Beiträge von BadaBing

    Die Card gefällt mir ebenfalls sehr gut und ich bin auch großer Fan der letzten skandalfreien, schockerfreien und recht handlungsarmen Shows in den letzten Wochen, da die Storys und das In-Ring-Produkt wieder im Fokus standen und nicht der Kram drumherum. Nach wie vor hoffe ich, dass sich das Reality-Zeug nicht groß auf die Shows überträgt, damit spielen kann man ja.


    Auch nach wie vor bookt Tony Kahn seine Champs inakzeptabel. Gerade Toni Storm und Wardlow kriegen zu wenig gute Spots. Spots ja, aber das ist nicht gut gebookt. Toni Storm ist eigentlich ein Champion mit der die Women-Division durch die Decke gehen könnte, stattdessen kriegt sie kaum Promo-Zeit oder gescheite Storys. Wahrscheinlich wird der Hayter-Hype-Train sogar weitergehen und undankbarer Weise wird Hayter die Fans dann auf ihrer Seite haben. Auf gar keinen Fall darf Storm hier verlieren, da sie gut gebookt weltklasse ist und ebenfalls würde Hayter mit dem Title wahrscheinlich auch unter dem Radar laufen, wie die Champions vor ihr. Ähnlich sehe ich es mit Wardlow, der den TNT-Title nur spazieren trägt. Keine Ahnung, was Tony sich dabei denkt.


    Soviel Gemeckere darf wohl sein. Die restliche Card hingegen gefällt mir gut und ich bin auch einer von der Fraktion, die Mox weiterhin mit Title sehen will, einfach, weil er so oft nur Warmhalter war und ich es gut fände, wenn AEW zeigt, dass sie auf ihn bauen und in ihn als DER Star auch vertrauen. Ich verstehe aber, wenn MJF gewinnt, denn das Wrestlinggeschäft ist ein schnelllebiges, das musste Tony Kahn in den letzten Monaten erfahren, weshalb es nur verständlich wäre, wenn er die Kuh namens MJF dann auch mal endlich melken will. Bisher hat er MJF ja nur aufgebaut und investiert.


    Am meisten freue ich mich aber auch auf das Cage-Match und auf Saraya vs. Baker.


    Mit den zusätzlichen Fragen - MJF gewinnt? Elite? Miro? House of Black? Was wird mit Swerve? vielleicht Adam Cole? - hat man noch genug Storys, die darüber hinaus spannend sind ... und dann wäre da noch Danhausen. Von daher wird das ein sehr schöner PPV.

    Ich nehme The Acclaimed auch noch nicht als Champions war. Da müssten sie sich in ihrem Run dann noch den Status erarbeiten. Das könnte man z.B. mit einem Sieg über die Lucha Bros in einem großen Match hinkriegen. Als Swerve in our Glory Champs wurden, waren sie aber eben auch noch nicht auf dem Level und nun nehme ich sie durchaus als Champions wahr.


    Die Chicago-Crowd jubelt gerne mal die Underdogs hoch. Vielleicht finden sie es lustig, vielleicht wollen sie gerne einen Upset-Sieg ala WWE-Booking, vielleicht wollen sie aber tatsächlich zeigen, welche Underdogs sie zukünftig in den Main-Positions sehen wollen. Da muss man aufpassen, dass man da nicht immer drauf eingeht, sonst hätten wir jetzt auch Jamie Hayter als Women-Champion und die ist da noch lange nicht. Aber 1. ist es toll, dass AEW es immer wieder hinkriegt die Underdogs so darzustellen, dass man ihnen den Sieg gönnt und 2. und das ist viel wichtiger: The Acclaimed kriegen, wie schon angesprochen wurde, ständig super Reaktionen und die Chicago-Crowd hat die Overness nur nochmal so richtig hörbar gemacht.

    Ich fand den PPV sehr stark, habe aber nur die Note 2 gegeben, da mich Starks vs. Hobbes, das Ladder Match und das Wardlow/FTR Match nicht so abgeholt haben.


