige.


    RAW Intro


    Vince McMahon und “Macho Man” Randy Savage begrüßen uns und teilen uns mit, dass Lex Luger heute zum ersten Mal seit dem Summerslam wieder in den Ring steigen wird. Weder Vince noch Savage haben den Verrat von Tatanka kommen sehen. Vince erinnert uns, dass das Motto von WWF zu dem Zeitpunkt „Anything can happen in the WWF“ war. Wir bekommen mitgeteilt, dass das Featured Match heute Jerry Lawler gegen Duke „The Dumpster“ Droese sein wird und Macho hofft, dass Duke den Müll entsorgen wird. Zudem wird es ein Interview mit Bob Backlund geben.


    McMahon und Randy Savage würde heutzutage in der Form Mojo Rawley alle Ehre machen, denn die beiden waren HYPED! Laut und Over The Top, und dass obwohl die Aussicht auf gutes In-Ring Wrestling wohl eher mau war. Denn das erste was ich dachte, als ich Lawler vs. Droese hörte war: och, bitte nicht!


    Und wo wir gerade von mauer Aussicht auf gutes In-Ring Wrestling reden, kommt auch schon Lex Luger zum Ring.


    Opening Match: Lex Luger vs. The Executioner


    Ein kurzes Match. Side Headlock, zwei versuchte Einroller von Lex gegen den Executioner, ein kurzes Comeback vom Jobber, bei dem er Luger ein paar Schläge verpassen darf, zwei Clotheslines von Luger, gefolgt von einem Powerslam und dem Torture Rack.


    Sieger durch Submission: Lex Luger


    Puh…willkommen in der Squash Match Ära der WWF. So sehr WWF Raw in den Anfangsjahren gehyped wurde, so deutlich muss man auch sagen, dass es meist gerade mal ein passables Match pro Show gab und der Rest eben mal schnell abgefertigte Jobber waren. Naja, zumindest war Raw damals nur eine Stunde lang. Während im Ring nicht allzu viel passierte, sprachen Vince und Randy die gesamte Matchzeit über den Verrat Tatankas und was das für Luger bedeuten würde, ohne wirklich auf die „Action“ im Ring einzugehen. Aber gut, wo nichts ist, kann man auch auf nichts eingehen.


    Nach dem Match posiert Luger noch im Ring und zeigt uns seine beeindruckenden Muckies.
    Als nächstes bekommen wir eine Ankündigung für die Folge der nächsten Woche. Dort erwartet uns ein Auftritt von Tatanka. Zudem werden die neuen Tag Team Champions Shawn Michaels und Diesel zu sehen sein. Zu guter Letzt wird noch der King’s Court mit Jerry Lawler angekündigt.


    Und wo wir grad von Jerry „The King“ Lawler reden, kommt dieser jetzt zum Ring und beginnt das Publikum zu beleidigen und verkündet, dass diese nicht buhen, sondern viel mehr seine Füße küssen sollten. Dann beleidigt er den Müllmann Droese und redet von Müll und Gestank.


    Nach einer kurzen Werbepause kommt dann auch sein Gegner zum Ring und hat wie immer seinen treuen Begleiter, den Mülleimer, dabei. McMahon und Savage sind sich einig, dass Lawler im Grunde genommen keine Chance gegen Droese hat und dieser Lawler entsorgen wird. Das Match kam übrigens zu Stande, da Lawler die Woche zuvor Droeses Mülltonne durch die Luft treten wollte. Allerdings hatten Doink und Dink darin ein paar Gewichte platziert, so dass Lawler sich beim Dagegentreten fast den Fuß gebrochen hätte. Monate zuvor hatte Droese Lawler mit Müll überschüttet.


