A N Z E I G E

Wie wichtig ist Kayfabe noch?

  • Ich meine, wir wissen seit Ewigkeiten, dass alles geplant ist. Aber was sagt ihr zu diesem Video?


    https://www.youtube.com/watch?v=Q9HkF44qF-0


    Überlegt mal, man hätte im Sommer 1989 Youtube gehabt und Hogan und Savage sitzen gemütlich am Tisch und reden über ihre Erfahrungen in den Terrirories. Oder 1997 sitzen Bret Hart und Steve Austin und Shawn Michaels Backstage und reden über ihre Anfangstage.


    Will man sowas sehen? Geht das zu weit? Ich meine, einerseits... aber andererseits...

  • A N Z E I G E
  • Ich würde gerne mehr davon sehen. Finde es super interessant, von Leuten zu hören, die aus den Indies kommen und dann zur WWE gekommen sind. Wie ihre Erfahrungen sind etc.
    MMn sollte es von sowas mehr geben. Die normalen WWE-"Marks" sehen sowas dann ja im Normalfall doch nicht...

  • Wichtig ist das Kayfabe innerhalb der Show vorhanden ist. Roland Barthes hat es in seinem Essay "Die Welt des Catches" treffend geschrieben:
    "Dem Publikum ist es völlig egal, ob es beim Kampf getrickst wird oder nicht, und es hat recht, es überläßt sich der primären Macht des Spektakels, die darin besteht, jedes Motiv und Konsequenz zu beseitigen. Wichtig ist ihm nicht, was es glaubt, sondern was es sieht."


    Was nach der Show passiert, ist völlig egal.


    P.S. Der Wrestling Skandal gab es bereits vor 1989, wo Jim Duggan umd sein "Erzfeind" Iron Sheik gemeinsam Auto gefahren sind. Die Polizei hat sie erwischt und verhaftet, da sie im Drogenbesitzt waren. War ein großer Medienskandal.

    Einmal editiert, zuletzt von Guru-IceFox ()

  • Es ist wie bei Schauspielern - in den Shows muss man den Charakter spielen, aber ansonsten - egal ob hinter den Kulissen oder privat - sollte man einfach man selbst sein dürfen.


    Das Problem ist nur, dass in den Shows kein Wert mehr drauf gelegt wird. Das schadet der Glaubwürdigkeit des Produkts, den Charakteren und damit macht es auch für uns weniger Spaß.

  • Es ist aber ein Unterschied ob Hart/Michaels/Austin zusammensitzen, die sich bis aufs Blut gehasst haben oder ob Ambrose/Cesaro/Owens zusammensitzen, die jetzt noch keine so hasserfüllte Fehde hinter sich haben wie auch Savage/Hogan.
    Aber letztlich ist Kayfabe heute nicht mehr so wichtig wie früher, als der Million Dollar Man noch mit der Limousine fahren musste um selbiges zu wahren. Der arme Kerl.

    Einmal editiert, zuletzt von ()

  • Zitat

    Original geschrieben von Skyclad:
    Es ist wie bei Schauspielern - in den Shows muss man den Charakter spielen, aber ansonsten - egal ob hinter den Kulissen oder privat - sollte man einfach man selbst sein dürfen.


    Das Problem ist nur, dass in den Shows kein Wert mehr drauf gelegt wird. Das schadet der Glaubwürdigkeit des Produkts, den Charakteren und damit macht es auch für uns weniger Spaß.


    Ja aber der Unterschied ist, hier sind Dean Ambrose und Cesaro und Moment... wenn Schauspieler Interviews geben und Making Ofs machen, heißen sie nicht so wie im Film. Man weiß auch schon vor dem Film wie der Schauspieler in echt heißt. Schauspieler spielen Rollen. Aber beim Wrestling waren immer Beruf und Privat nie wirklich getrennt. Wenn ein Macho Man oder Warrior in voller Montur ins Fernsehstudio kommen und dort Interviews geben, dann sind die immer in Charakter gewesen.


    Ich finde, so private Stories sollte man nach der Karriere erzählen. Wenn jetzt Flair, HBK und sonstwer so reden (oder die Legends Roundtable), dann ist das super und voll OK, aber Cesaro und Owens z.B. hatten ja noch eine kurze fehde vor kurzem, wenn ich mich richtig erinnere.


