A N Z E I G E

Nachrichten und Diskussionen zum Thema Medien

  • Wollte jetzt eigentlich morgen was dazu schreiben, da doch jetzt ziemlich müde, vielleicht ist "Gewinner" auch das falsche Wort, aber im Duell mit Amann hat er die klar bessere Figur gemacht (für mich). Ihr wisst wie ich das meine, bevor jetzt über Gewinner/Verlierer diskutiert wird, wollte ich das nur noch klären.


    Gute Nacht :blabla: :sleeping:

  • A N Z E I G E

  • Natürlich gibt es bei Diskussionen Gewinner und Verlierer, das lernt man doch schon in der Schule bei Debattier-Übungen. Ja die Wahrheit mag meistens in der Mitte liegen, aber wo genau da, es ist ein Spektrum. Wir können nicht immer sagen, beide Seiten haben gleich viel Recht, das geht nicht. Und so funktioniert unsere Meinungsbildung, wir hören zwei Seiten und entscheiden uns dann welche uns plausibler erscheint. Und das ist das, was Precht für mich nicht versteht, wenn wir versuchen künstlich da einzugreifen und alle Meinungen gleich viel gewichten sollen, egal wie unsinnig/widerlegt diese Sinn, dann gefährdet das der Demokratie viel mehr. Auch so ist es wichtig, dass jemand in einer Diskussion, wenn die Meinung wirklich komplett unsinnig ist, das auch spürt. Zum Einem für die Selbstreflektion und zum Anderen auch für die Zuschauer.


    Nur passiert das halt leider nicht mehr, weil man sich jetzt die Bestätigung für seine eigene unsinnige Meinung im Internet holen kann, was einen selbst noch mehr daran glauben lässt. Und es ist mittlerweile viel leichter zu sagen "Ich habe was gesagt, jetzt bekomme ich ganz viel Kritik, ich bin hier das Opfer von Shitstorms" als zuzugeben "Ja ihr habt vielleicht Recht".

    Hamburg ist braun-weiss! | FC St. Pauli

  • Nur passiert das halt leider nicht mehr, weil man sich jetzt die Bestätigung für seine eigene unsinnige Meinung im Internet holen kann, was einen selbst noch mehr daran glauben lässt. Und es ist mittlerweile viel leichter zu sagen "Ich habe was gesagt, jetzt bekomme ich ganz viel Kritik, ich bin hier das Opfer von Shitstorms" als zuzugeben "Ja ihr habt vielleicht Recht".

    Das ist aber auch so, kann man nicht leugnen. Selbst hier am Cyboard. Wie oft werden Leute direkt persönlich wenn der andere ne andere Meinung hat? Auf Social Media wirst du sofort beleidigt. Das "Man darf nichts mehr sagen" Narrativ ist nicht so falsch, bedeutet nicht das es nicht erlaubt ist die Meinung kundzutun, sondern das immer sofort Leute darauf anspringen, sich beleidigt fühlen und Debatten sofort im Keim ersticken.


    Dabei muss man aber stark differenzieren. Wenn der Unsinn von Quarkdenkern oder Nazis kommt, ist das meist auch deutlich mehr berechtigt, als wenn vielleicht vernünftige Einwende kommen, über die man zumindest mal diskutieren kann. Und ich erinnere mich gut an die Lanz Runde mit Janine Wissler, die vernünftige Argumente hatte inwieweit der Westen auch eine Schuld hat und was kam? Sie wurde sofort in die Ecke der Putinversteher gesetzt. Da hat Precht vollkommen Recht. Hier passiert es auch, wenn man ein bißchen von der "Mainstream" Meinung abweicht, wird man oft schon etwas abgestempelt und ich nehm mich da nicht aus. Wenn jemand im Corona Thread Bedenken gegen Maßnahmen äußert, bin ich auch gleich dabei zu denken: "Och nee, nicht der nächste Querdenker", obwohl das einfach komplett unfair ist.


    Man muss einfach wieder besser unterscheiden zwischen dem Unsinn der verbreitet wird und Meinungen über die man vernünftig diskutieren kann. Wenn Leute sagen das Corona nur ein Schnupfen ist, dann ist das hanebüchener Quatsch, wenn man diskutieren will ob man schwere Waffen in die Ukraine liefern sollte, dann ist das berechtigt.


    Ich habe so gesehen auch eher die "Mainstream" Meinungen und ich geb Precht auch in Sachen Ukraine nicht recht, aber er hat da nen Punkt und anstatt das es "Shitstorms" von Leuten gibt die sich nicht einmal die Sendung ansieht, sollte man doch diskutieren können ohne Diffamierungen.


