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LGBTQIA+ Thread

  • Hieß es nicht, dass derjenige einen weitreichenden Box-Hintergrund hat? Macht es da einen Unterschied ob jemand mit entsprechender Kampfsporterfahrung den Schlag verübt oder irgendjemand ohne entsprechende Erfahrung/Wissen/...?

  • A N Z E I G E
  • Hieß es nicht, dass derjenige einen weitreichenden Box-Hintergrund hat? Macht es da einen Unterschied ob jemand mit entsprechender Kampfsporterfahrung den Schlag verübt oder irgendjemand ohne entsprechende Erfahrung/Wissen/...?

    Gab es irgendwo schon Informationen zum Verdächtigen? Habe ich bisher nicht gelesen oder gesehen gehabt, habe heute aber auch nicht wirklich nachgeguckt.

    Zu der Legalitätsfrage können/werden bestimmt Andere was sagen.


    Außerdem: (Ich packe es mal hier herein da es zuletzt hauptsächlich um Keffals, eine Transgender-Aktivistin, Twitch-Streamerin etc. ging)

    Das (gelinde gesagt) stark rechte und hassverbreitende Forum Kiwifarms wurde heute zunächst einmal vom Host Cloudflare vom Netz genommen/geblockt. Dies geschah nachdem Keffals, nach einigen Aktionen scheinbar schon länger akut im Visier der dortigen Community, vermehrt Todesdrohungen bekommen hat bzw. diese auf der Seite gepostet wurden.

    Wer mit Kiwifarms nichts anfangen kann: 4chan nur organisierter und weitaus toxischer.

    Mein rechter, rechter Platz ist frei Vol. 3 -- Sieger
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    Einmal editiert, zuletzt von Miku ()

  • Das ist nicht stark rechts, das ist rechtsextrem. Keffals wurde seitens der Plattform erst kürzlich "geswattet" (ein Einsatzteam ist in ihre Wohnung gestürmt, weil jemand Todesdrohungen in ihrem Namen gefälscht hatte). Momentan ist sie im UK, auch da gab es den Versuch sie zu swatten.


    https://www.thetimes.co.uk/art…3c112b17c2a41d4f1544def0f

    Gab es irgendwo schon Informationen zum Verdächtigen? Habe ich bisher nicht gelesen oder gesehen gehabt, habe heute aber auch nicht wirklich nachgeguckt.

    Zu der Legalitätsfrage können/werden bestimmt Andere was sagen.

    Ich hatte gelesen, dass derjenige wohl irgendein Jugendmeister im Boxen gewesen sein soll. Allerdings kann ichs nicht bestätigen, daher auch die Fragestellung meinerseits.

  • Hieß es nicht, dass derjenige einen weitreichenden Box-Hintergrund hat? Macht es da einen Unterschied ob jemand mit entsprechender Kampfsporterfahrung den Schlag verübt oder irgendjemand ohne entsprechende Erfahrung/Wissen/...?

    Das wird, so weit ich das weiß, nur relevant wenn es um Notwehr geht (bzw. die Angemessenheit der zur Notwehr getroffenen Annahmen) - da legen Richter dann schon mal den Notwehrparagraphen enger aus, wenn man genau weiß was man tut. Ansonsten ist, meines Wissens nach, irrelevant - vielleicht spielt es dann beim Urteil doch nochmal eine Rolle, aber nicht bei der der Art der Anklage.


    Abgesehen davon, weiß ich halt auch nicht, ob das so schlüssig ist - es hat ihn ja nicht der Schlag an sich umgebracht, sondern der Aufprall auf dem Boden. Aber das ist jetzt nur so ein Gedanke. Wie dem auch sein mag, schreckliche und enorm unnötige Sache.

    CyBoard Rookie of the Year 2008; CL-Tippspiel Sieger 15/16


    Zwischen dem Leben, wie es ist, und dem Leben, wie es sein sollte, ist ein so gewaltiger Unterschied, dass derjenige, der nur darauf sieht, was geschehen sollte, und nicht darauf, was in Wirklichkeit geschieht, seine Existenz viel eher ruiniert als erhält.(Niccoló Machiavelli)

    Einmal editiert, zuletzt von DummerZufall ()

  • Hieß es nicht, dass derjenige einen weitreichenden Box-Hintergrund hat? Macht es da einen Unterschied ob jemand mit entsprechender Kampfsporterfahrung den Schlag verübt oder irgendjemand ohne entsprechende Erfahrung/Wissen/...?

