Beiträge von Samy InZayn

    Edge und CM Punk sind komische Beispiele, weil Edge zu dem Zeitpunkt seit über zehn Jahren in der WWE war, ein bekannter Name im upper card, und allgemein immer am Main Event schnupperte. CM Punk war bereits ECW World Champion, was zu dem Zeitpunkt noch ein vollwertiger World Heavyweight Gürtel war. WWE ändert das ja gerne, wie sie Lust haben.

    Für Edge war es der entscheidende Schritt. Vorangegangene Versuche waren ja eher nicht von Erfolg gekrönt.

    Und der ECW-Titel war nie auf einer Ebene mit den anderen zwei World-Belts. Ich habe noch ein Segment vor Augen als der Undertaker nach seinem Rumble-Sieg seinen Gegner auswählte und absolut jedem war klar, dass es nicht ECW-Champ Lashley wird.


    Außerdem geht es bei Cash-Ins auch nicht um das Kreieren von Stars, sondern um das Erzählen von Geschichten. Ich sage nicht, dass diese Geschichten wirklich gut sind. Vor allem wird sie zu oft erzählt und teilweise mit den falschen Charakteren (bei Big E hat es in meinen Augen gar nicht gepasst), aber im heutigen Fall war es zumindest überraschend (für mich zumindest). Durch den angekündigten Wechseln von Swerve samt Hit Row zu Smackdown und der Attacke am Anfang der Show war ich völlig überzeugt, dass wir Escobar als neuen Champion bekommen, den ich in der Rolle auch gerne gesehen hätte.

    Diese 1 min Cash Ins sind so ein Käse

    Ich finde sie auch mittlerweile repetitiv, aber sie sind eben das einzig wirklich logische. Der Heel hat einen entsprechenden Vertrag (oder eben den Money in the Bank-Koffer), wartet bis der Champ ein hartes Match hinter sich gebracht hat und macht dann kurzen Prozess mit ihm. Hier war es ja zumindest noch gut gemacht und Swerve durfte etwas Gegenwehr leisten. Ich erinnere nur an Daniel Bryan, der sich nur auf Mark Henry draufgelegt hat (okay... er musste ihn vorher noch auf den Rücken drehen).

    Die einzige Alternative, die in meinen Augen funktionieren würde, wäre das Face, welches nun unbedingt fair an die Spitze will (vielleicht auch weil sein Idol gerade den Titel trägt, oder er Wrestlemania headlinen möchte) und daher den Cash-In für ein "normales" Match ankündigt.

    Naomi ist bei mir "runtergefallen" ^^


    Zu Seth und Becky: Becky kam aber nach ihrer Babypause als Heel zurück. Bevor sie den Titel damals an Asuka übergab, war sie, wie du schon sagtest Top-Face und Seth glaube noch nicht der derzeitige Heel oder? (Bei Zweiterem bin ich mir nicht mehr sicher).


    Natürlich kann so eine Konstellation auch bei BelAir passen. Dennoch braucht sie einfach etwas, was ihre Schwächen ausgleicht. Interessant wäre, welche Ziel- und Fangruppen sie begeistert/begeistern kann. Mich jedenfalls maximal im Ring.

    siehe EyeofLegend


    So genau hätte ich es nicht mehr gewusst, es ging mir aber auch eher um etwas Generelles. Es gibt genug Beispiele von Reallife-Paaren, die in den Shows unterschiedliche Gesinnungen vertreten. Auch BEcky könnte jederzeit wieder turnen. Die Fans feiern sie ja eh weiterhin ziemlich ab.

    Das ist kein Problem. Das sehe ich eher darin, wie man eine entsprechende Hurt Business-Gruppierung einsetzen wöllte. Einen wirklichen Gegenpol gibt es ja aktuell nicht und so müssten es Einzelfehden sein oder Benjamin und Alexander verkommen wieder zu einfachen Handlangern für ihre Bosse Lashley und ggf. Bianca. Man bräuchte also erstmal einen Gegenpart und da tue ich mich aktuell schwer jemanden zu benennen.

    Das stimmt natürlich auch wieder.

