A N Z E I G E

[Medien] Artikel in der Neuen Presse: "Catcher-Krieg in der Stadt eskaliert"

  • Da dieser Artikel sowohl in den Thread der EWP als auch den der POW passen würde, und damit die Diskussion nicht in 2 Threads parallel läuft:


    Heute erscheint in der Print-Ausgabe der Neuen Presse Hannover ein großer, bebilderter Artikel unter der Schlagzeile "Catcher-Krieg in der Stadt eskaliert". Die Online-Version ist derzeit noch für Nicht-Abokunden kostenpflichtig, wird in ein paar Tagen aber unter diesem Link zu lesen sein.
    Die Neue Presse berichtet darin über die Konkurrenz zwischen der EWP und der POW.


    [...]Eckstein macht gerade Werbung für seinen Kampfabend am 28. September im Hangar No. 5 [...]"Wir bieten das Beste, was man für so einen Abend bekommen kann", ist Eckstein überzeugt. Seine Veranstaltungen sind mit 1000 Besuchern meistens ausverkauft.
    Nun allerdings fährt ihm St. Clair in die Parade. Er hat mit Kompagnon Jörg Vespermann, im Streit von seinem Ex-Kumpel, die P.O.W. (Power of Wrestling) gegründet und ein Gastro-Zelt des Oktoberfestes für den 18. und 19. Oktober gemietet [...] "Wir gehen zurück auf den Schützenplatz", sagt St. Clair "da, wo Catchen hingehört.". Jahrzehntelang fand dort das mit sechs Wochen längste Turnier der Welt statt, bei dem alle Stars aus Europa, Japan und den USA auftraten. "Diese fetten Jahre sind vorbei", sagt Eckstein. "heute werden kleinere Brötchen gebacken."
    Für ihn hatten sich zwei Tage in Folge nie gelohnt. St. Clair will sogar acht Tage pro Jahr "Sport, Show und beste Unterhaltung" bieten. Warum die beiden das nicht zusammen versuchen? "Wir reden nicht mehr miteinander", sagt der Brite, "es gibt nichts mehr zu reden." Problem für Comebacker St. Clair: Die Top-Typen werden seit Jahren von Eckstein engagiert. "Natürlich wäre mir das nicht recht, wenn die jetzt auch für ihn kämpfen", stelllt der gebürtige Bayer klar. [...]


    Außerdem geht es im Artikel um angeblich über einen gefälschten Facebook-Account versendete Nachrichten, die Besuchern der POW-Show mit Hausverbot bei der EWP drohen. Christian Eckstein distanzierte sich zuletzt auf seiner Pinnwand öffentlich von diesen Nachrichten.


    Auf Facebook kocht die Stimmung unter den Fans, die sich zum Teil bereits auf die eine oder andere Seite schlagen. Andere beschuldigen sich gegenseitig, Urheber der angeblichen Drohmails zu sein oder behaupten, anonyme Anrufe erhalten zu haben.


    Es ist, wie die NP schreibt "odentlich Dampf auf dem Kessel".


    Wie ist Eure Meinung zu dem Thema?

  • A N Z E I G E
  • Naja Positiv ist vielleicht zu sehen, dass überhaupt über Wrestling berichtet wird. Wenn das Wrestling in Hannover der Zeitung wichtig genug ist über diese Streitigkeiten zu berichten, ist das ja gar nicht sooo negativ. "Jede Werbung ist gute Werbung" sagt man ja. Wäre auch nicht in jeder Stadt so.
    Das es in Zukunft 2 Promotions in Hannover gibt, seh ich auch nicht ganz so problematisch. Konkurrenz belebt das Geschäft. Für uns gibt's in dem Artikel ja jetzt auch nicht so viel neues, außer das die POW wohl vor hat, 8 Tage im Jahr zu veranstalten. Wie ich das verstehe, alle in Hannover?
    Das einzige was mich stört, hat die 2. Vorsitzende in einem anderen Thread schon geschrieben und klingt jetzt auch im Artikel an, dass man sich als Fan fast genötigt fühlt, sich für eine Seite entscheiden zu müssen. Weil dieser Streit auch so in der Öffentlichkeit ausgetragen wird. Das müßte eigentlich nicht sein.
    Ich kann da beide Seite ein Stück weit verstehen und werde mir auch beides weiterhin anschauen. Bzw. mir von der POW auch erstmal ein Bild machen.