    Es gibt Meinungen in der Rechtswissenschaft, die sagen, dass der Körper eines Kampfsportlers eine Waffe bzw. ein gefährliches Werkzeug im Sinne einer gefährlichen Körperverletzung sein kann. Das ist aber nicht die herrschende Meinung und auch abgesehen von Einzelfällen nicht die gängige Rechtsprechung. Für den Fall spielt es keine Rolle, nachdem die Körperverletzung mit Todesfolge sowieso ein schwereres Delikt ist und dort nicht mehr nach Art der Körperverletzung unterschieden wird. Egal ob jemand bei einem Schlag mit einer Waffe (gefährliche Körperverletzung) oder bei einem Schlag mit der bloßen Hand (einfache Körperverletzung) getötet wird, es ist durch die Todesfolge der gleiche Straftatbestand. Das kann beim Strafmaß berücksichtigt werden, ob das Grunddelikt eine einfache oder gefährliche Körperverletzung war. Wenn jemand mit der Hand zuschlägt und das Opfer landet unglücklich mit dem Kopf, was zum Tod führt, wird das grundsätzlich milder zu beurteilen sein, als wenn eine Gruppe mit Baseballschlägern auf jemand einprügelt oder jemand mit einer Pistole einem ins Bein schießt, der daran stirbt. Da braucht es aber keine genau Trennung wie bei der Unterscheidung zwischen gefährlicher und einfacher Körperverletzung. Beim Strafmaß kann durchaus ein Kampfsportler bei einem Schlag (ohne dass es gefährliche Körperverletzung sein muss) härter bestraft werden als ein Laie bei einem Schlag, aber milder als wenn er eine Schusswaffe oder ein Messer benutzt hätte.

  • Ob ein Mordmerkmal erfüllt wäre, spielt nur eine Rolle, wenn grundsätzlich ein Totschlag, also eine vorsätzliche Tötung vorliegt. Bei einem einzelnen Schlag mit der bloßen Hand ist das nicht der Fall.

    Ist das wirklich so pauschal so? Ist vielleicht eher was für den juristische Fragen Thread, aber wenn ich z.B. ein Profiboxer bin und mit voller Wucht einer schwachen Person einen an die Womme haue - ist das niemals eine vorsätzliche Tötung? Als Laie würde ich schon sagen, dass bspw. - als Extermfall - ein Kinnhaken von Tyson Fury gegen an eine ältere, gebrechliche Dame eine vorsätzliche Tötung sein kann.


    (EDIT: Sollte man vielleicht wirklich besser in den Juristenfragen-Thread verschieben - hier geht es ja eigentlich um etwas anderes und das muss nicht in so einer Diskussion enden. Sorry.)

    Choo Choo.

  • Urteile werden meist nicht gewürfelt, auch wenn es oft den Anschein hat.

    Geht man von Körperverletzung mit Todesfolge aus (was die Staatsanwaltschaft beantragt hat) sind ab 3 Jahren Freiheitsstrafe zu erwarten, insofern sich da nichts geändert hat gibts da nichts mit 3 Monate auf Bewährung.

    Lies Dir mal das durch dein weißt du warum ich das Geschrieben habe

    https://m.bild.de/regional/che…3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    20.08.2021 Phillip Brooks is Back And All Elite :love:

    05.09.2021 Bryan Danielson und Adam Cole sind All Elite :love:

    #wirsindmehr
    ALERTA! ALERTA! ANTIFASCISTA!

    Einmal editiert, zuletzt von Spike1981 ()

  • Ist das wirklich so pauschal so? Ist vielleicht eher was für den juristische Fragen Thread, aber wenn ich z.B. ein Profiboxer bin und mit voller Wucht einer schwachen Person einen an die Womme haue - ist das niemals eine vorsätzliche Tötung? Als Laie würde ich schon sagen, dass bspw. - als Extermfall - ein Kinnhaken von Tyson Fury gegen an eine ältere, gebrechliche Dame eine vorsätzliche Tötung sein kann.


    (EDIT: Sollte man vielleicht wirklich besser in den Juristenfragen-Thread verschieben - hier geht es ja eigentlich um etwas anderes und das muss nicht in so einer Diskussion enden. Sorry.)

    Wenn Tyson fury weder beabsichtigte noch ziemlich sicher wusste dass er die ältere Dame töten wird dann kommt höchstens noch dolus eventualis in Betracht. Wenn er also billigend in Kauf nimmt, dass die ältere Dame stirbt. Ihm ist quasi das Risiko bewusst aber entweder ist ihm der Tod der Dame egal oder er befürwortet ihn. Wenn aber nicht mindestens dolus eventualis vorliegt, dann kommt weder Mord noch Totschlag in Betracht

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    Hier mal ein Tweet-Thread in der eine Betroffene über diese Seite spricht:

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    Übrigens scheint die Seite nun komplett am Ende zu sein, selbst von weiteren Hostern gekickt.


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