A N Z E I G E

Money in the Bank Koffer Vertrag, ist der Titel zu sicher?

  • Money in the Bank, ist der Titelgewinn zu sicher? 60

    1. Ja (37) 62%
    2. Nein (23) 38%

    Hey,
    Also ersteinmal ich fand die Idee die hinter dem Match stand schon immer sehr cool. Doch so langsam frage ich mich doch ob man es nicht übertreibt. Ich meine praktisch jeder der den Koffer gewonnen hat würde auch dadruch Champion. Wenn man jetzt mal Cena außer acht lässt der den Koffer direkt beim nächsten Raw eingelöst hat.


    Das Schema ist doch immer das gleiche derjenige trägt den Koffer mit sich rum und wenn die Situation passt löst er diesen ein und gewinnt den Titel.
    Dabei könnte man das doch mal mal ein wenig anders aufziehen vielleicht auch eine Story spinnen die dann evtl nicht gleich zum Titelgewinn führt.


    Würde mal gerne eure Meinung dazu hören.

  • A N Z E I G E
  • Es ist wie beim Royal Rumble.... eine Zeit lang hat der Rumble Sieger immer bei WM den WWE Titel gewonnen und irgendwann hat man das ganze geändert. Ich denke mir auch die nächsten Cash Ins werden ab und an auch mal in die Hose gehen eben damit es nicht mehr so eindeutig ist.


    Ich habe auch im Gefühl dass Orton erfolglos eincashen wird und Cody wird den Koffer wahrscheinlich auch erst 2014 irgendwann eincashen und wer weiß wer dann Champion ist und wie over alle beteiligen sind.

  • Grundsätzlich stimm ich dir zu, die MitB Idee war damals genial und hat der WWE einige unvergessliche Momente und großartige Storylines gebracht. Ich denke aber auch so wie du, dass das Konzept langsam eine Auffrischung nötig hätte. Mir ist auch letztens beim PPV bewusst geworden, dass man den Koffer fast als "Übel" sehen könnte, da man fast gezwungen ist, eine Cash-In Story zu kreieren, von denen man in den letzten Jahren mehr als genug gesehen hat.
    Ich wäre sogar dafür, dass MitB Konzept ein oder zwei Jahre ruhen zu lassen, vll. stattdessen ein Laddermatch direkt um den Titel zu veranstalten irgendwann MitB wieder auszupacken, wenn die Sättigung etwas nachgelassen hat.

    “Democracies in which there are no significant political choices to be made, where economic policy is all that really matters—and where economic policy is now largely determined by nonpolitical actors (central banks, international agencies, or transnational corporations)—must either cease to be functioning democracies or accommodate once again the politics of frustration, of populist resentment.”

  • Zitat

    Original geschrieben von BeNero:
    Ich finde es richtig, dass fast jeder einen Titel gewinnt, da ein sicherer Titelgewinn enorm den Wert des Koffers steigert, nur 2 Koffer pro Jahr sind zu viel.


    Ja das ist natürlich die andere Seite der Maedaile aber irgendwann ist dort halt die Luft raus weil man eh weiß das derjenige Champion wird und wirklich Überraschungsmomente bietet das auch nicht.
    Mal so ein Money in the Bank Match direkt um den Titel fände ich persönlich ja auch ganz cool.

  • Zitat

    Original geschrieben von paleiko:
    Ja das ist natürlich die andere Seite der Maedaile aber irgendwann ist dort halt die Luft raus weil man eh weiß das derjenige Champion wird und wirklich Überraschungsmomente bietet das auch nicht.
    Mal so ein Money in the Bank Match direkt um den Titel fände ich persönlich ja auch ganz cool.

    Das Wrestling allgemein zu vorhersehbar ist, ist aber nicht das Problem des Wrestling, sondern der Smart Marks. ;)
    Genauso gut könnte man sagen: "Och, im Wrestlemania Main Event gewinnen fast immer die Faces. Können wir den Main Event nicht einfach mal weglassen?" ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von The Trainster:
    Das Wrestling allgemein zu vorhersehbar ist, ist aber nicht das Problem des Wrestling, sondern der Smart Marks. ;)
    Genauso gut könnte man sagen: "Och, im Wrestlemania Main Event gewinnen fast immer die Faces. Können wir den Main Event nicht einfach mal weglassen?" ;)