    Heute wird viel zu schnell emotional reagiert. Ich nehm mich da auch nicht aus, ich gehöre zu denen die sofort so reagieren.


  • Ja aber da denk ich halt auch oft drüber nach und merke es ja auch bei mir selbst. Aber das Ding ist ja nicht, Russland greift Ukraine an, einer sagt "Vorsicht" und derjenige wird sofort öffentlich durch den Dreck gezogen. Da gehört meistens viel mehr dazu.


    Bei Streeck z.B. da gab's den Skandal mit der Heinsberg-Studie, dann viele Aussagen, die falsch sind und er drängt sich in viele Talkshows, wo er Sachen erzählt, obwohl er ja eigentlich Experte sein müsste, die nicht dem entsprechen, was in der Forschung etc. herausgefunden wurde. Gleichzeitig verkauft er Bücher, inszeniert sich in Medien, wie RTL, Bild usw.. Wenn so eine Person, dann z.B. jetzt bei Bild sagt, er hole sich die 4. Impfung nicht, ist das doch vollkommen offensichtlich wie die Leute reagieren. Prinzipiell ist es ja vollkommen ok sich noch nicht mit die 4. Impfung zu holen, wenn man auf offizielle Sicht der Empfehlung schaut. Aber zum Einem ist es schwierig, dass er das als eigentlicher Experte komplett ausschließt, obwohl da noch Daten fehlen im Moment und das noch keiner zu hunderprozent sagen kann.


    Zum Anderen ist es aber so, dass er einfach eine Historie hat, die klar macht, dass er oft falsch liegt, populistisch unterwegs ist und scheinbar irgendein Eigeninteresse hat.


    Und so ähnlich bei Precht. Es ist nicht das erste Thema, wo er sich einmischt, obwohl er keine Expertise hat und sich nicht auf Experten stützt. Und obwohl das der Fall ist, wird er weiterhin in sämtliche Talkshows eingeladen, nur um sich zu beschweren seine Meinung werde unterdrückt. Und da ist es doch irgendwie normal, dass man da auf Twitter auch emotional wird.


    Wir haben gerade mehrere Krisen am Laufen, die uns alle treffen und uns Schaden bereiten. Natürlich wird da der Ton emotionaler und ich sehe das ja generell auch kritisch. Aber ja ich merke das, nach dem, was an Unwahrheiten kursiert, sei es Klimawandel, sei es Corona, sei es Ukraine, ist man nach Monaten/Jahre, wo man immer wieder Sachen richtig stellen muss, sieht wie stellenweise Fehlinformationskampagnen betrieben werden, wir False Balancing haben in Medien, oder so Sachen, wie Schauspieler bei Lanz sitzen und über die Gefährlichkeit einer Viruserkrankung reden. Das alles führt doch dazu, dass man nur noch mit Sarkasmus, oder mit dummen Kommentaren reagiert, weil man sich machtlos und verzweifelt fühlt.


    Kenne das bei einem Kumpel von mir, der auch immer wieder leicht in den rechten, Verschwörungsbereich tappt. Ich habe viel diskutiert und auch sachlich und versucht manches zu erklären. Das hat auch stellenweise ganz gut geklappt, aber nach paar Wochen wieder dasselbe. Und sobald man dann irgendwann akzeptiert, dass normaler Diskurs nichts mehr bringt, man entweder gar nicht mehr über Politik redet, den Kontakt sogar vernachlässigt, oder halt auch mal mit Sarkasmus agiert, kommt SOFORT das nämlich: "Oh ich darf nicht mal mehr meine Meinung sagen.".


    Und wenn man dann auf Twitter geht und sieht, wie ein Precht sich beschwert, dass seine Amateurmeinung zu einem Konflikt, der Menschenleben kostet, über den hier in Deutschland so viele russische Propaganda und Fehlinformationen sich verbreitet haben, nicht genügend in den Medien verbreitet wird und er für diese Ansicht noch eingeladen wird und ein Buch drüber schreibt und in dieser Sendung dann nicht klar sagen kann, was sein Problem ist, dann ja. Dann fällt es schwer noch sachlich zu bleiben




    Aber naja kann gerade noch den Tweet hier empfehlen. Ist von Katrin Rönicke, die ich als Journalistin sehr schätze, da sie sehr differenziert an Sachen rangeht, hier auch Precht für manche Sachen auch in Schutz nimmt, aber generell bestätigt sich, was ich denke, das Buch ist irgendwie nicht ganz durchdacht und in Wirklichkeit geht es ihm doch darum, was er bei Lanz bestritten hat:


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  • Ja aber da denk ich halt auch oft drüber nach und merke es ja auch bei mir selbst.