    Beim Ladder Match finde ich die Regeln auffallend schwach: Das Match kann bereits enden, bevor ein weiterer Wrestler zum Ring gekommen ist. Das ist doch total Banane. Ich hatte darauf gewartet, dass irgendwer mal erklärt, dass der Title erst abgehängt werden darf, wenn alle Wrestler im Ring sind (was auch nicht besser wäre), aber das es möglich ist das Match zu verlieren ohne überhaupt zum Ring gekommen zu sein, finde ich zu offensichtlich schlecht. Vor allem, wenn dann halt auch keiner hochklettert, weil ja jeder erstmal im Ring ankommen soll. Hier deckt Wrestling zu sehr seinen Skript-Charakter auf. Das Match selbst war dann auch zu sehr Aneinanderreihung von Spots. Da wurde mehr gebaut als versucht den Title zu holen. Ich frage mich, wann Wrestler es endlich mal hinkriegen solche 6/7/8-Men-Ladder-Matches realistisch aussehen zu lassen.


    Das Punk gewann fand ich schade für Mox, der erneut nur Nr. 2 ist und den Platzhalter für den größeren Star spielen durfte. Tony verpasst es meiner Meinung nach hier, Mox sein Vertrauen auszusprechen. Moxley hat sich in den letzten Monaten beim Wrestlingpublikum erneut etabliert mit all seinen Indie-Show-Auftritten, seinen tollen Matches und Promos. Ich sehe bei Mox noch mal eine Verbesserung und Weiterentwicklung.

    Schade, dass der größere Draw (Punk) dann den Title bekam. Mir ist hier sofort das Szenario rund um Gresham eingefallen, der den ROH-Title so lange durch die Welt trug und die Fahne hochhielt, dann aber gegen den größeren Namen (Claudio) verlieren musste. Da ist dann Tony doch ganz Geschäftsmann, wenn es um solche Entscheidungen geht, was ich aus Fansicht schade finde. Ich kanns immerhin verstehen.


    Athena ist mir noch aufgefallen, die mit einer großartigen Intensität geworked hat. Hätte ihr den Titlewin ohne Probleme abgenommen. Nur, dass Athena erneut (wie schon bei NXT) ein mystisches Äußeres besitzt, aber überhaupt kein mystisches Gimmick spielt, nervt mich. Sie wirkt immer so unvollständig.


    Auffällig war, dass AEW nun auch bei PPVs mal mit Angles arbeitet. Christian vs. Jungle Boy war zwar nur so gebookt, weil Christian verletzt ist, aber trotzdem fand ich das super. Sowas kann man gerne öfters mal bringen. Tatsächlich braucht es bei AEW PPVs solche "Pausen", denn Jungle Boy und Christian hätten sicherlich auch wieder ein 4-5-Sterne Match hingelegt und bei der Dichte an guten Matches war ich froh, dass sie das nicht taten. Sie dürfen das aber gerne bei einem anderen PPV dann tun.


    Elite vs. Dark Order war ein Fest und auch das Women-Title-Match hat mich überzeugt. Schön, dass Toni hier gewinnt, auch wenn sie nach ihrem Debut, dank Booking, eher verblasste. Hoffentlich bookt Khan sie nun anständig.


    Genialer PPV!

    Was für ein undankbarer Anfang für Tony und alle Fans. Gleich zwei neue Titleträger (The Elite & CM Punk) sind suspendiert und wichtige Geschehnisse von All Out damit nichtig. Das schadet auch dem Wert des PPVs, da er für den wichtigsten Title und einen neuen Title überhaupt nicht zukunftsweisend war, das war viel mehr der Media Scrum. Tony kann einem hier nur Leid tut.


    Gut, dass Mox hier den Karren mit seiner Promo aus dem Dreck gezogen hat und den stark gebeutelten Title ein bisschen Ansehen zurückgeben konnte. Mit dem Death Triangle hat man auch etablierte Stars als Titleträger und das Match dazu war auch stark.


    Ich hoffe sehr auf Danielson als Champion und MJF kann dann gerne an ihm scheitern, damit wir erstmal eine längere Regentschaft von Danielson haben, der den Title ohnehin mal tragen sollte. MJF kann man dann aber gerne nächstes Jahr als Champion bringen und dann auch gerne sehr lange. Ich gebe aber zu, dass MJF derzeit als Champion interessanter wäre als Danielson. Nur der Gedanke daran, dass der Title erneut schnell wechselt gefällt mir nicht. Der Title hat jetzt so gelitten unter der Punk-Verletzung und der Vakantierung, Danielson könnte dem Gold wieder Wert geben. Ich hätte den Title ohnehin bei Mox gelassen, denn er ist derzeit der absolute Megastar, zuverlässig und für mich strahlt er derzeit auch so ein Endgegner-Feeling aus. Ich konnte aber nachvollziehen, dass Punk bei All Out Sieger war. Punk ist halt ein absoluter Star, natürlich geht der immer als Champion.


