Beiträge von Antichrist

    Der Spion von nebenan


    Das neue Werk mit Batista ist eine seichte Action-Komödie. Ähnlich wie in Stuber hat Batista hier (damals: Polizist, jetzt: CIA-Agent) einen unüblichen Partner den er widerwillig akzeptiert und dann doch gut findet. Das kleine Mädel spielt auch ganz gut. Der Film macht Spaß, ist natürlich ziemlich over the top (das zeigt schon direkt die Anfangsszene) und hat auch oft Humor out of nowhere zu bieten. Einige spaßige Szenen dabei, nachdenken sollte man hier aber zu keiner Sekunde und dann ist My Spy, ebenso wie Stuber, eine unterhaltsame Sache.


    6/10


    Brahms: The Boy 2


    Während The Boy vor einigen Jahren ganz nettes Horrorkino war ist der zweite Teil das typische 08/15-Mystery-komisches Kind-großes Haus-überforderte Eltern-Mainstreamhorrorkino wie man es schon hundert mal gesehen hat. The Boy hatte wenigstens eine durchaus nette Auflösung zu bieten, der zweite Teil mit Katie Holmes ist eher weniger spannend und folgt dem Schema F. Kann man sich sparen.


    3/10


    The Lodge


    Nach Underwater das zweite Horror-Highlight des noch jungen Jahres. Riley Keough spielt hervorragend, die Atmosphäre ist durchgehend unbehaglich und kühl, die Kamera und der Score sind absolut passend und die Geschichte hat hier und da ihre Schwächen (wie so oft im Horror sollte man hier den logischen Anspruch nicht allzu hoch legen), hält einen aber trotzdem über die gesamte Spielzeit an der Stange und fesselt. Der Film erinnert vom Stil an Hereditary und Co. Hier wird mehr auf Atmosphäre und strange Situationen gesetzt und weniger auf Jumpscares und Massaker. Nach The Boy 2 war das eine willkommene Wohltat. Absolut starker Film von den Regisseuren von Ich seh, ich seh der zwar nicht jeder Hinterfragung des Plots stand halten kann aber durch seine Atmosphäre, den starken Cast und tolle Bilder überzeugt.


    8/10

    Darkroom - Tödliche Tropfen


    Zur Story: Ein homosexueller, ehemaliger Krankenpfleger und Lehramtsstudent steht vor Gericht, da er mehrere ebenfalls homosexuelle Herren mit einer Chemikalie ums Leben gebracht haben soll. In einem zweiten Zeitstrang erzählt der Film das Leben des Mörders bis zur Verhandlung.


    So viel zur Story. Eigentlich birgt diese durchaus Potential für einen interessanten Film im Schwulenmilieu, denn Serienmörder finden dort im Film eher selten statt. Regisseur und Drehbuchautor Rosa von Praunheim arbeitet hier auf Grundlage einer wahren Geschichte und hat diese für seinen Spielfilm noch etwas ausgearbeitet. Wie gesagt, könnte man was draus machen.


    Wenn man denn könnte. Darkroom mangelt es an so ziemlich allem. Das Budget scheint äußerst gering zu sein. Nicht nur die spartanisch eingerichteten Sets (gerne wird auch mal vorm Greenscreen gefilmt, mehr dazu gleich) sondern auch die wohl nicht sonderlich hohen Gagen des Casts weisen eindeutig darauf hin. Wo hier die im Abspann erwähnten Fördergelder gelandet sind wird nicht wirklich offensichtlich. Leider kündigt sich schon bei der Einblendung des Titels an dass man hier nicht unbedingt mit einem Meisterwerk zu rechnen hat. Hier wurde nicht etwa das plakative Neondesign des Plakats genutzt sondern ein random Font wie aus MS Word von Windows 95. Und los geht die wilde Fahrt quer durch die Saarbrückener und Berliner Underground-Schwulenbars, Parks und Wohnungen. Denn unser krimineller Hauptdarsteller, gespielt von Bozidar Kocevski, fackelt nicht lange und mischt seine k.o.-Tropfen unters Volk.


