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[NB] Wegen Del Rio und Punk: WWE ändert Verträge/ Uhaa Nation offenbar verpflichtet

  • Wegen Del Rio und CM Punk: WWE ändert Verträge der Superstars/ Hoffnungsvolles Independent-Talent offenbar verpflichtet/ Sheamus nach Operation zurück in den Staaten: Comeback als Heel?

    - Alberto Del Rio wurde von der WWE nach einem Vorfall mit einem Backstage-Mitarbeiter entlassen und tauchte kurz danach schon wieder in diversen Wrestling-Promotions auf, CM Punk widmet sich nach dem Erhalt seiner Arbeitspapiere dem Mixed Martial Arts und unterschrieb für mehrere Kämpfe bei UFC. Ein weiterer Streitpunkt bei den beiden ehemaligen Superstars waren die Beteiligungen an den Erlösen aus Merchandise-Verkäufen. Um dies bei zukünftigen Abgängen zu vermeiden, hat man sich seitens der Verantwortlichen der Company nun entschlossen, Änderungen an den Verträgen der aktuellen Superstars und Diven vorzunehmen. So werden von nun an die Stars, sofern sie aufgrund von disziplinarischen Gründen entlassen werden, nicht mehr an Merchandise-Erlösen beteiligt und dürfen darüber hinaus für ein Jahr weder im Wrestling noch im MMA antreten.

    - World Wrestling Entertainment hat sich diversen Berichten zufolge mit dem hoffnungsvollen Independent-Wrestler Sesugh Uhaa (besser bekannt als Uhaa Nation) auf eine Zusammenarbeit im Development-System geeinigt. Der 27-Jährige nahm im vergangenen Oktober an einem Trainings-Camp teil und beeindruckte die WWE-Offiziellen, die daraufhin die Verpflichtung forcierten. Hauptsächlich machte er sich bei Dragon Gate und Evolve einen Namen. Auch in Deutschland ist er kein Unbekannter mehr, so trat er bereits mehrfach bei Westside Xtreme Wrestling (wXw) an.

    - Der frühere World Champion Sheamus ist in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt, wie er per Social Media mitteilte. Ende November musste er sich einer Operation unterziehen und verbrachte die Zeit der Genesung und die Feiertage in seiner Heimat Irland. Bislang ist nicht klar, was für eine Operation notwendig war, in der Storyline wurde damals eine Nervenverletzung im Nacken erklärt. Über den Zeitraum seiner Rückkehr kann nur gerätselt werden, es soll aber erste Spekulationen geben, wonach er rechtzeitig um WrestleMania herum als Heel zurückkehren könnte.


    (Quelle: WrestleNewz, rajah.com)

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  • Ich glaube nicht, dass diese Vertragsklausel von WWE tatsächlich durchsetzbar ist. Wie Punk ja bereits erwähnt hatte, sind die Angestellten mehr oder minder Selbstständige, demnach können sie nicht dazu gezwungen werden, ihr Arbeit nicht fortzusetzen, wenn sie die WWE verlassen. Das hätte die WWE sicherlich gern, aber das wäre im Endeffekt genau so, wie wenn ein Klempner seinen Zusatzangestellten, der auch selbstständig ist, sich mit ihm zerstreitet vor die Tür setzt und der dürfte dann ein Jahr nicht mehr als Klempner arbeiten. Das ist generell haltlos. Vor allen Dingen ist das nicht vereinbar, wenn sich dadurch eine Armut einstellt o.ä.


    Damit würde die WWE komplett den Markt regieren, was sie ohnehin schon tun und dieser Vorausgriff wird mit Sicherheit durch sinnvolle Anwälte unterbunden werden. Kommt auch einer ziemlich Diktatur gleich. Ich frage mich wirklich immer, wie solche Dinge in Verträgen zu Stande kommen und wer da derart machtversessen drauf sitzt. Man kann eigentlich nur hoffen, dass sich genügend Leute weigern werden diesen Vertrag zu unterschreiben. Also kurzum: Dieser Größenwahndrang seitens WWE ist mal wieder mehr als lächerlich.

  • mit der Klausel kommen die doch nie und nimmer durch. diese "disziplinarischen Gründe" können da teilweise völlig willkürlich sein und dann sollen die Betroffenen 1 Jahr rumsitzen und die Kohle vom Merchandise bleibt auch aus? vor allem ist das bei den Amis nicht im Grundgesetz, dass sie das Recht haben sich den Lebensunterhalt zu verdienen? und wenn eben Wrestling Wasser und Brot auf den Tisch bringt, sind 12 Monate "Sperre" ziemlich übel.