    Wardlow mit einer Befreiungspromo von der Bedeutungslosigkeit. Schön, dass Tony hier und da noch merkt, dass er seine Champions oftmals im Nirvana rumgeistern lässt. Wardlow hat der TNT-Title bisher nix gebracht. Bei Toni Storm bin ich ebenfalls gespannt. Es wäre schön, wenn sie mal reden dürfte und eine anständige Regentschaft kriegen würde.


    The Acclaimed gehen auf das Tag Team-Gold? Jetzt wo ich Swerve in our Glory gerade als Main Event-Team wahrnehme, wandern die Title weiter? Es wirkt ohnehin abwegig, wenn in einem Roster mit FTR, den Bucks und den Lucha Bros andere Teams um das Gold kämpfen, aber ich verstehe den Gedanken natürlich. Es wirkt trotzdem nicht gut. So habe ich dann bei The Acclaimed wohl das gleiche Problem wie ich es bei Swerve und Keith hatte. Ich denke die ganze Zeit: Gegen die genannten drei Teams würden sie verlieren. Ich hoffe also, dass Swerve und Lee noch Champions bleiben, da sie so langsam aber sich, gerade jetzt mit der Heel-Attitüde von Swerve glaubwürdiger werden.


    Dynamite war top, Tony hat hier richtig was aufgefahren und das ganze Wirr Warr in gute Bahnen gelenkt. Auch gut, dass MJF das Thema nicht komplett ausschlachten durfte. Omega fehlt mir nun ... again. Aber so hat er wenigstens Zeit darüber nachzudenken, ob er zukünftig auf jede Provokation direkt, sofort und konfrontativ reagieren möchte oder ob er nicht erstmal eine Nacht drüber schläft. Jeder muss halt Zeit bekommen, um erwachsen zu werden.

    Ich bin doch äußerst froh, dass Punks Media Scrum-Auftritt kein Work war. Denn tatsächlich stelle ich mir so die sogenannte "Reality-Ära" vor, in der die Storys von realem Backstage-Geschehen getragen werden und man als Fan die Storys nur noch versteht, wenn man viel Zeit in Wrestling investiert. Um ehrlich zu sein, so zeigte mir der Fall Punk es nun auch wieder, finde ich das wahnsinnig anstrengend. So kleinere Anspielungen für die Internet-Community ala Kenny Omegas Ansagen durch Justin Roberts, hier und da mal ein kleiner Verweis auf Interna von MJF, kann ich verstehen und dafür muss man auch kein kompletter AEW-Nerd sein, aber schon als bei Cody viele einen Work vermuteten oder als die Fanfest-No Show von MJF als Basis einer Story diente, wurde mir Angst und Bange. Und nun das mit Punk: Wenn AEW zukünftig so ihre Storys stricken würde, wäre ich komplett raus. Auch wenn ich nun die Bezüge von Punk sogar verstanden habe, soviel Zeit will ich für AEW nicht aufbringen. Bitte die Storys weiterhin vor der Kamera booken, ich will niemals diese Reality Ära, auch wenn die Reaktionen natürlich enorm sind und es sich für AEW wohl sogar lohnen würde, einige Storys so aufzubauen. Kurzum: Ich bin sehr froh, dass AEW nicht angefangen hat mit solchen "Works" zu arbeiten.

    Da mich Entrances sowohl bei No Mercy als auch bei Revenge nicht abgeholt haben aufgrund der Art des Spiels, brauche ich sie hier auch nicht.

    Leider weiter keine Informationen zur Langzeitmotivation.

    Bin dennoch hyped und werde mir das Spiel am ersten Tag kaufen.

    Ok, ich gebe zu, soweit habe ich auf der Gamescom gar nicht gedacht, da mal den "Start"-Button zu drücken. Naja, ich konnte mir trotzdem einen Eindruck machen und kaufe werde ich das Spiel definitiv.


