Beiträge von DummerZufall

    VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05 2:1

    VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 1:2

    Hertha BSC - FC Augsburg 1:1

    1. FC Köln - Bor. Mönchengladbach 2:1

    VfL Bochum - SC Freiburg 1:2

    SpVgg Greuther Fürth - TSG Hoffenheim 0:3

    Bayern München - Arminia Bielefeld 3:0

    Eintracht Frankfurt - 1. FC Union Berlin 1:1

    RB Leipzig - Bayer 04 Leverkusen 2:1

    Ich greife doch niemanden persönlich an.

    Sondern lehne die Art der Beiträge ab.

    Das ist für mich ein Unterschied.

    Ich sage ja nicht "Ihr Kinderlosen seid doof" Sondern "Ihr Kinderlosen solltet meiner Meinung nach weniger Belehrend auftreten ".

    Für mich kein Ad hominem.

    Vielleicht solltest Du nochmal die Definition von einem argumentum ad hominem nachschlagen. Du erfüllst mit der Bezeichnung Deiner Opposition als "kinderlose Oberlehrer" quasi die zwei wichtigsten Bedingungen.

    Ich hab selbst kurz gesucht und festgestellt, dass Google keine Hilfe ist, da es viele widersprüchliche Links gibt und ich nicht die Zeit hab, die jeweilige Quelle zu recherchieren, deshalb hab ich der Einfachheit halber bei der Person selbst nachgefragt, kann aber etwas dauern.

    Super, vielen Dank. Kannst es mir dann auch per PM schicken, ist ja eigentlich nicht Thema des Threads.

    Puh, ich glaub selbst das wäre schwer geworden.

    Für mich war ein Wendepunkt als Grosskreutz zugeben musste, dass erst auf ihn geschossen wurde, als er selbst eine Waffe auf Rittenhouse gerichtet hat. Das deckte sich mit den anderen Situationen in denen ebenfalls erst nach einem Angriff geschossen wurde, die ja auch bildlich vorlagen.


    Fahrlässig wäre es dann geworden, wenn er jemand erschossen hätte, der nicht auf ihn losging, zb durch blindes rumballern auf Unbeteiligte, oder? Bin mir da bei der genauen Definition jetzt auch nicht sicher

    Ich hätte eher gedacht im Sinne von "Ich fahr da über eine Staatsgrenze hin um mich mit einer solchen Waffe in der Hand daran zu machen fremdes, nicht mein eigenes, Eigentum, zu beschützen, obwohl ich dafür weder ausgebildet noch geeignet bin und bringe dann in einer Situation, die mich überfordert, in die ich mich aber auch ein Stück weit selbst gebracht habe, unbewaffnete Angreifer um". Das klingt für mich halt sehr farhlässig, aber ich versteh schon was Du meinst, nur würde ich darin eher Totschlag sehen, also in dem von Dir angeführten Beispiel (er wird bedrängt und feuert wild um sich und trifft dabei Unbeteiligte).


    Ich will mich aber auch gar nicht weiter darin versteigen. Das man ihn nicht für Mord verurteilen konnte, finde ich nach wie vor nachvollziehbar und das aufgrund von Antisympathie oder politischer Einstellung für einen Skandal zu halten bzw. daraus einen zu machen, für schlichtweg unehrlich.

    Korrekt, war wohl ein alles oder Nichts "Spiel", da wollte man der Jury keine Zweifel am Mord suggerieren indem man auch eine schwächere Option zur Auswahl stellt.

    Für mich wäre das angemessene hier, als vollkommener Laie, die US Version von fahrlässiger Tötung - zu viel mehr reicht es, finde ich nicht, aber das könnte man, meiner absolut laienhaften Meinung nach, gut verargumentieren.

    Ich finde das Urteil falsch, hätte mir wie die meisten ein anderes gewünscht. Ich finde es zum Kotzen, dass ein Rechtsextremer durch sowas eine Heldenfigur in dieser Szene wird. Man kann White Supremacy und Rassismus sowie andere ähnliche Fälle aus der Vergangenheit und die Problematik des US-Justizsystems natürlich komplett ausblenden bzw. verleugnen. Es scheint dir immens wichtig zu sein, in jedem deiner Posts das Bild zu zeichnen vom gewalttätigen BLM Mob und Rittenhouse der eigentlich nur zur falschen Zeit am falschen Ort war und keine andere Wahl hatte, aber eigentlich wollte er nur Graffitis entfernen oder Rettungsschwimmer sein.


    Nicht jeder Terroranschlag hat automatisch eine hohe Zahl an Opfern. Rechter Terror und islamistischer Terror entscheiden sich in einigen Punkten deutlich. Ich halte es immer noch für möglich, dass der Plan Rittenhouses für ihn jetzt den Maximalerfolg gebracht hat. Und das kannst du auch nicht widerlegen. Ebenso wenig, wie dass mit einer anderen Hautfarbe ein anderes Urteil gefällt worden wäre.

