Beiträge von MarkHenry85

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    Wenn man keinerlei Infektion durchgemacht hat in den letzten Monaten spricht überhaupt nichts gegen einen Booster (und sollte dann auch bitte gemacht werden). Im Fall dieser Arbeitskollegin würde es mir halt schwer fallen das zu begründen. Wieso ist der Booster nach einer Delta Infektion 3 Monaten später nötig vor einer milderen Variante obwohl sie bereits eine gute Grundimmunisierung besitzen dürfte ?

    Tägliche Übersicht zu Omikron-Fällen


    Seit Kalenderwoche 46 wurden 207035 Omikron Fälle erfasst und in die Statistik eingeführt. 89 Personen starben in dieser Zeit.

    Im Vergleich dazu sterben jährlich knapp 10.000-20.000 Menschen (Stand 2019) an Krankenhausinfektionen aka. Krankenhauskeimen. Es sterben also aktuell mehr Menschen an Krankenhauskeimen als an Omikron


    85 der 89 Menschen die an Omikron verstarben gehörten zur Risikogruppe Ü60


    Wie soll man jetzt jemanden erklären der im Oktober Corona infiziert mit Delta war, das er Ende Januar wieder boostern soll ? Genau der Fall tritt grade bei einer Arbeitskollegin meiner Mutter auf. Im Oktober an Corona erkrankt, alles gut überstanden ohne großen Krankheitsverlauf. Und nun soll sie sich Ende Januar boostern lassen mit der Begründung das sie ja dann gegen Omikron besser geschützt ist, das laut Statistik nochmal bedeutend milder verläuft als Delta. Kannste dir nicht ausdenken so einen Blödsinn

    Mir ist es ein Rätsel wie man auf eine Allgemeine Impfpflicht für alle ab 18 kommen kann bei solchen Daten. Daraus könnte ich höchstens eine Impfpflicht ab 60 ableiten, wobei diese Gruppe ja auch schon bei einer 90 % Impfquote ist.

    Corona in Italien : Amnesty kritisiert Diskriminierung Ungeimpfter


    Zitat

    Die Regierung in Rom gerät wegen ihrer Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie immer mehr unter Druck. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte die von Ministerpräsident Mario Draghi geführte Koalition, die unverhältnismäßige Diskriminierung von Ungeimpften zu beenden.


    Für mich jetzt ehrlich gesagt nicht überraschend das sich irgendwann Amnesty International einschaltet. Kann man mal so sacken lassen

    Ja klingt irgendwie schon merkwürdig, bzw. ist einfach nirgendwo richtig begründet. Und mit Blick auf die Schweiz hinterlässt das schon mehr Fragezeichen


    Heute hat sich mein Onkel und damit die letzte ungeimpfte Person in meinem Kreis bei mir gemeldet. Ich solle doch bitte mal schauen wo er sich impfen lassen kann....10 Minuten später hatte er 2 Termine bekommen für Impfung 1 und Impfung 2 :)

    Er hatte in der Vergangenheit bereits Probleme mit einer Impfung und aufgrund einer Herzerkrankung hatte er sehr lange Angst vor einer weiteren Spritze, ich weiß jetzt nicht was ihn zum umdenken gebracht hat, aber die Termine habe ich ihm natürlich trotzdem gerne geholt ;)

    Alleine in dem Kontext von "Hatern" zu sprechen. Ist das nicht albern ?


    Laut repräsentativer Spiegel Umfrage sind aktuell 64 % für eine Impfpflicht und 32 % dagegen. Das sind -9 % weniger bei den Ja Stimmen als einen Monat davor. Seitdem hat sich der Wind medial auch nochmal deutlich gedreht, so das ich ehrlicherweise mit einer weiteren Abnahme der Ja Stimmen in der nächsten Umfrage rechne (ist aber rein spekulativ)

    Zudem sind bei einer repräsentativen Umfrage 32 % alles andere als ein kleiner Anteil. Hochgerechnet wären das über 25 Millionen Menschen. Das sind mehr Menschen als CDU und SPD bei der letzten Bundestagswahl zusammen an Wählerstimmen geholt haben.

    Diese Menschen alle abzustempeln weil sie unseren Gesundheitsminister kritisieren finde ich ziemlich realitätsfremd ? Erst sind alle Ungeimpften Querschwurbler und Nazis und jetzt sind Impfpflichtskeptiker alles Hater weil sie ja dann letztendlich den Kurs vom Gesundheitsminister kritisieren.