  • Warum denn nicht gleich zehn Jahre Frondienst? Die WWE wird schon gute Anwälte haben, aber ich hoffe doch sehr, dass ihnen selbst im Arbeitgeberparadies USA so eine Sklavenklausel vor Gericht um die Ohren fliegt.

  • Also diese Klauseln sind ja mehr als lächerlich.
    Wie kann man denn jemanden verbieten in seinem Beruf zu arbeiten?
    Also wenn ich Wrestler wäre, dann würde ich auch sehr gerne bei Wrestlemania auftreten und mit Sicherheit verdient man da auch nicht schlecht. Aber so einen Vertrag für einen Traum unterschreiben?

  • Zitat

    Original geschrieben von The Formless One:
    Ich glaube nicht, dass diese Vertragsklausel von WWE tatsächlich durchsetzbar ist. Wie Punk ja bereits erwähnt hatte, sind die Angestellten mehr oder minder Selbstständige, demnach können sie nicht dazu gezwungen werden, ihr Arbeit nicht fortzusetzen, wenn sie die WWE verlassen. Das hätte die WWE sicherlich gern, [...]



    Meiner unbescheidenen Meinung als Jurist ist das lediglich eine Einladung an die 'independent contractors' sich einen guten Anwalt zu suchen und zu 'bekommen, was sie verlangen und noch mehr' (O-Ton CM Punk)


    Erinnert mich an die ganzen Verträge von UPS und DHL mit ihren Subunternehmern deren Amerikanisch inspirierte Klauseln regelmäßig platzen wenn sie vor Gericht durchgesetzt werden sollen.

  • Zitat

    Original geschrieben von The Formless One:
    Ich glaube nicht, dass diese Vertragsklausel von WWE tatsächlich durchsetzbar ist.


    genau das, insbesondere auf MMA bezogen. denn das ist ja nicht einmal genau die gleiche Branche.


    ich denke, es dürfte eher darum gehen, daß worker, die nicht soviel Selbstbewußtsein/Ego (je nach persönlicher Interpretation) wie Punk haben und die es im Zweifelsfall auf keinen Rechtsstreit ankommen lassen wollen, "die Füße still halten" (das dürften dann vor allem junge, nicht so etablierte Namen sein).

  • Selbst die alten Verträge waren doch schon absoluter Schwachsinn und vor Gericht nie durchsetzbar gewesen. Da glaubt doch keiner ernsthaft das die sich dann 1 Jahr lang zuhauhase aufs Sofa begeben. Dann muss es irgendwann zwangsläufig zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen. Und die gewinnt die WWE bestimmt nicht, wahrscheinlich eh nur eine Drohung seitens WWE.

  • A N Z E I G E
  • Sie probieren es immer wieder, das ist niemals durchzusetzen und die Midcarder etc. müssen das auch mal lernen, Carlito, Morrison, Punk, Lesnar (2004) & Del Rio sind beste Beispiele dafür das es nicht durchsetzbar ist, wobei Morrison glaube der einzige war bei dem es seitens der WWE genehmigt wurde.

  • Wettbewerbsverbote in Verträgen ist nun aber nichts neues und wenn man sich nun für sowas entschieden hat, wird man sich da rechtlich schon absichern und nicht nur, "machen wir mal, die sind eh zu blöd dafür". Bisher gab es diese Art von Klauseln ja eh nicht, weshalb die Vergangenheit da als Beispiel wenig zählt.

  • Und das ist richtig so! Wenn ein Angestellter entlassen wird, wenn dann auch noch fristlos, warum sollte er dann noch Anteile haben? Wenn jemand in eurer Firma Mist baut, dann würdet ihr ihn auch noch belohnen?


    Das ist eine ganz normale Absicherung, die ich zu 100% unterstütze. Das ist in Deutschland und anderen Ländern genau so, wenn es um eine Abfindung etc. geht. Baust Du Mist = War es das.


    Aber ich vermute, dass es sich auf den Namen "CM Punk" betitelt. Wäre hier nur Del Rios Name aufgetaucht, oder ein anderer, wäre die Diskussion hier nicht so groß.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jake Roberts:
    Wenn jemand in eurer Firma Mist baut, dann würdet ihr ihn auch noch belohnen?

    Aber genau so wird es in der freien Wirtschaft praktiziert. Gab schon genug Manager die Firmen ruiniert haben und dann mit ein paar Millionen Abfindung noch belohnt wurden.

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