Beiträge von Nachtfuchs

    mr undertaker

    Siehst du so, sehe ich anders. Herr Krösche übrigens auch, sonst hätte er der mMn völlig überzogenen Forderung von Herrn Reuter schließlich zugestimmt.

    Und bei Richter ist es ja, wie der Artikel auch darlegt, nicht das erste Mal, dass der Verein ihm einen Wechsel verwehrt, sondern es soll bereits zum dritten Mal der Fall sein.

    Natürlich kann der Verein auf den Vertrag pochen und eine Forderung für den Spieler stellen, die der aufnehmende Verein entweder bereit ist zu akzeptieren oder sich von einem möglichen Transfer zurückzuziehen, wenn diese Forderung für den aufnehmenden Verein aus unterschiedlichen Gesichtspunkten nicht wirtschaftlich wäre. Es gehört aber i. d. R. auch zum guten Ton (gut, vielleicht bin ich da was meinen Verein anbelangt etwas zu sehr geprägt), dem Spieler ab einem gewissen Zeitpunkt keine Steine in den Weg zu legen, wenn ein für den Verein akzeptables Angebot unterbreitet wird. Das hat auch den Hintergrund für künftige Wunschspieler als Verein attraktiv zu bleiben.


    Was hat der Verein langfristig davon, wenn er wechselwillige Spieler nicht gehen lässt?

    Die Spieler verlassen den Verein zum Ende der Vertragslaufzeit ablösefrei. Der Verein erzielt keine Transfereinnahmen, um neue Spieler verpflichten zu können (da sind wir bei Augsburg wieder beim Thema, ob sie das denn müssen oder nicht ;) ). Der Verein macht sich für neue Spieler unattraktiver, wenn diese durch diese Transferpolitik auf Verträge mit geringeren Laufzeiten bestehen, um die Chance nach kurzer Zeit zu einem für sie aus unterschiedlichen Gründen attraktiveren Verein wechseln zu können. Die Spieler, die bereits im Verein sind, machen sich u. U. auch Gedanken darüber, ob der Verein sich bei einem möglichen Wechsel, der für sie vielleicht interessant wäre, sich auch komplett querzustellen. Das wiederum birgt Potential weitere Unruhe in Mannschaft und Verein zu bringen.


    Ich könnte noch weiter ausführen, aber mein Punkt, den ich eigentlich machen möchte, sollte mittlerweile klar sein: Langfristig sehe ich bei dieser Art der Vereinsführung deutlich mehr Nachteile als Vorteile für den Verein. Niemand bestreitet, dass Augsburg nicht ein Recht dazu hätte und ihre Transferpolitik nicht so gestalten dürfte, wie Herr Reuter dies praktiziert. Ich vertrete da aber die Meinung: "Kann man so machen, ist aber scheiße." Unterm Strich soll es mir sogar Recht sein, wenn Augsburg damit langfristig auf die Schnauze fliegen sollte. Mein Verein hat von Reuters Größenwahn sogar profitiert mit der erneuten Leihe Kohrs zu Mainz. Trotzdem finde ich das nicht sauber, wie Herr Reuter hier für den FCA auftritt. Aber gut.

    Eintracht und Augsburg verhandelten über Kohr-Richter-Tauschgeschäft


    Gleichzeitig waren die Augsburger an einer Rückholaktion von Dominik Kohr interessiert. Der Mittelfeldmann hatte eine starke Rückrunde mit dem FSV Mainz 05 hingelegt und seine Qualitäten als Abräumer und Antreiber unter Beweis gestellt. Manager Stefan Reuter erinnerte sich an Kohr, der von Januar 2014 bis Sommer 2017 für den FCA in 102 Pflichtspielen drei Treffer erzielte und acht Vorlagen beisteuerte.


