Beiträge von dosouthboy

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    Ich wäre auch fast auf Darby vs MJF gegangen, denn es war ein fast perfektes Match. Ich verstehe nur den einen Spot nicht, wo MJF erst im Ring liegt, dann nach draußen rollt und sich einfach perfekt vor den Ringpfosten legt, um einen Coffin Drop abzubekommen. Das war wohl eine krasse Misskommunikation zwischen beiden und hat für mich das Finish dann doch runtergezogen.


    Danielson vs Omega hat für mich gewonnen. Alleine die Stimmung, die an Wrestlemania 18 erinnerte, mit dem Riesenpop beim ersten Lock-Up. Das war schon erinnerungswürdig und daher mein Match des Jahres.

    Ich nehme mir mal die ersten zwei Kategorien raus:


    Wer soll verpflichtet werden?


    Velveteen Dream! Ich habe irgendwann letztes Jahr mal versucht nachzuvollziehen, was da eigentlich vorgefallen sein soll und ehrlich gesagt nichts von Belang gefunden, außer einer Verleumdungskampagne gegen ihn. Patrick Clark bei AEW gg Sammy, Darby, Jungle Boy, Adam Cole und und und wäre einfach großartig.


    Wer soll gepusht werden / wer soll Champion werden?


    PAC! Verdammt, der Typ ist so geil. Der muss 2022 endlich mal in den Fokus rücken und zumindest den TNT Titel gewinnen.

    Es sollte doch schon alleine auffallen, dass die Anzahl der Trainer die man bald noch hat nicht mehr zum riesigen Performance Center passt, das man sich da hingezimmert hat.


    Man wird die Leute halt nur noch rudimentär ausbilden und immer weiter von längeren Matches wegehen. Das Zielpublikum von WWE sind in Zukunft Menschen, die auch Social Media Junkfood wie TikTok etc. konsumieren und eine Aufmerksamkeitsspanne von höchstens 2 Minuten haben.


    Wenn man auch Wert auf das Wrestling in Wrestling legt, wird WWE in Zukunft nicht mehr das sein, was man sich anschaut. Das wird halt Berlin Tag und Nacht mit kurzen In Ring Segmenten.

    Das und was Shiggy 2 Posts vor mir sagt.


    Es wird halt überdeutlich, dass bei WWE kein Wert mehr auf In-Ring-Qualität gesetzt wird und "nur" noch den neuen Insta- und TikTok-Trends gefolgt wird, um Zuschauer zu generieren und im Gespräch zu bleiben. Ich finde, damit sollte sich jeder, der WWE noch wegen des Wrestlings schaut, auch irgendwann abfinden.


    Wenn man gutes Wrestling sehen will, gibt es mittlerweile genug Alternativen. Auch eine, die sogar in Sachen Produktionsqualität und "Big Time Feeling" mit WWE mithalten kann. Leute, die ein "Lifestyle"-Produkt sehen wollen, mit Personen, die sie in den sozialen Medien folgen und die eigentlich nur an einem 5 Minuten Auftritt ihres Favoriten interessiert sind, die schauen dann halt WWE.


    Schaut euch doch an, wie tot die Zuschauer mittlerweile bei den Shows sind. Da ist ja selbst bei den Leuten, die extra Geld dafür bezahlen, um sich eine Live-Show zu geben, keine Leidenschaft mehr da. Auch, weil wahrscheinlich die Hälfte von ihnen nur zu der Show gehen, um ihren Kindern einen Gefallen zu tun. Deshalb verstehe ich auch teilweise nicht, wieso hier noch so leidenschaftlich diskutiert wird. Die WWE gibt einen Scheiß auf Fans wie uns, die mit Ausnahme einiger, eine gut erzählte und wrestlerisch anspruchsvolle Wochenshow sehen wollen. Es geht nur darum, möglichst oft irgendwie einen Buzz zu erzeugen.


    Von daher: Sucht euch eure Alternative. Ich habe meine seit 2 Jahren gefunden und bin größerer Wrestlingfan, als ich vorher jemals war. Denn ich will geiles Wrestling, geile Charaktere und geile Stories sehen. Wenn ich Tortenschlachten-Unterhaltung sehen will, dann schaue ich das Revival von "Wetten, dass...?", aber tu mir doch nicht 7 Stunden WWE pro Woche an, wovon mich noch 20 Minuten ansprechen würden.