    Ich hoffe sehr, dass man nicht allzuviele Lieblinge erst in DLC bringt, befürchte das aber bei Danhausen auch. Aber diese ganzen Gerüchte, die so Clickbate-Seiten ständig posten, bringen auch maximale Unruhe unter die Fans, was ich sehr schade finde. Denn mit der Gamescom hat AEW halt schon gezeigt, dass sie Fanservice liefern wollen. Auch, dass ein Gaming-Fan ala Kenny am Spiel mitarbeitete, zeigt ja, dass man durchaus mit allen Mitteln versucht die Gaming-Szene zufriedenzustellen. Ich gebe dem Game derzeit also eher einen Vertrauensvorschuss als dass ich auf diese Clickbate-Seiten vertraue, die ohnehin alles posten, um Geld durch Klicks zu verdienen.

    Und das nach nur 7 Minuten :tears:

    Pretty Peter Avalon war aber auch dauerhaft damit beschäftigt die Fans zu beleidigen, sich beim Referee zu beschweren, seine Haare zu richten und sich auf der monströsen Leinwand, die quer über dem Ring hing, selbst zu bestaunen, vor allem seinen eigenen Hintern hat er sich mehrere Male auf der Leinwand angeschaut und danach seine Zufriedenheit mit seinem Hinterteil kund gegeben. Wer so unkonzentriert in einem Match gegen ein Kaliber wie Evil Uno ist, muss dann halt auch verlieren. Außerdem hat Evil Uno ihm hinter dem Rücken des Refs mehrmals an den Haaren gezogen, womit der Sieg von Uno auch nicht komplett clean war. Im Grunde hat Avalon also gegen sein eigenes Ego und gegen einen unfairen Uno verloren. Ich denke, dass ist zu verkraften. Ich glaube Avalon wurde auch durch die Sounds der Spongebog- und Genshin Impact-Stage abgelenkt. Alles in Allem war Peter chancenlos, da Uno, die Fans, die Gamescom und seine eigene Schönheit gegen ihn waren, eine Übermacht an Gegnern also. Schreit für mich nach einem Re-Match.

    Ich habe das Game gestern angezockt und mit Omega gegen Shida und mit Cole gegen Punk gespielt. Es war nicht viel los, deswegen hatte ich Zeit.


    Entrances:

    Die Entrances sind wirklich sehr kurz und auch wenn man diese sicherlich nach 1-2 mal Anschauen skippen würde, fehlte hier einfach der erste Effekt, der einen so richtig einstimmt. Ich verstehe die Entscheidung zwar dennoch, da sich die Entrances halt wirklich irgendwann kaum einer noch anschaut, aber ich merkte schon an mir, dass ich mich dann doch zu schnell in die In-Ring-Action hineingeworfen fühlte. Trotzdem sieht das, was man dann bekommt, sehr gut aus. Es werden aber meist Close Ups gezeigt, sodass jetzt kein Hallen- oder Stadionfeeling aufkommt.


    Steuerung:

    Das Spiel ist von der Steuerung auf der X-Box nicht sehr intuitiv. Leider erklärte die Einblendung der Steuerung und Regals Kommentar wirklich gar nichts. So fehlten mir ziemlich viele Steuerungsmöglichkeiten.


    Hinzukommt, dass das Spiel wenig intuitiv ist von der Steuerung her: Covern is auf L1, ich habe natürlich erstmal A und runter gedrückt.

    Das Aufheben des Gegners ist mir erstmal nicht gelungen und so richtig weiß ich immer noch nicht, wie das funktioniert. Runterdrücken und lange den A Button halten, funktionierte nicht. Blocken wurde von der Einblendung nicht erklärt, sodass ich bis jetzt noch nicht weiß, wie das genau funktionieren soll. Mit Button-Smashing habe ich aber hier und da was geblockt.

    Wenn man auf dem Apron steht, muss man auch erstmal schauen, wie man jetzt einen Move über das Seil hinbekommt, meistens ist meine Figur auf den Ringpfosten geklettert.

    Bei den Finishern unterscheidet das Spiel zwischen "Signature Move" und "Special Move". Ab einer gewissen Dominanz wird halt in der Leiste "Signature" angezeigt, dann irgendwann aber auch "Special". Ob das "Special" erscheint, wenn man "Signature" nicht anwendet, sodass man mit dieser Super-Attacke belohnt wird, weiß ich nicht.