    Match: Jerry Lawler vs. Duke „The Dumpster” Droese


    Lawler versucht Droese früh zu kontrollieren, doch Droese hat den Größen- und Stärkevorteil. Lawler zieht sich immer wieder zurück, verlässt den Ring um sich neu zu sortieren und macht Andeutungen, dass Droese unfair agieren würde, was natürlich nicht der Fall ist. Droese dominiert Lawler: Hiptoss, Schläge in der Ringecke und wieder zieht sich Lawler nach draußen zurück, während die Fans ihn mit „Burger King“ Rufen beleidigen. Zurück im Ring versucht Lawler Droese in die Ringecke zu drängen um ihn dann in die gegenüberliegende Ecke zu schicken, doch Droese kontert mit einem Back Body Drop. Und wieder flüchtet Lawler nach draußen. Zurück im Ring verlangt Lawler ein Time Out und während der Referee sich mit Droese beschäftigt, zaubert Lawler einen Schlagring aus seinem Outfit hervor. Droese will den Ref darauf aufmerksam machen, aber Lawler lässt den Schlagring wieder verschwinden. Als der Ref sich wieder umdreht, kommt der Schlagring wieder hervor. Droese nimmt den Vorschlag zu einem Test of Strength von Lawler an und Lawler verpasst dem Müllmann einen Schlag mit dem Schlagring. Droese geht zu Boden und danach bearbeitet Lawler Droese für mehrere Minuten (gefühlt mehrere Stunden). Nach zahlreichen Tritten und Schlägen folgt ein Fist Drop von Lawler, aber Droese entkommt aus dem Cover. Lawler zeigt seinen Pile Driver, aber anstatt Droese zu pinnen, verlässt Lawler den Ring um sich die Mülltönne Droeses zu schnappen. In dieser hatte sich aber Dink versteckt, der Lawler mit einer Wasserpistole ins Gesicht spritzt. Daraufhin beginnt eine Verfolgungsjagd, bei der Lawler Dink um den Ring herum hinterher läuft, während der Referee bis 10 zählt.


    Sieger durch Count Out: Duke „The Dumpster” Droese


    Die Verfolgungsjagd geht weiter. Dink beißt Lawler in den Hintern und flüchtet dann in den Ring, wo Droese Lawler ein Bein wegzieht und ihn so zu Fall bringt. Dink trampelt dann auf Lawler herum. Als Lawler gerade zurückschlagen will, stellt sich der große Müllmann dazwischen und Lawler tritt den Rückzug an. Dann überlegt er es sich doch anders und schnappt sich die Mülltonne und will damit auf Droese einschlagen. Doch hinter Lawler erscheint Doink und Lawler flüchtet durchs Publikum. Doink und Dink lachen sich daraufhin kaputt und kugeln sich auf dem Boden.


    Wow…circa 15 Minuten meines Lebens, die ich nie wiederbekommen werde. Das Match, das selber ca. 8 Minuten dauerte, hatte lediglich 4 Moves: einen Hiptoss, einen Back Body Drop, einen Fist Drop und einen Piledriver. Der Rest war langsames, langweiliges Brawling. Droese durfte lediglich durch seine Stärke und Größe beeindrucken. Wrestlerisch sah man von ihm aber quasi gar nichts. Auch die Storyline um Doink und Lawler weiß absolut nicht zu beeindrucken und wer weiß, wohin das bis zur Survivor Series 1994 führte, weiß auch, dass es eher noch schlimmer an Stelle von besser wird. ABER, auch wenn wrestlerisch nicht viel los war, war dieses Match ein gutes Beispiel dafür wie verdammt gut Lawlers Ringpsychologie ist.


    Ein klassischer Bösewicht: Publikum beleidigen, große Töne spucken und im Ring dann ängstlich sein, lügen, betrügen, sich Zeit nehmen um dem Publikum Raum zu geben ihn auszubuhen und am Ende die Quittung erhalten und gedemütigt werden. Lawler durfte hier zeigen, wie großartig er das beherrschte. Man stelle sich jetzt mal vor, dass die WWF Lawler damals ernst genommen hätte. Was hätte das für ein großartiger Bösewicht sein können. So blieb ihm aber mehr die Rolle des Comedic Relief. Verdammt schade.


    Wir bekommen einen Einspieler für die Premiere der „Action Zone“. „More Action, less talk“. Na, da darf man aber gespannt sein.


