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MOONSAULT.de Exklusivinterview mit dem UFC Welterweight Champion Johny Hendricks

  • MOONSAULT.de Interview mit Johny Hendricks (05.04.2014)

    Vom dritten bis sechsten April fand in diesem Jahr die FIBO in Köln statt und neben Bodybuildinggrößen waren auch einige bekannte MMA Kämpfer vor Ort. So auch Johny Hendricks, der amtierende UFC Welterweight Champion. Johny wurde von SAN präsentiert und war an beiden Privatbesuchertagen vor Ort. MOONSAULT.de Mitarbeiter Christoph Roos führte ein exklusives Interview mit dem UFC Weltergewichts Champion.

    MOONSAULT.de: Zunächst einmal vielen Dank für deine Zeit, Johny. Wie ist dein erster Eindruck von Deutschland?

    Johny Hendricks: Ehrlich gesagt liebe ich Deutschland. Ich bin quasi zur Hälfte Deutscher. Daher ist es schön die Möglichkeit zu haben zurück zu kehren. Besonders gefällt mir die Kultur, die Geschichte von Deutschland und die Herzlichkeit der Menschen, die hier leben.

    MOONSAULT.de: Warst du bereits schon einmal in Deutschland zuvor?

    Johny Hendricks: Ja, ich war bereits einmal in Deutschland. Hierbei war ich Teil der "USO Tour" (United Service Organizations) und besuchte einen Großteil Deutschlands um die US Streitkräfte hier zu unterstützen und um ihnen eine schöne Zeit zu bescheren. Besonders die tollen Landschaften sind mir hier aufgefallen. Daher will ich unbedingt mit meiner Familie desöfteren nach Deutschland reisen um neues zu entdecken.

    MOONSAULT.de: Du sagtest gerade, dass du deutsche Wurzeln hast. Kannst du etwas weiter ins Detail hierbei gehen?

    Johny Hendricks: Nun, mein Großvater bzw. mein Urgroßvater, hierbei bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, wanderte nach dem ersten Weltkrieg in die USA aus und seitdem ist meine Familie dort ansässig.

    MOONSAULT.de: Kennst du daher auch ein paar deutsche Wörter?

    Johny Hendricks: Ich habe bislang "Danke" gelernt (lacht). Ehrlich gesagt will ich wenn es die Zeit zulässt zurück aufs College um dort in einem Kurs die deutsche Sprache zu erlernen. Wenn ich also das nächste mal hier bin, will ich auf jeden Fall ein paar weitere Worte kennen und mich unterhalten können.

    MOONSAULT.de: Momentan bist du leider außer Gefecht gesetzt aufgrund einer Operation deines rechten Bizeps, den du dir in deinem letzten Kampf verletzt hast. Gibt es hierbei irgendein Datum, wann wir dich wieder im Octagon sehen können?

    Johny Hendricks: Momentan gibt es hierbei kein genaues Datum meiner Rückkehr. In der UFC kämpfen derzeit einige Jungs in meiner Gewichtsklasse und daher kann ich mich auf die Genesung konzentrieren.

    MOONSAULT.de: Du bist nun seit 2009 Teil der UFC. Demnach also ein "Veteran" wie man so gerne sagt. Was hat sich nach deiner Meinung am meisten in den letzten Jahren in der UFC geändert? ist es einfacher, Sponsoren für dich zu gewinnen aufgrund deiner Beliebtheit bei den Fans?

    Johny Hendricks: Ehrlich gesagt ist es eine "Win-Win" Situation. Du musst eine gute Leistung im Octagon abliefern und einfach die Leute in den Bann ziehen. Die UFC liebt ganz einfach Kämpfer, die eine gute Show abliefern. Sowas ist einfach gefragt. Du steigst im Ranking der UFC nicht nur auf bei Siegen, du musst auch einfach interessant für die Leute sein. Dann kommen auch TV Sender auf dich zu und dein Markwert steigt einfach.

    MOONSAULT.de: Bei UFC 171 hattest du einen wahrlich harten Kampf gegen Robbie Lawler. Am Ende konntest du den Gürtel gewinnen. Wie war es für dich, in diesem bedeutenden Kampf siegreich zu sein besonders nachdem du einige Monate zuvor im Titelkampf gegen Georges St-Pierre eine Niederlage einstecken musstest?

    Johny Hendricks: Erst einmal ist es für mich immer wichtig, gesteckte Ziele umzusetzen. Als ich gegen GSP verlor, brach es mir in gewisser Weise das Herz. Dana White rief mich und sagte, dass ich in Dallas und somit meiner Heimatstadt als nächstes kämpfen werde. Zudem hieß es, ich würde abermals um den Titel kämpfen. Und das erleichterte die Niederlage gegen GSP ein wenig da ich so die Möglichkeit bekam, dass ganze positiv für mich zu entscheiden.

