Beiträge von Kid CHINO

    Mein Reisejournal:


    Operation G-S-Doub startete für mich 10:30 an der Hamburger Markthalle am Hauptbahnhof. Ich war natürlich schon ein wenig früher da und wartete bei Minusgraden noch auf Homicide und roloe. Allerdings stellte sich dann heraus, dass wir noch länger auf unseren 4ten Mitfahrer warten mussten. Ricky alias Fresh Prince, seines Zeichens Admin bei Moonsault hatte Probleme bei der Anreise, so dass wir uns letztendlich erst um kurz vor 11 Uhr auf den Weg machen konnten.


    Kurz nach Hamburg standen wir dann auch im ersten Stau. Ansonsten hatte wir aber unheimlich viel Glück, da wir sonst gut und schnell durchkamen. In Brillon haben wir uns trotzdem dann erst mal ordentlich verfahren. Letztendlich kamen wir dann aber heil um ca. 14:45 Uhr vor Halle an, wo wir erst mal die kompletten US-Superstars erblicken konnten. Ein Handschlag von Misawa und Soulfly durfte dabei natürlich nicht fehlen. In der Folgezeit schlugen wir dann auch erst mal die Zeit bis zum Meet & Greet Tod.


    Um kurz nach 16 Uhr fing dann auch endlich das Meet & Greet an. Der Saal war zwar von der Deko ziemlich kalt, trotzdem habe ich mir auf dem schönen Plakat einige Autogramme gegeben lassen. Und natürlich auch ein schönes Bild, auf dem ich mit Melissa zu sehen bin. Merchandise in Form von einem Melissa Videotape und einem AJ Styles Shirt wurde auch erworben.


    Gegen 17 Uhr machten wir uns dann erst mal auf den Weg zu unserem Hotel, um dort einzuchecken. Das Zimmer war ganz nett, was man bei den Preis aber auch erwarten durfte. Im Hotel machten wir so unter anderem noch unsere Brix Fan Posse Signs fertig, die am Abend noch eine große Rolle spielen durfte.


    Danach machten wir uns dann auf den Weg, um noch eine geeignete Location für eine Mahlzeit zu finden. Um knapp 19 Uhr wurden wir dann in einer kleinen Pizzeria namens Pizza Pie im (Zentrum) von Olsburg fündig. Danach ging es dann zurück in Richtung Halle, wo um 20 Uhr die Show starten sollte.


    Die Halle stellte bis dato Referenz für Wrestling Veranstaltungen da. Ein schöner Ring, gute Beleutung, Guarding Rail, schöner Entrance und Videoleinwand, auf welcher die Veranstaltung wurde. Sehr beeindruckend.


    Mit knapp 10 Minuten Verspätung fing die Show dann auch endlich an, und Tommy begrüßte die sich eingefunden Zuschauer.


    Es fing auch gleich mit einem Match von einem US-Star, dem American Dragon gegen Ahmed Chaer an. Ein sehr starker Opener. Das Match wurde von beiden Akteuren sehr hart geführt, wobei der American Dragon doch sehr klar in der Gunst der Zuschauer stand. Zum Glück fand das Match schon so früh statt, da es wohl sonst untergegangen wäre. Dragon konnte sich den Sieg nach seinem Submissiongriff, der Cattle Mutilation.


    Danach ging es dann auch schon weiter mit dem (WWE) Tag Team Titel Match. Von dem Match hatte ich mir im Vorfeld sehr viel erwartet, wurde aber leider ein wenig enttäuscht. Trotzdem ein gutes Match, mit einem Finish, welches mir sehr gefallen hat.


    Weiter ging es mit dem Four Nations Cup. Bereits im Vorfeld wusste ich nicht, was ich genau davon halten sollte. Damon Brix ist einer meiner Absoluten Lieblingswrestler in Europa. Leider durfte er gleich wieder als ersten Duschen gehen, und auch nicht viel zeigen, was sehr schade ist. Zudem fand ich, dass das Match doch um einiges zu lang war. Da konnte selbst das Comeback von Crazy Sexy Mike nach dessen Verletzung nicht mehr viel dran ändern.