    Tag Team Match: The Heavenly Bodies vs. Mike Bell & Steve King


    Die Bodies kommen zum Ring, diese Woche ohne ihren Manager Jim Cornette, aber bevor es losgeht, wird noch schnell Werbung für IcoPro und Slim Jims gemacht. Und als wir zurückkommen, sind Del Ray und Pritchard schon damit beschäftigt, die Jobber auseinander zu nehmen. Immer wieder schnell Tags und Double Team Moves, gepaart mit ein paar Suplessen und einer Menge brawling. Zwischendurch sehen wir immer mal wieder die Fingerpistolen von den Bodies, ein Zeichen an die Smoking Guns, mit denen es die Bodies zuletzt immer wieder zu tun hatten. Wir sehen weitere Aktionen wie Elbow Drops, Dropkicks und zu guter Letzt einen Moonsault von Del Ray gegen Steve King, der, zumindest von dem was wir zu sehen bekamen, die ganze Zeit im Ring war. Sein Tag Partner Mike Bell war nicht einmal im Ring zu sehen.


    Ein weiteres Squash Match. Kurz und schmerzlos haben die Heavenly Bodies ihre Gegner auseinander genommen. Was dieses Match aber vom ersten Match unterschied, war die Tatsache, dass wir hier tatsächlich gutes In-Ring Work gesehen haben. Gute Tag Team Psychologie, aber auch abwechslungsreiche Moves, auch wenn es nur in eine Richtung ging. Für ein Squash Match war das voll in Ordnung.


    Direkt im Anschluss sehen wir einen Clip zur New Generation, bei dem eine Frau im Beichtstuhl sitzt und dem Pfarrer beichtet, dass sie beim Anschauen der New Generation direkt eine gewisse Anziehung gespürt hat. Währenddessen auf der anderen Seite des Beichtstuhls, hört der Pfarrer gar nicht zu, sondern verfolgt auf einem kleinen TV Gerät das Programm der WWF.


    Zurück im Ring sehen wir Vince McMahon. Dieser bittet Bob Backlund zum Ring, der unter den Buhrufen der Zuschauer zum Ring kommt. Backlund trägt noch sein bekanntes Outfit samt Varsity Jacket und ist von seinem Verhalten noch etwas entfernt von dem durchgedrehten, unkontrollierbaren Verrückten, zu dem er sich in den nächsten Wochen noch entwickeln sollte. Das war interessant zu sehen, weil mir durchaus Backlund vor und nach seiner Veränderung im Sinn geblieben war. Die Phase der Transformation dazwischen ist aber vollkommen an mir vorbei gegangen. Vince McMahon zählt nochmal alle vergangenen Erfolge Backlunds auf, geht dann aber auf die Niederlage Backlunds gegen Bret Hart ein und sagt, dass der Hitman in dem Match eindeutig der Überlegene war. McMahon redet über die Werte Backlunds, darüber, dass Backlund immer ein Sportsmann war und verurteilt Backlund dafür, dass er nach der Niederlage gegen Bret Hart ausgerastet ist und diesen attackiert hat. Backlund sagt, dass ihm durchaus bewusst ist was er macht und er sagt, dass seine Standards höher sind, als sie jemals in seinem Leben waren. Er würde für diese Standards eintreten und verurteilt die heutige Gesellschaft, welche er als korrupt bezeichnet. Er sagt, dass er die Fans mal geliebt habe, aber diese haben sich verändert und die Welt um sie herum zerstört. Er habe den Hitman nur aus diesem einen Grund getan und würde jeden einzelnen im Publikum angreifen wenn er könne. Er sei kein Teil der Fans mehr. Er habe bisher den Chicken Wing nie gezeigt, weil er den Fans gefallen wollte. Doch diese Zeiten sind vorbei, so dass er jetzt zeigen werde, dass der Chicken Wing der gefährlichste Move im Wrestling sei. Nicht einmal der „Mann mit dem Gürtel“ Bret Hart, könne diese Move entkommen. Er beschimpft das Publikum als fett, faul und legasthenisch. McMahon ist verwundert und fragt, ob dass wirklich Bob Backlund sei. Zudem bezweifelt er, dass die Aussagen über den Chicken Wing stimmen würden. Aber Backlund sagt, dass, sobald er den Chicken Wing angesetzt hat und seinen Gegner damit auf den Boden gebracht hat, niemand entkommen könne. Sollte das doch jemand schaffen, würde er seine Karriere beenden.


