Beiträge von Nate Diazepam

    Hätte ich bei uns auch genommen. Sehr angenehmes Niveau für die zweite Liga.


    Wie bist du generell so zufrieden? Hatte nach den mageren Saisons euch durchaus wieder als Sleeper auf der Rechnung. Kerk und Ernst sind ja ganz gute Transfers, Dehm finde ich nun auch gut. Habe aber sonst kaum Überblick bei euch...

    Unter den gegebenen Umständen ganz ordentlich. Was fehlt, ist eine anständige Mittelachse. Wir haben keinen richtigen Sechser als Abräumer (und den suchen wir händerringend) und m.E. auch niemanden, der Box-to-Box artig daneben Offensive und Defensive miteinander verbindet. Das war auch schon die Baustelle vergangene Saison. Offensiv ist man ja eigentlich ganz gut aufgestellt, aber es herrscht einfach eine extreme Kluft zwischen Offensive und Defensive. Frantz könnte das theoretisch leisten, wird aber nicht jünger und Kaiser ist die größte Null, die ich bei uns je gesehen habe. Und da gibt es einige Kandidaten.


    Durch den 6er, der uns abgeht, ist unsere IV zusätzlich anfällig. Mit Franke und Falette sind wir da maximal durchschnittlich und auch sehr dünn aufgestellt. Gepaart mit Zieler dahinter, der ewig kein gutes Spiel mehr gemacht hat, lässt das jetzt insgesamt nicht viel Grund zur Vorfreude. Positiv: Die Chemie zwischen Zimmermann und der Mannschaft scheint zu stimmen und das Team scheint grundsätzlich intern besser zu funktionieren, das gibt etwas Hoffnung, dass der Abwärtstrend nicht im gleichen Tempo weitergeht. Ein Mitspielen um den Aufstieg halte ich aber (auch ohne die starke Konkurrenz) für völlig illusorisch.

    Azul ist ein abstraktes Legespiel, sieht schön aus und schafft eine schöne Balance, die Gelegenheits- und Vielspieler gleichermaßen an den Tisch bringt.


    Wenn ihr Exit-Spiele mögt, könnte auch Detective etwas sein. Ist zwar ein gänzlich anderes Spielprinzip als Exit, aber wenn man gerne Fälle lösen und das ganze schön immersiv und storylastig mag, dann wäre das meine Wahl.


    Fantastische Reiche ist ein schöner zugänglicher, aber trotzdem schön komplexer Absacker und wenn es auch mal solo sein darf, dann ist Under Falling Skies das Beste, was mir seit langem untergekommen ist. Funktioniert zur Not auch kooperativ zu zweit.


    Apropos kooperativ: Die Abenteuer des Robin Hood ist gerade der heiße Scheiß. Ist ein sehr simples, aber recht immersives Spiel. Mir etwas zu seicht, aber viele finden das richtig gut.

    Recht zugänglich und ein tolles kooperatives Gesamterlebnis: Pandemic Legacy Season 0. Ist allerdings ein Legacy, heißt das macht nur Sinn, wenn ihr euch halbwegs zeitnah in der gleichen Gruppe zum zocken treffen würdet.

    Naja, aufgrund der Auswahl ist es anhand der mageren Kriterien auch schwer eine Empfehlung abzugeben. Wenn du ein paar mehr Infos loswerden würdest, bekommst du sicherlich auch gute Tipps. Aber ja, bei Everdell kannst du schonmal grundsätzlich nichts verkehrt machen, lockt durch seine Optik halt auch viele Spiel-Muffel hinterm Ofen hervor. Wobei das Spiel eher durch sein Gesamtpaket besticht, ist jetzt nicht so, dass es eines der besten Spiele der vergangenen Jahre wäre oder so.

    Nenne mal ein Beispiel dafür? Ich habe in den letzten Jahren eher den Eindruck, dass Erweiterungen zumeist ein Spiel 'aufblähen', aber selten komplettieren.

    Bei Flügelschlag ist das m.E. nach so (ansonsten fährt da beinahe jeder die Eier-Taktik in der letzten Runde). Das heißt sicherlich nicht, dass sich Flügelschlag nicht auch "pur" gerade für Gelegenheitsspieler funktioniert, aber nach zwei, drei Partien besteht bei mir kein Bedürfnis, das Spiel wieder auf den Tisch zu bringen. Die Erweiterungen beheben das Problem zwar, aber das ist es mir dann halt nicht wert.

