Beiträge von DerrickRose2

    Heute geht's mir so scheiße wie schon seit über einem Jahr nicht mehr. Ich bin komplett antriebslos, trotz gutem Wetter heute den ganzen Tag nur in der Wohnung gehockt, sinnlos Zeit totgeschlagen und vor mich hingebrütet. Viel zu viel nachgedacht, einen Menschen der mir wichtig ist (einen von den beiden, die mir noch irgendwas bedeuten) vor den Kopf gestoßen, mich mal wieder im Selbstmitleid ertränkt. Manchmal verachte ich mich wirklich aus tiefstem Herzen.

    Ja das ist echt scheiße. Vielleicht tröstet es dich zu wissen, dass du nicht alleine bist.


    Hab auch die letzten Tage schon wieder aufgrund eigentlich Kleinigkeiten, die nichts bedeuten, Existenzängste und extreme Nervosität. Führt bei mir momentan auch dazu, dass ich mega antriebslos bin und am Liebsten den ganzen Tag auf der Couch verbringen möchte.

    Man muss halt aber auch anerkennen, dass das schon brillant ist von Hamilton trotzdem noch aufs Podium zu kommen.


    Bzgl. der 10 Sekunden Strafe, ist halt immer schwierig das Ausmaß mit einzuberechnen. Hätte auch sein können, es passiert gar nichts. Oder Hamilton wär in die Seite geknallt. Deswegen war da natürlich auch bisschen Pech dabei. Auch wenn es mega scheiße ist für Verstappen und Hamilton da Schuld trägt.

    Also Alkohol hat glaub ich noch nie dazu geführt, dass Krebs-OPs verschieben werden mussten.


    Und wie gesagt, da wo man anfängt andere zu gefährden (Auto fahren) gibt es klare Regeln und Strafen. Genauso beim Rauchen mit dem Rauchverbot in Restaurants.

    Jetzt gehst du aber genauso auf diese subtile Verharmlos-Schiene.


    1.) Masken schützen hauptsächlich andere, wenn ich alleine eine trage, bringt mir das nichts. Deswegen "Wer will, darf gerne eine Maske tragen" ist Quatsch, wenn ich in der S-Bahn sitze und alle um mich herum mich vollhusten. Das sollte doch mittlerweile auch Allgemeinwissen sein.

    2.) Die Diskussion hier ging auch hauptsächlich um die Zeit momentan, wo wir noch entfernt sind von Zahlen, wie 75%-80% Geimpften. Jetzt soll ja schon die Maskenpflicht wegfallen etc.. Und wir haben momentan so viel Normalität, wie noch nie.

    3.) Wie kommst du auf die Behauptung 75%-80% reichen ja wohl, dann muss man mit dem Risiko leben, wenn wir momentan noch überhaupt nicht wissen, wie genau das Risiko aussieht, es noch so viel unklar ist in der aktuellen Forschung und wir nicht wissen, was für massive Ausmaße das alles noch haben kann. Das würde ich echt gerne wissen, die du da scheinbar mehr weißt, als das RKI etc. die mit ~85% momentan rechnen und die ganzen Wissenschaftler, die klar sagen, dass wir momentan noch zu viele Fragezeichen haben und es noch viel zu viele Risikofaktoren gibt.

    4.) Du kannst doch nicht Alkohol mit einem aggressiven, organangreifenden, sehr leicht übetragbaren Virus vergleichen. Wenn es im selben Verhältnis wäre, dann hätten wir überhaupt keine Maßnahmen gehabt und alles wäre ok, aber das hat halt auch alles seinen Sinn. Bzw. beim Alkohol gibt's auch klare Spielregeln, wie kein Alkohol am Steuer, weil man sonst unbeteiligte Menschen gefährdet.


    Also ich würde halt echt mal gerne wissen, wie du zur selbstbewussten Annahme kommst, wir können sämtliche Forscher/Wissenschaftler/Erkenntnisse ignorieren und aus der Luft gegriffen mit 75%-80% behauptest, das wäre für dich als Laie der Punkt, wo dann auch gut ist und wird schon alles irgendwie? Btw. macht das was du eigentlich sagst, Wissenschaft ignorieren, Tote in Kauf nehmen, möglichst schnell zur Normalität ja die Politik momentan schon, siehe NRW. Sind ja auch bald Wahlen, da kann man super punkten mit Freiheitsversprechungen. Deswegen ist zu viel Vorsicht gerade überhaupt nicht das Problem.