    Eigentlich ist wiederholen der falsche Begriff. Primär geht es mir um Toxic Attraction vs. Raquel Gonzalez. Ich will einfach dass da endlich was passiert. ^^

    Aber wie gesagt, hast Recht, eigentlich ist das alles eine gute Entwicklung.

    Dann sind wir ja auf der gleichen Seite. Ich muss auch sagen, dass ich es im Großen und Ganzen gut finde, dass man sich in dieser Fehde etwas Zeit lässt. Etwas das wird ja in den Hauptshows oft kritisieren. Wahrscheinlich gibt es nächste Woche dann die erste "richtige" Konfrontation inklusive Beatdown für Rachel oder wir bekommen ein etwas größeres Tag Team-Match, in das dann auch die Womens Tag-Champs involviert sind.

    Das ist übrigens ein weiterer Punkt, den ich hier durchaus loben möchte. Man verbindet die Stories zum Teil sehr schön miteinander bzw. geht wie in der Tag Team-Division ein bisschen "Hin und Her" ohne das es jetzt die eine richtige Fehde gibt. Letzte Woche das Fatal 4-Way, diese Woche melden Imperium ihre Ansprüche an (toll, dass die beiden ihre Promo auf Deutsch/ Italienisch halten). Die Abwechslung bzw. die unterschiedlichen Ansätze der verschiedenen Fehden sind durchaus gelungen und weit weg vom Einhatsbrei, der der WWE oft vorgeworfen wird.

    Weiterhin hätte ich durchaus mit einer Involvierung Gacys in das Titel-Match zwischen Ciampa und Breakker gerechnet. Hier ein dreckiger Sieg durch Hilfe Harlands (der eigentlich hätte Gacy angreifen wollte und verfehlt - je nach Fortgang der Story) und im Triple Threat hätte Gacy dann den Pin hinnehmen können ohne den beiden eigentlichen Protagonisten zu schaden und somit deren Story, die hoffentlich noch richtig lang wird (Wrestlemanie Baby *träum*), strecken können.

    Nein, sind beide nach CJ im selben Roster. BelAir ist aber mit Montez Fort verheiratet und die SP's sind auch bei RAW. Das man BelAir Heel turnt und die SP's Face lässt, bezweifle ich.

    Aber Gesinnungen waren doch noch nie ein wirklich großes Problem, wenn es um Pärchen geht. Becky war Top-Face, währen Seth Heel workte (wenn ich mich nicht ganz täusche) oder aktuell ist Naomi Face (übrigens mit ganz netter Story) und die Usos klar Heel. Also ausschließen würde ich das nicht. Persönlich sehe ich sogar großes Potential in der Idee, denk aber nicht, dass WWE diese umsetzen wird.

    So sehr wie ich den neuen Brand mag, umso mehr wiederholt sich manches für mich.

    Was wiederholt sich denn? Ich finde eher alles bekommt nach und nach eine gewisse Struktur, was aber auch daran liegen mag, dass man die Leute nun mehr und mehr kennt und sie daher auch besser einordnen kann bzw. ihre Unterschiede/ Charaktere mehr und mehr sieht.

    Gerade das "Eincashen" von Hayes hatte ich so nicht kommen sehen (ich dacht er versucht es zu einem späteren Zeitpunkt beim dann amtierenden NXT-Champ) und war daher eher (positiv) überrascht.


    PS: Ich glaube, ich bin ein bisschen in Ivy Nile verschossen :eek:

    Vorallem die Begründung von Sonya : Du hast Eva Marie 2x besiegt, deswegen kriegst du ein Titelmatch gegen Charlotte.


    Also so einfach kann man ein Titelmatch bekommen ^^

    Es war doch eine Open Challenge. Theoretisch hätte da also jede rauskommen können. Sogar Eva Marie selbst oder Aliyah oder wer auch immer. Daran würde ich mich nun wirklich nicht aufhängen. Zumal Doudrop eben diese Siege auf ihrem Konto hat.


    Insgesamt hat mir Raw sehr gut gefallen, wenn man von der Unart absieht, Matches abzubrechen, um sie später in abgewandelter Form neu zu starten. Sonst läuft es oftmals auf Tag Team-Matches heraus, heute eben auf ein Cage-Match.