    Danach zieht sich Backlund seine Jacke aus und fordert Vince McMahon heraus. McMahon sagt dann, falls jemand sich der Herausforderung stellen möchte, er jetzt zum Ring kommen darf. Daraufhin kommt ein Autor des WWF Magazins, der bereits die gesamte Show am Ring saß, in eben jenen. Die beide sind wohl befreundet und als Demonstration würde der Autor sich auch in den Chicken Wing nehmen lassen. Backlund setzt den Move an. Erst sachte, dann immer fester. Der Autor bittet darum, dass Backlund es sachte angeht. Daraufhin rastet Backlund so richtig aus und ringt den Autor zu Boden und fügt ihm große Schmerzen im Chicken Wing zu. Als er nicht vom Griff ablassen will, kommen mehrere Referees in den Ring und auch McMahon und Randy Savage versuchen Backlund loszureißen. Dieser löst nach langer Zeit dann den Griff und starrt dann auf seine Hände, während man sich draußen um den Autor kümmert. Backlund schnappt sich das Mikrofon und verkündet, dass sein Name Mr. Backlund sei und wiederholt erneut, dass niemand dem Chicken Wing entkommen könne.


    Ein richtig starkes Segment. Backlund hat hier endgültig den Heel Turn vollzogen und liefert zudem eine gute Begründung dafür. Sein Verhalten, seine Mimik und seine Artikulation passen wunderbar zusammen und er zeigt zum ersten Mal richtig die durchgedrehte Seite, der er sich sehr bald vollkommen verschrieben haben wird. Backlund als Heel in 1994 ist für mich einer der am meisten underrated Bösewichte. Sicher, sein Titelgewinn später im Jahr, war nur der Vorwand geschuldet, den Titel an Diesel zu übergeben, ohne dass Bret Hart dabei gegen Diesel verlieren muss, aber die Fehde zwischen Backlund und Hart war Gold wert und ein Charakter wie Backlund war zu der Zeit extrem selten und gleichzeitig extrem notwendig, um dem Programm eine gewisse Schärfe und Schneidigkeit einzuhauchen. Und das war ein guter und wichtiger Schritt dorthin.


    Und nach diesem starken Segment, bekommen wir jetzt die Zündkerze und ein weiteres Jobber Match:


    Singles Match: Bob „Spark Plugg“ Holly vs. Richie Rich
    Kurzes Match: Brawling, Rest Hold, Brawling, Flying Cross Body, Sieg für Bob Holly. Ein Jobber Match. Zeitverschwendung. Darüber gibt es absolut nichts erwähnenswertes zu sagen.


    Sieger durch Pinfall: Bob „Zündkerze“ Holly


    Und jetzt unser Main Event!!! Yokozuna, heute ohne Mr. Fuji und Jim Cornette, gegen…Phil Apollo. Puh…


    Singles Match: Yokozuna vs. Phil Apollo


    Yoko ist derzeit alleine unterwegs, da niemand seiner Verbündeten etwas mit der bevorstehenden Hart Attack Tour und den Matches von Yoko mit dem Undertaker zu tun haben möchte. Zudem steht in Zukunft auch ein Casket Match zwischen Yokozuna und dem
    Undertaker auf dem Programm.


    Auch das Match ist kurz und knackig: Schläge, Tritte, Rest Holds in der Ecke, Banzai Drop, Ende.


    Sieger durch Pinfall: Yokozuna


    Yoko feiert im Ring als plötzlich der Gong des Undertakers ertönt und ein zuvor starker Yokozuna flüchtet ängstlich und mit Panik im Gesicht aus dem Ring. Ich glaube so schnell hat sich Yoko noch nie in der WWF bewegt.


    Und das wars auch schon. McMahon und Savage wiederholen noch einmal was uns nächste Woche erwartet und verabschieden sich dann.


    Nach vier Jobber Matches und einem Featured Match, dass für die Tonne war (*zwinker *), geht diese Folge von Raw den Bach runter…ich meine, äh…zu Ende. Das beste Match des Abends war ganz klar das der Heavenly Bodies, auch wenn die Ring Psychologie von Lawler überragend war. Wobei das Wort „beste“ hier nicht darauf hindeuten soll, dass das Match besonders gut war. Es war nur das Beste unter vielen schlechten. Die Jobber Matches kann man getrost überspringen. Selbst das Weglaufen von Yoko hätte man als Rückblende zeigen können. Die Stärke dieser Folge liegt ganz klar darin, Fehden aufzubauen und weiter zu entwickeln: Tatanka und Luger, Yokozuna und Taker, Backlund und Bret Hart und sogar Doink und Lawler. Aber was den Rest betrifft, nun ja, wenn Duke Droese schonmal da ist, kann er diese Folge auch gleich entsorgen.


