A N Z E I G E

System Kritik Bezahlung der Wrestler/Kreativ Team/Freiheit

  • Muss sagen, Respekt was Ryback offen ausgesprochen hat. In Bücher halten einige Wrestler bedeckt, wie Bezahlung aussieht. Ist eine Systemkritik, wobei ich glaube, dass man Ryback der WWE nicht sieht.
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    Today I sit and fly home and for the first time in years feel absolutely free. I will start by saying I did request to be taken off of WWE television until myself and Vince could get a yes or no on a new deal. This has been going on since my IC Title run and had been nothing but a major strain on my life as all I ever wanted to do was work for WWE. I was told to head home until we agree or not agree to specific terms and contrary to reports it isn’t over money or a bus that stuff was settled a while ago. It comes down to a major problem I have with not only WWE but wrestling in general.
    Wrestling is pre determined, we as performers know before we go out to that ring or perform a backstage scene who is winning and losing etc or have a general idea of what we are going to say. It blows my mind how in a sport which is pre determined from a company standpoint winners are paid so much more than the losers. Every single person who works for WWE from top to bottom is absolutely just as valuable as the next. The winners cannot win unless the losers go out there and agree to lose to them.
    It blows my mind that in this day and age though we still adhere to this formula. Obviously things have always been this way, but does that make them right? Times have changed and our goal as humans should be to evolve and learn from our past and the past of others so we could make this world a better place. Why is it a guy who is told he is going to go out and lose and does everything he is told be paid not only less, but much less than said winner over a period of time. Every single performer for WWE sacrifices the same amount of time from home and their families and every single man or women goes out and does what they are told. Looking at this formula though losers turn into what fans like to call jobbers and their value decreases in the companies eyes and before you know it they get released. For what? For doing exactly as they are told!
    Why not pay the talent equally? The winners have more MERCH as it is or are supposed to anyways so they get that extra perk, but why make the guy who is told to and agrees to lose earn less and sacrifice spots in big pay per view match ups etc. This is one of the major problems with wrestling and WWE today. Most guys take great satisfaction in helping making other talent, the bitching and the moaning we always hear about stems from the fact they know they are ultimately over time going to make less and live in fear of being released.
    I am proud to say I have never gone to change a finish and have gladly took pride in helping put over other talent. Hell look at my pay per view record of 12-26 and you will see that has been the pattern of my career. I have always been confident in my ability and work ethic to being my best every day and ultimately always felt that by doing good it was the right thing to do. Personally seeing my money go down over the years though even though I was working as much as ever and being denied magazine covers and other projects as well as watching my role diminish no matter what I did or how hard I tried takes its toll on a human. Being told no matter how hard I work or how good I get doesn’t always pay off is something I fucking refuse to ever believe in my life. I am a creative being and to be restricted time and time again is no way to live life. There is nothing I cannot do and I know no matter what comes of this situation I am going to be just fine. It isn’t soley about money, it is about commitment. Commitment to a guy who fucking cares and who loves this more than anything in the world and wants to know that his passion his efforts and his determination to constantly improve is going to be recognized and taken care of.
    WWE may very well release me, which if it is the case so be it. If we can work things out a lot needs to change as I am not living in fear and creatively cannot continue to live a life that limits me creatively. I have many other interests and passions and have been very smart with my finances over the years. I thank every WWE superstar from top to bottom for their sacrifices and for working with me. The world is an amazing place and there is more than just a WWE universe there is The Universe and I will prove one way or another over time I am the greatest big guy in the universe!
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    Hat er mit der Systemkritik Recht? Du machst Deine Aufgabe als Jobber sehr gut, trotzdem verdienst Du weniger und wirst durch diesen Jobber Status dann demnächst entlassen, weil die Fans Dich als Star nicht wahrnehmen.

  • A N Z E I G E
  • Bevor er jetzt hier wieder als Crybaby abgestempelt wird, sollte man die Kritik ja mal durchaus Ernst nehmen.