    Allerdings hat die Mischung aus kurzen Matches zur Stärkung bestimmter Charaktere (Lee, Krosss) oder zur Weiterführung von Stories (Doudrop, Garza/ Carillo) sowie längeren Matches (Main Event, US-Title, AJ vs. Riddle) für mich sehr harmonisch gewirkt. Zumal auch die Qualität eindeutig gestiegen ist, im Vergleich zu den letzten Wochen/ Monaten. Nur verstehe ich - abgesehen von den vom Sender geforderten TV-Quoten - nicht, warum man Sheamus vs. Priest in dieser Form bringt, wenn es doch am Vortag viel besser gepasst hätte. Es war ja schließlich Extreme Rules. Da hätte auch Jeff Hardy noch mehr glänzen können. Apropos: Seine Niederlage an der Seite von Ali und Mansoor hat mich sehr gewundert, wobei man dadurch natürlich den Konflikt zwischen Ali und Mansoor gut weiter etablieren kann und Jeff wohl eher Mittel zum Zweck war. Spannend wird auch, wie es bei den Indern weitergeht. Vor allem da Veer hier den Pin geholt hat (nach einer merkwürdigen Lariat --> da muss ein anderer Finisher her) und Jinder erst vor zwei (?) Wochen im Gauntlet den Pin gefressen hat. Man wird sehen...

    Google mal Bearcat Wright ;) Ich glaube für Keith Lee ist das ne persönliche Angelegenheit.

    Auch schön, dass gleich wieder über den Namen "gelästert" wird ohne die Hintergründe zu kennen. Ich finde die Hommage eine tolle Geschichte!

    Warum man den Demon mit Herzschlag und dem erneuten Anspielen seines Themes "wiederbelebt" hat, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben...genauso wie der Ringpfosten-Kollaps

    Beim ersten Teil gebe ich dir Recht. Das hätte ich auch nicht gebraucht (wie den Demon allgemein), aber der Ringpfosten lässt sich ja eventuell durch das Telefonat von Heyman früher in der Show erklären. Vielleicht kommt da ja noch ein paar Infos bei Smackdown... Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)


    Insgesamt muss ich aber auch sagen, dass sich der PPV sehr nach "Übergang" angefühlt hat. Außer der Rückkehr von Banks ist nichts wirklich relevantes passiert... Schade!

    Und dass man morgen bei Raw ein WWE-Titel-Match raushaut und hier lediglich ein 6-Man-Tag, ist wohl dem Sender geschuldet. Die wollen eben auch ihre Quoten sehen. Insgesamt habe ich damit auch nur wenig Probleme, aber New Day vs. Lashley, Styles und Omos hätte man dann schon im Vorfeld ankündigen und mit einer Stipulation versehen können.

    Das ist auch noch mein zweiter großer Kritikpunkt. Wenn die WWE schon Themen-PPVs veranstaltet (die viele nicht unbedingt sehen wollen - lieber No Mercy, Backlash u.a.) sollte man diese Themen zumindest abdecken. Und wenn die Matchart nur durch einen Zufallsgenerator am Anfang des PPV ermittelt worden wäre. So spürt man leider keine Liebe für das eigene Produkt seitens der WWE.

    Das ist ja meistens das Problem bei Meltzer. Er berichtet, wie er sagt, keine Fakten, sondern nur Dinge, die ihm irgendjemand irgendwann irgendwie erzählt hat. Auf diese Weise ist er immer fein raus. Wenn es nicht stimmt, sagt er, es wäre eben nur ein Gerücht gewesen und wenn es stimmt, stellt er sich hin nach dem Motto: "Ich hab es ja immer gewusst!". Ist schon eine clevere Herangehensweise, aber wenn man eben genauer hinschaut, ist seine Grundlage eben genauso gut, wie wenn ich nun sage, dass mindestens 500 Menschen vor der Halle standen und unbedingt noch rein wollten (bewusst übertrieben formuliert). So lange man es nicht belegen kann, tappen wir doch alle im Dunkeln und können nur mutmaßen.

    Ich für meinen Teil glaube nicht, dass so viele Leute gegangen sind, wenn für den Main Event WWE-Champ Big E, Universal-Champ Reigns und der gerade erst entthronte Lashley angekündigt sind. Halte ich für sehr unwahrscheinlich, aber wie bereits gesagt: Man weiß es eben nicht!