    Tust du so gesehen auch in dem Beitrag. Streeck ist ein herrliches Beispiel dafür, jetzt eben auch Precht. Es muss doch möglich sein das man unterschiedliche Meinungen hat, ohne das man gleich den anderen runtermacht. Streeck hatte im Nachhinein auch mit einigem Recht, wofür man ihn vorher kritisiert hat. Genauso wie Drosten mit einigem falsch lag. Ich sehe darin aber kein Problem oder als "Spiel" wer womit am Ende mehr recht hatte, in dem Fall ist das einfach wissenschaftlicher Diskurs, bei dem ist wichtig ist unterschiedliche Ansichten zu sehen. Streeck und Drosten wissen das. Und klar, seine Aussage das er die vierte Impfung nicht holt, es eben seine ehrliche Einschätzung das diese wohl erstmal nur für Risikogruppen empfohlen werden sollte. Ob das richtig ist, keinen Plan. Ist aber eben seine wissenschaftliche Ansicht und er war Umpfbefürworter Nummer 1 von Anfang an. Das dann solche Trends wie "Sterben mit Streeck" auf Twitter kommen oder auch hier abwertende Beiträge oft, find ich ehrlich gesagt einfach widerlich. Ist ein Unterschied ob man Chaoten wie Reitschuster oder Wodarg nimmt, oder eben Wissenschaftler die eben auch unterschiedliche Ansichten haben können und auch sollten, wäre irgendwie auch nicht gut wenn alle exakt die selbe Meinung hätten.


    Es kommt drauf an was gesagt wird und ich denke nicht das ein Streeck böse Absichten hat. Wenn eine Alice Weidel den Mund aufmacht mit ihrer Propaganda, ist das was anderes. Da bin ich der erste der mit ner Beleidigung ankommt. Ist sicher auch falsch. Aber solche Dinge wie Donnerstag bei Lanz, sollte man vernünftig diskutieren können, ohne das man sich gegenseitig runtermachen muss. Und da finde ich grad Social Media grauenhaft. Jeder ist sofort ein Vollidiot oder A... oder sonstiges. Und ja, ich schreibe das oft selber, halt gegen Weidel, Storch, Merz und Konsorten und ich sage nicht das es richtig ist, aber gegen Quarkdenker und Nazis sicherlich verständlicher. Mit denen muss man nicht mehr diskutieren. Die haben einen an der Waffel. Aber sonst sollte man wieder etwas offener sein im Umgang mit Meinungen, solang es keine Extreme sind. Es kommt halt auf den Inhalt an. Wenn sich jemand hinstellt und sagt "Ich hasse Homosexuell", tja, dann braucht man natürlich nicht diskutieren, dann kann man denjenigen gut und gerne als Vollidioten bezeichnen und hat damit völlig recht.

  • Tust du so gesehen auch in dem Beitrag. Streeck ist ein herrliches Beispiel dafür, jetzt eben auch Precht. Es muss doch möglich sein das man unterschiedliche Meinungen hat, ohne das man gleich den anderen runtermacht. Streeck hatte im Nachhinein auch mit einigem Recht, wofür man ihn vorher kritisiert hat. Genauso wie Drosten mit einigem falsch lag. Ich sehe darin aber kein Problem oder als "Spiel" wer womit am Ende mehr recht hatte, in dem Fall ist das einfach wissenschaftlicher Diskurs, bei dem ist wichtig ist unterschiedliche Ansichten zu sehen. Streeck und Drosten wissen das. Und klar, seine Aussage das er die vierte Impfung nicht holt, es eben seine ehrliche Einschätzung das diese wohl erstmal nur für Risikogruppen empfohlen werden sollte. Ob das richtig ist, keinen Plan. Ist aber eben seine wissenschaftliche Ansicht und er war Umpfbefürworter Nummer 1 von Anfang an. Das dann solche Trends wie "Sterben mit Streeck" auf Twitter kommen oder auch hier abwertende Beiträge oft, find ich ehrlich gesagt einfach widerlich. Ist ein Unterschied ob man Chaoten wie Reitschuster oder Wodarg nimmt, oder eben Wissenschaftler die eben auch unterschiedliche Ansichten haben können und auch sollten, wäre irgendwie auch nicht gut wenn alle exakt die selbe Meinung hätten.


