Beiträge von Stingray

    ...der Enden, die der Fantasie des Zuschauers überlassen sind, nicht mag?


    Ich schaute zuletzt den 2019er Joker und mit Ende ist es dem Zuschauer überlassen, wie der ganzen Film zu deuten war.

    Ich finds es okay, wenn es verschiedene Deutungsmöglichkeiten gibt. Was ich nicht mag, sind offene Enden, bei denen das, was im Film geteasert wird, am Ende nicht aufgelöst wird. Dann ist es aus meiner Sicht einfach nicht rund.


    Ein ganz schlimmes Beispiel (finde ich) ist "Die neun Pforten", bei dem das Ende komplett offen lässt, was nun passieren würde. Mochte ich gar nicht.

    Ich glaube es geht eher um die Aktion an sich als darum ob die Frau jetzt vorhatte irgendeine Art von Beziehung mit dem Mann einzugehen bzw. es szs. anzutesten.

    Ursprünglich nicht. Da ging es darum, dass sich beschwert wurde, dass jemand nach so einer Aktion dann doch kein Interesse an einer Beziehung hätte.


    Davon abgesehen: Lass die Leute doch machen. Vielleicht hatte sie Langeweile, Lust auf einen Road Trip oder wasweißich. Ich bin an einem Tag mal 7 Stunden Auto gefahren um einen Bärenpark zu besuchen. Gut, mit denen hätte ich ggf. auch eine feste Beziehung angefangen, aber das hat sich aus verschiedenen Gründen nicht ergeben.

    Insgesamt aber schon ein ziemlich seltsamer Move für das allererste Date. (auch wenn mehr daraus geworden wäre)

    Sagt der Typ, der um die halbe Welt geflogen ist, nur um Shannon Moore Geburtstagsgrüße in die Kamera sprechen zu lassen.

    Eine feste Beziehung ist natürlich übertrieben, aber ich bin schon der Meinung, dass man eine solche Aktion als deutliches Signal verstehen kann. Heißt aber natürlich dennoch nicht, dass die Dame dem Bekannten nun etwas schuldig ist. Immerhin war sie im Endeffekt offen und ehrlich und damit muss er halt leben, auch wenn er sich Hoffnungen auf mehr gemacht hat.

    Aus meiner Sicht nicht unbedint, wenn es das erste Treffen ist. Dass nach dem ersten Treffen die Karten neu gemischt werden, ist doch eigentlich klar, oder?

    Bei Schul- und Kinderbüchern sollte man da durchaus differenzieren, das sehe ich ähnlich, aber ansonsten, sprich in der "Erwachsenen"-Literatur sollte man nicht Literatur neu schreiben. Dann sind wir nämlich schnell bei gesellschaftlicher Zensur.

    Es kommt darauf an. Ist es ein Buch, dass bspw. in der Kolonialzeit spielt, macht es natürlich Sinn, den Begriff so zu behalten - er war im damaligen Kontext ja auch rassistisch gemeint und gehörte zur Situation.


    Ich finde schon, dass man es da ändern kann wo der Begriff in seiner Bedeutung nicht mehr passend ist. Früher haben wir den Begriff "N*g*r" ja teilweise auch als nicht weiter böse gemeinten Begriff für Schwarze verwendet. Deswegen gibt es z.B. bei Pippi ja auch den "N*g*rkönig". Wer das heute liest, versteht eventuell gar nicht, dass das nicht abwertend gemeint ist. Insofern halte ich es für richtig, das zu ändern - vor allem, wenn es sowieso nur eine Übersetzung des Originalwerkes ist.


    Im Übrigen werden Übersetzungen ständig angepasst, weil sich Sprache ändern. Die Bibel wird immer wieder neu übersetzt oder auch Klassiker wie die Dante, Don Quijote etc. werden in regelmäßigen Abständen neu übersetzt. Einfach, weil die Übersetzungen von damals nicht den Sinn des Originals treffen, wenn man das heutige Sprachverständnis anlegt. So ist es auch, wenn man damals das N-Wort gewählt hat, weil man es damals noch anders interpretiert hat.

    Aus Rücksicht ggü Schwarzen, die dadurch berechtigterweise getriggert werden wenn man es komplett ausspricht als Nichtschwarzer bzw Weißer.


    Es ist nämlich, ums direkt zu sagen, scheiß egal wie du es persönlich meinst oder nur zitieren möchtest. Für sehr viele Betroffene bzw Adressierte ist es schmerzhaft dies gerade aus (unbedacht oder absichtlich) den Mündern von Weißen bzw nicht Schwarzen zu hören.

    Zumindest für mich ist das nicht der Grund. Ich glaube nicht, dass es grundsätzlich verletzend ist, wenn ich jemanden zitiere, um es danach kritisch abzuarbeiten. Ich glaube, dass Leute da schon differenzieren - auch unterbewusst.


    Ich halte es dennoch für richtig, weil es nochmal Sensibilität schärft. Das Wort so zu behandeln wie etwas, das man generell nicht aussprechen sollte, unterstreicht nochmal, wie unangebracht es ist.


    Allerdings sollte man es da auch nicht übertreiben. Wer es bspw. zitiert um es dann zu kritisieren, dem muss man deswegen nicht an den Karren fahren. Insofern finde ich die entsprechende Diskussion um Baerbock auch etwas albern.

    Dennoch eine Tagesreise von 1000 km extra für einen schnellen Treff zu unternehmen kommt halt auch nicht alle Tage vor bzw. ist doch schon etwas ungewöhnlich. Man hätte wie schon einer schrieb, ja wirklich einfach die 1 Woche abwarten können und gut ist.

    Ich bin da eher bei Spunke. Klar ist das ungewöhnlich, aber daraus kann man aus meiner Sicht nicht ableiten, dass sie eine feste Beziehung möchte - noch dazu mit einem Typen, den sie vorher gar nicht getroffen hat.


    Vielleicht fand sie ihn in den Texten netter als in Person, vielleicht fährt sie einfach gerne Auto, vielleicht war ihr extrem langweilig und sie wusste sonst nichts mit dem Tag anzufangen.


    Die Logik: "Man fährt für ein erstes Treffen 1000km also muss man eine feste Beziehung wollen" passt für mich jedenfalls nicht.

    Vielleicht versuchen wir, dem angestrebten Niveau der Diskussion gerecht zu werden.


    Das tun wir nicht, wenn wir eine Kanzlerin jede Form von Freizeit verbieten wollen oder wirre Bild Artikel einfach mal ein den Raum werfen. Von der BILD als Quelle (was wir mittlerweile wieder zulassen) mal abgesehen: Was soll da der Wert der Diskussion sein?

    Unsere Tochter (14 Monate) hat ein Rutschauto und mag das extrem gerne:


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    Sie kommt da noch nicht allein rauf und runter, sondern schiebt den immer vor unserer Nase hin und her, wenn sie eine Runde fahren will. Macht ihr auf jeden Fall viel Spaß. Wie langlebig das sein wird, ist noch nicht abzuschätzen. Bisher hat sie es ~2 Monate und nutzt es gerne.

    Auf meinen Giant Gonzales in Verlass. Hat noch nicht ganz die negativen Klassiker produziert, aber immerhin schon 2x schlechter als -****.


    The Renegade jetzt auch erstmals mit der Qualität, die ich erwartet habe.


    Vince Russo überrascht positiv - oder negativ, je nachdem wie man es sieht. Erst ein langes Match gegen Horace Hogan mit positiver Wertung und jetzt über ** in einem extrem kurzen Match von gerade mal einer Minute.

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