A N Z E I G E

Liebe-Sammelthread #6

  • A N Z E I G E
  • Zitat

    Original geschrieben von - TheSmile :) -:
    der xyz one spoiler threat hat auch 300 seiten? Warum gibt es da solche Unterschiede?
    Ich möchte in einem Thread ja auch mal das 1000. Posting posten.


    Wenn in einem Thread zu viele Beiträge gelöscht oder editiert werden müssen funktionieren irgendwann die Moderations Funktionen nicht mehr richtig.
    Das Board hat eben schon ein paar Järchen aufm Buckel ;)

    Call it fate, call it luck, call it karma — I believe everything happens for a reason.


    VfB! LFC! Seahawks!

  • Zitat

    Original geschrieben von Spunke:
    Wenn in einem Thread zu viele Beiträge gelöscht oder editiert werden müssen funktionieren irgendwann die Moderations Funktionen nicht mehr richtig.
    Das Board hat eben schon ein paar Järchen aufm Buckel ;)


    Ok, danke :)

  • So, nach langem Überlegen würde ich mir gerne mal ein paar Meinungen einholen. Werde versuchen, mich so kurz wie nötig zu fassen.


    Vor einem guten Jahr zog ich - geplant als Übergangsphase - in meinen jetzigen Wohnort. Während dieser Übergangphase lernte ich meine Freundin kennen und entschloss mich, wegen ihr meine ursprünglichen Pläne aufzugeben und hier zu bleiben. Nach ca. 4 Monaten zogen wir auf Drängeln von ihrer Seite aus zusammen (ein Fehler, ich weiß). Während dieser Zeit des gemeinsamen Wohnens kam es immer öfter zu Streitigkeiten wegen im Endeffekt nichts, was sich im Laufe der Zeit intensivierte. Ich möchte erwähnen, dass sie stur wie ein Esel ist und sich oftmals trotzig wie ein Kleinkind verhielt und dies auch immer noch tut. Kann ich zwar auch ganz gut, aber nicht in dem Ausmaß.


    Naja, Ende Juli trennten wir uns dann und ich zog aus, vorübergehend zu meinen Eltern. Wir kamen nach 3 Wochen dann letztenendes doch wieder zusammen. Ich ließ das ein oder andere mal Andeutungen fallen, dass ich mir prinzipiell wieder vorstellen könnte, mit ihr zusammen zu wohnen. Sie sagte daraufhin, sie werde mir die Tage wieder nen Schlüssel nachmachen lassen. Ist bis heute aber nicht passiert (angeblich "vergessen" und aus "Geldmangel"), was ich als Zeichen deutete, dass sie noch nicht wieder richtig bereit dazu ist. Ist ja auch vollkommen ok. Da ich logischerweise jedoch keine Lust hatte/habe, weiterhin bei meinen Eltern zu wohnen, habe ich mich auf Wohnungssuche begeben. Unmittelbar nachdem ich mich dazu entschlossen und den Termin für die este Besichtigung vereinbart hatte, habe ich ihr davon erzählt. Man konnte merken, dass sie das auf irgendeine Weise stört. Auf mehrmalige Nachfrage sagte Sie jedoch, es sei alles in Ordnung.


    Anfang letzter Woche habe ich dann den Zuschlag für eine Wohnung erhalten. Soweit angeblich auch kein Problem für sie. Letzten Donnerstag fuhr ich dann zu Poco und kaufte mir notwendigerweise eine Küche. Anschließend war ich bei ihr und erzählte ihr davon. Und hier gehts los: sie wurf mir vor einfach loszuziehen und mein Ding zu machen, bei ihr wolle ich ja gar nicht mehr einziehen, wir würden immer mehr auseinander driften etc. Ich erklärte ihr, dass sie mir ja bis heute noch keinen Schlüssel gegeben hätte, wie ich dies interpretiert habe und so weiter. Daraufhin meinte sie eben den Grund mit vergessen, kein Geld (Hallo? Sowas kostet 10 €) und ich hätte ja nachfragen müssen, ob ich wieder einziehen kann. Seitdem herrscht dieser Stress an, sie ist im Endeffekt beleidigt, weil ich nicht wieder bei ihr einziehe, sondern mir ne eigene Wohnung gesucht habe und meint, es würde dadurch nicht wieder wie früher werden und so weiter und so fort.