    Danach ging es dann auch erst mal in eine Pause. Und einem Meet & Greet mit einigen (ex) CMler, wie z.B. maulo, Xanta Klaus, Sabu3:16 und Triple M. Jemanden vergessen?


    Das Highlight der Pause, war der Sign Contest, in welchem Team Cagematch einmal den dritten Platz und einer der beiden Hauptgewinne absahnen dürfte. Das Sign „Brix Fan Posse“ wurde mit einem Logo-Shirt von einem Sponsor der Show belohnt, während Homicide’s „I paid to see MELISSA and got Styles, Hero & Dragon for free!“ mit schönen RollerBlades belohnt wurde.


    Dann um ca. 22:45 Uhr ging es dann auch endlich mit der zweiten Hälfte der Show los. Die Tag Team Battle Royal statt auf dem Spiel. Leider kannte ich bisher von den Akteuren kaum oder auch gar nichts. Die Shooting Star’s machten einen ganz guten Eindruck auf mich. Allerdings artete das ganze nach einiger Zeit in einem ganz schön heftigen Chaos aus. Nichts besonderes!


    Als nächstes war dann Chris Hero vs Eric Schwarz dran. Hero mochte ich eigentlich eine Zeit mal ganz gerne sehen, allerdings hat das die letzten Monate auch nachgelassen. Hero war natürlich in diesem Match der große Publikumsliebling. Das Match war auf keine Fälle schlecht, allerdings auch nichts besonderes. Schwarz gegen Lynn aus dem Mai bei der NAWA fand ich halt einfach besser. Schwarz konnte Hero letztendlich zur Aufgabe bringen. Schön fand ich auch, dass am Ende noch „GOD BLESS STU HART“ eingebaut wurde.


    Inzwischen ist es kurz nach halb zwölf und es ist Zeit für den Co Main Event. Ein Match, auf dass ich mich im Vorfeld sehr gefreut habe und ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings hätte ich mir eventuell noch ein wenig mehr Ringzeit für die beiden Damen gewünscht. Die Stimmung in der Halle hatte zwar fast den Tiefpunkt erreicht, was zwar sehr schade ist, aber nichts bei zu machen ist. Definitiv dass bisher beste Euro Woman’s Match, dass ich gesehen habe. Bitte GSW, bringt Melissa für ein ReMatch zurück.


    Main Event Zeit, es ist fast 0:00 Uhr trotz alledem, erreicht die Stimmung in der Halle seinen Höhepunkt. AJ Styles mimet einen starken Heel, während Kovac das totale Babyface darstellt. Ein starkes Match, dass absolut Main Event würdig war. AJ Styles zeigt sein komplettes Repertoire an Moves. Das Ende eines fast 30minütigen Kampfes kommt nach einem 2nd Rope Styles Clash. Nach dem Match zeigten beide Respekt für einander. So gab es noch einen Handshake, und AJ Styles meinte auch noch, dass er jederzeit überall gegen Kovac ein Rückmatch gestreiten würde.


    Nach der Show gegen 0:40 Uhr gab es dann noch ein kurzes Meet & Greet unter Teamkollegen. Für ein Teamfoto hat es leider nicht gereicht, aber was soll’s. Gegen 1:20 Uhr machten wir uns dann auf den Weg ins Hotel, um in den mit Abstand miesesten Betten einzuschlafen.


    Fazit: Ich möchte mich noch bei Homicide bedanken, für die komplette Organisation unserer Operation inklusive First Row Tickets. Ohne ihn wäre ich wohl nicht zur Show gefahren. Die Show erinnerte von der Länge definitiv an eine USA Pro Wrestling Show, was aber nichts schlechtes heißen soll. Die Show hat mir eigentlich über die Gesamte Zeit gefallen und unterhalten. Möglicherweise sieht man sich bei der GSW ja in Zukunft öfters. Zudem fand ich es nett, einige der anderen CM Mitarbeiter zu treffen.

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