Beiträge von The Diamondhead

    Ich finds respektlos wie ihr mit Cody umgeht. :cursing:

    Der Tisch war zu nahe dran, Fehler passieren.

    Da sehe ich manchmal weit schlimmeres bei anderen Matches, die ihre Gegner jeweils um ganze 1 Meter verfehlen, damit auch jeder Blinde sieht wie Fake Wrestling ist!

    Ausserdem kann man auch sagen das Cody Andrade ein klein wenig schützen wollte mit dem Flaming Table-Spot.

    Aber immer nur meckern, meckern, meckern.

    Ein Spot, bei dem ein Tisch um einen Meter verfehlt wird (und drei Beteiligte das nicht kommen sehen), ist noch dümmer und gefährlicher als einer, bei dem ein Gegner verfehlt wird. Wenn der Spot tatsächlich so geplant war, dass der Ausführende durch den Tisch geht und extra mit Flammschutzmittel eingeschmiert werden muss, war die Idee von vornherein idiotisch. AEW und Pyrotechnik ist bisher eine Geschichte lächerlichen Versagens.

    Wow, dieser Main Event war einfach nur wow. Diese Intensität & vorallem diese Stiffness in den Kicks & Slaps. Einfach nur unfassbar geil. 8) Wie sagte Meltzer immer? Kick hard in safe places. Joar, das haben die beiden mehr als beherzigt. ^^

    In anderen Worten: Es war exakt das gleiche Match wie jeder andere Puroresu-Main-Event in den letzten 10 Jahren. Brauch' ich mir also nicht anzuschauen.

    Omega vs. Angels baute auf das erste Match der beiden auf. Natürlich kickt Angles erneut aus dem V-Trigger aus, was wieder ein Wink in Richtung Ryan Satin war, der sich damals online darüber furchtbar aufgeregt hat. Nach dem Match hätte man aber mehr mit Hangman machen können. Eine Promo oder so...

    Es ist völlig bezeichnend, dass lieber 10+ Sendeminuten darauf verwendet werden, ein Easter Egg zu legen, das niemand außer den absoluten AEW-Diehards entdeckt, anstatt das Programm um den World Title aufzubauen. Fast so, als sei da ein unerfahrener Amateurbooker am Werk.

    Für die Shows ist es aber ziemlich egal wie sich die Leute in den sozialen Medien präsentieren solange sie damit keine inhaltliche Ausrichtung kaputtmachen wie damals Lana & Rusev mit der Verlobung als sie in den Shows gerade mit Ziggler bzw. Summer Rae zusammen waren.

    Inwiefern ist dieses Beispiel anders als wenn Wrestler X und Wrestler X Face bzw. Heel sind, vielleicht sogar direkt miteinander fehden, und sich dennoch auf Social Media als dicke Kumpels präsentieren?

    Man fragt sich oft bei solchen Matches wieso in eindeutigen Situationen nicht einer über den Käfig klettert oder besser noch einfach durch die Tür geht

    Das liegt nur daran, dass die Stipulation des Cage Matches durch WWF/WWE völlig verzerrt wurde. Der ursprüngliche Gedanke war, dass der Käfig verhindert, dass 1. der Heel den Ring verlässt und sich auszählen lässt, und 2. der Manager oder die Kumpane des Heels zu dessen Gunsten eingreifen. Abgesehen davon war es ein Wrestlingmatch, das durch Pinfall oder Submission entschieden wurde. Im Gegensatz zu einem Match, das man gewinnen kann, indem man vor dem Gegner davonläuft, hat diese Form des Cage Matches auch Sinn ergeben.

    Das Dynamite Debüt als Ansatzpunkt zu wählen ist schon mal vollkommen verkehrt, neue Show und da war jeder neugierig.

    Ja, und fast ein Drittel der Neugierigen, die bereit waren, dem Produkt eine Chance zu geben, haben bereits drei Wochen später nicht mehr eingeschaltet. AEW hat es bis heute nicht geschafft, seine erste Episode an Sachen Zuschauer zu übertreffen, um kam nur im direkten Nachgang eines PPVs mit gleich drei namhaften Debüts in die Nähe dieser Zahlen.

    Das gleiche Bild bei Rampage: Fast eine halbe Million Zuschauer haben nur für das Punk-Debüt eingeschaltet und seitdem nicht mehr. Wie man es dreht und wendet, diese Entwicklungen sind weder positiv noch nachhaltig.

    Welches war denn noch gleich das Match der jüngeren Vergangenheit, das den größten Zuspruch unter Wrestlingfans aller Couleur gefunden hat und höchstwahrscheinlich zurecht das MOTY 2021 sein wird? Ach ja, es war Walter vs. Dragunov, und es gab darin keinen einzigen Corkscrew Plancha.

