Beiträge von Heisenberg

    Ist das eine sichere Info oder nimmst du das einfach an?


    Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht

    Zielgruppe, generelle Beliebtheit etc. Aus 2019:


    In cost per point of demo ratings, these were the numbers FOX was charging for some different shows, Masked Singer was $2,500; Simpsons was $2,300; Empire was $2,250; Prodigal Son was $1,925 and Smackdown was $1,100. So the value for selling advertising is about half of a regular TV show, if the ratings of the two shows are identical. That’s actually an improvement for wrestling but it still means for ad value Smackdown really has to double the audience in the desired demos of other programming to be an advertising success.

    Und das bezweilfe ich eben stark. Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft eben genau das möglich zu machen. Sofern jemand zu Unrecht "verurteilt" wurde, ihn wieder entsprechend einzubinden. Und ich sehe auch nicht, warum das nicht passieren kann und sollte. Im Gegenteil. Die Aufmerksamkeit müsste dann auf der Kausa liegen und sollte ihm tatsächlich etwas widerfahren ist es wiederum unsere Aufgabe dafür einzustehen, dass es es sich nicht wiederholt.


    Ich kann nur noch mal wiederholen: ich habe den Fall verfolgt und ich habe den Menschen noch nicht zu Gesicht bekommen.

    Das kann durchaus sein. Oder es sind eben Menschen die auch schon damit konfrontiert waren und wissen, dass die Wahrheit manchmal doch irgendwo in der Mitte liegt. Und es schon genügend antisemitische Übergriffe gegeben hat, in denen Zeugen "nichts mitbekommen" haben.


    Nur sind diese Menschen eben genauso zu verurteilen. Ich bin da bei Stingray. Nur, weil ich Gil durchaus noch etwas Glauben schenke aufgrund meiner Erfahrungswerte heißt das eben im Umkehrschluss nicht, dass Herr W. an den Pranger gehört. Oder bedroht. Wichtig sind mir auch gar nicht die Extreme, die wir leider sowieo nicht beeinflussen können sondern einfach auch die Sichtweise darauf, dass Übergriffe jeglicher Art leider nicht immer entsprechend geahndet werden (können), sie aber dennoch passieren.


    Ich habe auch nie gesagt, dass ein Namensschildwechsel ausreicht, im Gegenteil. Sollte sich herausstellen, dass Gil sich das ausgedacht hat und der Mitarbeiter Probleme jeglicher Art hat, dann sollten die Medien ihn auf dem Weg genauso begleiten wie sie das bei Gil Ofarim taten und tun würden, wenn sich herausstellt, dass er diskriminiert wurde.


    Tatsächlich gibt es für mich bis hierhin aber schon einen qualitativen Unterschied. Der wäre nämlich, wenn Herr W. in Tageszeitungen oder Onlinemedien mit Bild und Name abgedruckt worden wäre. Das ist bis dato nicht der Fall (wird es hoffetnlich auch nicht werden), so dass er durchaus noch eine gewisse Anonymität genießt. Richtigerweise.

    So einfach ist das eher nicht, würde ich behaupten. Natürlich werden sich die Medien, gesetzt dem Fall dass Herr Ofarim sich das ausgedacht hat, nicht mehr auf den Mitarbeiter stürzen, aber Du merkst doch, unter anderem bei Dir selbst, jetzt schon das Unbehagen einiger sich einzugestehen, dass die Möglichkeit besteht, dass Herr Ofarim einfach nur sauer war und sich des schlimmsten Vorwurfes bedient hat, welchen er finden konnte, um zu "siegen". Insofern wird der Mitarbeiter, vollkommen unabhängig vom Gutachten des Anwalts und der polizeilichen Ermittlungen für einige der "Böse" bleiben und in den geeigneten Kreisen wird man sich weiter auf ihn einschießen (sein Name scheint ja schon bekannt zu sein, ein Foto ist schnell gemacht und er scheint ja auch schon Drohungen u.Ä ausgesetzt zu sein).


    Finde es etwas seltsam, wie sich hier die Möglichkeit, dass Herr Ofarim sich eine antisemitische Beleidigung ausgedacht und damit einen kleinen Hotelangestellten ins Kreuzfeuer geschubst hat, beinahe schon schöngeredet wird (Nach dem Motto "Ach. alles halb so schlimm für den Mitarbeiter").