    Die Parameter passten – zumindest auf dem Papier. Doch es gab ein gewichtiges Problem: die Rechnung von Reuter. Richter sei, so soll es der FCA-Manager gesehen haben, mehr als doppelt so teuer wie Kohr, obwohl dieser 195 Bundesliga-Spiele und 19 internationale Partien auf dem Konto hat. Richter lief in der deutschen Eliteliga 97mal auf, europäische Einsätze gab es für ihn bislang noch gar nicht. Heißt: Reuter wollte Kohr - und zusätzlich eine hohe Millionensumme, angeblich mehr als fünf Millionen Euro.

    Man könnte meinen Herr Reuter ist mittlerweile komplett durchgeknallt. Ich bin wirklich mal gespannt, ob und wann ihm der Laden um die Ohren fliegen wird.


    Ein harter Verhandlungspartner zu sein ist das Eine, aber wechselwilligen Spielern wie bspw. Richter so dermaßen Steine in den Weg zu legen ist schon nicht mehr feierlich. Da muss man sich über solche Streikaktionen wie damals bei Hinteregger oder jetzt bei Danso auch nicht wundern.

    So wenig ich mit Amthor anfangen kann, kaufe ich ihm seine Version dennoch ab. Glaube nicht, dass das Absicht von ihm war, der wird die Typen nicht gekannt und sich das T-Shirt nicht genauer angesehen haben.

    Sorry, Unaufmerksamkeit lasse ich da nicht zählen. Wenn schon jemand so ein T-Shirt trägt und du so eine Person des öffentlichen Lebens wie Amthor bist, hast du jeden Shitstorm verdient, den du dafür bekommen kannst, wenn du so ein Selfie machst.

    Das du über die Situation zuhause verärgert warst - ja. Vor allem, wenn es so „dumm gelaufen“ war mit dem Loch, welches ausgesägt werden musste.

    Das du über den Vermieter verärgert warst, weil er nicht erreichbar war - nein. Bei dir habe ich immer das Gefühl, in einem Mietverhältnis herrsche das Prinzip „Mieter ist König“, dabei funktioniert es nur miteinander. Es ist nicht immer böse Absicht, wenn ein Vermieter nicht erreichbar ist oder wenn er nicht sofort eine Lösung parat hat. Auch Vermieter haben noch andere Dinge im Leben, auch wenn es nervt. Und meistens kannst du davon ausgehen, dass er genauso wie du will, dass alles gut läuft. Da muss man auch mal Vertrauen haben, dass der andere schon was finden wird.

    Interessant wie du deiner Gefühlswelt aufgrund nicht einmal einer handvoll Postings von mir zu dieser Thematik freien Lauf lässt. Ich interpretiere das Mieter/Vermieter-Verhältnis (weder in meinem Fall noch generell) als "Der Mieter ist König". Ich bin aber durchaus der Ansicht, wenn der Mieter ein Problem hat, dass in das Aufgabengebiet des Vermieters fällt, dass dieser sich auch darum zu kümmern hat. Genauso, wenn der Vermieter ein Problem hat, um das sich der Mieter kommen soll, es Aufgabe des Mieters ist das bestmöglich zu beheben. Sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

    Genausowenig habe ich davon gesprochen, dass es "böse Absicht" meines Vermieters war nicht erreichbar gewesen zu sein. Das sind deine Worte.


    Alles weitere, was du schreibst, ist mir durchaus bewusst und weiß ich auch zu respektieren. Und nochmal: Ich war in dem Moment verärgert, weil hier mehrere Dinge auf einmal schief liefen. Das war für mich nachdem ich mich mit meinem Vermieter über WhatsApp ausgetauscht hatte wieder vergessen.

    Dass ich noch geschrieben hatte, dass ich mit ihm hin und hergeschrieben habe, hast du dann wohl überlesen.

    Und dass ich in dem Moment verärgert über die Situation war (generell und auch, dass mein Vermieter nicht erreichbar war), dürfte wohl auch dir einleuchten.

    Drohst du ihm nun wieder mit Mietminderung?