    Während ich bei Omega noch den One Winged Angel und sogar den V-Trigger geschafft habe, einfach in den Hold gehen und dann das Steuerkreuz in eine Richtung drücken, ist mir der Signature bei Cole überhaupt nicht gelungen. Scheinbar geht der nicht aus dem Hold hervor.

    Was nun dieser "Special Move" ist weiß ich nicht, da kam ich nicht zu. Ich meine, dass der One Winged Angel auch unter Signature fiel, womit ich mir unter Special keine eigenständige Attacke vorstelle, sondern eher einen stärkeren Signature-Move.


    Arcade?

    Es haperte also definitiv an der Erklärung der Steuerung. Trotzdem macht das Spiel richtig viel Spaß und ist auf gar keinen Fall extrem Arcade-lastig. Die Bewegungen, das Selling, die Moves usw. sind schon "realistisch" und die Gegner stehen auch nicht einfach wieder auf, sondern brauchen etwas, um sich wieder zu fangen. Auch gehen Schläge durch und der Gegner reagiert. Es wird also kein Schlag irgendwie abgebrochen, weil der andere den Knopf auch gedrückt hat oder so, und das Spiel dann durcheinander kommt. Wenn geblockt wird, gibt es eine Block-Animation usw. Da stehen also keine Klötze voreinander, wie bei früheren Beat em Ups. Auch, wenn man aus der Not heraus, mangels Wissen über die Steuerung, einfach mal Knöpfe drückt, machen die Wrestler/innen eigentlich stets verschiedene Moves, sodass man ohne viel Können ein vielfältiges Match mit Submission-Holds, High Flying-Moves, Grappling usw. gestalten kann.

    Das Tempo ist zwar hoch, aber ich hatte nie das Gefühl, dass die Figuren abgehackt handeln oder etwas no-sellen.


    Sounds:

    Kommentar war im Game jetzt nicht, aber die Wrestler/innen sprechen teils, z.B. "You can't escape" bei Omega usw. Die Fan-Reactions waren in Ordnung, ob die nun angepasst waren, weiß ich nicht. Auch, ob jetzt bei einem Danhausen-Match dann vermehrt Leute mit Danhausen-Facepainting da rumsitzen oder so, konnte man nicht sehen. Die Sounds waren recht cool, und wenn beim Gegner plötzlich der Sound ertönt, dass er einen Signature-Move in der Leiste hat, war der Stresspegel direkt um 2 Level bei mir persönlich erhöht, ich wurde nervös und habe Fehler gemacht ^^ Die Sounds tragen also auf jeden Fall zum Feeling bei.


    Grafik

    Die Grafik und die Flüssigkeit der Abläufe haben mir sehr gut gefallen. Es ist schon etwas cartoon-mäßig, das ist dann Geschmacksfrage. Die Modells sind aber auch nicht überproportioniert. Die Grafik könnte definitiv besser sein. Hier hat man wohl bewusst Abstriche gemacht. Für mich ist das vollkommen egal, wer auf Grafik steht, wird hier natürlich nicht glücklich. Zumindest läuft es flüsslig, mir ist kein einziger Bug aufgefallen, Körper gehen nicht durch Ringseile durch, Hände greifen nicht meterweit daneben usw. Das sieht also alles ok aus, nur die generelle Grafik ist halt kein Highlight.


    Fazit

    Das Spiel macht richtig viel Spaß. Ich habe 2 Matches gespielt und hätte auch noch eine Stunde weiter spielen können. Wenn man bedenkt, dass man dann noch Gimmick-Matches spielen kann, mehr Wrestler/innen zur Auswahl hat und wahrscheinlich sogar die Steuerung beherrschen wird, wird das wohl ein langlebiges Game werden, dass man immer mal wieder reinlegt. Die Mini-Games konnte ich nicht anzocken, sahen aber in den Trailern, die ja auch online sind, spaßig aus. Ein Online-Modus könnte das Spiel dann über mehrere Jahre tragen. Je nachdem wie man das Block-System gestaltet, könnte das aber auch ein Manko werden, denn wenn Blocken eher auf Glück (Button-Smashing) basiert, kann man sich hier wenig professionalisieren und dann macht natürlich eine Online-Liga wenig Sinn, da Gewinnen nicht vom Können abhängt. Spaß macht es trotzdem.