    Kocevski gehört, gemeinsam mit Katy Karrenbauer als namenlose Staatsanwältin, noch zu den talentiertesten Darstellern in Darkroom. Karrenbauer hat spürbar jahrelange Kameraerfahrung und Kocevski macht einen soliden Job. Vom restlichen Cast kann man das allerdings nicht behaupten. Teilweise spielt man hier auf unterstem Amateur-Waldbühneniveau und präsentiert die auswendig gelernten Lines mit einer völlig unglaubwürdigen Art und Weise wie man sie sonst nur vom Nachmittagsprogramm auf diversen Privatsendern kennt. DIe Gerichtsszenen erinnern passenderweise sehr an Richterin Barbara Salesch und Konsorten und spielen sich auf selbigem Niveau ab. Den Vogel schießt jedoch eine völlig irrelevante Leiche ab. Liegt nackt aufm Bauch im Badezimmer rum, die Kamera fährt an seinem Gesicht herunter und seine Augenlider zucken. Mehrfach. Spricht jetzt weder für den Darsteller noch für von Praunheim dass es diese Szene so in den Film geschafft hat. Aber das ist leider nicht das einzige Debakel in Darkroom.


    Die oben erwähnten Szenen mit Greenscreen-Beteiligung gehören zum amateurhaftesten was ich bislang auf der Kinoleinwand sehen durfte. Hier stolpern die Darsteller völlig offensichtlich vor einem Greenscreen herum. Unfreiwillig komisch wirds wenn mehrfach offensichtlich in Fenstern ein Greenscreen eingesetzt wird um Bäume oder den Mond zu simulieren. Meine Güte. Wenn das Budget nicht mal mehr ausreicht um in einem echten Raum mit echtem Fenster zu filmen dann sollte man es vielleicht doch lieber ganz lassen. Und auf diesem Niveau gehen die Special Effects dann weiter, denn der suizidale Hauptdarsteller wird von Visionen geplagt die wohl seinen psychischen Verfall darstellen sollen. Auch hier hat von Praunheim tief in der Trickkiste der 90er gewühlt und einige Filter ausgepackt für die sich jedes Instagram-Teenie schämen würde. Dieses Level wird nichtmal von Filmen vom legendären Asylum Studio erreicht.


    Produktionstechnisch reiht sich Darkroom also knapp vor weiteren deutschen Kinomeisterwerken wie Daniel, der Zauberer oder Kartoffelsalat ein. Inhaltlich helfen weder die Zeitsprünge noch die völlig spannungsarme Verhandlung vor Gericht dem Film irgendwie weiter. Spannung kommt nicht auf, die Morde sind plump inszeniert und die eingestreuten Sexszenen sind auch nicht von knisternder Erotik gesegnet worden. Die laienhaften Darsteller, die nicht vorhandene Dramaturgie und die kostenneutrale Produktion sorgen eher für Belustigung a la The Room.


    Wie es so ein auf sämtlichen Ebenen minderwertiger Film im Jahre 2020 in anspruchsvolle Programmkinos schafft lässt sich kaum nachvollziehen und am ehesten mit der Strahlkraft, dem Ruhm und den Skandalen längst vergangener Tage des mittlerweile 77 Jahre alten Rosa von Praunheim erklären. Mit diesem Film hat die einstige Ikone der deutschen Schwulenbewegung dem hiesigen LGBTQ-Kino wohl eher einen Bärendienst erwiesen, denn ernsthaft gut finden das hier wohl nur die wenigsten. Im innereuropäischen oder auch internationalen Vergleich ist Darkroom hier jedenfalls höchstens eine Randnotiz wert. Da sind andere Produktionen, selbst in ähnlichem Kostenrahmen, Herrn von Praunheim deutlich überlegen. Selbst im Bereich "Serienkiller im Schwulenmilieu" (Milieu ist so ein hässliches Wort...) gibt es hier deutlich besseres. Knife+Heart von Yann Gonzalez mit Vanessa Paradis ist Darkroom in allen Punkten haushoch überlegen.


