Beiträge von Xagon

    Zitat

    Original geschrieben von Nickname:
    Die ganzen Juso- und Solid-Jungspunde hier werden das teilweise auch noch durchmachen ;)


    Wobei ich zu der Zeit ja so Sprüche gebracht habe wie "Wer mit 20 kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 immernoch kein Sozialist ist, hat keinen Verstand." ^^


    Die Begrenztheit auch des eigenen Verstandes wird einem mit den Jahren irgendwie immer klarer. Hmm... ;)

    Ich habe auch mal spontan eine Liste gemacht. Ich bin echt mal gespannt, wie stark meine Liste vom Gesamtergebnis abweicht. Einen Eric Bischoff habe ich zB sehr hoch mit dabei, da ja in der Fragestellung auch von der Rolle hinter den Kulissen die Rede war. Und meine Nr. 1, naja, streng genommen war er sichelich nicht der größte "WCW-Superstar", aber sein Impact in der Liga war für das Wrestling insgesamt und auch einem Großteil der Lebensdauer der Liga selbst derartig prägend, dass ich denke eine Nr.1-Platzierung durchaus vertretbar ist. Aber da hat sicherlich jeder andere Bewertungsmaßstäbe. Gerade das macht solche Listen ja um so interessanter.

    Also einen Kommentar zum Rostersplit möchte ich dann doch anbringen: Ich sehe keinerlei Vorteile darin, kann aber damit leben solange es nur einen World Champion gibt. Das ganze Konzept zwei "World Champions" in einer Company zu haben fand ich immer dämlich.


    Ich glaube aber nicht daran. Dass zB Shane Raw kontrolliert und jemand anders SD und es dann einen jeweils anderen Fokus in den Shows gibt kann ich mir aber durchaus vorstellen.


    Wie dem auch sei. Die Hauptsache ist für mich, dass es nur einen World Champion gibt.

    Ich lass mich überraschen. Es war jedenfalls der erste WWE-Angle seit langem, der mir richtig gefallen und Spannung erzeugt hat. Da kann ich dann auch einfach den Moment genießen ohne groß über Logiklöcher und ähnliches nachzudenken. Und ja, ich will Shane nochmal im Ring sehen. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass sie Cena als zweite Option in der Hinterhand haben und er für ihn einspringt, falls er rechtzeitig fit wird. Aber wie gesagt, ich versuche nicht allzu viel darüber nachzudenken. Das raubt letztlich nur die Spannung. Ich muss sagen nach dem letzten Raw verspüre ich doch sowas wie Vorfreude auf WM. Unglaublich eigentlich. ;)


    Sorry, aber ich kann nicht anders.


    Bei dir ist durchschaubar, dass du dich ziemlich leicht angegriffen fühlst und dann in stillos rüberkommende Austeilsalven verfällst. Zumindest in diesem einen Fall. Ich kenn das von mir selbst. ;) Ok, du fühlst dich missverstanden / unfair angegriffen. Statt aber in den Angriffsmodus zu gehen, kann man sich alternativ auch fragen, ob denn nicht auch das eigene Auftreten / die eigene Ausdrucksweise mit zu dem entstandenen Eindruck beigetragen hat und versuchen das sachlich mit der Intention eines beiderseitigen Verständnisses zu entkräften. Wenn das gelingt, fühlt sich das auch für einen selbst am Ende besser an, als wenn sich hier solche doch am Ende sinnlosen Scharmützel liefert.


    Sorry für den Offtopic Kommentar @mods.

    Dass es ein Wrestler in diesem heutzutage so durch und durch unauthentischen WWE Universum schafft, selbst die "abgehärtetsten" und desillusioniertesten Fans noch so emotional zu berühren wie es einem Daniel Bryan sowohl in seinem größten Erfolg als auch seiner größten Niederlage gelungen ist, ist eine Leistung, die man für meine Begriffe garnicht hoch genug einschätzen kann. Einer der ganz ganz wenigen, die sich noch "echt" angefühlt haben. Diese Leidenschaft und Liebe für sein Handwerk, diese Haltung trotz aller Widerstände nie den Kopf in den Sand zu stecken und es im "land of the giants" als echter Underdog bis an die absolute Spitze zum Main Event von Wrestlemania zu schaffen. Nie hat mich die Story eines Wrestlers so (positiv wie negativ) mitgenommen. Kein Script der Welt kann so eine Magie je rekreieren. Es ist zwar wirklich traurig, dass es so ausgehen musste und er seinen Traum aufgeben musste. Aber auf der anderen Seite: What more could I ever ask for as a wrestling fan?! Danke Daniel Bryan für die großartigen Erinnerungen.