    Zitat

    Edit: Das ist genau, was ich meine: Eine "WWE Source"/ "someone in WWE who was in the building" hat ihm das also gesagt? Das ist in meinen Augen keinerlei Beleg!

    Ich kann nur für mich sprechen, aber NXT war ja einst so gut, weil es anders war als die 2 flagship shows.

    Wenn sich NXT 2.0 jedoch wie RAW und SD anfühlt, bringt das zwar die Zuschauer von RAW und SD eher zu NXT 2.0, aber könnte unter Umständen gegen Ende der Woche eine Müdigkeitsphase erzeugen, die quotentechnisch smackdown auf die Füße fällt. Machen wir uns nix vor... im Verhältnis zur zu füllenden Gesamtsendezeit erzählt die WWE eigentlich doch sehr wenig, vor allem wenig mit tatsächlich vorhandener Substanz.... auch die In-Ring Aktivitäten sind inzwischen so eingedampft, dass man sich am Ende der Show kaum mehr an die Matches oder Akteure erinnern kann... eben auch weil es viel zu viel und viel zu durchgepeitscht wirkt...


    ich weiß zb. heute nicht, warum ich nächste Woche NXt guggen soll, wo mich keiner der Worker irgendwie reizt, es keinen cliffstrang gibt usw...

    Aber gerade durch die neuen Gesichter ist die Show doch anders! Wenn ich mich daran störe, bei Raw und Smackdown immer die gleichen Nasen zu sehen, ist NXT doch jetzt perfekt. Da werden frischer Leute mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen. Einige werden schwimmen, andere werden untergehen. Und darin liegt doch die Spannung. Natürlich hat man einige Fehler gemacht (zweimaliger Einsatz von LA Knight, Von Wagner direkt im Titel-Match), aber man beginnt ja auch Stories zu erzählen. Siehe das Ende mit Ciampa und Breakker oder die Frage, wie es mit unserem Traumpaar InDex weitergeht. Man gibt auch einigen Charakteren neue Züge (Carmelo und Trick) oder führt Wrestler durch Clips (Tony D'Angelo ) oder Promos (Ivy Nele) ein.

    Man sollte dem ganzen einfach ein wenig Zeit geben!

    Rein vom Eindruck her vermute ich, dass viele Ur NXT Fans eher zu anderen gehen werden, ob AEW oder was auch immer. Der typische WWE Fan wird sich sicher freuen das NXT etwas WWE mäßiger ist.

    Ich glaube viel eher, dass viele "Ur-NXT-Fans" nun wieder mehr Interesse zeigen werden. Schließlich war NXT eigentlich ja als eine Art Entwicklungsliga geplant und auch umgesetzt worden. Erst im Laufe der Zeit wurde dies geändert und immer mehr eigentlich schon sehr bekannt Namen verpflichtet, die eigentlich kaum noch Entwicklung nötig hatten, um in en Main Shows aufzutreten. Da ging es viel mehr darum, ihnen ein wenig den Stil von WWE beizubringen. Da die aktuellen Indys wohl mehr oder weniger abgegrast sind (man möge mich lügen strafen, aber die ganz großen Namen haben ja mittlerweile feste Verträge irgendwo) und zudem mit AEW eine ernstzunehmende Alternative für diese Indy-Stars existiert, kann ich den Schritt "back to the roots" bei NXT durchaus verstehen.


    Was ich nicht verstehe ist, warum so eine große Diskussion wegen eines Namens entsteht. Ich persönlich hätte Rex Steiner auch bevorzugt, aber kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Name Bran Breakker zum Problem für diesen Wrestler werden könnte. Letztlich weiß keiner von uns, wo die Reise hingeht und es sind schon viel merkwürdigere Namen Champion geworden. John Cena hat jetzt anfangs auch nicht wirklich catchy geklungen und wir wissen, was aus ihm geworden ist.


    PS: Mich würde es nicht wundern, wenn einige, die sich jetzt beschweren, auch über "Rex Steiner" gemeckert hätten: "Booh, schon wieder ein Seceond-Generation-Wrestler", "gebt dem Jungen doch eine eigene Identität" usw....