    Nein, das ist kein Unbehagen, das ist meine Erfahrung als Betroffener. Und die werde ich mir in einem Internetforum, das vor Experten nur so wimmelt (und die lautesten wahrscheinlich noch nie damit überhaupt konfrontiert waren) auch nicht nehmen lassen. Ich sage bewusst, dass ich mir das nicht vorstellen kann, weil es nicht zur Person Gil Ofarim passt wie ich ihn in den vergangenen Jahren kennengelernt habe. EDIT: ich spreche übrigens immer nur aus der Perspektive "Opfer". Ich habe Herrn W. bisher nicht verurteilt noch spreche ich ihn frei.


    Im Übrigen verwechselst du hier ganz klar zwei Dinge: aktuell ist noch nichts bewiesen. Es gibt ein Gutachten des Hotels und es gibt Anzeigen die laufen und nicht abgeschlossen sind. Ich spreche aus meiner Erfahrung und sage, dass es für mich schwer vorstellbar ist, dass Gil Ofarim sich den ganzen Sachverhalt ausgedacht hat. Kommen die Behörden zum Schluss, dass es überhaupt keine Grundlage dafür gegeben hat, dann ist der Mitarbeiter frei jeglicher Schuld. Und genau das ist mein Punkt: wir kennen diesen Mitarbeiter überhaupt nicht. Wie soll er also einen Rückschlag durch die Gesellschaft spüren oder wieder "reingewaschen" werden? Wenn niemand weiß um wen es sich überhaupt handelt.


    Es hat auch niemand behauptet, dass das halb so schlimm sei oder dass Gil Ofarim von jeglicher Schuld freizusprechen sei. Ich weiß nicht woher du das nimmst? Es geht mir schlicht und ergreifend darum, dass der Mitarbeiter nicht im öffentlich Kreuzfeuer steht in persona und deshalb auch nicht befürchten muss erkannt zu werden. Und sollte es zu einem Prozess kommen den Gil verlieren sollte, dann wird Ofarim entsprechend an den Pranger gestellt.

    Mal ganz kurios angenommen, an dem Beschuldigten bleibt nichts hängen - wie reintegrieren wir ihn wieder vollständig und waschen ihn rein? Der muss eigentlich fast schon zwangsweise den örtlichen Arbeitsplatz wechseln, um auszuschließen, dass er auch in Zukunft irgendwann einem vom Vorfall bewegten gegenüber steht.

    Die öffentliche Schelte geht doch ganz klar in Richtung Gil Ofarim, wenn er sich das ausgedacht haben sollte, was ich übrigens immer noch nicht zu 100% glaube. Dafür ist er zu gefestigt durch seine Familiengeschichte und lebt auch zu säkular. Ich habe den Fall verfolgt und habe keine Ahnung wer der Mitarbeiter eigentlich ist.

    Ich hätte nun vermutet, dass es auch daran liegen könnte, dass TNT 225 Millionen Dollar pro Jahr für die NHL zahlt und man so das deutlich teurere Produkt im Primeslot zeigen will, zumal die NHL am Mittwoch ihren Stammplatz auf dem Vorgängersender hatte. Wie die Unterschiede in den Werbeeinnahmen zw. NHL und AEW bzw. AEW als TV14 und WWE als PG TV-Produkt aussehen kann ich nicht ohne nähere Informationen dazu beurteilen.

    Unmöglich.


    Da ist die Grundlage eines McMahon Zitats aus einem Conference Call, dessen Zusammenfassung maximal gelesen wurde doch deutlich solider.

    Es geht genau darum. Habe ursprünglich geschrieben, dass ich bis AEW nie bei Ratings eine so auf eine Demo beschränkte Argumentation gestossen bin. Ebenfalls kann ich nicht nachvollziehen, dass vor der AEW diese Diskussion sinnlos gewesen wäre. Ich erkläre es jetzt in anderen Worten und mit einem Beispiel, danach bin ich raus.