    MOONSAULT.de: Bislang hast du nur zwei Kämpfe in der UFC verloren. Diese gegen Rick Story und eben den genannten Kampf gegen den ehemaligen UFC Weltergewichts Champion Georges St-Pierre. Daher die Frage, wie es für dich ist, nach einer Niederlage wieder ins Training einsteigen zu dürfen bzw. zu müssen. Fällt es dir schwerer als bei einem Sieg?

    Johny Hendricks: Nein, für mich ist das Training kein Problem und nach einer Niederlage bin ich sogar noch motivierter, mich so früh wie möglich auf den nächsten Kampf zu konzentrieren. Meine Trainer gewähren mir einen gewissen Abstand von dem ganzen Rummel, da ich auch an jedem Tag trainiere.

    MOONSAULT.de: Bei UFC 171 gab es ein paar Probleme mit dem Abkochen des Gewichtes und mit der Waage. Wie erging es dir nachdem Offizielle der UFC dir sagten, dass du zu schwer seist?

    Johny Hendricks: Ich war ein wenig Panisch, aber hatte ja glücklicherweise weitere 90 Minuten um das erforderliche Gewicht noch zu erreichen. Backstage fand sich noch ein Rennrad, auf dem ich für 25 Minuten weiteres Gewicht verlieren konnte. Das Gewicht nicht zu machen ist für mich keine gute Sache. Beim nächsten mal will und muss ich beim ersten Wiegen das Gewicht schaffen.

    Bei solchen Dingen finden sich dann auch immer wieder Leute, die falsche Infos preisgeben und schlecht über dich reden weil es eben nicht geklappt hat. Als ich noch ein Wrestler war, brachte ich immer das nötige Gewicht auf die Waage und das ist auch logischerweise mein Ziel.

    MOONSAULT.de: Beim Wiegen sah man Nick Diaz, der sich ein wenig auffällig verhielt und in deine Richtung brüllte. Warst du ein wenig irritiert aufgrund seines Verhaltens?

    Johny Hendricks: Nein, ehrlich gesagt habe ich ihn gar nicht erkannt, da ich meine Brille nicht trug. Ich dachte mir einfach, "zieh du mal deine Show ab, wer auch immer du bist".

    Für mich ist es klar, Nick Diaz will eben auf sich Aufmerksam machen und sich so ins Gespräch bringen um einen Titelkampf zu erhalten. Er kennt weder mich, noch mein Leben oder sonst etwas über mich und es sind einfach nur Worte. Sowas lasse ich einfach nicht an mich heran.

    MOONSAULT.de: Du arbeitest nun was das Abkochen betrifft seit sieben Kämpfen mit Mike Dolce zusammen. Wie ist es mit ihm zu arbeiten?

    Johny Hendricks: Es ist einfach großartig. Er hat aus dem Weight-Cut im Grunde eine Art Wissenschaft gemacht. Es war ärgerlich, dass es beim letzten mal einfach nicht direkt geklappt hat.

    MOONSAULT.de: Was sind die Unterschiede zwischen Mike Dolce und dessen Technik, um das benötigte Gewicht zu machen und den Methoden und Personen, mit denen du früher zusammengearbeitet hast?

    Johny Hendricks: Die Unterschiede sind enorm. Bevor ich mit Dolce zusammenarbeitete, begann ich acht Wochen vor dem Kampf bereits mit einer leichten Diät. So versuchte ich zwei Wochen vor dem Kampf auf 183 Pfund zu kommen um am Ende die 170 Pfund zu schaffen.

    Dagegen ist es mit Mike Dolce viel leichter. Hierbei wiege ich beispielsweise wenige Tage vor dem Event 190 Pfund und komme trotzdem leicht auf die geforderten 170. So kann ich bis einen Tag vor dem Wiegen sogar noch halbwegs ordentlich essen.

    MOONSAULT.de: Das Hauptgeschäft unserer Seite besteht aus Wrestling. MMA kommt hierbei natürlich nicht zu kurz. Jedoch würde ich gerne wissen, ob du dich für die WWE und andere Ligen interessierst?

    Johny Hendricks: WWE? Nein, das war nie mein Thema. Ich verfolge nur das College Wrestling, da ich dort auch meine Wurzeln habe und es mich weiterhin interessiert.

    MOONSAULT.de: Die Nevada State Ahtletic Commission gab vor einigen Wochen bekannt, dass die Nutzung von TRT (Testosteron Ersatz Therapie) von nun an nicht mehr geduldet wird. Wie denkst du darüber und über Kämpfer wie Dan Henderson und "Bigfoot" Silva, die bekanntlich TRT seit langer Zeit nutzen?