    Ist negativ-intelligent mehr deluxe würdig?


    Ist schon geil moderiert hier, denjenigen rauszupicken, der ein bisschen versucht zu vermitteln.

    Sorry du fällst selbst immer mal wieder mit Postings auf, die in eine fragwürdige Richtung gehen und vielleicht auch nochmal, es geht hier nicht darum "zwei unterschiedliche Ansichten zu vermitteln" und einen Kompromiss zu finden. Das passiert hier schon ohne Moderation mit vielen Usern. Aber wie gesagt, wenn jemand sich seine eigene Realität baut, Corona verharmlost, wenn User hier angemacht werden, sie seien Lockdownfanatiker, weil sie zusammen diskutieren, wie man einen Lockdown in Zukunft vermeiden kann, dann ist das keine Grundlage mehr und dann ist dieses "Es gibt zwei Seiten einer Story" eine Legitimierung von gefährlichen angeblich "alternativen Realitäten" und das ist gefährlich. Und das habe ich hier auch schon mal an einem Beispiel erörtert, man muss nicht zwischen jedem vermitteln, der hier offensichtliche Unwahrheiten postet, angeleitet von der Idee, dass z.B. eine Elite uns die Pandemie aufschwätzt etc.. Vor allem, wenn es scheinheilig und subtil passiert und man sich dann bei Kritik sofort in die Opferrolle maneuviert nach dem Motto "Das habe ich ja so direkt nicht behauptet" und "Ich hinterfrage ja nur sachlich".

    Das weiß man aber auch schon länger eigentlich, da gab es wohl von der EU damals eine Untersuchung, die auch dann falsch in den Medien präsentiert wurde mit "FFP2-Masken bieten keinen besseren Schutz". Doch tun sie schon. Nur wie du erwähnst, ist die Anwendung natürlich wichtig. Und was hinzukommt, viele Leute fühlen sich mit FFP2 sicherer und halten dann nicht mehr so viel Abstand ein. Das ist leider auch ein Faktor, der das begünstigt.


    Deswegen die Meldung sollte eigentlich ein Appell sein, auch an die Ladenbesitzer etc. dass man die Kunden auch darauf hinweist, die Maske richtig aufzusetzen. Aber gerade sieht man (auch wieder dank wärmeren Temperaturen und auch wegen der niedrigen Zahlen), dass es mit dem Maske richtig tragen nicht mehr ganz so richtig läuft. Aber ich denke, dass es genug Leute gibt, die normal die Maske tragen und dass das schon einen immensen Effekt hat.

    Du meinst die Studie aus England. Das stimmt, da hat man herausgefunden, dass es eigentlich gleich auf ist mit Alpha.


    Aber gab ja die Tage dann noch die Meldung: https://www.tagesschau.de/ausl…-impfungen-delta-101.html


    Das wird damit gemeint sein.


    Und zu deinem Thema wegen wie viele Tote nehmen wir hin, das ist ja das große Problem an Corona, es ist zwar nicht ganz so gefährlich, wie Ebola, aber auf jeden Fall immens gefährlicher als eine normale Influenza, und dafür noch deutlich ansteckender, dadurch dass es ja über Aerosole geht. Deswegen nehmen wir es bei Influenza in gewisser Weise hin, weil sich das mit unserem Lebenstil ja in dem Sinne vereinbaren lässt, dass dadurch nichts stehen bleibt.


    Bei Corona ist ja genau das Problem, wir müssen schauen, wie es dann mit hoher Impfquote aussieht, was es vielleicht bald sogar für Behandlungsmethoden gibt etc..


    Wegen Maske tragen, ja das ist eigentlich was, was wir auch mal hier hatten, sollte eigentlich auch wie in Asien mehr verbreitet sein zur Grippesaison. Ist auch eine Sache des gegenseitigen Respekts.

    Das ist halt eine der vielen Sachen, die wohl noch offen ist. Da fehlen halt noch die Daten, auch wenn man es schon ein wenig an Israel wohl sehen kann.


    Drosten hatte da auch von mal erzählt, sei ja normal bei Grippe-Impfungen. Deswegen wäre eine Nachimpfung auf jeden Fall wichtig. Die Frage ist wann, momentan ist ja die Erst- und Zweitimpfung für alle erst einmal höhere Prio.