    Das sind Menschen die kommen aus allen politischen Richtung....CDU,SPD,Linke,Grüne,FDP und AFD da ist alles dabei.


    Und ja Karl Lauterbach hat momentan wohl grade einen der Unangenehmsten Jobs im Lande. Das macht ihn aber nicht frei von Kritik. Man könnte sich ja tatsächlich mal mit der Kritik auseinander setzen. Oder man spielt das Spiel einfach ewig weiter und alle sind "Hater" die was anderes behaupten.


    Meine Kritik bezieht sich übrigends 0 auf Drosten, den ich mir sehr gerne angehört habe in der aktuellen Pandemiezeit. Da teile ich deine Meinung. So informiert man halt das Volk. Das die beiden zusammen Pressekonferenzen halten ist halt nun mal der Tatsache geschuldet das Lauterbach Gesundheitsminister ist und Drosten ein Experte auf dem Gebiet, aber das heißt doch nicht das die beiden zwangsläufig die selbe Meinung zu jedem Thema in der Pandemie haben.


    Und es ist ja nur MEIN persönlicher Wunsch das ich einen anderen Gesundheitsminister vorne stehen sehen würde. Ich starte ja jetzt keinen Twittermob oder verbreite medial das er seinen Job abgeben sollte...es ist nur MEINE persönliche Meinung. Da es aber ohnehin nicht passieren wird, hab ich mir auch keinerlei Gedanken zu einer Nachfolge gemacht. Ich kenn nämlich schlicht und ergreifend nicht die beruflichen Qualifikationen der einzelnen SPD,FDP und Grünen Abgeordneten. Vielleicht kann BigCountry da jemanden in der SPD empfehlen der Gesundheitsökonom ist oder aus einer ähnlichen Fachrichtung kommt. Kann mir nicht vorstellen das Herr Lauterbach der einzige in den 3 Parteien mit Erfahrung aus dem Gesundheitsbereich ist.


    Aber ich will mich auch gar nicht streiten. Am Ende des Tages sind wir auf einer ähnlichen Linie. Wir beide sind für das Impfen und das schließen der Impflücke. Beim schließen der Impflücke haben wir halt unterschiedliche Ansichten wie das passieren soll, kann passieren. Und wir haben unterschiedliche Ansichten zu Karl Lauterbach in der Pandemie, auch das kann passieren.

    OK holen wir Spahn zurück,moment..........

    X beliebige Forscher da lieber zu sehen realitätsfremd als wenn diese mal eben den Politiker geben können.


    Wo erwähne ich das ich Spahn zurück haben will ? Und nur weil ich Lauterbach eher heute als morgen ersetzt sehen würde, heißt das nicht das ich im Umkehrschluss zb. einen Drosten da hinsetze

    Bereits die Faktenfinder der Tagesschau haben im Jahr 2020 schon davon berichtet das es Herr Lauterbach halt manchmal nicht so genau nimmt mit seinen Aussagen. Auch zu seinen, so häufig geposteten Peer Review Studien, hatte der Faktenfinder klare Worte:


    Zitat

    Ebenso wenig postet er in der Regel Korrekturen zu von ihm verbreiteten Studien, wenn sich diese im Laufe des wissenschaftlichen Peer-Review-Prozesses als mangelhaft erweisen. Insgesamt tendiert Lauterbach dazu, die Gefahren von Covid-19 äußerst schwer einzuschätzen. Und manchmal schießen seine Interpretationen dabei über wissenschaftlich belastbare Aussagen hinaus.

    Und das hat sich bis ins Jahr 2022 halt auch nicht geändert. Er wollte dahingehend arbeiten es besser zu vermitteln, hat er aber bis heute nicht.

    Davon abgesehen sag ich doch nicht das wir jetzt plötzlich alle wieder Leben sollen wir vor der Pandemie. Es sind weiterhin Maßnahmen erforderlich und die sollten auch nicht im Winter fallen, kenne auch keinen seriösen Wissenschaftler der das fordert. Aber Lauterbach muss ich halt auch nicht mehr zuhören...Drosten und Co machen ihren Job dahingehend schon bedeutend besser

    Mit dem h-Index zu kommen und z u sagen je höher desto besser ist ja lustig ^^

    Bhakdi Score 70 . Würdest du jetzt behaupten er ist eine Koryphäe ?

