Beiträge von Raul Bobadilla

    Ich kann mit agree to disagree an dieser Stelle leben, zumal ich nie meine Entscheidungsfreiheit an Zahlen und Experten abgeben werde, deren Aussagen mir nunmal nicht eindeutig erscheinen. Ich wünschte die Impfbefürworter könnten dies auch akzeptieren und ich müsste mich nicht dafür rechtfertigen bzw. erklären warum ich mich nicht impfen lasse. Aber keine Sorge, auch diese Hoffnung habe ich längst aufgegeben.

    Naja, wie gesagt, die Zahlen und Experteneinschätzungen sind sehr wohl eindeutig. Aber vielleicht machst du es ja bei einem gebrochenen Bein, bei einem abgedeckten Dach, in Steuerfragen oder bei komplizierten IT-Problemen auch so, dass du nicht den Fakten und Fachleuten glaubst, sondern deiner eigenen Auslegung der Dinge. Und sorry, wenn du die dir anvertrauten Kinder grob fahrlässig gefährdest, wirst du von mir als Familienvater kein "ach ja, die einen sehen es eben so und die anderen so" hören. Als wären Impfbefürworter und Impfgegner zwei gleichermaßen rationale und wertungsfrei zu akzeptierende Positionen, gruselig.

    Da die Mehrheit es (vor allem hier auf dem Board) ja anders sieht möchte ich dieses Fass nicht erneut aufmachen bevor ich auch sofort in die Schwurbler-Ecke gestellt werde nur damit alle Imfbefürworter zufrieden sind. Das andere die Impfung als sinnvoll und nützlich erachten ist ja vollkommen in Ordnung, da kann jeder die Zahlen und medizinischen Meinungen auslegen wie er mag. Aber gerade wegen den Zahlen sehe ich für meine Gesundheit keinerlei Gefahr durch das Virus. Und da auch Geimpfte das Virus weiterhin verbreiten können sehe ich auch keinen Nutzen in der Impfung. Die Risikogruppen haben sich ohnehin längst impfen lassen und das ist auch richtig so. Und meine Einstellung zur Impfung ist ja ohnehin nicht relevant. Es wird auch diesmal nicht meine Entscheidung sein wie ich damit umgehe sondern die meines Arbeitgebers oder des Gesundheitsministeriums. Darum war mir von Beginn an klar ich brauche ich mich nicht freiwillig impfen zu lassen damit mir jemand auf die Schulter klopft, irgendwann bin ich einfach dran.

    Naja, finde es schon beachtlich, "die Zahlen" und "die medizinischen Meinungen" bestätigen ja den klar überwiegenden Nutzen der Impfung, da irritiert es mich, wenn man als medizinischer Laie zu einer anderen "Auslegung" kommt, es geht ja um wissenschaftliche Fakten und nicht um eine Gedichtinterpretation. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass dir die Entscheidung hoffentlich irgendwann abgenommen wird, was ja noch überhaupt nicht feststeht, gefährdest du dich und die dir anvertrauten Kinder, die gerade nicht entscheiden können, ob sie sich impfen lassen (!), mit deinem "ich warte solange bis mich jemand zwingt"-Ansatz ja über viele Monate ebenso erheblich wie unnötig. Drücke die Daumen, dass du bald eine Impfung erhältst und in der Zwischenzeit keine Kleinen ansteckst.