    Das Spiel ist in einer Beta-Version, oder sonst was, macht aber jetzt schon extrem viel Spaß, hat für mich genau die richtige Balance zwischen Realismus und Arcade und ist von mir definitiv gekauft und ich kann jetzt auch schon ohne Einschränkung eine Kaufempfehlung aussprechen. Außerdem hat man mir fürs Anzocken ein AEW-Shirt geschenkt, das heißt, ich bin ohnehin schon gekauft worden und nicht mehr objektiv ^^

    Das Meet & Greet am Sonntag lief sehr entspannt ab. Man kam recht schnell dran, konnte Fotos mit allen 5 machen und hat Unterschriften bekommen. Einen kleiner Austausch, natürlich nur Small Talk, war auch drin. So kam ich mit Evil Uno überein, dass ein Tag Team mit Danhausen namens "Very nice, very Evil Uno" eine grandiose Idee wäre. Colt Cabana war auch begeistert. Bei deren Einfluss Backstage, gehe ich davon aus, dass meine Idee spätestens nächste Woche umgesetzt wird.


    Das Exibition-Match zwischen Uno und Avalon lebte in großen Teilen von Avalon, der seine Show sehr konsequent durchgezogen hat und für einige Lacher sorgte. Was er da tat, kam schon extrem gut an. Evil Uno wurde so direkt als Face akzeptiert, sodass die Stimmung entsprechend gut war. Es blieben auch eine Menge Leute stehen und haben Interesse gezeigt.


    Nett war auch, dass Cabana als Ansager vorher noch "Wrestling" erklärte: Es gibt einen Hero, den ihr bejubelt und einen Viallain den ihr ausbuht usw. Das war schon ganz niedlich.


    Das Match war ein Show-Case Match, hat aber gut zum Mitmachen animiert, vor allem die Chops, die zu lauten "Wooos" und "One more Time" der Fans führten.

    Ob nun so zwei extrem überzeichnete Undercard-Gimmicks die beste Werbung für das allgemeine Wrestling waren, muss dann jeder selbst für sich entscheiden. Wahrscheinlich ist aber ein maskierter Typ vs. 80er Pornodarsteller-Gimmick genau das, was sich der gemeine Mensch so unter Wrestling vorstellt, womit man diesen Leuten ihr Klischee bestätigte. Ein Kontrastprogramm am Sonntag mit Daniels und Cabana, wäre da vielleicht noch ganz gut gewesen. Für mich war es egal, ich kenne Wrestling in all seinen Formen ja. Jedenfalls kam es super gut an.


    Es gab für jede/n Besucher/in der Autogrammstunde auch noch ein original AEW-Shirt. Ebenso hat man teils eins bekommen, wenn man das Game angespielt hat. Damit hat man auf jeden Fall eine Menge Fanservice geliefert und AEW hatte mit Abstand einen der besten Stände (für mich sogar den Besten) auf dieser Gamescom. Hat Spaß gemacht, gerne kann AEW nächstes Jahr wieder kommen.

    Das glaube ich nicht, ich habe es so verstanden dass die letzte Szene zeitlich vor der Breaking Bad-Szene spielt, in der Saul Walter im Klassenzimmer überrascht und ihn als Fredo Corleone disst und seine Dienste anbietet.

    Ja das macht Sinn. Ich habe Breaking Bad vor Ewigkeiten gesehen, weshalb mir solche Szenen nicht so präsent sind.


    Dann kann man sich in den letzten zwei Folgen ja auch gerne komplett auf Gene konzentrieren.

    Ich deute die neue Folge so, dass man gerade Genes Ende in einem Gefängnis vorbereitet. Er wird überheblich, was ja gerade eindeutig zu sehen ist, und dann schnappt man ihn. Ob diese Charakterentwicklung nun schlüssig ist, kann ich gerade noch nicht beurteilen. Man müsste meinen, dass Gene durch all die Erfahrungen der letzten Jahre cleverer ist und sich nicht unnötig in Gefahr begibt. Auch, dass er einfach den Handlanger feuert, der ja ohne Probleme plaudern könnte (unwahrscheinlich, aber die Gefahr besteht ja), deutet auf Unüberlegtheit hin. Allerdings wird auch ziemlich glaubwürdig darauf hingearbeitet, dass Gene süchtig nach dem "Spiel" ist und von Staffel 1 an, brauchen Jimmy und Saul ja den Nervenkitzel, weshalb die Figur wiederum schon schlüssig erzählt ist.