    Ich bin auch der Meinung, dass der Anteil der jüngeren Zuschauer an meinem Produkt bzw. der Sendung welche der Sender ausstrahlt mögluchst hoch sein sollte. Der Sender bezahlt hohe Gebühren für die Show und sollte seine Investition mit Werbegeldern wieder möglichst profitabel einholen. Egal ob mit oder ohne AEW. Egal ob 2021 oder 2005. Das Network müsste die Zahlen nicht erst in den letzten Jahren verfolgt haben. Was man aber sieht ist, dass das USA Network bei jeder Verhandlung mehr Geld zu zahlen bereit zu sein scheint. Auch Fox schmiss einen ähnlichen Betrag hinterher, obwohl Ratings nach Zielgruppen bei den Verhandlungen verfügbar gewesen sein sollten. Das WWE Publikum wird immer älter, was die Ratings bestätigen, also müsste sowohl die WWE als auch Sender das Risiko mitberücksichtigen, dass der Grossteil der Zuschauer ausstirbt und wenig neue Zuschauer angezogen werden. Dennoch zahlt man weiterhin horrende Gebühren an die WWE und ich bin sicher, dass dies auch 2024 der Fall sein wird. Das wird meiner Meinung nach hier abgestritten, da es ihne Konkurrenz völlig sinnlos zum betrachten. Aus meiner Sicht deswegen, weil viele die jetzt auf die Demo hinweisen vor wenigen Jahren gar nicht wussten was diese bedeutet.

    Dass das USA Network und auch FOX horrende Summen zahlen ist richtig. Unabhängig der Zielgruppe. Wenn man sich nämlich den Gesamtzuschauerschnitt des USA Networks mit und ohne WWE anschaut, dann weiß man auch warum. Sprich: USA braucht die WWE, unabhängig davon, wie sie in der Zielgruppe ankommt. Aussterben passt in dem Zusammenhang auch nicht, denn die Verträge laufen in der Regel fünf Jahre. Wenn man nun ein Durchschnittsalter von 60 Jahren hat, dann ist es relativ unwahrscheinlich, dass diese Altersgruppe innerhalb des Vertragszeitraums komplett dahinrafft.


    FOX ist ein Ausreißer gewesen, weil WWE gut verhandeln konnte. Auch hier muss man bedenken, dass WWE extra ein Team angeheuert hat um diesen Deal über Jahre fix zu machen. Dabei in der Präsentation selbst mit Rousey und Lesnar geworben hat, beides Wrestler, die damals nicht mal bei SmackDown! waren. Man hat also alles in die Waagschale geworfen.


    Warum waren die "Demowerte" aber bisher in der Diskussion weniger relevant? Auch das ist recht einfach zu erklären: sie waren schlichtweg egal, da es keine Konkurrenz gab. Für den Sender ist doch folgendes Szenario klar: wenig zahlen, viel Content, hohe Werbeeinnahmen. Bisher gab es in Sachen Wrestling nur WWE. In drei Jahren laufen die großen Verträge aus. Das bedeutet, dass man spätestens in 18 Monaten anfangen wird zu verhandeln. Und plötzlich hast du einen Player, der in der werberelevanten Zielgruppe teilweise schon bessere Werte als RAW eingefahren hat, für den Bruchteil des Preises. Und da wird die Demo eben interessant und da wird sie zum Diskussionthema.


    Für die Beteiligten war es das natürlich vorher schon. Also sprich, für die Ligen selbst. Jetzt werden diese Werte aber über die Liga hinaus interessant.


    Übrigens war der Stein, der die Diskussion ins Rollen brachte die Aussage, dass Jericho damit angefangen hätte und dass es vor AEW niemanden interessierte. Und das stimmt eben nicht, was auch die WON Ausgaben bestätigen. Es war nur alternativlos. Aber nicht uninteressant.

    Habe ich vorhin gepostet, weshalb es Sinn gemacht hätte. Die TV Sender waren bereits 2005 auf Werbegelder angewiesen und die WWE hätte es auch dort schon interessieren sollen, wie alt ihr Publikum im Schnitt ist. Ich bin nach wie vor sicher, dass NBC Universal auch 2024 der WWE einen Haufen Kohle geben wird, auch wenn diese es nicht verdienen. Als Marketer werde ich ein Budget haben und meine Zielgruppen die ich über die richtigen Kanäle möglichst effizient erreichen möchte. Mit einer solch grossen Altersspanne 18-49 werde ich ohnehin nichts anfangen können. Ein 20jähriger wird nicht immer über die gleichen Kanäle erreicht werden, wie ein 49jähriger. Hier würde ich mein Marketingbudget aktuell eher im Onlinebereich (Youtube, Social Media etc.) ausrichten als die überrissenen TV Gebühren zur Primetime. Denke ohnehin dass TV Werbung in den nächsten 5-10 Jahren an Bedeutung verlieren wird und man als Konsument mit Tiers arbeiten wird. Je mehr ich bezahle, desto weniger Werbung. Aber egal, ich lasse Euch die Diskussion.