    Es kommt drauf an was gesagt wird und ich denke nicht das ein Streeck böse Absichten hat. Wenn eine Alice Weidel den Mund aufmacht mit ihrer Propaganda, ist das was anderes. Da bin ich der erste der mit ner Beleidigung ankommt. Ist sicher auch falsch. Aber solche Dinge wie Donnerstag bei Lanz, sollte man vernünftig diskutieren können, ohne das man sich gegenseitig runtermachen muss. Und da finde ich grad Social Media grauenhaft. Jeder ist sofort ein Vollidiot oder A... oder sonstiges. Und ja, ich schreibe das oft selber, halt gegen Weidel, Storch, Merz und Konsorten und ich sage nicht das es richtig ist, aber gegen Quarkdenker und Nazis sicherlich verständlicher. Mit denen muss man nicht mehr diskutieren. Die haben einen an der Waffel. Aber sonst sollte man wieder etwas offener sein im Umgang mit Meinungen, solang es keine Extreme sind. Es kommt halt auf den Inhalt an. Wenn sich jemand hinstellt und sagt "Ich hasse Homosexuell", tja, dann braucht man natürlich nicht diskutieren, dann kann man denjenigen gut und gerne als Vollidioten bezeichnen und hat damit völlig recht.


    Zu Streeck, da hatten wir im Corona-Thread schon oft drüber diskutiert und da gibt es schon glasklare Unterschiede zwischen ihm und Drosten, was die Qualität und Verlässlichkeit der Aussagen angeht. Aber ich will jetzt nicht tiefer eingehen, weil ich durchaus der Meinung bin, dass Streeck egoistische Absichten hat, aber das führt jetzt zu tief.


    Das Problem ist doch, dass wir momentan Tor und Tür auflassen für subtile Propaganda in dem Sinne. Propaganda ist nicht mehr nur "Putin ist der Größte", Propaganda ist mittlerweile ein 10 minütiger sachlich wirkender Text mit Quellenangaben, der sehr vernünftig wirkt, aber wenn man genau hinschaut, eigentlich voll mit Fehlinformationen ist. Ich meine die meisten Leute sind ja nicht dumm, die wissen, dass wenn man z.B. sagt "Ich hasse Homosexuelle", dann ist das nicht cool und wird auch nicht gerne gesehen in der Öffentlichkeit. Aber trotzdem gibt es ja noch das Gedankengut und auch pschologische Abneigungen gegen das Thema. Deswegen etabliert sich ja auch so eine Kultur, indem man hundertmal vorher sagt "Ich habe nix gegen Homosexuelle, will ich gleich mal klar stellen, ich bin voll dafür, jeder kann machen, was er will, ich kenne einen an der Arbeit, der ist mega nett......Aber die sollen das doch privat zu hause machen und mich nicht damit stören, was soll ich meinen Kindern erzählen.".


    Und das ist ja auch so auffällig bei Precht, wie oft er erstmal klar stellen muss, dass er überhaupt keine Verbindung zu Querdenkern hat und diese Leute absolut verachtet. Nur um dann denen ihre Argumente aufzugreifen. Und das finde ich so gefährlich. Sarah Wagenknecht betont ja auch immer wieder sie sei ja überhaupt nicht Putinnah, oder würde an der Gefährlichkeit von Corona zweifeln. Nur um dann russische Propaganda und Verharmlosung und Fehlinformationen über Corona zu verbreiten.


    Und es geht ja hier gar nicht darum, dass wir irgendwelche Meinung nicht tolerieren. Diese kontroversen und stellenweise wirklich fragwürdigen Meinungen finden doch statt. Das Absurde ist nur, sie finden gefühlt zu viel statt. Und diese Gruppe beschwert sich nun, dass sie noch zu wenig stattfinden und zensiert werden würden. Das ist doch absurd.


    Ja natürlich ist es nicht ok, jemanden persönlich zu beleidigen. Und ich weiß auch, dass es für den Diskurs am Besten ist, solche Personen einfach zu ignorieren, da sie aus den Beleidigungen natürlich sich in die Opferrolle spielen, um es so wirken zu lassen, als seien sie diejenigen, die vernünftig seien. Aber ja wir sind im Internet und es gibt auf beiden Seiten Leute, die emotional sind, gerade bei solchen Themen. Ich finde es utopisch zu erwarten, dass bei 100.000en von Twitter-Usern alle zivilisiert und sachlich sind.


