Beiträge von dxx78

    Zwei Gedanken dazu:


    1. Es war inspirierend, dass er sich der Challenge annahm und das meine ich durchaus in einem mir sehr nahen Sinne. Als ich sah, wie sich der alte Kerl da abmühte, schämte ich mich dafür meinen Arsch nicht hochzuzkriegen und packte mir beim gucken die Hanteln.


    2. Es war schade, dass er so zu kämpfen hatte. Ich bin mir sicher, dass er durch allerlei überbordende Emotionen limitiert war. Die Trainingsvideos sahen deutlich besser aus. Aber wie auch immer - viel ging an dem Tag bei ihm nicht mehr und das tat mir leid. Kein Mitleid, da er genau das tat, was er tun wollte, aber schade einfach.


    Hoffe er hat daraus gezogen, was ihm wichtig war und seinen Frieden damit gemacht. Vielleicht war das Vorprogramm auch etwas viel mit dem Roast und allem. Das zieht ja auch Energie, selbst wenn es unterhaltsam ist.

    "Mit viel mehr Panik gearbeitet" ist eine nette Umschreibung für "Mir ist es egal, ob du dich infizierst"

    Das ist schon ein bisschen komplexer. Medialer Fokus führt automatisch zur sozialen Priorisierung von Themen. Wo immer ein Thema priorisiert wird, fällt ein anderes unter den Teppich. Und dann stellt sich noch die Frage mit welchem Aspekt man sich schwerpunkttechnisch auseinandersetzt, wie man sekundäre oder durch Hyperfokus erst erzeugte Begleiterscheinungen betrachtet.


    Nach 2,5 Jahren kann man sich die Frage stellen: Was ist hier eigentlich für wen warum der Worst Case? Vor was schützen wir wie wen und was richten wir damit an anderer Stelle an?


    Ich hatte letztens ein Viech in der Wohnung, das mich wahnsinnig gemacht hat. Ich lief die ganze Nacht mit der Fliegenklatsche herum, scannte das Zimmer ab, rumpelte mit dem Fuß gegen die Bettkannte, brachte mich um den Schlaf und irgendwie fand ich das am nächsten Morgen nicht so wahnsinnig schlau.

    Vollkommen klar. Erstens wegen der wirtschaftlichen Kausalzusammenhänge, zweitens wegen der psychosozialen Auswirkungen und drittens ist es wohl leider so, dass die Krise ja tatsächlich auch reale Opfer gefordert hat, was sich je nach Demografie der Zielgruppe wahrscheinlich auch bemerkbar macht. Mal nüchtern ausgedrückt, ohne respektlos klingen zu wollen.

    WWF 1999 ... nach dem Handling des Owen Hart Unfalls war ich für Jahre raus.


    Und seit 2021 wieder mal WWE, angefangen mit dem NXT Relaunch, dann die Main Show Weeklys, irgendwann gab ich im Laufe des letzten Jahres auch die PPVs auf. Mir ist da mittlerweile so vieles unangenehm, dass es die paar positiven Momente nicht mehr aufwiegt. Und die gibts m.E. woanders mittlerweile auch öfter und besser.

    Nur zum Teil. Ich habe zum Glück erkannt welche Weichen ich stellen muss, um meine Gesundheit zu verbessern und auch wenn nicht alles top ist, fühle ich mich mit Anfang 40 besser als mit Anfang 30. Ich werde halt immer grauer und ein paar Wehwechen haben sich festgesetzt, aber meine Kondition ist besser, meine Psyche ist besser, geistig bin ich gereift, ich habe ein besseres Gespür dafür was zu mir passt usw. - denke ich steh unterm Strich besser als früher da.

    Vielleicht sollte Vince das auch mal hören, dass ein MitB Match kein "richtiger" Main Event ist.

    5 mal in den letzten 6 Jahren ist das keinem aufgefallen.

    Personell ist das eher IC-Division Level. Zudem hat in besseren Zeiten noch einen Main Event über das jeweilige Gimmick Match der Card gepackt. Selbst vor ein paar Jahren noch, als das Roster schon vergleichsweise dünn an Draws war. Ich bleibe dabei - ich kann hier keinen wirklichen Main Event ausmachen.

    Fakt ist, dass AEW wirklich alles getan hat um ein gutes Ambiente zu kreieren. Umso mehr Leute mitmischen, desto wahrscheinlicher ist es natürlich, dass irgendwer mal nörgelt. Aber so ein Fass gleich aufzumachen. Wieder hoch-politisch zu werden, weil einem die Balance gerade nicht gefällt oder man die eigenen Grenzen auf andere Leute projiziert... das ist einfach keine Debatte wert und es tut auch weitaus legitimeren Debatten nicht gut.

    Ganz komische Argumentation von Swole. Es ist nicht Aufgabe von All Elite das zu kompensieren, was einem Wrestler fehlt. Schüchternheit ist bspw. eine denkbar ungünstige Voraussetzung für den Job. Mangelnde Kreativität ebenso.


    Und zu dem üblichen Geziehe und Gezerre um die Vorstellungen wer aus welchem Grund Vor- oder Nachteile genießt ... muss jede/r selbst wissen, wo es angebracht ist damit anzurücken.

    Ich verstehe die WWE stilistisch nicht. Da hat man die Chance den Knast-Hinterhof-Look von NXT endlich wieder etwas aufzulockern und dann beschränkt sich der Einsatz des IYH-Looks auf ein paar Quadratmeter im Entrance-Bereich. Glauben die wirklich mit dem düsteren Setting Sympathie zurückzugewinnen? Gerade in dieser Zeit?

    Die WWE hat viele Probleme, aber das größte ist, dass man den Laden nicht mögen kann.
    Man kann unterhalten werden, einzelne Leute toll finden, manche Shows gut... aber Sympathie? Eher nicht.


    Und das ist auch im Umkehrschluss das Problem: Zu wenig Respekt für die Performer, für die Fans sowieso und kaputte Strukturen hinter den Kulissen.


    Keine Ahnung wem man jetzt gefallen will, aber für die langjährigen Zuschauer ist das überwiegend nichts. Die stummen Fans auf den Monitoren sind für mich sinnbildlich, wenn auch umständehalber.

    Schwere Kost eine Thunderdome-Show nach Wrestlemania zu gucken. Gerade wenn man noch die Raw Ausgaben nach Wrestlemania von vor 2 Jahren und früher im Kopf hat. Einigen Wrestlern merkte man die Energie vom Wochenende noch an, aber ich frage mich zunehmend ob Wrestling so überhaupt stattfinden sollte und man nicht lieber die Zeit zwischen echten Events mit anderem Content füllen sollte.


    Drew McIntyre / MVP / Orton etc. Promo war aber sehr gut. In so einem Setting ist es einfach umso wichtiger glaubwürdige Segmente abzuliefern. Selbstironie etc. funktioniert nur in Wechselwirkung mit Publikum. Läuft sonst ins Leere. Das Match hat mich dann wieder nicht interessiert. Sollte man sich wirklich sparen, dann hat das auch noch mehr Bedeutung, wenn Main Eventer bei PPVs clashen.

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