Beiträge von ECDUB

    ECDUB zu Dr Strange 2:


    Doctor Strange in the Multiverse of Madness

    Leider nach No Way Home eine Enttäuschung. Vieles, was der Spiderman-Film richtig gemacht hat, läuft hier falsch. Wie schon Teil 1 optisch oft hervorragend, aber mehr eine Aneinandereihung von einzelnen Ideen (s. Noten-Szene), die kein kohärentes Ganzes ergeben. Auch ist Strange mehr Gast in seinem eigenen Film. Der Rest dann mal im Spoiler-Bereich:

    6.5/10

    Das Ghost-Konzert am 21.04. in Leipzig wurde jetzt gecancelt. Wollte mir Samstag ein Ticket holen und da machte die Dame am Schalter schon so Andeutungen, dass sie nicht wüssten, ob das Konzert überhaupt stattfinden würde. Alle anderen Konzert in Deutschland finden statt, mal so spontan noch nach München oder Hannover tingeln ist aber nicht drin. Tolle Geschichte :P Kann sich einer erklären, woran das liegen mag? Corona-Vorschriften sollten ja nicht mehr im Weg stehen. Zu wenig Tickets verkauft?

    Legende :tears: Bei "Bitch!" muss ich jedes Mal brüllen :lol:


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    Sollte das kein geskripteter Skit gewesen sein, habe ich gerade massiv Respekt für Will Smith verloren. Klar war der Gag nicht mega niveauvoll (besonders, wenn seine Frau wirklich krankheitsbedingt ihre Haare rasiert hat), aber da muss man sich auf so einer Bühne einfach besser im Griff haben und das Backstage klären. Vorbildfunktion und so. Sollte er wirklich gleich den Oscar gewinnen, hat er sich damit selbst seinen Moment versaut, denn über King Richard wird keiner mehr reden.

    The Adam Project

    Ein Film, der Frage beantwortet "Was ist nerviger als Ryan Reynolds - Zwei Ryan Reynolds". Der ist zwar ein talentierter und sicherlich charismatischer Schauspieler, spielt aber seit Deadpool halt nur noch Deadpool und das hat sich mehr als nur totgelaufen. Der Film klaut sich dann in der Filmgeschichte munter alles zusammen, was nicht bei drei auf dem Baum ist und hat nix Originelles zu bieten. Wer sich bei Free Guy schon gefragt hat, obs eine Realverfilmung des Lego Movies wirklich gebraucht hätte, wird hier erst recht Kopfschmerzen bekommen. Die Action ist zudem optisch bestenfalls Mittelmaß, es ist aber zumindest lustig, wie hier in einem Kinderfilm munter böse Jungs a la Blade in Asche verwandelt werden (oder Feenstaub, es glitzert etwas mehr als beim Daywalker). Insgesamt für einen Sonntagnachmittag auf der Couch sicherlich ganz passabel, aber weit weg vom neuen Zurück in die Zukunft, wie einige Reviews befanden.

    5/10

    Vielleicht eine doofe Frage, aber ich liebe Die Brücke und habe bisher immer Serien gemieden, die sich davon haben "inspirieren" lassen (z.B. The Tunnel). Wie ist das bei Der Pass? Gibts da starke Überschneidungen bei Figuren und Plot oder ist das was ganz Neues bis auf die "Zwei Cops, zwei Länder"- Geschichte?

    Wie, es wird kaum was erklärt? Es wird einem da doch alles zu Tode erklärt. Quasi das Gegenteil von "show, don't tell". Selbst nach 1 1/2 Stunden wird da einem immer noch alles vorgekaut. Hinzu kommt, dass echt nicht einer der Eternals interessant dargestellt wurde. Ich bete zu Gott, dass da niemand von denen je einen Einzelfilm bekommt.

    Das war echt die größte MCU Gurke seit dem ein oder anderen Ausrutscher aus Phase 1.

    Vollste Zustimmung. Bei dem Film ist der Titel Programm, ging glaube ich gefühlte 5 Stunden. Selbst, wenn man mir eine Pistole auf die Brust setzen würde, könnte ich keine der 32 Eternals mehr benennen. Vielleicht war ich aber zu sehr damit beschäftigt mich zu fragen, warum ich zu einem "Helden" halten soll, der seine telepathischen Fähigkeiten dazu nutzt, um im Dschungel eine Sekte für sich aufzubauen. Dazu noch Charisma-Bombe Richard Madden, Humor aus der Hölle (Ich sage nur App) und unnütze Meta-Anspielungen (DC, GoT etc.). Ich konnte bisher jedem MCU-Film etwas abgewinnen - selbst Thor 2 -, aber das hier war nix.