    Das Geld für die ausgeräumte Villa wurde in Ansätzen im Telefongespräch mit der ehemaligen Sekretärin erklärt: Sie war Vorstand einer Scheinfirma. Ich weiß nicht, ob das etwas ist, was in Breaking Bad thematisiert wurde, aber es ist gut möglich, dass innerhalb des Zeitsprungs von der Trennung mit Kim zu Saul, Saul einfach auf gut Glück Scheinfirmen gegründet hat und darüber irgendwie Kredite aufgenommen hat, die er dann später zurückzahlte. Dann hätte Saul innerhalb des Zeitsprungs einfach schon gepokert und Geld ausgegeben, dass er nicht hat, in Weiser Voraussicht, dass er mal reich wird. Zuzutrauen wäre es ihm. Hier kann ich mir aber auch noch gut vorstellen, dass in der nächsten oder in der letzten Folge ein Gespräch zweier Polizeibeamter Aufschluss geben wird, z.B. indem nochmal die Ausräumeszene der Villa aufgenommen wird und zwei Polizisten sich davor darüber unterhalten. Vielleicht gibt es auch eine Verhörszene mit Gene oder dergleichen.


    Richtig fies ist natürlich, dass wir Genes Gespräch mit Kim, sofern es denn eins war, nicht mithören konnten und die Macher das wahrscheinlich nie mehr auflösen. Ich deute es so, dass Kim irgendwo arbeitet (kann man anhand der Adresse, die genannt wird, bestimmt rausfinden - Reddit wird das regeln) und man Gene nicht zu ihr durchgestellt hat, weil Kim ihn nicht mehr sprechen will. Dass er aber weiß, wo sie ist, lässt natürlich Raum für Spekulationen, dass er sie nochmal besucht.


    Dann gab es das lang erwartete Cameo von Walter und Pinkman. Man hat äußerst kleine Lücken in Breaking Bad gefunden, die man füllte und daraus dann kleine Kammerszenen mit Walter/Jesse und Mike gesponnen. Die Szenen sind relativ belanglos und eigentlich nur dafür da, nochmal Walter und Pinkman zu zeigen bzw. zu Breaking Bad aufzuschließen. Wenn man jetzt lange darauf gewartet hat, wird man wohl maßlos enttäuscht sein. Ich für meinen Teil bin zufrieden, da Better Call Saul eben die Geschichte von Saul und den Nebenfiguren aus Breaking Bad ist, der Fokus also darauf liegen sollte und wir Walter und Jesse in Breaking Bad ja auch dauerhaft sehen können. Ich fands dementsprechend ein nettes Cameo und es ist ja auch eher so ein I-Tüpfelchen. Zudem könnte die Endszene darauf hinweisen, dass Saul Walter am Ende erneut besucht und wir in der nächsten Folge nochmal Walter sehen.


    Insgesamt bleibt es doch äußerst spannend und wir sind jetzt endlich in der Breaking Bad Timeline.

    Man weiß, dass Stings AEW Run, nach seinen Wünschen verläuft. Von daher, wer weiß, was Tony mit ihm für One on Ones planen würde. Dementsprechend ist Tony hier tatsächlich nett und zwingt Sting scheinbar zu nix. Vielleicht sieht er es aber auch wie Sting und bewahrt ihn vor einer Blamage.


    Flair vs. Roman würde Schaulustige anlocken, da hier die Suspension of Disbelief einfach nicht mehr gegeben ist. Quotenträchtig wäre es wohl, aber viele würden das wohl auch nur sehen wollen, weil sie Trash-TV at its best mögen. Wrestling als Sport würde das wenig bringen, aber natürlich könnte man das bringen. Nur wie würde so ein Match dann aussehen? Soll Roman hier wirklich sellen? Es würde wohl eher das ernsthafte Wrestling lächerlich machen, da beide auch keine Comedy-Charaktere sind.

A N Z E I G E