    Im Endeffekt würde ich nur gerne ein paar Meinungen dazu hören. Sehe ich das so falsch, dass


    a) sie mir mal ein paar Zeichen hätte geben müssen, wenn sie möchte, dass wir wieder zusammen wohnen? Ich habs ja schließlich gemacht, aber keine Reaktion darauf erhalten, und


    b) es vielleicht so oder so besser ist, wenn wir erstmal nicht wieder sofort zusammen ziehen? Ich denke, das frühe Zusammenwohnen hatte damals nicht unwesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Beziehung genommen. Ich werde in Zukunft zwei Straßen weiter wohnen, man kann sich also trotzdem jederzeit sehen. Und wenns in Zukunft gut laufen sollte, kann man ja in ein paar Monaten oder in einem Jahr immer noch wieder zusammen ziehen.


    Wie seht ihr das? Sind Ihre Vorwürfe, ich würde jetzt mein eigenes Ding machen und die Beziehung somit quasi zum Scheitern verurteilt sein begründet?


    Ich hoffe, dass es einigermaßen verständlich und nicht zu lang war...wenn irgendwas unklar ist, einfach fragen. Danke :)

  • a) ist ziemlich unwichtig, weil b).


    Seit ihr zusammengewohnt habt, gab es Stress. Dann trennt ihr Euch, Du ziehst aus, und weils so schön war, kommt ihr wieder zusammen und wollt wieder zusammenziehen, aber dann auch irgendwie nicht so richtig. Denn würdet ihr wieder zusammenziehen, gäbe es doch die gleichen Probleme wie beim ersten Versuch, was sich ja jetzt bereits im Vorfeld wieder andeutet. Wenn man sich nicht grundsätzlich einig ist, sollte man vielleicht nicht einmal eine Beziehung führen, aber definitiv auch nicht zusammen wohnen. Scheibar wollt ihr das beide nicht so richtig. Du willst in erster Linie nicht bei deinen Eltern wohnen, das heißt aber nicht, dass Du unbedingt mit Ihr zusammen wohnen willst. Wenn Sie unbedingt mit Dir zusammen wohnen wollen würde, hätte sie dafür auch Zeit und Geld gehabt, einen Schlüssel nachzumachen.
    Und warum muss man das überhaupt auch? Man kann wunderbar zusammensein, wenn trotzdem jeder eine eigene Wohnung hat, man kann sich so oft sehen wie man will und sich trotzdem bei Meinungsverschiedenheiten in seine eigene Bude zurückziehen. Gerade wenns bei Euch öfter mal turbulent wird, ist es doch besser, wenn man das nicht noch auch mit ständigem Aufeinanderhocken forciert. Eine gute Beziehung ist die Basis fürs Zusammenziehen, nicht umgekehrt!
    Versucht es besser mit getrennten Wohnungen. Wenn es langfristig ( ein oder 2 Jahre..?) so funktioniert, kann man über ein erneutes Zusammenziehen nachdenken.

  • Danke, so sehe ich das auch. Ihre Meinung dazu ist, dass eine Beziehung erst eine richtige Beziehung ist, wenn man auch zusammen wohnt (halte ich für Schwachsinn und habe ich ihr auch schon öfter so gesagt). Des Weiteren will sie mich nicht immer abends vermissen, wir waren ja wie eine kleine Familie und sonstiges.

  • Zitat

    Original geschrieben von degenx:
    Wie seht ihr das? Sind Ihre Vorwürfe, ich würde jetzt mein eigenes Ding machen und die Beziehung somit quasi zum Scheitern verurteilt sein begründet?


    Man könnte dir vorwerfen, dass du nicht wirklich mit ihr geredet hast, und zu viel in Ihre Handlungen hineinterpretiert hast. Das sie den Schlüssel nicht nachgemacht hast, weil sie im Prinzip nicht mit dir zusammen wohnen möchte, ist sehr spekulativ und man hätte da besser mal Klartext geredet.


    Genauso hast du ihr von deinen Plänen erst erzählt, als du schon einen Termin hattest und sie somit vor mehr oder weniger vollendete Tatsachen gestellt. Das hat sie sicher gekränkt und wenn sie den Hang hat Stur zu sein, war das natürlich absolut nicht förderlich für eure Beziehung.


    Also grundsätzlich kann man sie schon verstehen, auch wenn das Verhalten bei der Causa Schlüssel nachmachen nicht optimal von ihr gehandhabt wurde.