    Es zeigt jeglich auf wie häufig deine Publikationen im Verhältnis zu deinen Veröffentlichungen in der Fachpresse geteilt werden. Das ist ne nette Spielerei, aber sagt überhaupt nichts darüber aus wie gut du als Forscher bist.

    Zu behaupten das Leute wie die von mir verlinkten unter einem Lauterbach einzuordnen sind ist einfach wirr. Diese Leute arbeiten gerade aktuell mit oder an dem Virus

    Ich hatte bereits vor einigen Wochen schonmal darüber geredet. Ich persönlich würde Lauterbach lieber heute als morgen entlassen.

    Vor allem sein Onlineauftritt war, teilweise, eine Zumutung. Studien die er falsch interpretiert bzw. reißerisch (Alterung nach Covid) oder die einfach gänzliche Schwächen in ihrer Forschung hatte (Diabetes Erkrankung) .

    Grade bei Thema mit der Alterung, hat er sich eher wie ein bockiges Kind verhalten und nicht verstanden das dieser Prozess absolut bei jeder schweren Erkrankung und in vielen Fällen sogar bei dauerhaft erhöhtem Stress passiert. Das bedeutet aber nicht das diese Menschen früher sterben müssen, wie er es einfach im Raum stehen gelassen hat. Das haben ihm Fachkollegen aus Deutschland gesagt und er hätte es auch wissen können wenn er sich die Reaktionen aus solchen Studien von seinen Kollegen aus aller Welt angehört hätte.

    Und das sind nur 2 Beispiele, man hätte aber unzählig weitere nehmen können. Er hat in 2 Jahren bestimmt mehrere dutzend Studien verlinkt bzw. kommentiert die sich noch im Peer Review befinden und für die breite Diskussion einfach nicht geeignet war.

    Und häufig war dann in Antworten,Reaktionen von Mitmenschen zu lesen das sie solche Sachen schon beunruhigen und sie nach und nach Hoffnung verloren. Aussagen wie : "Oh nein, hört das den niemals auf" " Was soll denn noch alles auf uns zukommen " waren halt keine Seltenheit bei den Reaktionen.

    Das er seine Meinung dann mitunter alle paar Wochen ändert hilft dem ganzen dann auch nicht weiter.


    Unbequeme Wahrheit will er dann auch nicht hören. Was will er einer Petra Ottmann die sich nicht impfen lassen möchte da sie ihre Tochter an die Impfung verloren hat sagen . Anerkannt und vom Staat bereits abgewickelt mit 5450 € . Die Frau hat völlig berechtigte Sorgen und die sind nicht einfach von heute auf morgen einfach wegzuwischen. Aber am besten schickt Karl den Boris, der kann dann die 5000 € Bußgeld eintreiben.

    Das Narrativ das alle Ungeimpften oder Impfpflichtskeptiker Schwurbler,Nazis,Querdenker oder was weiß ich sind, hat er maßgeblich mitgeprägt.


    Es sind nicht Menschen wie Lauterbach die uns aufgeklärt durch die Pandemie gebracht haben bzw. bringen werden. Es sind in Deutschland zb. Leute wie halt Drosten oder Dittmer. Oder Forscher aus aller Welt wie zb. Chise (Impfstoff Forschung) Jasnah Kholin (Virologie) Tom Peacock (Virologie) und viele viele mehr.

    Menschen die AKTIV an der Forschung beteiligt waren bzw. sind und gleichzeitig völlig sachlich die Bevölkerungen aufklären und ihnen auch Ängste nehmen wenn es angebracht ist. Alleine im letzten Monat musste diese unzählige mal die Bevölkerung beruhigen nach Medienberichte zu Flurona,Deltacron oder dieser anderen Frankreich Mutante.

    Lauterbach hat diese nichtmal erwähnt und die Medien tagelang darüber schreiben lassen, anstatt mal deutlich zu sagen "Leute lasst euch nicht in Panik versetzen, diese Variante gibt es nicht"


    Drosten hat halt Recht. Man sollten Menschen aus der Wissenschaft folgen bzw. diese anhören. Diese können zwar unterschiedliche Ansichten bzw. Vorgehensweisen haben, aber im Konsens sind sie sich alle einig: Impfen schützt und das Licht am Ende des Tunnels ist und wir gute Chancen haben dieses Jahr aus dem gröbsten raus zu sein. Das fehlt mir gänzlich bei Karl Lauterbach....gefühlt gibt es keine Hoffnung bei ihm. Was versteht Herr Lauterbach von der Qualität einer ärztlichen Behandlung und von der besseren Versorgung der Patienten oder auch der aktuellen Forschung an dem Virus, wenn er nie bewiesen hat noch beweisen konnte das er als Arzt oder Forscher qualifiziert handelt ? Wann hat er den zuletzt was erforscht ?