    Sollte man quasi das Privatleben der Stars schon "offenbahren" wenn sie noch aktiv sind? Oder will man das als Wrestlingfan zwar eigentlich wissen, aber andererseits doch nicht? Irgendwie bin ich da nicht ganz sicher. Ich meine, wie soll man im Ring gegen einen Heel sein, wenn man weiß, dass er eigentlich ein lieber netter Familientyp ist?

  • find ich nicht schlimm, eher zeitgemäss.


    eine grenze sollte man nur bei bestimmten gimmicks ziehen. ich finde es z.b. grossartig, das man trotz aller medialen kanäle so wenig aus dem leben des Undertakers erfährt. ein unscharfes foto ist da schon ein riesenereignis. das macht auch einen teil seiner faszination aus. einen Bray Wyatt kann ich mir deshalb nicht in einem roundtable vorstellen, die Indy guys aber schon. es muss eben passen.

  • A N Z E I G E
  • Wichtig? Ja, sobald die Show anfängt. Danach? Ich will sowas sehen, das bringt mich näher ans Produkt und ich entwickel so eine Beziehung zu den On-Air Charakteren und halte eher zu ihnen als noch um die Jahrtausendwende als der Vorhang noch "zu" war.


    Dinge wie WWE 24, Table for 3, und alles was im Network unter der Beyond the Ring Sektion zu finden ist verschlinge ich. Genau wie die Legends of Wrestling Roundtables etc. Früher hatte man mal ein Youshoot oder ein Kayfabe Commentarys Interview. Nun habe ich auf hohem Niveau Produzierte "Shoot" Talks mit JBL und Bischoff (sehr zu empfehlen) und nach Raw der der Stone Cold Podcast on Air in dem auch wenig bis kein Kayfabe eingehalten wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von Die_Matrix:
    Wichtig? Ja, sobald die Show anfängt. Danach? Ich will sowas sehen, das bringt mich näher ans Produkt und ich entwickel so eine Beziehung zu den On-Air Charakteren und halte eher zu ihnen als noch um die Jahrtausendwende als der Vorhang noch "zu" war.


    Dinge wie WWE 24, Table for 3, und alles was im Network unter der Beyond the Ring Sektion zu finden ist verschlinge ich. Genau wie die Legends of Wrestling Roundtables etc. Früher hatte man mal ein Youshoot oder ein Kayfabe Commentarys Interview. Nun habe ich auf hohem Niveau Produzierte "Shoot" Talks mit JBL und Bischoff (sehr zu empfehlen) und nach Raw der der Stone Cold Podcast on Air in dem auch wenig bis kein Kayfabe eingehalten wird.


    Ja aber überleg mal, wenn die den Legends Roundtable schon 1997 mit Nash und Co gemacht hätten - während alle noch aktiv waren - und dann davon erzählen wie es so ist die nWo zu gründen und das ganze drumherum. Hätte das nicht damals von der Atmosphäre genommen irgendwie? Wenn die das heute machen ist es ja auch super, aberr während sie noch aktiv gewesen sind?

  • Kann man nicht mit früher vergleichen, da Social Medien nicht vertreten war.


    Außerdem ist man nicht gezwungen, die Behind WWE Inhalte anzuschauen, da diese Inhalte nebensächlich für die Storyline Entwicklung ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von 2 Tuff K:
    Wichtig ist das Kayfabe innerhalb der Show vorhanden ist.


    das ist für mich der wichtigste Punkt.


    außerhalb der eigentlichen shows ist das zwar cool, aber nicht zwingend notwendig.

  • Zitat

    Original geschrieben von Matrix 3:16:
    Ja aber überleg mal, wenn die den Legends Roundtable schon 1997 mit Nash und Co gemacht hätten - während alle noch aktiv waren - und dann davon erzählen wie es so ist die nWo zu gründen und das ganze drumherum. Hätte das nicht damals von der Atmosphäre genommen irgendwie? Wenn die das heute machen ist es ja auch super, aberr während sie noch aktiv gewesen sind?


    Gut, dass Hall, Nash, HBK und HHH nie zusammen Kayfabe gebrochen haben, als sie aktiv waren. Das hätte ja damals komplett das Interesse gekillt. ;)


    Mir persönlich ist Kayfabe nur von Gong zu Gong wichtig.

    Einmal editiert, zuletzt von ()

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