    Rosa von Praunheim macht sich mit Darkroom zum Uwe Boll des LGBTQ-Kinos. Darkroom ist ein unfassbar schlechter Film. 0,5/5 klingt hart. Aber dieser Film ist auf dem Level von Filmstudenten im dritten Semester. Und selbst da habe ich schon besseres gesehen, LUZ aus dem Vorjahr war bei gleichem Produktionsniveau hervorragend. Aber: Bei wirklichen Filmstudenten habe ich andere Ansprüche als bei einem Regisseur der seit den 60er Jahren Erfahrungen gesammelt hat. Das ist schlicht peinlich. Und die versuchte Kritik von Praunheims an Homonormativität geht in diesem amateurhaft inszenierten Genremix, der nie weiß ob er Courtdrama, Krimi oder Milieustudie sein will, genau so unter wie das Motiv des Killers. Das wirre Drehbuch und dessen Umsetzung lässt einem halt an diesem Film so ziemlich alles egal sein - Intention, Message, Charaktere. Gesehen und vergessen.


    Darkroom ist jetzt schon ein Kandidat für den schlechtesten Film des Kinojahres 2020. Diesen Film muss erstmal jemand unterbieten.


    1/10

    Zitat

    Original geschrieben von Panzerwagen:
    Klasse Liste. Die Top Ten mag ich sehr. Mir fehlt nur Dragged Across Concrete. Den habe ich für mich auf die 1 gesetzt. ^^ Nach Brawl in Cell Block 99 schon der zweite Zahler Film, den ich auf 1 habe.


    Den habe ich bislang noch nicht gesehen, muss ich aber auch noch schauen.

    Zitat

    Original geschrieben von dcmaniac:
    Midsommar


    P.S: Gibt auch einen noch deutlich längeren Directors Cut allerdings bekommt man den in Deutschland nur im Mediabook(nahezu ausverkauft!)und dann nur mit Untertiteln da die Synchro laut Studio zu teuer gewesen wäre.Sorry Kundenverarsche hoch 10 von Seiten von Weltkino zumal vorher null Info mit den Untertiteln only.So vergrault man Kunden und selbst wenn man wollte das Mediabook ist nur noch zu Mondpreisen erhältlich.


    Gibt's noch bei Thalia für nen normalen Preis. Und naja, ich vermisse da keine deutsche Synchro. Der Film wirkt im Originalton eh besser, insbesondere bezogen auf den Humor.

    Zitat

    Original geschrieben von Matt Igel:
    Da hat man wenigstens noch einen gewissen Appeal durch die Schauspieler. Anne Hathaway könnte eine Toilettenfrau spielen und das wäre immer noch ansehnlicher als 90% der meisten Filme.


    Die größte Gurke 2019 war eindeutig "Tal der Skorpione".:lol:


    Anne Hathaway hat in dem Film nicht mehr gemacht als bezahlten Urlaub.

    Zitat

    Original geschrieben von space1980a:
    +1


    War echt kein gutes Kinojahr :(


    2019 war ein richtig starkes Kinojahr. Ich hab 47 Filme mit 8/10 oder höher bewertet. Fand die Qualität wahnsinnig gut, von Arthouse bis Blockbuster wurde ziemlich abgeliefert.


    Hab ne Top 50 gebastelt. Nur Kinofilme, daher kein The Irishman etc., der lief hier in der Gegend nicht im Kino. Und Filme die im Kino liefen, die aber nicht drin sind - die hab ich nicht geguckt. Entweder verpasst (Bait) oder kein Interesse (Avengers und so weiter). Dokus habe ich ausgeklammert, nur Spielfilme wurden bewertet. Ich trenne da. Der überwiegende Teil der Liste teilt sich eine Note. Im Prinzip ist es so: Platz 1 10/10, Platz 2-12 9/10, Platz 13-47 8/10, 48-50 7/10. Es gibt noch einige andere 7/10, die haben den Cut aber eben net geschafft weil mir die drei n Tacken besser gefallen haben.