    Toleriert wird sie sicher nicht, Kritik hagelt es immer, nur werden heutzutage sehr viel mehr Aktionen gezeigt die man verbotchen kann

    Bei allem Respekt: Das ist doch ein denkbar schlechtes Argument und sogar ein großer Teil des Problems. Solange die Fähigkeit der Wrestler, vorab geplante Spots sauber auszuführen, nicht mit der Schwierigkeit/Komplexität der Spots Schritt hält, dürften diese Spots gar nicht erst gezeigt bzw. versucht werden! Dusty Rhodes hatte dafür das schöne Bonmot "Don't do shit that you don't know how to do" parat - das sollten viele Wrestler 2021 vielleicht mal beherzigen.

    Was wäre den ein "kritischer Umgang" mit Botches?

    Twitter ist doch voll damit, es gibt ganze Accounts die sich nur an Botches einer bestimmten Promotion fast schon aufgeilen.

    Es gibt eine Handvoll solcher Twitter-Accounts (die prompt mit Drohungen gegen ihre Betreiber und deren Familien zu kämpfen haben, aber das ist wieder eine andere Geschichte) und natürlich Botchamania, aber das sind in meinen Augen wenige Inseln in einem unkritischen Ozean. Im Wrestling-Subreddit r/squaredcircle beispielsweise gibt es kaum jemals kritische Diskussionen, wohl aber wird jeder irrelevante Tweet von Joey Janela diskutiert oder man ergötzt sich bei jeder Gelegenheit an dämlichen Inside Jokes über Hook. Das gilt natürlich nicht nur für Reddit mit seiner speziellen Eigendynamik, sondern auch z.B. für dieses Forum hier. Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass Jade fucking Cargill trotz grotesker Unerfahrenheit/Inkompetenz (to be determined) so etwas wie Fans hat.

    Was würde ich mir wünschen? Dass Botches, zumindest die "nicht-trivialen", nicht als "Kann halt mal passieren" bagatellisiert werden, weil es ansonsten so viele schöne Flips, Dives und Canadian Destroyer im Match gab. Was mich betrifft, ist ein Match definitiv ruiniert - nicht nur "nicht so gut", sondern glatt DUD -, wenn es mehr als einen schwerwiegenden Botch o.ä. darin gibt. Wie gesagt, eine Filmszene oder einen Song würde auch niemand mehr akzeptieren, wenn es darin auch nur einen groben Fehler gäbe.

    @Diamondhead Ich verstehe alle deine Kritikpunkte sehr gut und sehe vieles ähnlich.

    Aber das Problem ist ja nicht dass die Fans zu unkritisch sind (was auch der Fall ist) sondern das Business selbst da viel zu unkritisch. Viele dieser notorischen Botcher hätten früher schon nach kurzer Zeit keinen Fuß mehr in den gängigen Promotions bekommen oder es nie dahin geschafft. Heutzutage wird darüber hinweg gesehen. Wahrscheinlich auch weil es die Fans nicht juckt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz…

    Das ist richtig. Vielen Wrestlingligen scheinen der Promoter/Booker oder die Agents zu fehlen, die in dieser Situation auch mal auf den Tisch hauen oder besser gesagt die Bremse treten. Den Wrestlern selbst, die genauso auf instant gratification aus sind wie die meisten Zuschauer, ist das aktuell sicher nicht zuzutrauen.

    Es muss aber auch ein Umdenken oder eine Umerziehung der Fans stattfinden, so dass diese nicht weiterhin nur auf Highspots und Trademark-Aktionen reagieren (woran WWE und das japanische Wrestling der letzten 25 Jahre mindestens ebenso Schuld tragen wie das Independent-Wrestling). Ein Wegbrechen von über der Hälfte der Fanbase binnen 20 Jahren hat offenbar nicht ausgereicht, um bei Fans oder Aktiven für ein Umdenken zu sorgen.

    Hallo zusammen,

    eines vorweg: Es soll hier nicht um das Booking oder die allgemeine stilistische Ausrichtung von WWE, AEW oder sonstwem gehen, sondern um etwas, das eindeutiger definier- und messbar ist und im Bezug auf dessen Beurteilung die allermeisten von uns hoffentlich auf gemeinsamem Grund stehen - Botches. Ich spreche nicht von der harmlosen Sorte, dass mal eine Aktion nicht blitzsauber ausgeführt wird, sondern würde drei Kategorien unterscheiden:


    1. grobe Botches, die die Gesundheit eines/r der Beteiligten gefährden

    2. peinliche Botches, die das Unvermögen eines/r der Beteiligten deutlich die Kooperation zwischen den Beteiligten offenlegen sowie

    3. Botches in der Abstimmung, durch die der Matchfluss zum Erliegen kommt und die ebenfalls die Tatsache, dass im Ring kooperiert wird, exponieren.