  • Gut, aber wie gesagt, ich habe lange bevor ich mich nach Wohnungen umgesehen habe das Thema angeschnitten - mehr als ein Mal - dass ich prinzipiell wieder mit ihr zusammen wohnen würde. Und als ich ihr erzählt habe, dass ich mir ne Wohnung angucke, hätte sie doch auch was sagen können, wenn ihr das so wichtig ist? Es hat dann ja immerhin noch gut zwei Wochen gedauert, bis ich den Zuschlag für die Wohnung erhalten habe. Sie hat ihren Mund in der Zeit ja auch nicht aufgemacht.

  • Ich würde mir eher die Frage stellen, ob das überhaupt einen Sinn macht mich euch. Das Ziel einer langfristigen Beziehung sollte es sein irgendwann zusammen zu wohnen und ggf. eine Familie zu gründen. Das ist bei euch gnadenlos gescheitert im ersten Versuch und nach deinen Beschreibungen sieht das auch im 'zweiten Versuch' nicht wirklich gut aus. Jetzt wohnt ihrin getrennten Wohnungen 1 Jahr und versucht es dann nochmal und scheitert wieder...

    Dieses Spiel kann man nicht gewinnen, man kann es nur spielen!

  • "Angeschnitten", "prinzipiell", "sie hätte ja..." .
    Nö!
    Du hättest genau so. Klartext ist das Stichwort, alles andere ist Kokolores.
    Verstehe ich wirklich nicht, warum es bei so vielen Leuten, in so vielen Beziehungen derart an wenigstens ausreichender Kommunikation mangelt. Vor allem, wenn es um solch "harte Fakten" wie zusammenziehen geht...


    In der Sache, so wie sie sich jetzt darstellt, gebe ich dir aber recht. Ein erneutes zusammenziehen wäre jetzt wahrscheinlich nicht richtig, sondern viel zu früh. Getrennte Wohnungen sind oft sinnvoll, und gerade bei eurer Vorgeschichte auch aus Selbstschutz zu empfehlen (was für ein Kackstress wäre es, in einem halben Jahr schon wieder umziehen zu müssen?). Außerdem muss man ja die Nächte trotz getrennter Wohnungen nicht allein verbringen, sondern das ganze je nach Stimmung organisieren.
    Den Schwachsinn, dass eine Beziehung nur eine richtige wäre, wenn man zusammen wohnt, habe ich auch schon mal gehört. Ich kenne aber z.b. zwei Paare, die seit über zehn Jahren in getrennten Wohnungen leben. Das eine Paar sogar mit Kind. Die beiden Beziehungen gehören (so weit man das von außen beurteilen kann) zu den stabilsten in meinem Umfeld.

    Alte Fettflecken werden wieder wie neu, wenn man sie mit Butter bestreicht!

  • Zitat

    Original geschrieben von degenx:
    Gut, aber wie gesagt, ich habe lange bevor ich mich nach Wohnungen umgesehen habe das Thema angeschnitten - mehr als ein Mal - dass ich prinzipiell wieder mit ihr zusammen wohnen würde. Und als ich ihr erzählt habe, dass ich mir ne Wohnung angucke, hätte sie doch auch was sagen können, wenn ihr das so wichtig ist? Es hat dann ja immerhin noch gut zwei Wochen gedauert, bis ich den Zuschlag für die Wohnung erhalten habe. Sie hat ihren Mund in der Zeit ja auch nicht aufgemacht.


    Natürlich! Das lag der Knackpunkt ein wenig auf beiden Seiten. Sie hätte das Thema Schlüssel nachmachen früher bzw. deutlicher ansprechen sollen, du hättest vielleicht deutlicher nachfragen sollen. Dann hätte sie bei der Wohnungsbesichtigung klar sagen sollen, sie will mit dir zusammen wohnen, und du hättest ihr vielleicht früher Bescheid geben können.


    Das ist ja im Prinzip alles Kinderkram und der Ursprung des Problems liegt hier wohl in der fehlenden Kommunikation. Das kann ich aber auch anhand der 10 Sätze kaum einschätzen und spekuliere daher ein wenig rum.


    Wie ist denn der aktuelle Stand? Du bist eingezogen und sie ist jetzt pissy? Ansonsten würde ich mich da ganz der 2. Vorsitzenden anschließen. Den Status Quo akzeptieren, abwarten wie die Beziehung sich entwickelt und das Projekt in Zukunft neu angehen. Und diesmal dann direkter. ;)

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