    Ggf. wird sich jemand fragen ob ich komplett bescheuert bin bzw. warum ich die Filme auf 48 oder 49 nicht deutlich weiter oben hab obwohl sie doch so viel besser sind. Joa, weil die drüber halt besser waren. Für sich alleine gestellt - nicht im Vergleich! Die Filme untereinander vergleichen ist Quatsch, da gibts die verschiedensten Kriterien. Und wie gesagt, der Großteil hat eh die selben Bewertungen, die Reihenfolge hat zwar so in meinen Augen schon ne Wertung untereinander mit drin, kann sich aber morgen wieder ändern - ich hab da jetzt keine Wissenschaft raus gemacht.


    Soviel zur Erstellung der Liste an sich.


    1. The Lighthouse
    2. Parasite
    3. Joker
    4. Border
    5. The Favourite
    6. Once Upon A Time...in Hollywood
    7. Green Book
    8. Portrait einer jungen Frau in Flammen
    9. Midsommar
    10. The Peanut Butter Falcon


    11. Le Mans '66
    12. Der verlorene Sohn
    13. Burning
    14. Shoplifters
    15. November
    16. Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit
    17. Ready or Not
    18. Wir
    19. Drachenzähmen leicht gemacht 3
    20. mid90s
    21. Fighting with my family
    22. Leid und Herrlichkeit
    23. If Beale Street could talk
    24. Rocketman
    25. Star Wars: The Rise of Skywalker
    26. Vice - Der zweite Mann
    27. Der Junge muss an die frische Luft
    28. Hustlers
    29. Chaos im Netz
    30. Bis dann, mein Sohn
    31. Der goldene Handschuh
    32. High Life
    33. Can you ever forgive me?
    34. Motherless Brooklyn
    35. Nur eine Frau
    36. The Farewell
    37. The Sisters Brothers
    38. Colette
    39. Child's Play
    40. Official Secrets
    41. Toy Story 4
    42. Die Schneiderin der Träume
    43. The Hate U Give
    44. Vakuum
    45. Gott existiert, ihr Name ist Petrunija
    46. Blinded by the Light
    47. LUZ
    48. Capernaum
    49. Ad Astra
    50. O Beautiful Night


    Top 10 Dokus 2019:


    1. They Shall Not Grow Old
    2. Free Solo
    3. Island Songs
    4. Of Fathers And Sons
    5. Apollo 11
    6. Honeyland
    7. Diego Maradona
    8. The Biggest Little Farm
    9. The Whale and the Raven
    10. Ailos Reise


    Flop 10 2019:


    1. Im Netz der Versuchung
    2. Cats
    3. Robin Hood
    4. Lloronas Fluch
    5. Get Lucky
    6. Black Christmas
    7. Abikalypse
    8. Playmobil
    9. The Sun is also a Star
    10. Traumfabrik

    Zitat

    Original geschrieben von Bebop1808:
    Ich überlege den mit Schülern zu schauen und die Frage im Unterricht zu behandeln, ob ein satirscher Umgang damit in Ordnung ist. Ab welchem Alter würdest du den empfehlen.


    Habe so Bock darauf. Schon "Hunt for the wilderpeople" fand ich super. Sowohl lustig, als auch emotional gelungen.


    Ich denke, dass ab so ca 12 angebracht sein sollte. So sieht es auch die FSK und dem kann ich mich anschließen. Aber wie gesagt, der Humor ist schon recht derbe teilweise. Dafür haben aber viele Charaktere auch gute Seiten. Und für den Schulunterricht halte ich das für eine wirklich gute Idee!


    Vielleicht schaust du ihn dir vorher einmal alleine an und entscheidest selbst da manche Sprüche schon recht böse sind. Aber durch die Wandlung des Films wird das alles relativiert.