    Welche Diskussion eigentlich? Dass es eine werberelevante Zielgruppe gibt? Das ist keine Diskussion sondern Tatsache.


    Die WWE hätte es interessieren sollen? Es hat sie doch interessiert. Oder glaubst du, man hat sich ohne Grund inhaltlich verändert um mehr Sponsoren und Werbeträger zu finden?


    TV Werbung verliert ungefähr so viel an Bedeutung wie die Ratings. Also laut dem Board seit mindestens zehn Jahren. Ist aber irgendwie nicht der Fall und die Minute beim Super Bowl kostet immer noch Millionen.


    Der Punkt war, dass es vor AEW uninteressant gewesen wäre und das ist nicht richtig. Die Zahlen werden schon lange ausgegeben und es wird eben auch „in der Bubble“ darüber berichtet. Schon lange vor AEW.

    Natürlich gab es das aber weder Meltzer noch irgendeiner auf diesem Board hat sich damit beschäftigt. Zumindest nicht noch vor zwei Jahren, ehe AEW Dynimite im TV debütierte. Geschweige denn, dass man darüber diskutierte.

    Die Demos sind, seit ich an mein Abo beim Observer denken kann, schon drin. Selbst als ich 2005 den Newsletter noch per Post bekam.


    Es wurde ja schon richtig gesagt: mit wem sollte man denn vergleichen? Dennoch waren die Demos schon immer (mit-)entscheidend für die Sender. Und ich erinnere mich sehr gut an Diskussionen hier auf dem Board, wenn Meltzer spätestens im Jahresrückblick den Altersschnitt der Zuschauer analysierte. Neben der Gesamtzuschauerzahl natürlich.

    Nun ich denke es ist logisch was kommt, wenn ich Adam folge. Grippeimpfungen sind der neue Passierschein, nachdem Corona an Schrecken verloren hat. Grippeimpfung wird Pflicht, also natürlich nur indirekt und der nächste Grippe-Lockdown ist eh schon beschlossen.


    Spahn hat lediglich betont, dass er sich eine starke Impfquote wünsche wie in den Jahren zuvor und dass das Risiko der Grippe nach den Einschränkungen letztes Jahr größer ist. Wie kann er das nur tun als Gesundheitsminister?

    Mir ging es in dem Fall ja tatsächlich um konkrete Beispiele wie man damit umgehen sollte. Denn jedes Argument wird bisher auf die emotionale Ebene gelenkt um dann zum Schluss zu kommen "dass man die Leute mit Daten nicht bekäme". Meine Frage ist also: wie denn sonst?


    Zu 2. will ich einfach nur kurz anmerken, dass es keine Religion auf dieser Welt gibt, die Impfungen ablehnt. Außer die ein oder andere verrückte Splittergruppe, die dann aber auch nicht den Großteil ausmacht.

    Klar, Du wirst sicher Leute finden, die rauchen und sich um die Impfwirkung sorgen. Aber auch welche, die generell auf ihre Gesundheit achten.


    Mir geht es auch nicht darum, alle Ungeimpften per se zu verteidigen. Nur die Erfahrungen aus meinem Umfeld weiterzugeben, die sich so oder so ähnlich im ganzen Land wiederholen.


    Warum die Leute nicht mit Dir reden, weiss ich nicht. Ich sehe nur, wie anstrengend diese Diskussion schon ist, wenn man wie ich als Geimpfter zwischen den Lagern vermitteln möchte. Es scheint nur schwarz oder weiss zu geben und kaum Bereitschaft, über grau zu reden.

    Mit dem Unterschied, dass du nicht vermittelst sondern den Geimpften zu verstehen gibts, dass sie sich in die Ungeimpften reinversetzen soll, Empathie (einseitig) mitbringen müssen und die Geimpften in Grautönen denken sollen.


    Das merkt man übrigens auch ein Stück weit daran, dass du, jedes Mal wenn man dir Daten präsentiert entweder nicht antwortest oder die Diskussion auf eine emotionale Ebene verschiebst, dass man „die Menschen ja nicht mit Statistik überzeugen könne“.


    Wie ist denn dein konkreter Vorschlag, wie ich mit einem „ängstlichen“ Ungeimpften umgehen soll? Der mir sagt, er habe Angst wegen einer Herzmuskelentzündung?

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