    Ich habe mir auf Youtube mal das Match zwischen Styles und Omos angeguckt, da letzterer ja hier schon länger kritisiert wird und ich einfach mal sehen wollte, wie er im Ring so ist.


    Und das waren echt die schlimmsten 3 Minuten, die ich mir in letzter Zeit angesehen habe. Kein Move von ihm hat Impact, er steigt staksiger über das oberste Seil als Paul Wight bei seinem letzten Match und das Selling von ihm ist grauenhaft. Nach der Tritt- und Schlagkombo von Styles hat er einfach gar nichts verkauft. Und sein Finisher ist, seinen Gegner aus 1,5 Metern fallen zu lassen? Das war ja nichtmal eine richtige Powerbomb.


    Auch das Publikum war total tot und selbst mit Fake-Sounds war 0 Stimmung im Match.

    Also ich hatte heute in der Mittagspause zu viel Zeit und habe mir nochmal Artikel 48.12 und 48.13 durchgelesen, weil mich das Thema seit gestern Abend nicht loslässt. Die FIA hat die Entscheidung, dass das SC in der gleichen Runde in die Box kommen darf, in der auch die überrundeten Autos sich zurückrunden ja deshalb als regelkonform bestätigt, weil 48.13 48.12 überschreibt (mir fällt gerade kein gutes deutsches Wort für overruled ein). Aus meiner Sicht sind beide Artikel jedoch nebeneinander für unterschiedliche Situationen zu sehen.


    Denn in Artikel 48.12 steht "Unless the clerk of the course considers the presence of the safety car is still necessary, once the last lapped car has passed the leader the safety car will return to the pits at the end of the following lap."


    Aus meinem Verständnis als Laie muss also, wenn die Nachricht "Lapped cars may now overtake", gar keine Nachricht "Safety Car in this lap" mehr erfolgen, denn es ist damit sofort geregelt, dass die SC-Phase in der nächsten Runde endet.


    Ich habe dann mal nach einer SC-Phase gesucht, wo auch die Nachricht "Lapped cars may now overtake" kam, bei F1TV gesucht. Und in Aserbaidschan bei Strolls Reifenplatzer durfte Mazepin sich zurückrunden. Und tatsächlich kam hier die Nachricht "Safety Car in this lap" in der folgenden Runde nicht, sondern die SC-Phase endete ohne weitere Meldung.


    Falls irgendwer eine SC-Phase mit beiden Meldungen kennt, würde mich das echt interessieren. Aus meiner Sicht darf die zweite Meldung "Safety Car in this lap" in der Situation von Abu-Dhabi gar nicht mehr kommen, weil das Prozedere durch die erste Meldung "Lapped cars may now overtake" schon geregelt war.


    Aber das ist nur meine bescheidene Meinung. :-D

    Na, dann werden wir ja demnächst sicher feststellen, dass die Zuschauerzahlen von AEW um Massen von Boyz, die sich mit Hook identifizieren, und Girls, die ihn einfach nur hot finden, in die Höhe schnellen. Genau, wie sie es mit Darby, Dante oder Jungle Boy getan haben. :)

    Du meinst den Darby und Jungle Boy, die regelmäßig die höchsten Quarter-Ratings einfahren? Ja, dann macht man mit Hook wirklich alles richtig.

    Ja, du hast Recht, NXT geht jetzt wieder den FCW Weg. Das widerspricht meiner Meinung nach aber nicht meiner Ansicht.


    Mal abgesehen davon, dass ich nicht jede Wrestler Bio auswendig kenne, ist z.B. deine verlinkte FCW Alumni Liste auch nicht gerade aussagekräftig. Big E oder Rusev mögen zwar bei FCW angetreten sein, over kamen sie aber erst bei NXT. Und wieso z.B. ein Bryan Danielson da auftaucht, weiß ich auch nicht. Das hört sich ja so an, als ob er bei FCW ausgebildet wurde. Ein Tweet von Bryan Alvarez beschreibt auch die Ironie dahinter.