    Ich wusste zB garnicht, dass es nennenswerte Unterschiede gibt in der Bezahlung zwischen Gewinner & Verlierer.


    Und wenn ich Recht überlege, hat er auch echt verdammt Recht.
    Es ist doch im Prinzip komplett egal, wer der Gewinner ist und wer der Verlierer. Das ist Vllt eine Aktion am Ende eines Matches und ein Pin der durchgezählt wird.


    Man legt seine Gesundheit in die Hände des jeweils anderen und bei einem Match sind beide Akteure gleich wichtig.
    Selbst bei einem Squash sollte doch wenn überhaupt der Verlierer mehr Geld bekommen, wenn man es mal realistisch sieht (Abnutzung vom Körper etc.)


    Also ich kann Ryback da schon gut verstehen.
    Jetzt hat er sich natürlich ein Crybaby Gimmick "erarbeitet" über die letzten Monate, aber ich finde man sollte es schon mal Ernst nehmen und schauen, ob er tatsächlich richtig liegt.

  • allgemein sollen die verträge quer durch die Bank nicht so dolle sein, Scottie Steiner hat nicht umsonst auch einen Legendenvertrag NICHT unterschrieben, er hatte auch darauf verwiesen, das aufgrund der Vertragsgestaltungen seitens WWE auch Leute wie Rey Mysterio dort nicht mehr arbeiten. Er spricht hier ganz offen Stephanie und HHH an und das dies auf deren Mist gewachsen sei

  • Ist doch im Prinzip ganz simpel: Die Leute, von denen die WWE denkt, dass sie viel Geld oder Publicity einbringen können, werden tendenziell eher zum Gewinnen gebookt. Daher ist es auch gerechtfertigt, dass diese Worker mehr verdienen. Qualifikation. Das kann eine Workrate, Ausstrahlung, Optik, Gimmick, Bekanntheitsgrad oder meinetwegen auch Twitter Follower sein.
    Selbstverständlich riskieren beide Wrestler bei einem Kampf ihre Gesundheit, aber das Argument zählt doch gar nicht. Beim Film nehmen Stuntmen im Vergleich zum Hauptdarsteller das ungleich größere Risiko auf sich - aber der Hauptdarsteller verkauft eben die Tickets.

  • Also ich stimme da der Superior Spider zu.


    Wenn die WWE meint, dass die Fans eher wegen Cena oder Orton die Show besuchen oder die PPVs/Network bestellen, werden diese natürlich auch besser verdienen als ein Ryback oder Fandango, die in der Pre-Show den Job machen. Denn Cena oder früher Hogan spielen eben das Geld ein.


    Natürlich gehört auch etwas Glück dazu und nicht jeder Wrestler bekommt die Chance zu diesem Main-Player Status zu kommen, aber das ist nicht erst seit gestern so. Daher sehe ich die Kritik jetzt nicht so berechtigt.

  • Ganz ehrlich, diese Thematik gibt es auch ausserhalb des Wrestlings und ich musste schon die Augen verdrehen, als ich den Threadtitel gesehen habe. Nehmen wir zwei ganz normale Sachbearbeiter in einem Büro, die beide die gleiche Arbeit machen. Einer davon verdient jedoch in der Stunde mehr als der andere. Es gibt so viele Faktoren warum das so ist:


    -bessere Ausbildung
    -längere Firmenzugehörigkeit
    -die Person wird als effizienter / wertvoller eingestuft
    -verhandlungsgeschick usw.


    Auch hier hat ein Vorgesetzter anhand verschiedener Kriterien entschieden, wer wieviel verdient (Ausnahme: das Unternehmen arbeitet mit Lohnstufen). Die WWE ist auch nichts weiteres als ein Wirtschaftsunternehmen.

  • Wenn ein Unternehmen einen kleinen Teil der Belegschaft besser bezahlt als andere, motiviert es den Rest alles zu tun, um auch zum kleinen Teil zu gehören. Dazu verhindert es, die Gründung von Gewerkschaften, weil diejenigen die mehr verdienen, davon ausgehen müssen, dass sie bei gleichem Lohn für gleiche Arbeit weniger verdienen. Und es kostet das Unternehmen weniger.