    Das Interview mit Drosten war wirklich sehr interessant.

    Ich selber war seit Anfang 2020 gefühlt nur 5-6 mal im Büro. Ich hatte zwar bereits in der Vergangenheit schon Erfahrungen im Home Office zu arbeiten. Aber das waren dann vielleicht 3-4 Tage im Monat.

    Die Pandemie hat mir aufjedenfall aufgezeigt das ich diesen Vorteil nicht mehr missen möchte. Mir persönlich hat das Home Office eine bessere Lebensqualität ermöglicht. Ich konnte mehr Zeit mit meinen Hunden und meiner Familie verbringen, ohne das meine Arbeit darunter gelitten hat.

    Ich werde wohlmöglich nicht mehr so häufig im Home Office sitzen wie aktuell, aber halt auch bedeutend öfter als vor der Pandemie.


    Auch das Maskentragen ist etwas das ich auch in Zukunft in der saisonalen Phase machen werde, diese Entscheidung habe ich für mich schon relativ früh in der Pandemie getroffen. Sie war für mich die sinnvollste aller Maßnahmen (mal von der Impfung selber ausgenommen)


    Edit: Und zu Lauterbach....er bleibt halt der Chef des Panikorchesters ^^

    War auch eher als kleine Belustigung gemeint. Das die Omikron Welle diesmal eher im Norden anfangen würde, hatte ich ja auch bereits mal vermutet.

    Das Sachsen im Teil-Lockdown war wusste ich dagegen nicht. Das würde natürlich erklären wieso es da noch eher ruhig ist. Danke für die Info :)


    Das die Zahlen noch rapide steigen werden ist ja auch, im Vergleich zu anderen Ländern, durchaus zu erwarten. Wenn ich tippen müsste, würde ich auf einen Peak Anfang Februar-Mitte Februar tippen

    Hier gibt es eine schöne Übersicht der jeweiligen Bundesländern und deren Verlauf mit Delta —> Omikron.


    Dort kann man dann auch sehen, dass es in vielen Bundesländern noch gar nicht richtig angekommen ist - insbesondere den ostdeutschen Bundesländern.


    Mit deren Impfquote hat es Omikron aber auch nicht so leicht wie in anderen Bundesländern und wird Delta auch nicht vollkommen verdrängen.

    Danke für die Übersicht :)

    Beruhigt mich das in meinem Bundesland, und in einigen weiteren, die Delta Linie gegen 0 geht.


    Aber dennoch frag ich mich bei der Übersicht was in der Weihnacht/Neujahrzeit in Bremen passiert ist ? Gab es da ein Ringelpitz mit anfassen Event ^^

    Nur kurz zu Hartz 4, da dies hier nicht in den Thread gehört. Das ist sicherlich eine Einstellungssache bzw. wie man sich den Staat vorstellt. Wenn es nach mir geht würde es ein Sanktionsfreies Bürgergeld oder halt generell ein Grundeinkommen geben. Die Diskussion gab es ja bereits schon vor Corona und wird bestimmt auch noch nach Corona in der Gesellschaft ein Thema sein. Das wär also eine Grundsatzdebatte wo wir gänzlich unterschiedlicher Meinung sind. Aber das ist ja auch in Ordnung :)


    Und ich sehe ja die andere Seite, ich bin ja schliesslich auf dieser Seite. Ich kann am Ende des Tages ja die meisten Sachen im Alltag tun. Asoziales Verhalten würde ich aufjedenfall den Spaziergänger und Querdenkern vorwerfen und sowas finde ich auch nur schwer zu ertragen. Aber letztendlich sind zb. am Montag ja knapp 180.000 Menschen Deutschlandweit auf den Straßen gewesen, das ist halt auch nur ein Bruchteil. Und anzunehmen das sich die ganzen restlichen Ungeimpften wie die Axt im Walde benimmt halte ich halt für spekulativ. Ich persönlich habe nur einen Ungeimpften in meinem unmittelbaren Bekanntenkreis und dieser lebt sehr zurückgezogen und verlässt das Haus eigentlich nur um zu arbeiten. Seine Supermarkteinkäufe lässt er liefern und auch sonst hält er sich rigeros an alle Maßnahmen.