    Aber mal davon abgesehen war mein Punkt, dass man NXT jetzt nicht radikal auf 2.0 hätte ändern müssen, um z.B. einen Bron Breakker oder Joe Gacy pushen zu können. Man muss als Zuschauer jetzt absolut grünen Leuten in der frühesten Phase der Entwicklung zuschauen. Du magst das mögen, ich fühle mich als NXT Fan seit 2013 um meinen Brand gebracht, der halt mehr war, als der erste Schritt ehemaliger Footballer oder anderer Sportler.


    AEW zeigt halt, dass man auch neben Top-Stars neue Leute aufbauen kann. Hook, Daniel Garcia, aber auch Leute wie Jungle Boy oder selbst MJF. Alle Ende der Zehner oder Anfang der Zwanziger, mal mit mehr, mal mit weniger Indy-Hintergrund. Reicht das nicht im Schnitt, um die Zukunft aufzustellen? Muss man immer direkt in totale Radikalität verfallen und alles umwerfen und seine Fans vergraulen? Ich verstehe einfach nicht, wieso man nicht einmal etwas organisch machen kann, ohne immer gefühlt in den Panikmodus zu verfallen?

    Das Beispiel Hook zeigt für mich mal wieder, wie planlos WWE ist und wie viel besser AEW sowohl das Wrestling-Business, als auch seine Fans versteht.


    Es braucht keinen komischen 2.0 Aufwisch inklusive dem kompletten Ausschluss der alten Fangemeinde um neue Stars zu kreieren. Hook ist jetzt schon mehr over als alle neuen NXT Wrestler und beweist, dass man auch in einem "normalen" Roster heranwachsen kann und es nicht im "grüner Debütant A" gg "noch grünerer Debütant B" enden muss.


    NXT 2.0 ist seit dem Match von Hook aus meiner Sicht auch schon wieder gescheitert.

    So unterschiedlich können Geschmäcker sein, ich fand die Folge eine der besten der letzten Wochen.


    Der Start mit CM Punk zu MJFs Musik war genial gemacht. Sonst wird immer ein Heel in diese Rolle gebooked, und Punk war es bei dieser Crowd ja auch irgendwie, aber dass TK sich traut, das ganze Spiel mal andersherum zu machen, fand ich wirklich stark.


    Auch das Video von MJF war richtig gut und unterstreicht nochmal, was für eine wichtige Rolle er in Zukunft bei AEW spielen wird.


    Und das Match von den Bucks gg die Best Friends fand ich wirklich gut. Den Kuss an Adam Cole kann ich mir noch 100 Mal ansehen und es bleibt immer witzig. Auch ansonsten eine starke Leistung von allen. Und endlich ist Trent zurück!


    Der Mainer war auch stark. Genauso wie die Card für nächste Woche. Das wird wieder ein Fest, so wie letztes Jahr!

    Komisch, dass der Name noch gar nicht genannt wurde, daher schmeiße ich ihn mal in den Raum: Serena Deeb.


    Ich kann nur die Frauen bewerten, die ich selber schon hab wrestlen sehen, daher keine Ahnung ob es im Indy- oder japanischen Markt bessere gibt. Aber Deeb ist für mich zurzeit die beste Wrestlerin.


    Wenn man es alleine auf In-Ring Leistungen bezieht auch besser als Charlotte, da sie zum einen nicht versucht Moves zu zeigen, die sie nicht vollständig beherrscht (z.B. den Moonsault von Charlotte) und zum anderen auch über eine größere Movepalette verfügt.

    Ich finde es immer faszinierend, wie der Guru es schafft, das ganze Forum zu trollen und ihr alle darauf anspringt.


    Erzählt was von "Es muss kenntlich sein, wer welche Note gibt" um damit Diffamierungen die Tore zu öffnen, beschwert sich aber selber alle paar Monate, dass er nur gemobbt wird.


    Unter dem Scheinargument "objektiv" zu sein, möchte er dann, dass jeder doch bitte seine Bewertungsstandards, die natürlich völlig subjektiv sind, zu übernehmen und doch bitte danach eine Wrestlingshow zu bewerten.


    Und zum Schluss soll sich dann noch jeder rechtfertigen, der es wagt, ja keine seitenlange Bewertung abzugeben, da ja nur diese lesbar seien, schreibt aber selber Argumentativ 0,0 wie er überhaupt auf ne 3+ kommt.


    Vielen Dank für diese 8 Seiten bester Rhetorik und Diskussionskultur von dir!

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