    Mit Ciampa als Champ macht man nichts falsch und fährt den sicheren Weg. Pete Dunne wäre zum Neustart aber vielleicht die bessere Lösung gewesen, als quasi mehr oder weniger das Gesicht des Neustarts, während Ciampa noch für das alte NXT steht. Vielleicht soll das aber auch die Story werden mit Ciampa.

    Dunne steht für mich aktuell zu sehr im Schatten von Ridge Holland. Mich hatte es schon gewundert, dass nicht dieser (Holland) im Contenders Match war. Als es ein Titel-Match wurde natürlich noch mehr. Mit Holland als Champ hätte ich da schon besser leben können.

    Einzig auf die Show bezogen würde ich nun jedoch kritisieren, dass dies für einen kompletten Neustart, also NXT 2.0, einfach zu unspektakulär war. Man wirft ein paar neue Namen in die Runde, die davon jedoch nur sehr wenig profitieren können - weil es einfach austauschbar war. Es würde den Leuten mehr helfen, wenn man sie nach und nach debütieren lassen würde und ihnen dann auch die Möglichkeit gibt, sich vorzustellen, zu entwickeln usw. Diese Debüts waren einfach nichtssagend. Wenn man in Von Wagner wirklich das Next Big Thing sieht, wäre ein behutsamer Aufbau besser, als ihn einfach mal ins Titelmatch zu stecken. Ich habe weder verstanden, was er da zu suchen hat, noch hat er irgendwas auf mich ausgestrahlt - weil er einfach da war. Ähnlich mit Bron Breakker, der zumindest eine Interaktion mit LA Knight hatte und hinter der Art des Debüts eine Idee steckt.


    Wenn man einen Reboot von NXT möchte und die neue Staffel mit einem Knall einläuten will, dann hätte ich etwas mehr erwartet. Und wenn man unbedingt möglichst viele junge und unbekannte Leute mit in die Show nehmen möchte, hätte man deren Debüt besser inszenieren müssen, damit sie wirklich von der ersten Sekunde als neue Top Player wahrgenommen werden. Statt den NXT Titel vorübergehend bei Tommaso Ciampa zu "parken", hätte man die Vakanz und das Titelmatch als Aufhänger für einen echten Neustart nehmen können. Warum lässt man nicht die "jungen Wilden" den Main Event zerstören und darauf hinweisen, dass die Regeln bei NXT 2.0 nun andere sind? Wäre doch eine perfekte Startfehde für das neue NXT gewesen, wenn man einen Generationenkampf inszeniert und in dieses Duell gleichzeitig auch den Titel einbindet. Das ist keine innovative Idee, aber wäre doch ein geeigneter Start für das neue NXT gewesen - und wäre zugleich auch ein Fingerzeig in die Richtung gewesen, in die es nun gehen soll. Zudem wäre ein solcher Eingriff in den Main Event der notwendige Knall für diese Show gewesen, weil es ein Zeichen setzt, dass nun die jungen Talente NXT kapern. Das wäre meines Erachtens nach interessanter gewesen, als einfach eine Reihe von neuen mehr oder weniger charismatischen Talenten in die Shows zu werfen - und hätte zugleich eine erste Fehde geliefert, die NXT 2.0 in den kommenden Wochen tragen kann. Denn so lange noch keine neuen Rivalitäten etabliert sind, wirkt die Show leider etwas lahm.

    Ich habe vor Kurzem erst die ersten paar NXT-Folgen auf dem Network angesehen (nicht das Staffel-Format) und da lassen sich viele Parallelen ziehen. Auch dort wurde man auf einen Schlag mit ganz vielen, neuen Gesichtern konfrontiert und es kristallisierte sich erst nach und nach raus, wer eigentlich welches Potential hat und aus wem eventuell etwas Großes werden könnte und wer ggf. auf der Strecke bleibt. So mancher trat zunächst nur als Jobber auf und machte dann noch eine WWE-Karriere. Jason Jordan fällt mir da spontan ein, der in der zweiten Episode von Jinder Mahal gesquasht wurde.