    Nein weil da hat man wenigstens ein Match. Das eigentliche Hauptproblem vom Koffer ist nicht, dass der Gewinner fast jedesmal auch den Titel gewinnt, sondern dass es seit fast 10 Jahren auf die selbe dämliche Art, nämlich per cheat-cash-in passiert. Der Koffer sollte eigentlich einen Vertrag beinhalten, der einem ein Champion Titel Match wann und wo immer man will gewährt. Edge nutzte diese doch recht vage Formulierung als Hintertürchen und cashte überraschend gegen Cena ein nachdem der schon ein hartes Match in den Knochen hatte. Die Überraschung war perfekt, und ein Mann der schon das ganze Jahr zum neuen Main Eventer aufgebaut worden war, hatte durch diese Tat nicht nur seinen ersten großen Titel gewonnen, sondern auch seinen Charakter als durchtiebenen Opportunisten etabliert. War ja ganz toll damals. Aber dann passiete es wieder...und wieder...und wieder, bis wir mittlerweile bei einem Punkt angelangt sind, wo die WWE gar keinen Hehl mehr daraus macht, dass man mehr oder weniger vom Kofferträger ERWARTET dass er diesen Koffer dazu nutzt sich den wichtigsten Titel der Promotion - das Zeichen, dass man der Beste in der Company ist - ....durch feigen Betrug sichert.....


    Wie scheiße lässt das die WWE als Sportliga in Kayfabe denn bitte aussehen? Ganz zu Schweigen vom Wert des Titels oder der Glaubwürdigkeit eines Champions?


    Wie schon so oft gesagt: wir sind wieder beim Hardcore Titel mit 24/7 Regeln angekommen. Also dem absolut wertlosesten Titel den die WWE jemals hatte....nur dass diese Regeln jetzt auf die beiden Haupttitel angewandt werden.


    Sorry aber selbst als Wrestlingfan, der von Natur aus schon ein hohes Maß an Suspension of Disbelieve mitbringen muss, beleidigt das einfach meine Intelligenz. In Kayfabe hätte man hier sofort nach Edges Aktion einer Wiederholung dieser Tat einen Riegel vorschieben müssen indem man den Vertrag dahingehend abändert, dass sowohl die Company als auch der Champion mindestens eine Show oder zumindest eine Stunde vor dem geplanten Titelmatch vom eincashen des Koffers unterrichtet werden müsse. So wies Rob Van Dam gemacht hat. Der hatte ein Datum vor Augen, hat das angekündigt und hat zusammen mit Cena life den Vertrag für das Match unterschrieben.
    Damit hätte man immer noch genug Spannung und Überraschungsmoment um den Koffer wertvoll zu machen, und man hätte tatsächlich ein richtiges Match um den Titel.


    So jetzt werden mit Sicherheit einige sagen: "Das ist aber Langweilig." oder "Denk nicht zu viel drüber nach, es ist Wrestling"
    Sorry aber es gibt Sachen die sind mir einfach zu blöd.


    Aber selbst wenn ich sagen würde "Ok der Cheat-cash-in ist mittlerweile legitimes Mittel", wäre trotzdem noch der Punkt, dass die WWE in so vielen Fällen in den letzten Jahren Kofferträger hatte, die absolut NULL aufgebaut waren und selbst nach dem Koffergewinn noch als Jobber präsentiert wurden. Zu nennen seien hier CM Punk (beide male), Daniel Bryan, Dolph Ziggler, Alberto Del Rio, Jack Swagger und the Miz. Miz war wenigstens US-champion aber es wurde während seiner ganzen Zeit als Kofferträger kein Geheimnis draus gemacht, dass er nur durch cheat-cash-in gewinnen könnte und niemals in einem richtigen Match. Und die Bilanz ist, dass kaum einer dieser Männer dadurch eine glaubhafte Titelregentschaft aufbauen konnte, und fast alle nach dem Titelverlust erst mal wieder für eine Weile in der Versenkung verschwunden sind. Punk wurde beide Male fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel und sofort nach dem Titelverlust wieder in Midcard Fehden gesteckt. Nur durch seine Courage zu sagen was er denkt, und durch sein riesengroßes Talent hat er es geschafft überhaupt wieder an die Spitze zu kommen. Die beiden vergessenswerten Testläufe haben nichts zu tun mit dem zweiten Summer of Punk in 2011. Das war ganz allein die Promo die er gehalten hat. Swagger verschwand nach seinem Titelverlust für Jahre vom Main Event Radar und hat erst dieses Jahr wieder von sich reden gemacht...und sich seine neue Chance direkt verbaut. Depp. Del Rio kam nur schnell über seinen Titelverlust hinweg weil er eines der WWE-Chefetagen-Projekte war den man dem Publikum mit Gewalt aufs Auge drücken wollte. Und Ziggler...wies mit dem weitergeht bleibt abzuwarten. Zumindest ein gelungener Faceturn scheint die Folge. Daniel Bryan scheint bisher der einzige dieser "Jobber"-champions zu sein, der seinen "Testlauf" mit dem Gürtel tatsächlich nutzen konnte.