    Das mag ja alles sein, aber dennoch rechtfertigt das eben für einen Geschworenen der seine Pflicht ernst nimmt, keine Verurteilung zum Mord. Das ist doch hier der springenden Punkt, nicht ob Hr. Rittenhouse sympathisch ist oder nicht (in meinen Augen nicht), ob er nun zum Held von irgendwelchen Rechtsradikalen wird (kotzt mich auch an), ob das Urteil bei anderer Hautfarbe anders ausgefallen wäre (kann gut sein) oder, ob jemand nicht eindeutig widerlegen kann, dass Hr. Rittenhouse hier einen Plan hatte - es wäre eher relevant, ob das jemand eindeutig beweisen kann und nach allem was ich gelesen habe, ist das absolut nicht zu machen.


    Wie gut oder schlecht das amerikanische Rechtssystem ist, was von deren Waffengesetzten zu halten ist usw. usf. sind andere Themen.


    Mal meine ganz private Meinung zu dem Thema: Dieser Hr. Rittenhouse ist ein ultrakonservativer, latent rechtsradikaler Typ, der nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Er scheint außerdem ein Großmaul zu sein (wobei man da schon bedenken sollte, dass er damals 17 war...da gibt es eine Menge Großmäuler) und hat sich dann in eine Situation gebracht, die er absolut nicht mehr überblicken konnte, Panik bekommen und abgedrückt - ganz ehrlich, ich glaube viele von uns hätten abgedrückt, in der Situation in der er war, wir hätten uns nur nicht in diese Situation gebracht. Keine Ahnung, ob er vorher irgendwann mal ernsthaft dachte "Ich knall da ein paar N***** ab", aber alles was ich von seinem Verhalten vor Ort gehört habe, deutet darauf hin, dass er vor Ort nicht mehr das Vorhaben hatte und dann tatsächlich in Notwehr gehandelt hat - ein Marine o.Ä. wäre da wahrscheinlich am Ende besonnener gewesen (vielleicht auch nicht, der lernt eigentlich auch unter allen Umständen konsequent sein Leben zu schützen), aber ein 17 Jahre alter Junge nicht.

    Das reicht einfach nicht für Mord.

    Ich bin zweimal geimpft, die zweite Impfung erfolgte am 09.07.

    Ich werde mir wohl den Booster holen, aber bin noch nicht ganz sicher, ob ich dafür einen extra Arzttermin vorher mache oder es einfach mit einem geplanten Arzttermin im Januar verknüpfe - sind dann halt schon 6 Monate und bei Biontech geht es ja mit der Wirksamkeit rapide bergab bis dahin (allerdings wohl nicht was schwere Verläuft angeht?).

    Gut möglich, dass das stimmt, absurd ist es aber irgendwie dennoch. In einem Strafprozess soll es doch darum gehen, den Sachverhalt so ausführlich wie möglich zu ergründen, um möglichst zweifelfrei zu dem richtigen Ergebnis zu kommen. Wenn der Prozess dann genau auf die Frage nach einer möglichen Notwehr hinausläuft, kann ich es tatsächlich überhaupt nicht verstehen, wie man dann mögliche Motivationen des Angeklagten, die belegen könnten, ob er sich gezielt selber in eine Llage gebracht hat, um (tödliche) Gewalt anzuwenden, bei der er dann versucht, sich auf Notwehr zu berufen, einfach von vornherein als nicht diskutabel ausschließen kann. Im deutschen Strafrecht wäre das eine hochproblematische Frage, die ausführlich erörtert werden müsste, da man zumindest unter Umständen dann eine Einschränkung des Notwehrrechts vornehmen könnte.

    Ich muss aber ohnehin sagen, dass ich für das amerikanische Rechtssystem, speziell deren Strafrechtsdogmatik, nur äußerst wenig Verständnis habe.

    Beides dürfte so sein. Ich habe erst kürzlich (jaja, Asche über mein Haupt) Making a murderer gesehen bzw, beide Staffeln ziemlich flott aufgesogen und bin daher gerade halbwegs fit in US-Recht ^^ . Genau die angesprochenen Punkte wurden da auch auch sehr ausführlich behandelt.

    Ich kann auch die Anklage verstehen, dass sie sich darauf eingelassen haben, auf seinen Post als Beweismittel zu verzichten - da sitzen Geschworene und entscheiden, das muss man sich immer klar machen. Wenn da eines der Opfer als Vergewaltiger und das andere als Frauenschläger entlarvt wird, hast Du doch quasi schon verloren. Nicht nur, dass es dann, meiner Meinung nach nicht vollkommen aus der Luft gegriffene, Zweifel daran bekommen könnte, ob deren Gewaltpotenzial nicht doch so hoch war, dass sie auf den Angeklagten losgegangen sind und dieser sich verteidigen musste, Du wirst auch sicher mindestens einen (!) finden, dem ab diesem Moment quasi jede Strafe für die Opfer recht gewesen wäre und der den eigentlichen Fokus des Prozesses vollkommen aus den Augen verlieren wird.

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