    Johny Hendricks: Realistisch gesehen kann ich mir darüber kein Urteil bilden. Ich brauchte diese Therapie nicht und werde jetzt nicht den ersten Stein ins Rollen bringen wenn es um dieses Thema geht. Wenn es legal ist und die Jungs nehmen es, kein Problem. Wenn es illegal ist - befolgt einfach die Regeln. Ich finde es aber persönlich in Ordnung, was das Verbot betrifft. Wenn es hierzu keine weiteren News gibt, ist das doch auch für die NSAC eine gute Sache, da es wohl verstanden wurde und sich die Leute an die regeln halten.

    MOONSAULT.de: Noch einmal auf das Thema GSP zurück. Dachtest und erhofftest du dir nach deiner Niederlage gegen ihn einen sofortigen Rückkampf?

    Johny Hendricks: Absolut, ein Rückkampf mit GSP wäre eine tolle Sache.

    MOONSAULT.de: Wie du weißt, hat er sich ein weiteres mal das Kreuzband gerissen. Glaubst du daher an eine Rückkehr von ihm in den MMA Sport?

    Johny Hendricks: Möglicherweise nicht. Und wenn man ehrlich ist, hat er doch bereits so viel für unseren Sport getan. Falls er somit nicht zurückkehrt, kann ihm doch niemand einen Vorwurf machen. Es ist leicht zu sagen, "klar will ich einen Rückkampf". Aber verstehe mich richtig, ich will der UFC meinen Stempel aufdrücken. Und wenn GSP ein weiterer Teil meiner Geschichte in der UFC wird, schön. Wenn nicht, geht davon die Welt nicht unter.

    MOONSAULT.de: Wie steht es für dich um deinen nächsten, möglichen Gegner?

    Johny Hendricks: Nun, ein Kampf gegen den Sieger zwischen Tyron Woodley und Rory MacDonald ist möglich. Wer es am Ende wird, ist mir aber egal. Früher oder später kämpfe ich wohl sowieso gegen beide. Das ist eben das tolle an der Tatsache, dass man quasi auf dem Thron sitzt. Bevor die beiden gegen mich kämpfen, müssen sie erstmal zeigen, wer der bessere ist. Die UFC und mein Management werden mir schon sagen, was auf mich zukommt. Das ist es, was ich will. Der zu sein, auf den andere eben Jagd machen, da ich oben stehe. Momentan habe ich es gemütlich und kann mich zurücklehnen.

    MOONSAULT.de: Da du gerade Rory MacDonald nanntest. Bekanntlich trainiert er in Kanada im Tristar Gym zusammen mit GSP. Glaubst du, er könnte quasi sein Nachfolger werden?

    Johny Hendricks: Nein, wobei, möglich ist es. Wenn er denselben Plan Kampf für Kampf durchzieht wie es St-Pierre tat, ist es durchaus möglich. Selbst wenn er es wird. Auch ich bin weiterhin am lernen. Es ist doch so, ein Großteil meiner Gegner hat doch wenn man so will 27 Kämpfe bestritten und ist seit 12, 14 Jahren in diesem Geschäft. Ich mache das ganze jetzt seit sieben Jahren im Juni. Was mein Striking angeht, habe ich vor diesen sieben Jahren also nie daran gearbeitet. Was ich in all den Jahren gelernt habe ist, dass man sich nicht so viele Gedanken über seinen Gegner machen sollte. Denke lieber darüber nach, was du gegen ihn anrichten kannst.

    MOONSAULT.de: Bevor wir das Interview beenden habe ich noch ein paar Namen für dich. Am besten sagst du einfach in ein paar Sätzen, was dir zu ihnen einfällt. Als erstes wäre da die FIBO 2014.

    Johny Hendricks: Unglaublich, eine riesige Menschenmasse. So viele Menschen habe ich gar nicht erwartet. Das ganze findet in sieben verschiedenen Hallen statt. Man sagte mir, die Messe sei komplett ausverkauft. Einfach verrückt.

    MOONSAULT.de: Der zweite Name ist Dana White.

    Johny Hendricks: Ein großartiger Mann. Was das Arbeiten mit ihm betrifft, habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Durch meinen Aufstieg in der UFC kann ich auch viel besser einschätzen, wo er herkommt und wie es ihm in all den Jahren ergangen ist. Auch ich war am Ende der Nahrungskette und stehe nun glücklicherweise oben. Dana kommt nicht einfach zu dir und sagt, "hey, toller Kampf". Sowas musst du dir erarbeiten. Alles, was die UFC bietet, musst du dir erkämpfen.