    Jojo Rabbit


    Ich habe Jojo Rabbit in der Sneak in der OmU gesehen und kann jedem nur empfehlen diesen Film auf englisch zu schauen. Kann mir nicht vorstellen dass der Humor, so mancher Wortwitz und vor allem der deutsche Akzent jedes Schauspielers in einer synchronisierten Fassung ebenso rüber kommt.


    Das erstmal zum grundsätzlichen. Ansonsten ist Jojo Rabbit eine äußerst gelungene, teils mit bitterbösem Humor ausgestattete Satire auf die Nazizeit, den blinden Führerkult etc. Ich hab sehr oft über die völlig überzogenen Darstellungen laut gelacht, generell hatte das Kino an diesem Film sehr viel Spaß. Die eh aus heutiger Sicht bizarren Nazigrößenwahnsinnsfantasien werden hier auf die Spitze getrieben und das sorgt für viele gelungene Lacher. Ich mein, ein Film in dem selbst Rebel Wilson lustig ist - das sagt schon einiges aus! Das muss man erstmal schaffen.


    Dennoch ist Jojo Rabbit nicht nur lustiges Nazikasperletheater. Genau so wie er einen hysterisch zum Lachen bringen kann schafft Regisseur, Autor und Fantasiehitlerdarsteller Taika Waititi den nicht einfachen Drahtseilakt in ein und den selben Film, teilweise binnen Minuten, glaubhaft von Comedy zu Drama und traurigen Szenen zu wechseln. Es gibt eine wunderbar gefilmte Szene die dem bis dato gut gelaunten Saal den Teppich unter den Füßen weg gezogen hat. Das Kino, das gerade noch gelacht hat, war komplett still. Und genau sowas zeichnet großartige Filme aus: Jojo Rabbit schafft es problemlos verschiedenste Emotionen zu wecken und bringt den Zuschauer dazu sich völlig auf den Film und dessen Message einzulassen.


    Waititi hat die Ernsthaftigkeit vieler Aspekte der Nazizeit beibehalten. Über den übertriebenen Führerkult, das blinde Gehorsam etc wird hier ausgiebig Spaß gemacht - Themen wie Judenverfolgung und der Holocaust werden jedoch mit dem nötigen Ernst behandelt. Wichtig, denn eins will Jojo Rabbit sicher nicht: Die Verbrechen der Nazizeit lächerlich machen.


    Der toll besetzte Cast macht einen super Job. Roman Griffin Davis als Jojo spielt hervorragend! Scarlett Johansson hätte gerne mehr Screentime haben dürfen, Sam Rockwell ist wieder in einer seiner exzentrischen Paraderollen zu sehen und Taika Waititi spielt Jojos imaginären Hitler großartig. Je mehr sich Jojo verändert, desto mehr ändert sich auch Hitler. Clever. Auch Thomasin McKenzie als Elsa überzeugt und Archie Yates als Jojos bester Freund Yorkie ist unfassbar witzig.


    Abgerundet wird der Film durch tolles Setdesign und Kostüme, einen passenden Score und die Kriegsszene braucht sich hinter so manchem War Movie nicht zu verstecken. Starker Film der nach dem schauen sowohl zum Nachdenken anregt, Diskussionen startet als auch viele gelungene Witze liefert.


    Wer Satire mag, für einen teils auch mal stumpfen Humor zu haben ist, cleveren Wortwitz mag und über Nazis lachen kann wird an Jojo Rabbit seine Freude haben.


    9/10

    1. Pascow - Jade
    2. Tool - Fear Inoculum
    3. Kapelle Petra - Nackt
    4. Brutus - Nest
    5. Devin Townsend - Empath
    6. Korn - The Nothing
    7. Blood Incantation - Hidden History Of The Human Race
    8. Rammstein - Rammstein
    9. Schrottgrenze - Alles zerpflücken
    10. Elfmorgen - Zuhause


    Danke an Wishmaster für das Weiterführen während meiner Abwesenheit!

A N Z E I G E