Beiträge von Johann Ohneland

    Das ist übrigens empirisch eh unsicher bis gar nicht belegbar. Die werberelevante Zielgruppe ist ein verselbstständigter Marketingtrick der TV-Industrie. Sie ist aber insofern wirkmächtig als das sie Grundlage der Bewertung von TV Ratings geworden sind, weil man das den Werbekunden lange genug eingeredet hat.

    Kaum ein Soldat dürfte wirklich verstehen, warum er gerade kämpft und stirbt. Siehe Irak oder Afghanistan. Die ukrainischen Soldaten dürften eine Ausnahme sein.


    Russlands Ziel ist wahrscheinlich das Eingraben im Süden und Südosten, und die Hoffnung, dass die Ukrainie nicht den Landkorridor im Süden "zerstört."

    Würde ich anders sehen. Gerade in der Anfangsphase waren strategische und politische Ziele ziemlich klar definiert in Afghanistan und im Irak. Auch würde ich sagen, dass das US Militär zumeist zumindest wusste, was es da tut. Russland hat die Kriegsgründe und auch die strategischen Ziele in den letzten Monaten fast so viel verändert, wie das Bodenpersonal.

    Wer konnte damit rechnen? :lol: Bin schon gespannt wann der nächste Versuch kommt. :blabla:

    Ich glaube, das wird einfach mit einer Zermürbungsstrategie versucht. Man ändert immer n bisschen was an den Regelungen bis irgendwann die Richter entweder ne günstige Kombination haben oder ihr Urteil so fällen, dass eine ganz bestimmte Form von Vorratsdatenspeicherung für einen ganz bestimmten Zweck irgendwie legitmierbar ist und die man dann schleichend ausbauen kann. Oder man wartet auf so nen Blunder, wie die "drohende Gefahr" beim BVerfG.

    Ich bin ja immer recht kritisch, wenn in meinem Googlefeed etwas von Focus auftaucht, aber das ist dann doch ganz interessant: Ein russischer Militärexperte spielt in einer russischen Talkshow die Erfolge der Ukrainer runter und auch die Wirkung der westlichen Waffen und wird dafür von der Moderatorin ziemlich harsch angegangen: Klick

    Du kannst idealerweise die Twitter-Accounts @wartranslated und den Russia Media Monitor nutzen. Von da schreibt der Focus eh nur ab.

    Zum zichsten Mal: Kruse war schon zumindest in Bremen dafür bekannt, nur bedingt zu trainieren und es hat überall geklappt. Kovac mag zwar ein Disziplinfanatiker sein, aber diese Menschenführung war zu diesem Zeitpunkt unter aller Kanone.

    Der entscheidende Fehler liegt dann aber aus meiner Sicht beim Verein. Ist ja nicht so als hätten zig Leute auf diesen erwartbaren Konflikt hingewiesen. Wenn einem Kruse wichtig ist, dann holt man nicht Kovac. Wenn einem Kovac wichtig ist, schaut man, dass man Kruse vorher losbekommt.

    Ärgerlich, dass der VfB nicht in der Lage war das Spiel gegen Bayreuth runterzuspielen. Aber da muss man auch sagen, dass das vielleicht sogar etwas viel erwartet wäre. Dennoch hätte man mit einem Heimsieg einen sehr großen Schritt machen können. Wenn man mir gesagt hätte, dass wir nach 9 Spielen 12 Punkte haben und auf Platz 10 stehen, hätt ich das aber natürlich immer genommen. Von daher ist alles auch in Ordnung. Ich mag zwar Essen eigentlich, könnte aber dennoch damit leben, wenn Saarbrücken heute drei Punkte holt...