    Vielleicht eine doofe Frage, aber gibt es online irgendwie eine schnelle Möglichkeit, um rauszufinden, ob eine Serie a) abgesetzt wurde und vor allem b) inhaltlich abgeschlossen ist? Ich fange nämlich ungern Serien an, die kein vernünftiges Ende haben. Beispiel Berlin Station: Klingt interesant, also gegooglet und rausgefunden, dass es abgesetzt wurde. Ok, muss aber ja noch nicht heißen, dass die Serie im luftleeren Raum endet, da ja Serien manchmal auch mit Vorlaufzeit abgesetzt werden, sodass die Macher noch Dinge zuende bringen können.

    Hey, der Film ist auch definitiv klasse (IMO besser als Guardians 2), aber es ist einfach ein Trend, der mir bei vielen Filmen dieses Jahr aufgefallen ist. Immer wieder denke ich mir: Ach, zehn, 15 Minuten weniger wären jetzt auch nicht schlecht gewesen. Einfach nochmal ein bisschen straffen im Schnitt. Sicher ist es toll, wenn Regisseure freie Hand haben, aber manchmal wäre ein bisschen Zurückhaltung IMO nicht schlecht. Es gibt keinen Grund, warum bspw. Army of the Dead 2,5 Stunden laufen muss ;)

    An dieser Stelle mal meine Top-Liste für 2021. Viel Gutes dabei, aber wenig überragende Filme. Insgesamt ein mittelmäßiges Kinojahr, was natürlich auch virale Gründe hatte.


    1. Ghostbusters: Afterlife Der Film, der mich dieses Jahr emotional am meisten abgeholt hat und sowohl als Neustart als auch als Hommage funktioniert. Mckenna Grace hat eindeutig eine große Karriere vor sich und es würde mich freuen, wenn es eine – dann eigenständigere – Fortsetzung geben würde. Blueprint a la Creed.
    2. The Mitchells vs. The Machines Absolut positive Überraschung auf Netflix, wo sonst häufig das Mittelmaß zu Hause ist. Man merkt sofort, dass hier Lord & Miller die Finger im Spiel hatten, wer Into the Spider-Verse mochte, bekommt hier ähnlich kreatives Animationskino mit Sinn und Herz geliefert.
    3. Jungle Cruise Nein, ich mochte Fluch der Karibik nie. Das hier scheint jetzt die Version für mich zu sein. Man tausche den nervigen Johnny Depp gegen Charisma-Bombe Rock und Emily Blunt, die offenbar einfach alles kann. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt sofort und trägt den Film, der aber auch mit coolen Setpieces und einen tatsächlich guten Twist überzeugen kann.
    4. Nobody Aka Saul Wickman. Bob Odenkirk sei es absolut gegönnt, endlich mal eine Hauptrolle in einen großen Film zu bekommen. Regisseur Naishuller lässt die Kreativität aus Hardcore oft aufblitzen und liefert die beste Actionszene des Jahres in einem Bus – Sorry Shang-Chi.
    5. Spiderman: No Way Home Marvel sagt mal wieder „Thank you for watching“, ein Fest für jeden Fan von Comicverfilmungen, mit der besten Leistung von Tom Holland als Spiderman.
    6. Dune Denis Villeneuve kann einfach Blockbuster-Kino mit Hirn und ist definitiv einer der interessantesten Regisseure aktuell. Visuell überragend mit einem World-Building, das seines Gleichen sucht.
    7. Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings Frische MCU-Luft, die an Black Panther erinnert, weil eben nicht bekannte Pfade beschritten werden – wie z.B. bei Black Widow.
    8. Love and Monsters Netflix-Überraschung Nr. 2, in die ich vollkommen ohne Vorkenntnisse gegangen bin. Originelles, witziges Sci-Fi mit Herz und Michael Rooker mit einer klasse Nebenrolle. Auch hier kann es gerne eine Fortsetzung geben.
    9. The Suicide Squad James Gunn kann einfach weirde Außenseiter, ein Guillermo del Toro des Blockbuster-Kinos. Ein bisschen zu lang, aber es gibt Bonuspunkte dafür, dass John Cena tatsächlich eine Klasse Figur auf den Leib geschneidert wurde.
    10. The Tomorrow War Independence Day für die nächste Generation. Hirn-aus Action, aber mit toll aufgelegten Darstellern (Bad-Ass-Opa JK Simmons braucht definitiv einen eigenen Film) und guten Effekten. Die fiesen Aliens sind außerdem recht originell geraten und jeder Film, der Chloe aus 24 castet hat eh was bei mir gut :-D:

      Honorable Mentions:
      The Last Duel, Godzilla vs. Kong, The Father, Black Widow, 007: No Time to Die, The Courier, The Wrath of Man
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