    Ich meine es ist ja auch verständlich, du stehst in der Öffentlichkeit, jetzt tätigst du eine Aussage, die schwierig ist und bekommst zurecht Kritik. Kritik ist eh immer schwierig, weil man sich als Person verletzt fühlt und instant Abwerhaltung kommt und man versucht mit allen Mitteln sein Ansehen zu retten. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: Zugeben, das war Mist. Oder du behaarst auf deine Meinung, die du easy dank Internet weiterbilden kannst. Und wenn die Kritik dann weiterhin steigt und irgendwann dann wirklich ins Diffamierende geht, dann sind die anderen Schuld, weil die nicht normal mit dir diskutieren.


    Ey deswegen, ich bin offen für sämtliche Art der Diskussionen, finde jede Meinung auch wichtig, aber gerade in den aktuellen Zeiten von Falschinformationen und jede Person muss sich zu allem positionieren und viele Diskussionen werden schnell ins Absurde geführt, wird es dann doch schwierig. Es gibt genug Leute, die sich mit dem Ukraine-Konflikt rund um die Uhr beschäftigen, es gibt Interviews mit Experten, die in manchen Podcasts eine Stunde lang ihre Einschätzung geben, die auch ihre Bedenken geben. Es passiert auch in der Regierung selbst, die Regierung versucht ja auch die Eskalation zu verhindern, Scholz wird ja eigentlich sogar meistens noch vorgeworfen, er mache zu wenig, was die Unterstützung für die Ukraine angeht.


    Und deswegen und sorry dass ich es so hart ausdrücke finde ich es vollkommen legitim einen Philosophen, der einen der meistgehörtesten Podcasts in Deutschland hat, in sämtliche Talkshows eingeladen wird, Bücher verkauft (das Buch wird doch jetzt auch wieder easy ein Bestseller) usw. zu Themen, in denen er keine Expertise hat, der nicht forscht, der immer wieder mit abstrusen Theorien kommt, der sich dann noch beschwert, er und seine Meinung finde zu wenig statt und sich als Opfer von Shitstorms sieht, nicht mehr ganz so ernst zu nehmen.

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  • Nachtrag zur Markus Lanz Sendung mit Precht/Welzer:

    Zitat

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    Wie von Amann/Alexander angedeutet kennen die beiden Autoren ihr eigenes Buch nicht und/oder wollten einfach Krawall im TV machen.


    Und wie Richard David Precht mit Kritik an seiner Person umgeht, ein Beispiel:

    Zitat

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    "Manchmal habe ich das Gefühl, dass diejenigen in der lauten Minderheit, die alles umdeuten und verdrehen, einfach den längeren Atem haben" - C. Drosten

  • Wie bereits gesagt, wenig überraschend für mich.

    CyBoard Rookie of the Year 2008; CL-Tippspiel Sieger 15/16


    Zwischen dem Leben, wie es ist, und dem Leben, wie es sein sollte, ist ein so gewaltiger Unterschied, dass derjenige, der nur darauf sieht, was geschehen sollte, und nicht darauf, was in Wirklichkeit geschieht, seine Existenz viel eher ruiniert als erhält.(Niccoló Machiavelli)

  • A N Z E I G E
  • Wie bereits gesagt, wenig überraschend für mich.

    Das ist wirklich unsympathisch. Normalerweise hör ich ihm auch ganz gerne zu und er ist oft auch eine Bereicherung für Themen in Talkshows, aber es kommt auf das Thema an. In Sachen Klimawandel sieht man dann wieder die vernünftige Seite von Precht, aber gut, man kann nicht in allen Themen erwarten das er die aus unserer Sicht vernünftige Meinung vertritt. Das er aber mit Kritik nicht so kann, ist auch nicht so überraschend, die muss er gerade in Debatten eben auch ertragen. Und es wirkt als wenn sich beide gar nicht einig seien was sie in diesem Buch geschrieben haben bzw. der eine nicht weiß was der andere geschrieben hat. Irgendwo trotzdem Ziel erreicht, ich würde es jetzt gerne mal lesen ^^


    DerrickRose2


    Ich weiß nicht ob ich auf deinen Beitrag noch eingehe, da es mir seit dem Wochenende nicht so gut geht (siehe F&Ä Thread) und das schon zu viel ist um es mal eben nebenbei zu beantworten, aber ich hab es nicht ignoriert.

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