    Auch wenn die Tabelle nach 10 Spieltagen etwas schief ist, kann man vielleicht ein erstes Fazit darüber ziehen, wie der Saisonstart bisher verlaufen ist. Sehr zufrieden wird man wahrscheinlich in Lübeck sein. 9 Spiele mit 7 Siegen und keiner Niederlage ist vergleichbar mit dem Saisonstart, den der VfB Oldenburg letztes Jahr hatte und wir sind dann von der Welle einfach weiter getragen worden. Lübeck jetzt auch noch mit dem Vorteil gar keine Relegation spielen zu müssen. Das sieht doch erstmal gut aus. Dahinter versuchen Drochtersen/Assel und Jeddeloh dran zu bleiben. Beide für mich stärker als ich es erwartet hatte, aber wahrscheinlich keine ernsthaften Konkurrenten um den Aufstieg. Wobei man bei D/A nie ganz weiß, ob die dann nicht doch eine Schatulle Gold finden, um das Stadion irgendwie drittligareif zu bekommen. Jeddeloh hätte das selbe Problem, wie der VfB Oldenburg, könnte wahrscheinlich höchstens ins Marschweg ausweichen und das wird wahrscheinlich kaum gehen. Interessant ist also v.a. Weiche Flensburg. Die sind drei Punkte hinter Lübeck und damit durchaus in Schlagdistanz, aber mit einer Niederlage gegen Lohne am Wochenende, wo die Chance vergeben wurde, gleich zu ziehen.


    Das Mittelfeld, teilweise auch mit einem Spiel mehr, fällt dann schon etwas ab. Auch Hildesheim ist nach gutem Saisonstart dort angekommen. Da wird man trotzdem mit 10 Punkten aus 16 Spielen zufrieden sein. Das sieht erstmal nach Kurs Klassenerhalt aus, was - so mein Gefühl - im Friedrich-Ebert-Stadion auch immer erstmal das Hauptziel ist. Etwas enttäuscht sind da vielleicht eher die Zweitvertretungen vom HSV, 96 und Werder, die wie üblich bei Zweitvertretungen irgendwie zwischen Glanz und Versagen hin- und herschwanken. Auch dabei ist noch Atlas Delmenhorst, die mit Lübeck noch so etwas wie ein Verein mit einer aktiven Fanszene sind. Zuschauertechnisch haben die Aufstiege von Oldenburg und Meppen der Liga auf jeden Fall geschadet. Sollte auch noch Lübeck hochgehen, dann wird es wahrscheinlich kaum einen Verein mit vierstelligen Zuschauerschnitt geben.


    Was Zuschauer und das generelle Feeling der Liga angeht, sind die Aufsteiger aus Bremen und Lohne aber auf jeden Fall eine Bereicherung. Sie halten auch sportlich passabel mit. Zwischen Platz 17 (Bremer SV) und Platz 10 (Eintracht Norderstedt) besteht eine Differenz von einem Punkt. Lohne natürlich mit dem Überraschungssieg gegen Flensburg diese Woche. Enttäuscht dürften Rehden sein, wo man endlich mal nix mit dem Abstieg zu tun haben wollte (die sind aber sowas wie das Augsburg der RL Nord. Am Ende bleiben die eh drin) und ganz besonders Teutonia Ottensen sein. Letztere haben aus meiner Sicht von den Namen her den stärksten Kader der Liga (Steinwender, Lukowicz, Siala, Coffie, Jesgarzewski, Istefo, Monteiro, Meyer, Cordes, Graudenz - alles Spieler mit Ambitionen und teilweise Erfahrung in der Dritten Liga). Dafür kommt da aber kaum was rum und man ist nur aufgrund des besseren Torverhältnisses nicht auf einem Abstiegsplatz und bereits 10 Punkte hinter Lübeck. Kann mir nicht vorstellen das, Bergner da noch lange Trainer ist.


    Absolut enttäuschend läuft es auch für Havelse, die als Absteiger mit neuformierter Mannschaft komplett hinterherlaufen, sowie für Kickers Emden für die die vierte Liga zu groß zu sein scheint. Bei Emden gab es im Vorfeld auch noch den Konflikt zwischen Emmerling als Architekt des Aufstiegs und den eigentlich eingeplanten Sportdirektor Daniel Franziskus. Kann mir vorstellen, dass es da auch intern ganz schön rummort.