    Zum Thema Impfpflicht: Obwohl der Druck über unsere jeweiligen Arbeitgeber mit jedem Monat zunimmt, haben meine Frau und ich beschlossen bis zur (nahenden) Impfpflicht zu warten bevor wir uns dann wohl zwangsläufig impfen lassen werden. Alle unsere bisherigen Impfungen waren sinnvoll und gut begründet, aber freiwillig einer überflüssigen Impfung zuzustimmen war für uns noch nie eine Option. Und nur um irgendjemandem zu gefallen werden wir jetzt nicht damit anfangen. Wenn demnächst weitere Privilegien für Geimpfte beschlossen werden ist das ok. Wir haben jetzt ca. 18 Monate voller undurchsichtiger Regeln, Bestimmungen oder (Teil-)Lockdowns in allen Formen mitgemacht, da nehmen wir weitere Regelungen zur Kenntnis und damit ist es in Ordnung. Zumal aufgrund meiner Arbeit mit Kindern kein "Entkommen" vor der Impfung mehr möglich ist sobald auch jüngere Kindern demnächst die Freigabe erhalten.

    Warum genau soll die Impfung überflüssig sein? Und warum bewerten das alle relevanten medizinischen Fachgesellschaften etc. anders?

    Und das hat den anderen Staaten was gebracht? Unser Lockdown war nicht beinhart mit Ausgangsbeschränkungen und zwei haushalte treffen, einer davon nur eine person


    Was für eine dumme Mär


    Sowas macht mich echt wütend…haben andere länder supermärkte geschlossen , die leute in ihren wohnungen 24 h eingesperrt

    Was läuft denn bei dir schief? Vielleicht mal durchlüften zuhause.


    Mit "dumme Mär" wäre ich ein wenig vorsichtig. Sind aber ja alles in 3sek zu ergooglende Fakten, es kann keine zwei Meinungen darüber geben, das in einer Vielzahl von Ländern (UK, Spanien, Italien etc pp.) deutlich strengere Lockdown-Regeln gegolten haben als in Deutschland.


    Über die Wirksamkeit von Lockdowns oder "was es den anderen gebracht hat" habe ich überhaupt nicht gesprochen, es ging allein um einen Vergleich der Eingriffsintensität, bei der wir in Deutschland verhältnismäßig milde davon gekommen sind.

    Vorschlag zur Güte:


    - Im Vergleich mit anderen Staaten hatten wir in D nie einen beinharten Lockdown

    - Mittlerweile ist in D sehr vieles wieder erlaubt, wenn auch oft mit fortbestehenden Einschränkungen (g/g/g, Terminbuchunng, Maske, beschränke Kapazität)

    - Von erreichter Normalität kann man objektiv schon deshalb nicht sprechen. Subjektiv machen diese Einschränkungen dem einen mehr und dem anderen weniger aus

    - Nach wie vor gibt es Freizeitbereiche, die fast gänzlich verboten oder so streng reglementiert sind, dass sie kaum freudestiftend möglich sind. Eine inhaltliche Bewertung dieser Freizeitgestaltung verbietet sich - ob Lesezirkel, Wrestlingforum, Eimersaufen auf dem Schützenfest oder Swinger-Party, all' das hat objektiv den gleichen Wert und das subjektive Bedauern über einen Wegfall ist gleichermaßen anzuerkennen

    Ich denke, ich habe das Recht gegen Maßnahmen zu wettern und zu kämpfen, die in meinen Augen und von Daten unterstützt unnötig zur Erreichung des ursprünglichen Ziels (das Gesundheitssystem nicht zu überlasten) sind. Wenn das Gesundheitssystem auch mit einem gewissen Prozentsatz Ungeimpften nicht überlastet wird (weil sich eben die Risikogruppen geimpft haben), dann passt's doch? Oder gibt's ein neues Ziel?

    Von welchen Maßnahmen redest du denn? Jeder Restaurant- oder Schwimmbadbetreiber sollte ein ureigenes Interesse haben, dass es in seinem Geschäftsbetrieb nicht zu Ansteckungen kommt und daher unabhängig von staatlichen Anordnungen den Nachweis geimpft/genesen/getestet verlangen. Zugleich sollten dann eben die nur für Ungeimpfte notwendigen Tests nicht mehr kostenfrei sein, es gibt nun wirklich keinen Grund, dass die Allgemeinheit einem Impfgegner die Freizeitgestaltung finanziert.