    Aber genau bei dem Wort liegt das Problem: Testlauf


    Der World oder WWE Titel sind keine "Testlauf"-Trophäen. Das sind die Gürtel die man erst dann bekommen sollte, wenn man seinen schon bewiesen hat, dass man würdig ist. Wie Triple H auf Punk's DVD schon gesagt hat: Nicht der Titel soll den Wrestler machen, sondern der Wrestler den Titel.


    Und es gab schon seit je her ein Mittel um einen Midcarder zu testen ob er bereit ist für den Sprung in den Main Event. Aber dieses Mittel ist leider seit 1998 in völlige Vergessenheit geraten: Der Midcard Titel! DUH!
    Wofür ist das Teil denn, wenn nicht um zu testen, ob der derzeit beste Midcarder bereit für mehr ist? Nein, stattdessen werden US- und IC-Titel seit nun schon 15 Jahren in wert- und sinnlosen Geplänkeln verblasen, ohne dass es auch nur einem einzigen Champion langfristig geholfen hätte. Vor allem seit man ab ungefähr 2001/2002 dazu übergegangen ist, den Midcard-Gürtel einfach B-Main Eventern zu geben, für die grade im Haupttitelrennen kein Platz ist. *hust* Chris Jericho *hust*


    Lange Rede kurzer Sinn: Entweder den Betrugs-Cash-in ganz abschaffen, oder aber wenigstens den Kofferträger bis zum Cash in konsequent als reale Bedrohung und "Rising Star" aufbauen. Ob der Kofferträger immer gewinnen sollte ist allerdings fraglich. Aber gerade da erhöht sich bei einem richtigen Match halt auch die Spannung. Siehe Cena letztes Jahr, der als einziger seine Chance vermasselt hat, weil er ein richtiges Match hatte, dass dann halt in DQ geendet hat.

    "It doesn't have to make sense, it's the Royal Rumble!" - Vince McMahon, Royal Rumble 1996

  • Zitat

    Original geschrieben von Michaels the Icon:
    Wie scheiße lässt das die WWE als Sportliga in Kayfabe denn bitte aussehen?

    Das ist der entscheidende Punkt: Es gibt heutzutage längst kein Kayfabe mehr (sieht man aktuell sehr schön an der Punk - Heyman Storyline, die ein gewisses Maß an Hintergrundwissen voraussetzt) und die WWE sieht sich selbst gar nicht mehr als Wrestling- und schon gar nicht als Sportliga, sondern einfach nur noch als Entertaiment-Produkt.


    Mit allen anderen Punkten hast du allerdings durchaus recht,

  • Ja, aber das macht in meinen Augen den Koffer & Besitzer interessanter.
    Auf der anderen Seite finde ich zwei Kofferträger zur selben Zeit zu viel!
    Ich würde einen unabhängigen Koffer bei WrestleMania auskämpfen und noch einen bei TLC.

  • Auch dann könnte es zwei Koffer zur selben Zeit geben; schau dir Ziggler an, der hat seinen Koffer fast ein Jahr getragen.


    Ich find zwei Koffer ansich gar nicht so schlimm, solange es zwei Titel gibt, wofür sie gelten. Problem ist eher, dass es so oder so keine vernünftige Storylines mehr um die Koffer ansich gab; jemand hat den Koffer gewonnen und hat ihn dann Woche für Woche mit zu den Shows getragen, mal ist es erwähnt worden, aber ansich.. nichts. Bei Miz gab es ab und an Cash In Versuche, welche aber öfter abgebrochen worden sind bzw. das Match gar nicht erst gestartet worden ist. Nun gibt es bei Sandow mal wieder ne kleine Storyline um den Koffer, sowas fehlt ansich einfach. Da ist es egal, ob ein oder zwei Koffer.


    Wenn man es so nimmt, gab es selbst 2012 nur 'einen Koffer', weil Cena direkt n Tag später vergeigt hat und dann Ziggler fast n Jahr der einzige Träger war.


    Aber um auf die Frage kurz noch zu Antworten; Ja ist er. Finde ich jetzt aber auch nicht so schlimm, wenn man solche Momente wie bei Ziggler dadurch hat. Auch hier ist es also wieder ne Frage, wie man das dann enden lässt. Bisher fand ichs aber nicht als 'nervig sicher' sondern 'gut sicher'.

  • Eigentl. ist die Koffergeschichte eine tolle Idee, aber leider wurde sie so eingesetzt, dass der betreffende Titelgürtel arg seine Prestige verliert. Man kann den Champion einfach nach einer Schlacht ausrauben. Man sollte die Regeln so ändern, dass Champion und Kofferträger auf selber Ebene "kämpfen" müssen.