    Meine Frage betrifft nun den Umgang mit solchen Botches. Die "harmlose" Art passiert immer und überall mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Botches, die in eine oder mehrere der drei Kategorien oben passen, gibt es in AEW, insbesondere in den Internet-Shows, aber mit erschreckender Regelmäßigkeit. Sorry, Leute, das ist nicht zu bestreiten, schaut Euch alleine die Elevation-Episode vom 16. August an. Warum wird das von den Zuschauern, insbesondere den Anhängern, nicht als systemisches Problem anerkannt und kritisiert, sondern kleingeredet?

    Wie kann es sein, dass Jade Cargill als Biest bezeichnet wird, obwohl zwei von drei Aktionen, bei denen sie ihre Gegnerin anfassen muss, komplett in die Hose gehen? Wieso darf Red Velvet weiter im Fernsehen Dives aus dem Ring zeigen, obwohl man bei jedem einzelnen Angst haben muss, dass sie sich selbst den Hals bricht? Die meisten dieser Botches sind darauf zurückzuführen, dass die fraglichen Wrestlerinnen und Wrestler Aktionen auszuführen versuchen, die weit über ihrem Level liegen. Einige der Aktiven sind vielleicht einfach noch nicht auf diesem Niveau, aber etliche werden es nie sein - Luchasaurus wrestlet seit über zehn Jahren und wirkt immer noch wie ein Sack voller unsortierter Extremitäten.

    So oder so muss die Maßnahme in beiden Fällen sein, diese Leute nicht vor Publikum und ganz besonders nicht vor Kameras auftreten zu lassen, bis sie ihren Shit unter Gefechtsbedingungen einigermaßen solide auf die Beine gestellt kriegen. Niemand würde sich mit Genuss ein Theaterstück anschauen, in dem einer der Schauspieler dauernd seinen Text vergisst, oder eine Band, in der ein Mitglied regelmäßig danebengreift oder seine Einsätze verpasst. Warum wird diese Schlampigkeit im Wrestling toleriert?

    Ja, aber wir sind uns denke ich alle einig, sollte MJF gegen Jericho bei All Out verlieren, dass er viel, viel weiter ist, als er vor der Story war. :)

    So wie Orange Cassidy nach seiner (gewonnenen) Fehde mit Jericho viel, viel weiter war als vor der Story?


    MJF/The Pinnacle hat über die komplette Fehde nichts erreicht, denn Jericho/Inner Circle hat sich jeden temporären Sieg und jeden Moment, wo die Heels mal so etwas wie Heat gehabt hätten, postwendend zurückgeholt. The Pinnacle prügelt Jericho im Debüt-Segment blutig - bei der nächstbesten Gelegenheit landet MJFs Kopf in der Toilette und FTR flehen Santana & Ortiz um Gnade an. The Pinnacle gewinnt Blood & Guts (auf eine unbefriedigende Art und Weise) - Inner Circle gewinnt kurz darauf Stadium Stampede, das im AEW-Kanon einen höheren Stellenwert hat. Jericho gewinnt in seinen labors vier Singles Matches, in denen er Handicaps unterworfen ist, zwei davon gegen Stablemitglieder von MJF. Er verliert das entscheidende Singles Match nur, weil er zu dumm ist, sein verbotenes Finish hinter dem Rücken des Referees durchzuziehen.

    Wenn Jericho in gewohnter Manier das Match gegen MJF beim PPV, in dem die Karten nicht zu seinen Ungunsten gemischt sind, gewinnt, stehen MJF und seine Gesellen nach all den Monaten buchstäblich mit leeren Händen da. Das Booking dieser Fehde ist vom ersten bis zum letzten Tag unterirdisch dumm gewesen, und ein Sieg MJFs beim PPV, mit dem er Jericho in den (temporären?) Ruhestand schickt, ist die letzte Möglichkeit, wenigstens eine Kastanie aus dem Feuer zu holen.

    Man muss auch bedenken, dass Elevation seit der 1. Show qualitativ immer besser wurde.

    Hast Du die letzte Ausgabe gesehen? Mit den Singles Matches für Serpentico und Janela, Jack Evans im Main Event und Cargill, die die ersten zwei Aktionen, für die sie ihre Gegnerin anfassen muss, kolossal in den Sand setzt? Wenn Elevation stetig besser geworden ist, will ich nicht wissen, wie Ausgabe 1 aussah.

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