    Roll Player ist so ein weiterer Titel, der mir im Grundspiel irgendwie unfertig vorkommt. Auch hier gibt es viele Stimmen, die sagen, dass das Spiel erst durch die Erweiterungen richtig zündet. Aber mir widerstrebt es einfach für ein Spiel, was mir nicht viel Spaß bereitet hat, noch nachzurüsten um es aufzuwerten. Dann gebe ich es lieber ab.

    Machi Koro wäre ein weiterer Titel, der mir einfiele.

    Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch, dass ich Ende vergangenen Jahres einmal nachgefragt habe, wie ich mein Geld anlegen solle bzw. ob ich eine meiner privaten Rentenversicherungen kündigen solle usw.


    Momentan sieht es so aus, dass ich meine privaten Rentenversicherungen weiterlaufen habe lassen und das werde ich vermutlich auch nicht ändern. Habe monatlich einen langweiligen Sparplan auf zwei ETFs (MSCI World und EM), sechs Einzelwerte (leider noch sehr tech-lastig) und ein paar andere Assets (Krypto, Gold, REIT). Bin also mehr oder minder kopfüber in die Ganze Finanzgeschichte eingetaucht und habe auch wirklich Spaß daran (Hätte mir das jemand vor einem Jahr gesagt, hätte ich ihn laut ausgelacht).


    Unterm Strich liefen die vergangenen Monate sehr gut (Wunder, oh Wunder) – aber man konnte ja auch kaum etwas falsch machen ehrlich gesagt. Und ich bin realistisch genug zu wissen, dass die bisherige Rendite erstens nicht an meinem Investment-Talent liegt und es zweitens an den Märkten so natürlich nicht ewig weitergehen wird. Und aus letzterem Fakt resultiert auch meine Frage: Wie stellt ihr euch auf einen Bärenmarkt ein? Speziell was eure Long-Positionen belangt? Setzt ihr das Stop-Loss-Limits und zieht ihr die nach? Oder lasst ihr die komplett in Ruhe und sitzt den Bärenmarkt aus? Bin mir noch sehr unsicher, wie ich mich darauf einstellen sollte, will mich aber nicht erst drum kümmern, wenn es soweit ist.

    Sicher? Ich hatte das ursprünglich auch mal, bei einer Verlängerung hat sky mir das aber gestrichen und auch gesagt dass ich es nur zu einem Aufpreis wieder dazu buchen kann.

    Ich meine mich noch recht gut an eine Mail erinnern zu können in der angekündigt war, dass diese UHD-Zusatzoption gestrichen wurde, genau wie Sky Q. Also ich habe es bspw. definitive nicht dazu gebucht an kann es trotzdem ansehen.

    Nee, ich bin eher das Gegenteil. Ich kaufe mir auch (fast nie) Erweiterungen. Zumindest dann nicht, wenn erst die Erweiterung das Grundspiel deutlich besser macht. Da fühle ich mich dann dezent verarscht. Bei Sachen wie Aeon's End ist das was anderes, da man ja einfach neue Gegner bekommt, das Grundspiel aber auch für sich immer noch großartig bleibt.


    Wir sind immer noch in der Corona-Flaute und müssen daher weiterhin viel zu 2-Spieler-Games greifen. Zuletzt kam Riftforce auf den Tisch, was ich ebenfalls nur empfehlen kann. Den Pitch »eine Mischung aus Magic und Uno« kann ich zwar nur begrenzt nachvollziehen (klingt halt prima), aber es ist trotzdem ein genügend komplexes, aber gleichzeitig locker flockiges Duell-Spiel mit großem Wiederspielwert. Einziges Manko: Ich finde schon, dass einige Gilden deutliche Vorteile gegenüber anderen haben. Aber das kann man ja umgehen, in dem man mit gesetzten Sets spielt.

    Zu Destinies habe ich bislang ein arg gemischtes Feedback gehört. Fand die Grundidee aber super spannend. Würde es daher gerne mal testen.


    Und: Wir haben kürzlich zum ersten Mal Everdell zu viert gespielt (sonst immer nur zu zweit). Hat hier jemand Erfahrungswerte? Bei uns dauerte die Partie etwas über zwei Stunden, was mir angesichts des dann doch nicht allzu komplexen Spiels deutlich zu lang vorkam. Plus jede Menge Downtime.

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