    "Da warte ich lieber nochmal ab, ist mir eine zu unsichere Studienlage".


    Abgesehen von diesen eher regionalen und kleinteiligen Beobachtungen ist der aktuelle Stand des RKI auch in Ansehung von Delta, dass Geimpfte für die Übertragung keine wesentliche Rolle spielen, das Übertragungsrisiko nach doppelter Impfung also jedenfalls erheblich gesenkt wird. Du könntest also sehr wohl einen sehr wichtigen Beitrag zum Schutz deiner Mitmenschen leisten, möchtest es aber aus wissenschaftlich nicht begründeter und irrationaler Motivation heraus aber nicht. Mein Punkt und der Beginn dieser Diskussion: dann lass' es eben und bleibe Geisterfahrer, aber weine nicht wegen der Konsequenzen dieser ja offenbar sehr bewusst getroffenen Entscheidung rum.


    Schwierig, wie du dich auf völlig selektive Fakten stützt, auf deren Basis du dann mit Youtube-Halbwissen irgendwelche Schlüsse ziehst und diese dann als polemisch präsentierten Fakt verkaufst.


    1. Natürlich gibt es wie bei jeder Impfung und bei jedem Arzneimittel auch bei den Covid-Impfstoffen eine Risiko-Nutzen-Abwägung. Die Stiko hat keine Bedenken gegen die Anwendung der Impfstoffe bei Kindern ab 12 Jahren. In Streit steht, ob sie diese Impfung ab 12 generell empfehlen sollte (was sie bislang nicht tut) und noch zu unklar ist die Datenbasis für noch jüngere Kinder. Aber was für eine Relevanz hat das für die Risikobewertung eines Erwachsenen? Du hast sicherlich schon Dutzende Medikamente ohne Bedenken eingenommen, die für Kindergarten- und Grundschuldkinder nicht angewendet werden dürfen. Vielleicht sogar ein Bier genossen, dass für Kinder strengstens verboten und gefährlich ist. Aber jetzt plötzlich soll der Umstand, dass der Impfstoff trotz vielversprechender Ergebnisse noch (!!!) nicht für diese kleinen Kinder zugelassen ist, ein guter Grund für Skepsis bei einem kerngesunden Erwachsenen mit brutal gutem Immunsystem sein? Verstehe ich nicht. Jedenfalls ist in Bezug auf Erwachsene tatsächlich alles längst geklärt und besteht gerade kein Dissens, was die Risiko/Nutzen-Abwägung betrifft. Wenn du dich hier nach der Wissenschaft richten würdest, müsstest du dich impfen lassen.


    2. Bei den Voraussetzungen der bedingten Zulassung und deren Relevanz für die Haftung wird es recht vogelwild, dentz hat hier erneut mit Fakten dagegen gehalten. Pharmakovigilanz-Pflichten treffen übrigens jeden Hersteller von Arzneimitteln, auch bei einer Vollzulassung wird also weiter geforscht und werden insbesondere weitere Nebenwirkungen berichtet und ggf. aufgenommen. Aber ja, stimmt, der Covid19-Impfstoff ist überraschenderweise noch keine 10 Jahre alt, weswegen hier auch in Ansehung der bislang ausnahmslos sehr guten Ergebnisse besonders intensiv weiter geforscht wird. Aber bis wann willst du denn "abwarten" und ab wann bezeichnest du Geimpfte nicht mehr als "Studienteilnehmer"? Vor der Zulassung gab es bei jedem Impfstoff klinische Studien mit mehreren zehntausend wirklichen Studienteilnehmern, mittlerweile wurden über 19 Monate hinweg 2 Milliarden Menschen mind. 1 mal geimpft, die erforschten und beobachteten Nebenwirkungen sind gleichbleibend minimal, sogar eher besser als bei den sonst für jedermann problemlos akzeptierten Reiseimpfungen. Aber du wartest lieber, bis es 4 Milliarden Geimpfte sind oder ab wann traust du dem Braten? Und wie stellst du dir das mit den Langzeitfolgen vor? Du wachst vier Jahre nach der Impfung auf und spürst plötzlich etwas? Selbst bei nur laienhaftem Verständnis des Wirkprinzips von Impfstoffen sind solche Langzeitfolgen absolut fernliegend und unrealistisch.