    Oder unsere Aufklärung ist einfach schlecht


    Edit: Link neu gesetzt


    Interview mit John Sipher


    Bei sowas muss man auch immer vorsichtig sein, denke ich, da die CIA natürlich auch eine eigene Agenda hat. Aber der Vorwurf, dass man meinte quasi exklusiv über ein Verständnis Russlands zu verfügen, ist auch von anderer Stelle schon gekommen.

    Ich würde sagen, es kommt drauf an, was die Serie will. Ich mein das Obama-Beispiel mag obskur wirken, aber da facto war das bis vor kurzem in Hollywood ja durchaus Realität. Geht es der Serie um historische Korrektheit oder will sie eine Geschichte erzählen, in der Hautfarbe irrelevant ist, weil sie auch so funktioniert? Ich hab z.B. letztens "The Tragedy of MacBeth" gesehen und das hat hervorragend funktioniert, auch wenn Denzel Washington die Hauptrolle des schottischen Königs gespielt hat. Sowas hat natürlich immer auch die Gefahr, dass real existierender Rassismus z.B. des englischen Empires einfach ausgeblendet wird oder sowas, aber letztendlich ist das für mich eher eine Frage der Umsetzung.


    Und nicht zuletzt: Film-Unternehmen wollen Geld machen. Danach wählen sie ihre Themen, Hauptdarsteller, etc. aus. Bis vor paar Jahren bedeutete dies v.a. weiße Schauspieler auf so ziemlich alle Rollen zu setzen, ob es passt oder nicht. Jetzt passen sich die Unternehmen halt an veränderte Zielgruppen an. Ich glaube, wenn man das einmal klar hat, dann regt einen das auch nicht so auf, sondern man ignoriert einfach die Sachen, die einem nicht gefallen.

    Die russische Propaganda verkündet doch eh schon seit Wochen, dass die russische Armee nur Verluste hinnehmen muss, weil da gar keine Ukrainer, sondern polnische und britische NATO-Battailone kämpfen. Das ist ja auch soweit von der Wirklichkeit entrückt, dass es eigentlich auch egal ist, was man liefert. Die russische Propaganda wird da ihre eigenen Sachen draus machen. Der offizielle Kriegsgrund hat ja auch schon fünf Mal gewechselt, von Verhinderung eines Genozids im Donbass, zur Entfernung einer Nazi-Regierung, zur Auslöschung der Ukraine als Staat und Identität, zu "Eigentlich ist das ein Defensivkrieg gegen die NATO" usw.

    Das ist auch wirklich so ein Ding, wo ich mich über die Prioritäten der Leute wundere. Es gibt zig Gründe Disney schlecht zu finden, aber woran sich dann festgemacht wird, ist die Hautfarbe einer Darstellerin in einem Märchen. Ich kann begrenzt verstehen, wenn es z.B. ein Fantasy-Universum ist, das in sich stimmig ist, eine ausgearbeitete Lore hat usw., wenn da etwas gemacht wird, dass nicht zu diesen Vorlagen passt, das man das nicht immer gut findet. Ich persönlich finde zwar es gibt wichtigeres und als Hollywood bis vor paar Jahren noch so ziemlich alle Rollen mit weißen Schauspielern besetzt hat, egal ob das zur Vorlage passte oder nicht, hat sich von den beschwerenden Leuten auch niemand aufgeregt und das politisch gefunden oder so, aber bei einer Realverfilmung einer bereits massivst veränderten Zeichentrickversion, die sich lose an einem Kunstmärchen orientiert? Da kann ich mir das auch nicht mit viel mehr erklären, als dass man einfach keine schwarzen Darsteller will.

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    Das US-Militär hatte auch einmal das Problem, dass zu viele Soldaten Fitness-Apps benutzt haben, und in den Daten die gemessenen GPS-Daten die Umrisse von Militärbasen im Nahen Osten abzeichneten. Meist ist das Problem der Nutzer...

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