    Klassischer Konkurrenzkapitalismus halt.

  • Zumal er nie Partei für Bo Dallas oder so ergriffen hätte, wenn er auf auf der Gewinnerstraße wäre. Wird er ja vorher gewusst haben, wenn WWE nichts in ihm sieht, dass er auch nicht das verdient, was andere verdienen.

  • Ich finde die Kritik interessant, wenn auch nicht stimmig.


    Für einen Midcarder - wie es Ryback ja war - ist es sicherlich frustrierend zu sehen, wenn der eigene Wrestling-Charakter dazu genutzt wird, um andere Talente nach oben zu holen. Das Ergebnis: Man wird selbst überholt und verdient dabei auch weniger Geld, obwohl man ja nur seinen Job macht.


    Gleichzeitig aber ist WWE ein eiskalt kalkulierender Konzern. Das bedeutet: Wie schon oben beschrieben, werden die Leute gepusht und erhalten eine prominente Position, von denen sich die Company den höchsten Ertrag erwartet.


    Im Umkehrschluss würde es beispielsweise auch bedeuten, dass alle Schauspieler gleich bezahlt werden müssten - zumindest wenn sie eine vergleichbare Ausbildung hinter sich haben. Wirklich zu Ende gedacht ist Rybacks Argumentation daher nicht, sondern bezieht sich wohl eher auf seine eigene Position innerhalb der Company.

  • A N Z E I G E
  • Nun ja, ganz Unrecht hat er damit vermutlich nicht, aber es ist ja nun im Fußball auch nicht anders - ein Navas oder James Rodriguez sind auch wichtige Spieler, verdienen aber wohl wesentlich weniger als ein C. Ronaldo, obwohl sie genauso lange auf dem Feld sind.

  • Er ist halt einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden.


    Spaß beiseite, er hat sich immer in einer größeren Rolle gesehen als er am Ende bekommen hat. Warum eigentlich? Ich mutmaße mal stark, dass das jetzt nicht der lang aufgeschobene Ausbruch des Ryan Reeves ist. Ich glaube eher, dass er öfters so deutlich redet.
    Und dann sage ich mal, vergesst seine In-Ring Arbeit, sein Mic-Work oder wie er beim Publikum ankommt. Wenn du Backstage nicht mindestens den Support durch die einflussreichen Jungs hast, besser natürlich HHH/Steph/Vince, dann wirst du auch kein MainEventer.

  • Zitat

    Original geschrieben von ButchertheFork:
    Und dann sage ich mal, vergesst seine In-Ring Arbeit, sein Mic-Work oder wie er beim Publikum ankommt. Wenn du Backstage nicht mindestens den Support durch die einflussreichen Jungs hast, besser natürlich HHH/Steph/Vince, dann wirst du auch kein MainEventer.

    Das ist doch der Grund warum er überhaupt schon über 10 Jahre dabei ist. Ich persönlich hab das nie verstanden, da seine Weiterentwicklung in allen Punkten absolut unzureichend war.

  • Natürlich hat er recht damit das es so wie es im moment läuft nicht wirklich gerecht ist.Aber in welchem Beruf ist das so?
    Ich verdiene z.b. auch mehr als ein Kollege der Zeitgleich angefangen hat in meiner Abteilung.
    Im Wrestling geht es halt dann nicht um die Qualifikation oder das bessere Zeugnis,sondern darum wer der größere Draw ist.


    Simple as that.

  • Zitat

    Original geschrieben von space1980a:
    Das ist doch der Grund warum er überhaupt schon über 10 Jahre dabei ist. Ich persönlich hab das nie verstanden, da seine Weiterentwicklung in allen Punkten absolut unzureichend war.


    Also man kann ihm eine Verbindung zum Publikum nicht absprechen denke ich mal. Wir sollten jetzt nicht so tun als brächte Ryan nicht auch einiges mit was ihm seinen Platz im WWE Kader rechtfertigen würde.

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