  • Fürs Wrestling ist so eine Werbung doch Genial. Weil die Fans und evtl auch die Veranstalter davon profitieren. Wenn es wirklich so zugeht ist es natürlich schlecht für die Wrestler, weil diese die einzig leittragenden sind( Ausser Sie haben die chance von beiden gebucht zu werden). Aber fürs Geschäft ist es allemal gut.


    Und nur aus Fansicht, stört mich mehr Wrestling, von unterschiedlichen Produkten, vor meiner Haustür nicht.

    Haste Scheiße am Schuh , haste Scheiße am Schuh


    #Greuther Fürth


    R.I.P Danny Havoc

  • Ich finde es beeindruckend, wieviel Ego und wieviel verletzte Gefühle und geplatztes Vertrauen da insgesamt auf der Strecke geblieben zu sein scheint. Muss ehrlich sagen, dass ich das diesen erwachsenen, lebenserfahrenen Beteiligten nicht zugetraut habe. Acht Tage auf dem Schützenplatz? Bitte, wer Geld verbrennen will, hat jedes Recht dazu. Wer weiß, vielleicht klappt es ja. Ich weiß es nicht. Aber daran glauben kann ich nur sehr, sehr schwer.


    Das Produkt POW braucht neben der ganzen erforderlichen Backgroundarbeit jedoch auch eines: Talente, die im Ring was reißen können. Und nein, liebe POW, Christian Städter und Martin Nolte gehören - aller alter Verbundenheit oder anderweitiger guter Arbeit - definitiv nicht dazu. Es gibt einen Grund, warum diese beiden anderweitig so wenig gefragt waren in den letzten 15 Jahren.

  • Aus dem Sommerfest-Thread vom 13.08.2013


    Zitat

    Original geschrieben von Kennguru:
    ...
    Als Einheimischer fühlt sich so ein Territorien-Krieg gar nicht falsch an. Konkurrenz belebt das Geschäft ;-)



    Wenn Tony mit "leichterer" Konkurrenz starten will, dann sollte er wohl in Bremen anfangen. Aber 4x EWP + 8x POW pro Jahr in Hannover klingt sehr verlockend.


    btw: Ach wie gut, dass ich nicht bei F***book bin :D

  • Zitat

    Original geschrieben von sign-squad:
    so wenig gefragt waren in den letzten 15 Jahren.


    10 ;)
    Um die 2000er rum waren sie noch überall dabei..
    Ansonsten stimme ich dir aber vollkommen zu.

    "*****, let me give you a little life lesson --The price always matters, and it always matters the most."
    Keine DUMMEN Antworten bitte!

  • Zitat

    Original geschrieben von Wildcat:
    Das einzige was mich stört, hat die 2. Vorsitzende in einem anderen Thread schon geschrieben und klingt jetzt auch im Artikel an, dass man sich als Fan fast genötigt fühlt, sich für eine Seite entscheiden zu müssen.


    Also ich werde natürlich sowohl die EWP als auch POW besuchen und begrüße den Zeitungsartikel. Ich kann mich nicht erinnern, wann in der Neuen Presse das letzte Mal ein derart großer Artikel übers Wrestling in Hannover abgedruckt wurde.

  • Dass es einen Artikel gibt, ist natürlich immer gut. (Die letzten größeren Berichte gab es, als die EWP noch offizielle Pressekonferenzen im Suite-Hotel abhielt). Aber ob Berichte über gefakte Facebook-Mails und sowas dazu beitragen, dass der Zuschauer ernsthaftes Interesse entwickelt?

  • Ich Persönlich halte ja eigentlich von Eckstein rein gar nichts, aber sowas wie mit dieser Facebook Nachricht hat Eckstein nicht nötig, zumal die Frage gestellt werden muss, wie er hätte feststellen wollen, wer beim Sommerfest war und wer nicht.