    Wow, just wow. Ich distanziere mich nochmal sehr davon, dass es hier 2 "Fronten" gibt, zwei "unterschiedliche Ansichten.".


    Es gibt normale Leute hier unterschiedlicher Ansichten, die normal diskutieren. Und dann gibt es welche, die meinen sich eine alternative Realität zusammenzubauen..

    Das hat keiner gesagt. Aber die Anreize für Amazon, dass mehr Leute in Innenstädten einkaufen als bei ihnen, dürften eher gering sein.

    Genau, Amazon arbeitet eigentlich mit der Regierung zusammen und macht Druck auf sie, dass sie bitte wieder die Innenstadt zumachen sollen.


    Ich bin dann auch raus. Schade, dass keine normale Diskussionen hier möglich sind.

    Das ist meiner Meinung nach ein Phänomen der modernen Diskussionskultur geworden. Der Gegenüber wird als Extremer dargestellt. Befürwortet man den Lockdown, ist man ein Corona-Fetischist, kritisiert man ihn ist man ein Querdenker oder Schwurbler, verkleidet man sich als Indianer ist man Rassist, vertritt man Punkte der Linke gehört man der Antifa an und die Grünen wollen ab morgen die Autos abschaffen. Führt dann natürlich unweigerlich dazu, dass eine eigentlich sachliche Diskussion sehr schnell emotionalisiert wird und ins Unsachliche abtriftet.


    Macht natürlich nicht jeder so und viele, wenn nicht sogar die meisten können dennoch sachlich diskutieren, ist aber dennoch ein Phänomen dass ich nun schon öfter beobachtet habe.

    Sowas ist aber auch gefährlich. Ich würde niemals jemanden als Schwurbler bezeichnen, wenn auf einer normalen Ebene diskutiert wird. Es gibt aber hier einige User, die seit Längerem immer wieder die selben Methodiken anwenden, um die Pandemie zu verharmlosen und immer wieder versuchen Zweifel zu sähen. Finde da Klimawandel immer noch ein sehr gutes Beispiel, dass es Klimawandel gibt und der für uns Folgen hat, sollte Grundlage sein für die Diskussion. Das solle eigentlich gesetzt sein. Wenn dann aber jemand ankommt und behauptet, es sei gar nicht schlimm und Wetter würde sich ja eh immer mal wieder ändern, dann kann ich nicht so tun, als ob das normal wäre.


    Deswegen ist dieses "Beide Seiten stellen sich gegenseitig als extrem dar." dann doch ein bisschen gefährlich. Die wirklichen beiden Seiten diskutieren hier eigentlich ganz normal ohne gegenseitige Anschuldigungen. Doch dann kommen hier immer wieder welche rein, die die ganze Sache verharmlosen, die nicht an einer Lösung interessiert sind, sondern einfach die Situation ins Lächerliche/Absurde ziehen, indem sie das Problem überhaupt in Frage stellen, und indem sie Sachen behaupten, die hier keiner formuliert hat.


    Das ist nämlich das wahre Problem an der modernen Diskussionskultur. Hier mal ein Gedankenbeispiel:


    Ich behaupte jetzt einfach mal: Laut Musik hören ist gut für die Ohren. Dann sagst du zurecht, dass das Quatsch ist, weil das schon zu hauf bewiesen ist, dass laute Musik schädigt, dass es Common Sense ist und wir auch verstehen wieso laut Musik hören, das Trommelfeld etc. schaden. Dann behaupte ich, warum hören dann so viele Jugendliche noch so gut, die sind doch so oft auf Konzerten und in Discos? (entweder ist diese lose Behauptung die Grundlage, oder ich ziehe irgendeine Statistik aus dem Hut, dass Jugendliche aktuell besser hören, als z.B. eine andere Generation, obwohl das alleine kein Rückschluss auf die Urthese ist. Aber das ist die Magie des Internets, jeder kann sich selbst schein Argumente basteln aus irgendwelchen Schnipseln, die er im Internet findet und die er selbst ohne wissenschaftliche Methodikkenntnisse verbindet und Rückschlüsse draus zieht).


    Und jetzt wird so getan, als ob beide Seiten legitim seien und wir ja wissen, die Wahrheit liegt immer in der Mitte. Das ist oft der Fall, ja, aber wenn die Realität in Frage gestellt wird und offensichtliche Fakten angezweifelt werden, dann eben nicht mehr.

A N Z E I G E