    3. Frag' halt deinen Hausarzt, dürfte reichen. Oder glaub halt den promovierten und habilitierten Fachmedizinern bei RKI, PEI und Stiko, auch das reicht. Willst du ja aber nicht, das wäre offenbar selbst bei 10, 100 oder 1000 Experten, die dir persönlich einhellig zur Impfung raten, nicht anders.


    4. Gut für deine Freunde und krass, was für eine Maschine du offenbar bist. Aber die und du haben auch keinen Bock, durch eine Impfung wenigstens keine immunschwachen Personen wie z.B. meine kleinen Töchter oder eine Chemotherapie-Patientin, die hinter einem an der Aldi-Kasse steht, zu gefährden (wer weiß übrigens, wen deine feelgood-friends alles unbewusst bereits angesteckt und in Lebensgefahr gebracht haben) und/oder dazu beizutragen, dass z.B. wieder normaler Schulunterricht für Millionen von Schülern möglich ist? Dann heul' bitte wenigstens nichts rum und erzähle was von Diktatur und Impfzwang, wenn du jetzt derjenige bist, der in den nächsten Monaten zuhause sitzt, weil die Impfung zum flächendeckenden Einlasskriterium für Freizeitaktivitäten wird.

    Ja, ich muss mich in der Eindeutigkeit korrigieren.

    Trotzdem: Ist Faivre wirklich so eindeutig Flügelspieler oder doch eher sehr polyvalent und könnte einen linken Schienenspieler geben?

    Mit Hütter als neuem Trainer könnte das dann nämlich vor allem mal für eine Dreierkette sprechen und den Rest müsste man sehen. Vielleicht ersetzt man so Thuram, vielleicht geht der aber auch in die Mitte. Vielleicht spricht das für den Abgang von Ginter und unsere Dreierkette heißt dann Elvedi - Zakaria - Bensebaini. Alles nicht ausgeschlossen.

    Glaube ein Schienenspieler ist er mit seinen Fähigkeiten nicht, dazu fehlen ihm Zweikampfstärke, Körper und Dynamik. Eher ein auf Außen / in den Halbräumen agierender Regisseur und Dribbler (dort Top 3 in der Ligue 1).

    Diverse sportjournalistische Transferspezis bei Twitter verkünden den Wechsel von Romain Faivre zu Gladbach als (so gut wie) perfekt, auf seinem Instaaccount posten Mitspieler schon Fohlenemojis, als Ablöse waren 10-15 Mio im Gespräch. Falls es so kommt, erwarte ich ungefähr zeitgleich auch Vollzugsmeldungen auf der Abgangsseite, Kandidaten hier nach wie vor Zakaria (Napoli?), Ginter (Barca?...oder verlängert er doch?) und Thuram (Spurs?).

    Um dem Impfstoff skeptisch gegenüber zu stehen gibt es eine Vielzahl von Gründen. Nur ein Auszug: bedingte Zulassung für ein Jahr, unmögliche Sicherheit über Langzeitfolgen, für gewisse Altersgruppen gar nicht zugelassen, dürfte nur kurz wirken (Mutationen), keine sterile Immunität etc. Ist das Risiko der Impfung immer noch kleiner für Altersgruppe XY (die vielleicht von Covid selbst weniger gefährdet ist), wenn sie sich jährlich damit zwei Mal impfen soll? usw.

    Man könnte ja auch einfach mal fragen warum die Impfstoffe von der EU nur eine bedingte Zulassung für ein Jahr haben, und der Beipackzettel weiter um Nebenwirkungen ergänzt wird. Da ist doch der hochoffizielle leichte Zweifel schon instutionalisiert.