    Habe ich nicht vor. Mein Vermieter hat sich gestern nochmal mit mir kurzgeschlossen und angekündigt, dass er sich der Sache annimmt und das notwendige Loch selbst aussägen wird. Wenn also alles glatt geht sollte im Laufe der Woche die neue Spülmaschine funktionsfähig sein.


    Aber schön zu sehen, dass dich die damalige Geschichte aus Vermietersicht so mitgenommen hat, dass du noch daran denken musstest.

    Das Interview mit Rezo und Hr. Jung hätte ich an seiner Stelle auch nicht geführt. Ich bezweifle, dass es da auch nur annähernd fair zugegangen wäre. Außerdem kann ich mir Hr. Laschet auch schwer vorstellen, wenn Rezo ihm "fett krass" ins Gesicht schreit - auf dem Niveau würde ich mich auch nicht unterhalten wollen.

    Glaubst du wirklich, dass Rezo Laschet bei so einer Debatte als Moderator "fett krass ins Gesicht" geschrien hätte? Das halte ich jetzt als ein mehr als fadenscheiniges Argument, dass Laschet deswegen nicht an dieser Debatte teilnehmen wollte.

    Ja, Rezo und Tilo Jung sind jetzt nicht bekannt dafür große CDU-Unterstützer zu sein, aber allein ihre Arbeit (Tilos Interviews sprechen für sich selbst und Rezos transparente und nachzuvollziehende Recherche auch) sollte bereits für sie sprechen und dass beide in einem solchen Format die nötige Professionalität mitgebracht hätten, hätte ich eigentlich als gegeben vorausgesetzt. Aber da habe ich mich scheinbar geirrt, wenn das das Argument sein soll, weswegen Herr Laschet an einem solchen Format hätte nicht teilnehmen wollen. Okay.

    Bezweifle aus meiner persönlichen Sicht, dass das der Grund der Absage von Herrn Laschet bzw. seines Teams gewesen war.

    Die traurige Wahrheit ist, haette Baerbock sich so etwas geleistet waere es jetzt Titelseite bei Bild.

    Laschets Entgleisung konnte selbst die BILD dieses Mal nicht verheimlichen.


    Edit: Jetzt heißt es aber wenigstens schon "Laschet lacht mitten im Leid...und auch Steinmeier scherzt"

    Die Relativierungsmaschinerie läuft auf Hochtouren.

    Am Donnerstag sollte eine neue Spülmaschine (Küche gehört Vermieter) angeliefert werden. Liefertermin zwischen 9 - 13 Uhr. Um kurz vor 13 Uhr der Anruf, dass das heute nichts mehr wird, weil der Lieferwagen nicht mehr fahrbereit wäre. Schon angefressen gewesen, weil ich mir extra einen Tag Urlaub für nichts genommen hatte.

    Neuer Liefertermin dann für heute angekündigt. Neue Spülmaschine wurde angeliefert, konnte aber nicht verbaut werden, weil zu wenig Platz für Stecker und Schlauch mit Aquastopp wäre, um diese entsprechend verlegen zu können. Jetzt soll erst ein Schreiner kommen, der da ein passendes Loch bohrt, um danach wieder die Handwerker wegen des Einbaus zu kontaktieren. Vermieter und ich schreiben jetzt die ganze Zeit hin und her anstatt das er mal an sein Handy gegangen wäre als die Handwerker noch da gewesen waren.


    Alles einfach nur ätzend.

    Zitat

    Der 1. FSV Mainz 05 und der 1. FC Kaiserslautern werden in den kommenden Wochen ein Benefizspiel zugunsten der Hochwasseropfer im Land bestreiten. Darauf haben sich die beiden größten rheinland-pfälzischen Fußballklubs im Laufe des Freitags verständigt. Im Rahmen einer die Partie begeleitenden großen Hilfsaktion sollen Spenden gesammelt und den Betroffenen auf schnellstem Wege zur Verfügung gestellt werden.


    https://www.mainz05.de/news/ho…iel-gegen-kaiserslautern/

    :thumbup:

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