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    Original geschrieben von The Gentleman:
    Habe SmackDown noch nicht gesehen, aber ein Tag-Team Partner der Roman Reigns nicht ganz so passt, könnte auch eine Fehde zwischen Reigns und Ambrose einleiten. Da wäre jemand wie Rocky natürlich total passend, der ausgerechnet von Ambrose und nicht Reigns dazu geholt wird. Dazu müsste man aber auch Reigns vs. Rocky dann bei Mania bringen und aktuell spricht ja vieles eher für Hunter vs. Rocky.


    Wobei mir ja Hunter vs. Rollins und Rocky vs. Reigns viel mehr zusagen würde.


    Das wäre das perfekte Szenario. Einerseits storymäßig viel interessanter. Andererseits ist es auch besser, die jungen Stars auch mit in die großen Matches zu packen, anstatt zu viele Parttimer gegeneinander antreten zu lassen.


    Was auch ein bisschen für die Rock-Theorie sprechen könnte, ist das Reigns ja zu Ambrose gesagt hat, er solle seine Familie aus dem Spiel lassen. Gerade da würde es perfekt passen, wenn Ambrose dann Rock ins Team holt.

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    Original geschrieben von Nazragas:
    Kuwait hat als Dankbarkeit sogar die USA Flagge in die Ihrige Integriert.
    EDIT: War wohl die Philippinische


    Und schon der versuch Hitler, Hussein; Asad und alle anderen Diktatoren zu stürzen ist gut. Kein Land hat es verdient unter so einer Führung zu leben.
    Daher verstehe und unterstützen ich die Flüchtlinge an sich, weil es nachvollziehbar ist, nur habe ich hierzu eine sehr differenzierte Meinung


    Man muss bei seinen Aktionen auch die Folgen mit bedenken und diese auch in die nachträgliche Bewertung mit einfließen lassen. Ob Kuweit die Flagge gehisst (bzw sie in ihre integriert hat) hat oder nicht ist vollkommen irrelevant bei der Frage der Bewertung des Irakkrieges. Das ist, sorry, Gesinnungsstuss. Genauso wie der zweite Abschnitt. Dass es kein Land verdient hat ist richtig. Dennoch muss man in der Weltpolitik einfach gewisse, auch gewisse grausame Realitäten einfach anerkennen. Ich mache mir die Welt, wiedewiewie sie mir gefällt funktioniert nicht, sondern kann, siehe Irakkrieg, katastrophale Folgen haben. Manchmal muss man sich eben auch mit kleineren, schrittweisen Verbesserungen zufrieden geben oder auch einsehen, dass sich gewisse Dinge momentan leider nicht ändern lassen.


    Ein gutes Beispiel für eine vielleicht nicht perfekte, aber doch Hoffnung machende schrittweise Änderung ist der Atomdeal mit Iran. Dieser Weg ist mühsam, aber letztlich erfolgversprechender als Militärschläge gegen das Land. Die würden nur noch mehr Elend und Leid, noch mehr Flüchtlinge, Tote und Kriege erzeugen und wären am Ende kontraproduktiv. Genau so wie der Irakkrieg. Schon damals gab es äußerst gewichtige Gründe die dagegen sprachen. Viele haben davor gewarnt, dass man damit die ganze Region destabilisieren wird. Heute sehen wir dass es genau so gekommen ist. Das sollte man einsehen und sich nicht von der eigenen antidiktatorischen Haltung (die ich natürlich im Grundsatz teile) den Blick auf die Realität verstellen lassen.

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    Original geschrieben von The Formless One:
    Generell habe ich persönlich den Eindruck, dass bei einigen mittlerweile so eine Art "Urinstinkt" ausgelöst wird, weil sie mit den sozialen Gepflogenheiten nicht mehr klar kommen und deshalb aus Frust oder was auch immer in so eine Form von Neuroausblendung gehen, bei der dann offenbar alles egal ist. Und ja, natürlich habe ich auch Männer gesehen, die so drauf waren. Generell frage ich mich was da gerade passiert.


    Kannst du erläutern, was mit Neuroausblendung gemeint ist?