    Genau diesen Zweifel will man dem Bürger aber natürlich individuell nicht zugestehen. Da wird dann die Moralkeule geschwungen, da bin ich Studienteilnehmer aus "Solidarität", "um die Welle zu brechen, wir alle gemeinsam" etc. Nun verlangen dies aber teils Regierungen von ihren Bürgern, mit deren Vertrauen sie in der Pandemie in vielen Fällen nicht pfleglich umgegangen sind, mit Aussagen, die das Papier nicht wert waren und Taten, die sie selbst vor 24 Stunden noch ausgeschlossen hatten. Nun wird verlangt, dass genau diese Bürger nun mehr Vertrauen zeigen als die Regierungen selber. Dazu Medien, die so oft "Wolf" gerufen haben, dass man nur noch gähnen kann bei Lauterbachs neuesten Vorhersagen. Unabhängig übrigens vom Wahrheitsgehalt.


    Also ich denke mal, da gibt es genug rationale Gründe skeptisch zu bleiben, und wenn sich die Geimpften dann noch alle gegenseitig weiter anstecken, dann frag ich mich halt auch, ob irgendwelche Sonderrechte gerechtfertigt sind. Dann will ich auch wissen, ob ein geimpfter Alter mit leichten Symptomen so ansteckend ist wie ein ungeimpfter symptomloser Junger. Weil wenn der symptomlose Junge weniger ansteckend ist, gibt es keinerlei (noch nicht mal medizinische) Begründung dafür, warum der Alte mehr darf. Das ergibt einfach keinen Sinn.

    Diese Gründe für Impfskepsis hört man zwar in "der Szene" relativ oft, aber die sind doch alle längst klar widerlegt (siehe z.B. auch den Beitrag von dentz). Aber schon seltsam, dass nur genau diejenigen, die es schon bei Masken, Lockdown etc. immer besser wussten als der aus Wissenschaft, Regierungen, Medien und co. bestehende "Mainstream", nun auch bei den Impfungen plötzlich auf alternative Fakten setzen und Kritik üben. Wenn du ehrlich zu dir bist, würdest du doch auch bei einem unbedingt zugelassenem Impfstoff, der in einer Goldstandard-Studie mit 10Mio Teilnehmern 100% Wirksamkeit und 0 Nebenwirkungen gezeigt hätte, aus Prinzip und um dagegen sein zu können, den großen Warner und Skeptiker geben.


    Und wenn du/die Impfskeptiker kein Vertrauen in Regierung und Medien hast/haben, empfehle ich einfach, das Gespräch mit Ärzten, Pharmazeuten etc. zu suchen. Die sollten sich schließlich mit den von dir genannten angeblich guten Gründen für Impfskepsis doch wirklich auskennen, oder? Ich habe das getan und ausnahmslos eine dringende Impfempfehlung erhalten. Diese Meinung (also pro Impfung) haben 99 von 100 medizinischen Experten, eine solche Einigkeit gibt es sonst nicht mal bei der Verwendung von Ibuprofen oder Wick VapoRub. Wenn man wirklich an Fakten interessiert ist, sollte nach einer solche Befragung eigentlich klar sein, welche Entscheidung man trifft.

    Raul:

    Schön, daß du in meinen Kopf reinschauen kannst. Komm mal wieder runter mit Deinen Unterstellungen.


    Ich habe gemutmaßt, man habe Amthor gefragt, ob er für nen Obulus ein Foto macht - einfach weil ich bei ihm glaube, daß er für Geld alles macht - und er dann tatsächlich nicht auf die Shirts geachtet hat.

    Ah, okay, hatte dich anders verstanden, sorry. Aber auch dieses Szenario ist doch arg fernliegend, als würde ein Bundestagsabgeordneter sich da auf so einem Event mit gierigen Fingern die Fuffis von Hinz und Kunz für ein Foto ins Jackett fingern. DAS gäbe ein schönes Motiv für ein Shitstorm-Foto.