    Man könnte z.B. es so machen, dass der Kofferträger ein Titelmatch beim nächsten PPV garantiert bekommt oder dass der Vertrag ihm erlaubt, z.B. als Herausforderer #1 gegen einen selbstgewählten Champion vorzudrängeln oder dass der Kofferträger eine Entscheidungskontrolle erhält.


    Michaels the Icon hat das Problem sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Wenn der Hass nicht die kreative Ader drückt, kann man das Hassen gleich sein lassen. Gottfried Benn

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  • Meiner Meinung nach ist der Koffer einer der Gründe warum es mit der WWE bergab geht, denn mir fällt spontan kein einziger Wrestler ein der ohne Koffer irgendwie zum Title kam und/oder sich erfolgreich etablieren konnte. Und wenn dann liegt das wirklich über Jahre hinweg. Ausserdem kommt es mir so vor als wäre der Koffer sowas wie ein Entschuldigungsschreiben für die WWE. Denn ist man Kofferträger kann man sich quasi alles erlauben, denn wenn man eincasht und Champion wird - sind die Niederlagenserien eh vergessen und vergeben.. denkt jedenfalls die WWE. Klar der Koffer sorgt für einige spannende Momente, aber die negativen Punkte überschatten die einfach nur.. und überhaupt sind die eingecashten Runs meistens eh kurz und/oder mies. Einzige Gegenbeispiele die mir hier einfallen sind Kane und Miz. Wobei, wenn man die sich heute ansieht, sieht man was aus dem Koffer-Push wieder mal geworden ist.

  • Interessantes Thema. In den Tagen vor und nach dem PPV habe ich mich auch damit beschäftigt. Die Idee der Koffer ist grundsätzlich wirklich toll. Ich sehe auch kein Problem damit, dass die Titel per "Abstauber" wechseln. Es ist eher die Anzahl der Money In The Bank Ladder Matches. Als man das ganze bei WrestleMania 21 eingeführt hat, war es ein echt starkes Konzept. Das Problem ging in meinen Augen erst los als man einen eigenen PPV dafür kreierte.


    Die Koffer waren ja dafür da, dass Midcarder die Chance hatten in den Main Event einzuziehen. Die Teilnehmer am ersten Match waren zwar mit Benoit, Jericho, Kane, Benjamin, Christian und Edge schon größtenteils gestandene WWE Superstars, hatten aber nicht den ganz großen Erfolg und wenn doch, dann sind sie später wieder in die Midcard zurückgefallen (Benoit, Kane und Y2J). Doch wenn man sich mal die letzten Jahre ansieht, ziehen immer mehr Superstars in die Money In The Bank Matches ein, die schon seit Ewigkeiten Main Eventer sind und selbst wenn sie nicht oben mitmischen trotzdem so stark dargestellt werden, dass sie für einen Midcarder unglaubwürdig sind (zum Beispiel Sheamus der alles weg Brogue kickt). Und gerade der letzte PPV zeigt auch gut den unterschiedlichen Wert der beiden großen Titel auf. Während bei Smackdown mit Ausnahme von Jack Swagger keine World Champions aktiv waren, war beim All Stars Match jeder schon Champion. Solche Superstars brauchen den Koffer eigentlich auch nicht, weil man sie jederzeit wieder auch so in das Titelgeschehen stecken kann.


    Wenn es zwei Koffer gibt, könnte man auch sagen, dass es zwei Sieger beim Royal Rumble geben könnte, wenn sie aus unterschiedlichen Rostern kommen (auch wenn der Split eigentlich nicht mehr existent ist). Worauf ich hinaus will ist, dass es einfach zu viele Koffer gibt und neuerdings auch unter Wrestlern ausgefochten werden, die keinerlei Nutzen davon haben.


    Ein weiterer Punkt der mich stört ist, dass die Koffer nur um große Belts eingelöst werden. Man könnte das Konzept zum Beispiel dahingehend erweitern, dass man für jeden Titel eincashen kann. Es hätte zwar nicht mehr den ganz großen Impact, wenn plötzlich jemand für den IC-Belt eincasht aber es wäre etwas neues und nicht so abgenutzt.


    Jetzt noch mal in Kurzform eine Zusammenfassung:


    + Sprungbrett für Midcarder
    + Titelgeschehen ist spannend, da man nicht weiß wann der Cash-In erfolgt


    - zu viele Koffer
    - es werden vermehrt Wrestler eingesetzt die keinen Koffer brauchen
    - große Karriere trotz möglichem Titelgewinn nicht gegeben



    Das Thema um die Koffer ist etwas, was in den nächsten Jahren noch zu hitzigen Debatten führen dürfte.

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