  • Wie er das hätte feststellen sollen? Das wäre nun wirklich nicht das Problem. Da braucht es nur einen Blick auf Facebook, wo Leute mit Bild und Namen auf "teilnehmen" bei erstellten Veranstaltungen klicken, auf Postings hier im Thread oder mit einem Blick auf die Fotos der Veranstaltung. Man kennt durchaus viele mit Namen.
    Aber das ist noch das geringste Problem.
    Das ganze ist von vorne bis hinten unlogisch.
    - Um jemandem bei Facebook eine Nachricht zu schreiben, muss man in der Regel mit demjenigen befreundet sein. Entweder geht das sonst gar nicht, oder die Nachricht landet im Ordner "Sonstiges". Das würde bedeuten, dass der Ersteller des Fake-Accounts sich erstmal hätte mit den anderen Fans befreunden müssen. Und da wäre niemand skeptisch geworden, wenn neben dem jahrelang existierenden Ecki-Account plötzlich ein zweiter mit einem befreundet sein will und einem dann droht, unterschrieben mit "Ecky", was nicht die übliche Schreibweise ist?
    - Welchen Sinn hätte es, wenn Ecki sich einen Fake-Account zulegt, der ebenfalls seinen Namen trägt? Dann hätte er es auch gleich vom eigenen Account aus machen können.
    - Wer ist so blöd und verschickt Drohmails unter eigenem Namen? Sowas kann jeder sofort zur Anzeige bringen oder wenigstens öffentlich teilen, und derjenige wäre bloßgestellt. Auf Eckis Seite ist die Nachricht zitiert, kein Link auf den Account.
    - Dass man nicht möchte, dass Wrestler bei der Konkurrenz auftreten, kann man ja vielleicht noch nachvollziehen. Den eigenen Stammfans den Zutritt zur Show zu verweigern, wäre ein Schuss ins eigene Knie.
    - Inhaltlich droht die Nachricht damit, wer zur Show auf dem Schützenplatz geht, Hausverbot bei Ecki bekommt. Die Show von Tony St. Clair und Jörg Vespermann findet 3 Wochen NACH der von Ecki statt. Das macht NULL Sinn.
    Wenn jemand behauptet, er hätte "anonyme Anrufe mit verstellter Stimme" oder komische Nachrichten bekommen, dann kann er das entweder so belegen, dass es einwandfrei prüfbar ist, oder der Verdacht liegt nahe, dass sich hier jemand ziemlich amateurhaft wichtig machen will.
    Wer auch immer.

  • Ist jede Werbung eine gute Werbung? Jein!


    Natürlich ist es schön, wenn über das Catchen in Hannover berichtet wird. Leider habe ich die damalige Zeit nicht mitbekommen. Jutta hat mir letztens von den Turnieren erzählt und da wurde ich ein bisschen neidisch. Das waren bestimmt richtig tolle Zeiten. Aber ich schweife ab.
    Es wird über die beiden Promotions berichtet. Nur das wie stört mich hier. Natürlich kann es einen Konkurrenzkampf geben, das kann anspornen. Aber der Inhalt des Berichtes erinnert eine Daily Soap. Das muss so nicht sein und könnte ein eher schlechtes Licht auf das Catchen werden. So würden keine Zuschauer angelockt mE.

    "What can I say ... Mamba out."


    Kobe Bean Bryant [23.08.1978 - 26.01.2020] <3 Unvergessen

  • Der Artikel ist nun kostenlos lesbar: http://www.neuepresse.de/Mensc…eg-in-der-Stadt-eskaliert


    Catcher-Krieg in der Stadt eskaliert


    Wrestler Ecki Eckstein (41) und Ex-Geschäftspartner Tony St. Clair (66) haben sich längst nichts mehr zu sagen. Der Brite macht Eckstein nun Konkurrenz und versucht ihm in Sachen Wrestling-Events das Wasser abzugraben. Ein fieser Kampf?


    Hannover. Sie hatten sogar mal zusammen eine Firma: Christian „Ecki“ Eckstein (41), Inhaber einer Catch-Schule in Hannover, und Tony St. Clair (66), der Brite aus Bolton, der der Liebe wegen an der Leine hängen geblieben ist. Sie waren beide Berufsringer aus Leidenschaft, Lieblinge des Volkes. Eckstein steigt noch in den Ring - vor allem aber veranstaltet er im Hangar No. 5 in Wülfel regelmäßig Wrestling-Abende. St. Clair hat sich vor zehn Jahren schon aus diesem sportlichen Showgeschäft zurückgezogen, aber plötzlich greift er wieder an. Der 66-Jährige macht seinem einstigen Partner Konkurrenz. Catch-Krieg in Hannover!