    Ich halte es nur für sehr, sehr unwahrscheinlich, daß man das nicht erkennt, wenn man angeblich sonst sich dagegen engagiert... aber gut, er verhält sich in vielen Sachen ungeschickt, ich will jetzt gar nicht mit Spenden und Lobbies anfangen...


    Ich halte ja eine andere Variante für wahrscheinlicher, aber die würdest du mir wohl noch übler nehmen (Fotos gegen Kohle). Und dann natürlich nicht hingesehen (ausser auf den Schein)

    Moment, du denkst also, die beiden Nazis haben Amthor für das Foto bei der Veranstaltung Geld bezahlt? Hä?

    Wieviel gezahltes Geld stellst du dir denn vor, dass es sich in diesem Szenario für Amthor lohnen würde, einen peinlichen Shitstorm zu kassieren (und bei Aufdeckung des Hintergrunds seine gesamte politische Laufbahn aufs Spiel zu setzen)? Und warum sollten die (offenbar sehr reichen) Neonazis ihm Geld dafür zahlen? Das Ganze bringt Ihnen doch gar nichts, außer dass sie feixend bei Instagram ein Foto posten konnten, welches belegt, dass sie Esel Amthor reingelegt haben...


    Bin wahrlich kein Amthor-Freund, aber diese Geschichte wird mir selbst ohne deine aberwitzige Verschwörungstheorie deutlich zu hysterisch gehandhabt. Amthor mag im konservativen CDU-Rand unterwegs sein, aber von holocaustleugnenden Harcore-Nazis, denen selbst die AfD zu soft ist, ist er nun wirklich Lichtjahre entfernt und hat mit ihnen nichts zu tun. Er ist halt bei einer Veranstaltung beim 5. von 14 Foto-Wünschen von zwei Neonazis gezielt überrumpelt worden, könnte mir auch passieren, wenn sich irgendjemand mit mir fotografieren lassen wollte, auch Baerbock ist schon in ähnlicher Weise von rechten Videobloggern "geprankt" worden. Seine Entschuldigung ist schwach und zeigt, dass er eine Wurst ist. Aber zum Beleg von irgendeiner Nähe der CDU zu Rechtsextremen taugt diese Posse nun echt nicht.

    Die indirekte Impfpflicht wird das schon regeln ;)


    "Wir entscheiden jetzt darüber, wie der Herbst wird, wie der Winter wird durch die Impfkampagne. Jeder Einzelne entscheidet das", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn den Sendern RTL/ntv. Dabei machte der CDU-Politiker deutlich, dass Ungeimpfte im Herbst und Winter mit deutlicheren Beschränkungen rechnen müssen: "Jemand, der geimpft ist, den können wir nicht und müssen wir auch nicht mit den gleichen Beschränkungen belegen, wie jemand, der nicht geimpft ist. Insofern ist auch sehr klar, dass die Impfung ganz sicher auch für Herbst und Winter für jeden einen Unterschied macht."

    Naja, hat mit indirekter Impfpflicht wenig zu tun. Geimpft sein bedeutet halt ein deutlich kleineres Infektionsrisiko, daraus folgen zwingend geringere Beschränkungen. Wenn ich mich frei dafür entscheide, das von mir ausgehende Infektionsrisiko nicht durch eine Impfung zu senken, ist doch nur logisch, dass ich dann aus Gründen des Infektionsschutzes auch vergleichsweise größere Beschränkungen erdulden und in der Folge auf gewisse Freizeitaktivitäten verzichten muss. Es wäre insofern in keiner Weise nachvollziehbar oder sinnvoll, Geimpfte und Nicht-Geimpfte gleichzustellen. Frage mich auch ernsthaft, wer eine solche Erwartungshaltung haben könnte.

A N Z E I G E