    MOONSAULT.de: UFC.

    Johny Hendricks: Die UFC hat einen kleinen Sport zu etwas gemacht, dass sich heute auf der ganzen Welt vermarkten lässt. Zu Beginn war man froh, Hallen zu finden, die die UFC bei sich haben wollten. Nun lecken sich Veranstalter auf der ganzen Welt die Finger nach ihnen. Es ist einfach toll, was die Fertitta Brüder und Dana White hier geschaffen haben. Sie geben auch Leuten wie mir, die aus dem Wrestling kommen Chancen, sich zu beweisen. Sowas war früher nicht möglich. Die Vergleiche mit Baseball, Football oder auch der Nascar sind fantastisch. Und da hört es nicht auf. Ihr kommt extra auf die FIBO um mich zu interviewen. Und das ist es eben, was die UFC auch so einzigartig macht. Kein Fußball oder Football Spieler nimmt sich für sowas die Zeit. Wir wissen, wer wir sind und wir sind hier, um den Fans Freude zu machen und sie zu unterhalten.

    MOONSAULT.de: Wrestling.

    Johny Hendricks: Wrestling hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich war im College als Wrestler dabei und es hat mich wie der liebe Gott zum MMA gebracht. Im College kannten sie einfach meinen körpern. Sie wussten, wie ich Gewicht abzukochen habe, wie man sich auf die Turniere vorzubereiten hat und daher ist Wrestling ein großer Teil von mir. Ich werde niemals meine Wurzeln vergessen. Mit den ganzen Jungs zu wrestlen und abzuhängen zeigte mir eben, wo ich herkomme und was es so besonders macht.

    MOONSAULT.de: Der letzte Begriff ist Deutschland.

    Johny Hendricks: Wie schon gesagt, ich liebe es. Die Menschen, die Kultur, hier kann man so viel erleben. Einfach mal kurzfristig nach Berlin reisen und dort interessantes zu entdecken ist einfach möglich. Ich habe mich schon immer für Geschichte interessiert und es gibt hiervon so viel in Deutschland. Alleine hier in Köln. Die Geschichte rund um die Gründung oder die Kontakte mit dem Römischen Reich sind einfach faszinierend. Und das Bier, ich liebe es. Da will ich gar nicht lügen. Das ist schon verrückt. Ich habe Kölsch hier probiert und wie ich erfahren habe, darf es auch nur in Köln gebraut werden. Dies ist gesetztlich verankert. Sowas liebe ich einfach. Es sind nicht immer die großen Dinge sondern die Kleinigkeiten, die man findet und es interessant machen.

    MOONSAULT.de: Vielen Dank für das Interview und alles Gute!



    Das Interview für MOONSAULT.de führte Christoph Roos
    (c) 2014 MOONSAULT.de

  • A N Z E I G E
  • Zitat

    Original geschrieben von ChosenOne:
    Top Sache, Christoph!


    Indeed.


    Anfügen möchte ich noch:


    1. Er sagte glaube ich noch was davon, dass Rory es ja probiert hätte wie GSP zu kämpfen und das hätte ja nicht geklappt.


    2. Bei der Geschichte von Köln warf er auch mit (korrekten) Daten um sich.


    Stimmt das, Christoph, oder hab ich das falsch im Kopf?

    CyBoard Rookie of the Year 2008; CL-Tippspiel Sieger 15/16


    Zwischen dem Leben, wie es ist, und dem Leben, wie es sein sollte, ist ein so gewaltiger Unterschied, dass derjenige, der nur darauf sieht, was geschehen sollte, und nicht darauf, was in Wirklichkeit geschieht, seine Existenz viel eher ruiniert als erhält.(Niccoló Machiavelli)

  • Gutes Interview :thumbup:

    "Every man’s heart one day beats its final beat. His lungs breathe their final breath, and if what that man did in his life makes the blood pulse through the body of others and makes them believe deeper in something that’s larger than life, then his essence, his spirit, will be immortalized by the storytellers."


  • Danke ;)


    1. Habe ich jetzt beim wiederholten male nicht gehört.


    2. Die Zahlen waren nicht ganz korrekt. Bei über 2.000 Jahren kann man sich um wenige Jahre mal vertun. Er war aber nah dran.

    "I am a cunt. I can be the biggest cunt in the world, but I can also be the most spectacular person ever made. Depends."


    "Sch**** wollte unbedingt, aber aus Respekt für die Fans des BVB habe ich diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen. Ich glaube immer noch daran, dass im Fußball und im Leben es um mehr geht als nur Geld." Jakub Blaszczykowski

  • Dann habe ich mich da wohl verhört. Wie dem auch sein mag - gutes Interview :)

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