    Mal davon abgesehen das Ungeimpfte ohnehin nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können

    Und Thema Egoismus ist halt auch schwierig. Der Ungeimpfte hat für sich eine Entscheidung getroffen und da es keine Impfpflicht gibt, kann ich ihm auch keinen Strick daraus drehen. Für mich klingt das eher als würde man einen schuldigen Suchen wollen und hat mit den Ungeimpften halt ein leichtes Ziel. Und das ist mir halt zu billig. Wenn man unbedingt einen schuldigen Suchen möchte, sollte man eher die Regierungsparteien in den letzten 2 Jahren ins Auge fassen.

    Die haben nämlich fast gänzlich versagt. Wir haben keine verlässlichen Daten, wissen nicht die genaue Anzahl wieviele Menschen wir überhaupt geimpft haben. Eine Digitale Infrastruktur die ihren Namen so garnicht verdient hat. Die deutsche Studienlage ist eine Katastrophe und eine Impfkampagne die bei mir keinerlei Erinnerung hinterlassen hat. Eine Infrastruktur aufzubauen und dann einfach zu hoffen das die Leute kommen ist halt naiv. Wie wir dann die Themen Schulen und ÖPNV angepackt haben waren auch eine Zumutung.


    Tom Mickel hat es ja ganz gut beschrieben. Es gibt einfach Bevölkerungsgruppen die sind einfach noch nicht richtig angepackt worden. Wir haben alleine in Deutschland knapp 6,2 Millionen Erwachsene Analphabeten. Nen Flyer in den Briefkasten werfen reicht da halt nicht.

    Ich sehe es doch an meiner eigenen Familie. Meine Cousins und Ich mussten jeweils unsere Eltern und Großeltern aufklären über die Impfungen. Hätten wir das nicht gemacht wäre ein Großteil vermutlich immer noch nicht geimpft, und von der Regierung hätte sie auch keiner an die Hand genommen bzw. sie wären garnicht von der Impfkampagne angesprochen worden, da hätte es alleine schon sprachliche Probleme gegeben.


    Andersrum werfe ich uns Geimpften doch auch keinen Egoismus vor wenn wir zb. in den Winterurlaub fahren um ein wenig abzuschalten. Obwohl RKI und führende Virologen beinah darum gebettelt haben das wir uns zurücknehmen sollen und besser auf den Urlaub verzichten. Oder wenn wir als geboosterte uns Abends ungetestet ins Restaurant setzen. Ich persönliche mache beides nicht, aber habe Verständnis dafür wenn Menschen ihre Freiheit nutzen wollen. Da aber auch wir geimpfte grade einen großen Teil des Infektionsgeschehen ausmachen kann man das per se auch als egoistisch betrachten.

    Mal völlig davon abgesehen wie manche Leute im Einzelhandel ihre Masken tragen. Geschäfte wo 2G bzw. 2G+ gelten. Und vom Abstand halten in den Geschäften fang ich gar nicht erst an. Mir war das irgendwann zu viel und außer Supermärkte besuche ich zurzeit garnichts mehr.


    Zum Gurt Thema. Mal völlig davon abgesehen das ich diesen Vergleich ohnehin eher merkwürdig finde, (auch wenn er in Dauerschleife in der Twitter Bubble zu lesen ist) musst du halt das Bußgeld bezahlen. Tust du das nicht musst du halt in der Konsequenz damit leben das du auch in Beugehaft genommen werden kannst.

    Aber das schließen Politiker ja fast gänzlich aus. Also was ist dann die Alternativ "Bestrafungsmöglichkeit" ohne den Bogen völlig zu überspannen ?

    Auch interessant:

    Cannabis könnte vor Corona schützen


    Zitat

    Forschende der Oregon State University fanden heraus, dass Cannabinoide den Eintritt des Virus in die Zellen blockieren und somit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Die Säuren CBGA (Cannabigerolsäure) und CBDA (Cannabidiolsäure) sollen das Spike-Protein binden und den Eintritt von Sars-CoV-2 in die Zellen verhindern, berichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachblatt "Journal of Natural Products".


    Bitte jetzt nicht das Hirn zukiffen, für THC treffen die Forschungen nämlich nicht zu ;)

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