    Das einzig Sehenswerte, was man auf jeden Fall anschauen sollte, ist das Segment mit Bob Backlund. Einfach nur stark. Vor allem wenn man das im Kontext von 1994 sehen kann.


    Soviel zu meiner ersten Review für die Monday Night Raw Lethal Lottery. Ich freu mich jederzeit über Feedback, konstruktive Kritik und auch ein wenig Trolling, denn was ist das Leben ohne ein paar kleine Provokationen. *zwinker* Und ja, ich verspreche nichts, aber beim nächsten Mal VERSUCHE ich mich knapper zu halte.

    Ich geb dem Ganzen eine solide 2.


    Der Opener war stark und hat dennoch Luft nach oben gelassen für ein zukunftiges Match zwischen den Beiden, bei dem Page dann aus dem OWA auskicken wird. Long Time Story Telling. Find ich stark


    Meine Highlights waren das TNT Match (ganz stark und ultimatives Storytelling) und der Main Event. Aber gut, ich bin auch Kingston Fan seit 2005 und feier es einfach nur, dass er im Main Event abliefern darf, deshalb vielleicht ein wenig subjektiv gefärbt.


    Low Light für mich ganz klar Shida v Rose. Da hat für mich gar nichts geklickt. Ganz schlechter Flow, keine Chemie zwischen den Beiden und ein, zwei Botches, zudem keine Story. Da sind die Damen mit Kay v Deeb um einiges besser representiert worden.


    Und das Hardy Match. Naja, wie schon immer bei diesen Matches alles eine Frage des Geschmacks. Ich mag die Dinger eigentlich. NUR: für mich war das alles aufgewärmt. Mit wenigen Ausnahmen muss ich sagen: same old Shit. Fireworks, Lake of Reincarnation, Finish in der Scheune. Nun gut. Klar, es waren auch neue Elemente dabei wie Einmischung der Tag Teams, der Monster Truck und Gangrel, aber nicht genug um mich vom Hocker zu hauen.
    Was gar nicht ging für mich, war die gefakte Platzwunde von Sammy am Ende als Referenz zu dem Bump von Matt vor ein paar Wochen. Fand ich ein wenig geschmacklos (und das passiert mir nicht allzu oft). Hätte man auch sein lassen können. Trotzdem: nicht das schlechteste Match, sondern nur das zweitschlechteste.


    Der Rest war alles im Bereich gut bis sehr gut. Selbst bei teilweise vorhersehbaren Ergebnisse hat es dennoch Spaß gemacht.

    Zitat

    Original geschrieben von Euro-Adler:
    Für welche Veranstaltungen denn?
    Bei verlegten Veranstaltungen, gelten bereits gekaufte Tickets auch für den neuen Termin.
    Nur wenn du den neuen Termin nicht wahrnehmen kannst oder willst, wäre man zur Rückerstattung verpflichtet.


    Ah, mit dieser Erklärung kann ich was anfangen. Das hatte man nicht so klar kommuniziert auf Facebook (im privaten Chat) :) Danke für die Info. Dann schau ich nochmal nach und gucke mal, ob die Veranstaltung verlegt wurde. Da es aber ein Hamburg Event war, gehe ich davon aus, dass der verlegt wurde/wird.


    Merci!

    Was ist mit den Tickets, die ich für 2020 gekauft hatte (keine Jahreskarten)?


    Über Facebook hatte ich mal die Infos erhalten, dass erstmal keine Rückerstattungen erfolgen. Da das Ticket bereits von April ist und ja auf absehbare Zeit nichts läuft, frage ich mich, wie es mit den gekauften Tickets jetzt weiter geht. Mehr Infos diesbezüglich wäre gut!

    Zitat

    Original geschrieben von EC3:
    Wollte einen eigenen Thread öffnen, aber mir fallen jetzt keine Namen ein für eine Umfrage.:D Da es eine Comedy Sache ist wird es sicher Rosemary selber sein also eine Rosemary aus der Zukunft.:cool:


    Habe gehört, dass RD EVans nen guten Draht zu Archibald Peck hat. Da wäre eine Time Travel Story Line sogar im Rahmen des Möglichen ;)

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