    Aktuell hat man eben das "Problem", dass man auch die bekannten Gesichter der letzten Monate mit unterbringen muss und das ist nicht so einfach. Eine Invasionsstory, wie du sie andeutest, mag mir da nicht gefallen, da man es zu oft schon gesehen hat und man das Problem hätte, dass nun zum einen die bekannten Heels und Faces Seite an Seite kämpfen müssten (was natürlich auch Story-Potential hat) und zudem die Neuen zu sehr als generische Masse daher kommen. Da soll doch lieber jeder so nach und nach seinen Charakter entwickeln. Das gefällt mir bei Trick Williams schon ganz gut.

    Gar kein schlechter Neustart. Hat mir alles in allem wirklich gut gefallen, auch wenn die Optik noch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Aber war es nicht auch so, dass NXT anfangs relativ "hell" produziert wurde (vor allem die Farbe gelb habe ich noch sehr im Kopf) und erst nach und nach 2dunkler" und mehr underground wurde?


    Mir hätte der Name "Rex Steiner" auch besser gefallen, aber das wird ihn wohl nicht aufhalten. Physik und Ausstrahlung gefallen mir schon einmal. Und das Outfit ist aufgrund der Familiengeschichte auch in Ordnung. Nur ein Sieg über LA Knight hätte es nicht gleich sein müssen. Da hätten sich andere Heels im Kader eher angeboten, und ihn zu etablieren. Vielleicht direkt Santos Escobar inkl. einer kleinen Ablenkung durch Hit-Row.


    Ciampa als Champ gefällt mir auch sehr gut, wobei ich sagen muss, der Mann könnte auch an der Straßenecke Limo verkaufen und ich würde es feiern. Da kommt immer der Fanboy in mir durch. Außerdem finde ich es sehr gut, dass man einen Wrestler der alten Garde als Champion für das neue NXT hat. Er als Eckpfeiler etabliert und andere Wrestler können an ihm wachsen. Ich hoffe, er bekommt einen ordentlichen Run mit würdigen Herausforderern und letztlich auch einen passenden Nachfolger. Breakker würde sich da anbieten, der sich demnächst in einem großen Match zunächst die Zähne ausbeißt, weitere (Upper-)Midcard-Fehden gewinnt und sich dann in einem dreiviertel Jahr oder so den Titel holt.


    Natürlich gibt es auch Punkte, die zu kritisieren sind. Den Umgang mit LA Knight zum Beispiel und wie Kyle O´Reily aus den Main Event geschrieben wurde (wer weiß, welche Gründe es backstage dafür gab), aber alles in allem bin ich sehr zufrieden und die neuen Gesichter machen etwas her. Vor allem Ivy Nile hat bei mir direkt gezündet und das ohne irgendwas zu machen. Wirkt aber schon top und hat Ausstrahlung. Ich bin eh gespannt, wie es mit dem Stable weitergeht. Die Creed Brüder machen auch etwas her. Ich hoffe nur inständig, dass die Aktion wirklich save sind und es nur manchmal nicht si aussieht.


    Männliche Politiker überwiegen in der deutschen Politik. Kinder, die aufwachsen sehen das und denken Politiker könnnen nur Männer werden. Gleichzeitig werden durch die Unterrepräsentierung Interessen von Frauen nicht umfangsreich vertreten.


    Deswegen ja für eine Partei mag das erst einmal übertrieben wirken, aber in der Gesamtheit macht das nur einen kleinen Teil aus. Aber dieser Teil ist durchaus wichtig.

    Also für mich wirkt es eher kontrproduktiv, wenn es eine Partei, für die die Gleichberechtigung ein zentrales Thema ist, und ihre Mitglieder es nicht aus selbstmotiviertem Antrieb schaffen, für genau diese Gleichberechtigung zu sorgen, sondern eben eine Regelung dafür brauchen.

    In meinen Augen führt das eher zu dem typischen "die hat den Job nur wegen der Quote". Es wäre doch viel naheligender, wenn es dieses Statut nicht gäbe und sich trotzdem die weibliche Kandidatin durchsetzt. Gerade bei den Grünen sollte doch der Grundgedanke sein, dass das Geschlecht nichts über die Qualifikation aussagt. So wirkt es auf mich, als würde dieser Grundsatz nicht einmal von allen Parteimitgliedern getragen werden.

A N Z E I G E