    Eckstein macht gerade Werbung für seinen Kampfabend am 28. September im Hangar No. 5 (Karten kosten zwischen 15 und 30 Euro). Mit Cannonball Grizzly (47) und seinen 186 Kilo hat er einen der schwersten Catcher der Welt im Ring, mit Leon van Gasteren (34) einen exzellenten Techniker, mit „Hot & Spicy“ Axel Dieter Junior (23) eines der größten Talente der Szene. „Wir bieten das Beste, was man für so einen Abend bekommen kann“, ist Eckstein überzeugt. Seine Veranstaltungen sind mit 1000 Besuchern meistens ausverkauft.


    Nun allerdings fährt ihm St. Clair in die Parade. Er hat mit Kompagnon Jörg Vespermann, im Streit von seinem Ex-Kumpel Eckstein getrennt, die P.O.W. (Power of Wrestling) gegründet und ein Gastro-Zelt des Oktoberfesttes für den 18. und 19. Oktober gemietet (Tickets zwischen 15 und 25 Euro). „Wir gehen zurück auf den Schützenplatz“, sagt St. Clair, „da, wo Catchen hingehört.“ Jahrzehntelang fand dort das mit sechs Wochen längste Turnier der Welt statt, bei dem alle Stars aus Psyngroove Dubli Europea, Japan und den USA auftraten. „Diese fetten Jahre sind längst vorbei“, sagt Eckstein, „heute werden kleinere Brötchen gebacken.“


    Für ihn hatten sich zwei Tage in Folge nie gelohnt, St. Clair will sogar acht Tage pro Jahr „Sport, Show und beste Unterhaltung“ bieten. Warum die beiden das nicht zusammen versuchen? „Wir reden nicht mehr miteinander“, sagt der Brite, „es gibt nichts mehr zu reden.“ Problem für Comebacker St. Clair: Die Top-Typen werden seit Jahren von Eckstein engagiert. „Natürlich wäre mir das nicht recht, wenn die jetzt auch für ihn kämpfen“, stellt der gebürtige Bayer klar. Bisher hat er Joe X-Legend (44, Kanadier, der in Garbsen lebt) und Karsten Kretschmer (38) für sich gewonnen - und er will Catch-Legende Klaus Kauroff (72) reaktivieren. Der einstige „Dampfhammer aus Garbsen“, durch das Panik-Orchester von Udo Lindenberg (67) eine nationale Größe geworden, weiß nichts davon: „Mit mir hat keiner gesprochen.“ Und der 72-Jährige sagt deutlich: „Der Schützenplatz war Catch-Hochburg. War. Tote soll man nicht wecken.“


    Das Kriegsbeil wird so schnell bestimmt nicht begraben - vorgestern meldete sich Eckstein auf seiner Facebook-Seite zu Wort: In seinem Namen seien Nachrichten von einem gefälschten Account verschickt worden. „Ich wollte dir mitteilen, dass jeder, der die Veranstaltung besucht, bei mir im Hangar No. 5 Hausverbot bekommt“, hieß es darin. „Ich gehe davon aus, dass ihr wisst, dass diese Mail nicht von mir stammte und ich euch und meine Geschäftspartner so nie benutzen würde“, stellt der 41-Jährige klar. Da ist doch ordentlich Dampf auf dem Kessel!

  • Eckstein engagiert seit Jahren die größten Top Stars? Da lesen sich für mich die Ankündigungen aber anders, nämlich jedes Jahr die gleiche geballte Langeweile. Sollte es St. Clair schaffen in seinem Roster für etwas mehr Abwechslung zu sorgen könnte er damit sogar Erfolg haben.

    Das Brot aus dem der Diesel ist.
    Pro Freiwillge Forum Polizei

  • Nein. Erfolg hat er erst, wenn Leute kommen und er mit seinen Einnahmen seine Kosten decken kann und dann Herr Vespermann nicht noch was zubuttern muss wie er es bei Eckstein musste. Und bei einem gemieteten Zelt auf dem Schützenplatz müsste das Zelt voll sein. Jeden Abend. Wieviele Leute könnten es sich leisten, 8 Tage in Folge Abends alleine 15-20 Euro Eintritt zu zahlen? Die Zeiten mit dem lockeren Geld in der Zielgruppe sind vorbei. Das waren sie bereits 1998. CCC hat 2000 ihr Turnier auf dem Schützenplatz komplett in die Scheiße gefahren, weil unter der Woche pro Abend 30-70 Leute anwesend waren. Im Jahr 2013 daran anknüpfen zu wollen ist eine schlechte Idee. Und das wohlgemerkt nur unter dem Aspekt, unbedingt veranstalten zu wollen.

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