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    Original geschrieben von Doc Emmett Brown:

    Ich bin Realist. Woher sollen die Offiziellen jetzt andere Schlüsse ziehen, als sie es bei Orton vs. Sheamus gemacht haben? Für die ist doch klar, dass es eine "Rowdy" Fangruppe war, die einfach Spaß am sich selber feiern hatte. Und um das in Zukunft einzudämmen, werden die Diva-Matches halt wieder kürzer gehalten. 1+1 = 2. [/B]


    Vielleicht solltest du dann auch was die Fanreaktionen angeht Realist werden. ;)


    Ich finde es angemessener den Starrsinn bestimmter Verantwortlicher in den Fokus rücken würde als vielleicht nicht perfekte aber nachvollziehbare Fanreaktionen. Wobei man mit einberechnen muss, dass WWE ja nach wie vor scharf auf Rousey ist. Das ist ein Faktor der vielleicht dazu beiträgt, dass auch ein Vince gewillt ist, dann mal was anderes auszuprobieren bevor er direkt das ganze Konzept kassiert.


    Zitat

    Original geschrieben von Doc Emmett Brown:
    War es das selbe Publikum? Bist du da sicher? Und am Sonntag ging es ja auch noch gut, also kann man auch einfach schließen, dass drei Tage Divas ein Tag zuviel ist. Ich hab es ja schon für Sonntag erwartet, bin daher sogar positiv überrascht worden. [/B]


    Oder man kann daraus schließen, dass das MizTV-Segment so schwach war, dass das folgende Match dann was die Reaktionen angeht stark darunter gelitten hat. Das ist doch der Punkt. Wenn man die Revolution schwach aufzieht, dann sind eben die Reaktionen schwach. Das hat Lance Storm ja gut beschrieben, was man da besser machen müsste. Ich finde das kann man von den Verantwortlichen durchaus erwarten zumindest Teile davon auch zu realisieren. Das ist ein gewichtigerer Punkt als Fankritik.


    Sicher bin ich mir was das Publikum angeht nicht. Aber es dürfte zumindest eine durchaus nicht geringe Überschneidung geben würde ich sagen.

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    Original geschrieben von Doc Emmett Brown:
    Les doch nochmal durch, was ich schreib und impliziere nicht, dass ich die Fans für etwas verantwortlich mache. Ich schreibe nur, was man aktuell mit der Reaktion erreicht und das ist genau das Gegenteil was man eigentlich will, ist das denn wirklich so schwer zu begreifen. Die Punkte sind ja alle nachvollziehbar, aber nichts von all dem wird dadurch nach dem Montag sich verändern. Da muss man doch bloß 1+1 zusammenzählen was jetzt passieren wird: Die Matches werden kürzer, die Promo-Segmente werden weniger und wenn dann backstage stattfinden.


    Wenn man wirklich Interesse an einer Änderung hat, dann war der Montag genau deswegen kontraproduktiv. Glaubst du, weil die Welle ging und nach CM Punk gechantet wurde, denkt jetzt irgendeiner backstage: "Wir müssen den WWE Womens Titel wieder einführen"?. Ernsthaft? Wenn man den Womens-Titel will, wieso chantet man denn nicht für den Womens-Titel. Warum chantet man nicht We Want Womens Wrestling? Warum chantet man nicht Dinge, die tatsächlich was bringen? Kann mir doch keiner erzählen, dass die Fans, die sich selbst für smart halten, da keinerlei Kreativität haben. Oder doch?


    Aber es sind doch die Offiziellen, die dann eventuell diese falschen Schlüsse ziehen. Das würde ja zeigen, dass sie überhaupt nicht begreifen, warum die Damen bei NXT so over kommen. Das müsste doch kritisiert werden. Aber du redest die ganze Zeit nur über die Fans und was an deren Reaktion falsch sei (zumindest von dem her was ich gelesen habe). Finde ich irgendwie unverständlich, warum du dich da so festbeißt und auf Fankritik fokussierst.


    Wobei ich Womens Title und Womens Wrestling Chants gut finden würde. Mehr konstruktive Chants könnten nicht schaden, da stimm ich dir durchaus zu.


    Aber es war ja dasselbe Publikum das am Samstag begeistert Bailey und Sasha gefeirt hat. Da müssten die Verantwortlichen doch schon reichlich dämlich oder starrsinnig sein, um da dann so falsche Schlüsse draus zu ziehen, wie du sie an die Wand malst.

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