A N Z E I G E

Eure zuletzt komplett gesehene Serien + Bewertung/Diskussion

  • In Anlehnung an die beiden anderen Threads (Filme / Serienepisoden) hier nun der Thread für komplett gesehene Serien (damit sind Serien gemeint, die nicht mehr gedreht werden)! Also welche Serie habt ihr in letzter Zeit komplett gesehen? Und wie würdet Ihr diese bewerten und benoten? Auch sollte ein Link zum entsprechenden Eintrag auf http://www.fernsehserien.de/ vorhanden sein. Erlaubt ist alles: Crime, Drama, SciFi, Kinderserie, Zeichentrick, usw.


    Ich fange mal an:


    CHiPs
    (Eintrag bei Fernsehserien.de | Fan-Videoclip)


    Endlich habe ich es durch. :D Die Serie verfolgt mich schon seit Kind an. Ich kann mich noch erinnern, wie ich das damals immer au RTLplus schaute in der früh, bevor ich in die Schule ging (damals wurden frühmorgens noch Serien vom Vortag wiederholt). In CHiPs geht es um die beiden Polizisten Jonathan Baker und Francis Poncherello. Während onatahn der eher ernstere, gewissenhafte Polizist ist, ist Francis das, was man allgemeinhin als Sunnyboy und Frauenschwarm versteht. Er ist für die witzigen Sprüche verantwortlich, Jonathan dagegen für die Ernsthaftigkeit.
    Im Endeffekt handelt es sich hier um so eine Serie wie sie typisch für die späten 70er war: fetzige Musik, Großstadtflair und Frauen. Dabei sind die Geschichten an sich garnicht mal so sehr an den Haaren herbeigezogen: es wollen nicht immer gangster Dingfest gemacht werden, sondern die Beiden bekommen häufig auch mit Unfällen zu tun oder eben mit den ganz normalen Alltag solch einer Polizeibehörde. Es ist nicht ganz so machohat wie etwa T.J. Hooker - im Gegenteil: die Serie bleibt ziemlich auf den Boden.


    Leider haben sich die Hauptdarsteller so garnicht verstanden und so hat erst Erik Estrada die Serie verlassen. Als er dann wieder zurückkam, kam es wieder zu streitereien - später wurde Larry Wilcox entlassen. Mit ihm gingen aber auch viele beliebte Nebendarsteller. So musste in der sechsten Staffel viel experimentiert werden - doch die Quoten gingen immer steiler bergab. Da half es auch nichts aus den CHiPs eben mal Geisterjäger zu machen.
    Empfehlenswerte Staffeln sind 2-5. In der ersten wird noch die Richtung der Serie gesucht und die sechste ist ohne die ganzen bekannten Darsteller wirklich nicht mehr gut.


    Wer gute, nette Polizeiserien der alten Schule mag - wo es nicht nur um Morde sondern auch um viele andere Themen geht, der kann hier durchaus mal reinschauen.


    6,5/10

  • A N Z E I G E
  • Dawson's Creek


    Coming-of-Age-Drama-Serie, liebevolle Charakterzeichnung, tiefgründige Dialoge, große Gefühle usw. Das kann manchmal etwas ausladend und dadurch nervig sein, oft ist es aber wirklich ziemlich schön, auch wenn man die Probleme der Teenager wohl besser nachempfinden könnte, wenn man selber noch jünger wäre (oh Gott, jetzt fühle ich mich alt, wenn ich das schreibe ...) - und die Prüderie ist auch so eine Sache für sich. :D
    In den ersten beiden Staffeln unter der Leitung von Kevin Williamson ist das auf jeden Fall äußerst sehenswert, danach baut es in der dritten Staffel bis auf den Handlungsstrang von Pacey & Joey (meine Favoriten unter den Main Characters, wohingegen ich Dawson selbst eher weniger mag) etwas ab, nur um sich in der 4. Staffel wieder auf einem guten Level einzufinden. Die Dreiecksgeschichte Dawson/Joey/Pacey zehrt aber schon manchmal an den Nerven. :D
    S5 und S6 habe ich mir in bewegten Bildern gespart. Die Zusammenfassungen der Folgen lassen bereits nur zu gut erahnen, wieso der Serie nachgesagt wird, in den letzten beiden Staffeln - also nach Ende der High School mit Beginn der Collegezeit - ziemlich abzubauen. Die finale Doppelfolge 6x23 und 6x24, die einen Zeitsprung von 5 Jahren bedeutet, ist hingegen äußerst sehenswert geraten und bildet einen sehr versöhnlichen Abschluss mit einer Serie, die definitiv mal einen Blick wert ist, wenn man dem Genre etwas abgewinnen kann und mal sehen will, wie bezaubernd Katie Holmes einmal war.


    S1: 8/10
    S2: 7,5/10
    S3: 6/10
    S4: 7/10
    ---
    Gesamt: 7/10

  • Och, die letzten beiden Staffeln fand ich damals aber auch mehr als ordentlich. War auf jeden Fall eine tolle Serie, die viele schöne Momente zu bieten hatte. Neben OC war das meine Teenieserie, damals so mit 16-18 geschaut. Fänd ich heute vielleicht nicht mehr so gut (man wird halt älter :D ), aber damals war das schon toll :)

  • + starke Charaktere (JD, Dr. Cox, Turk, Bob Kelso....)
    + die Story (JDs Aufstieg und seine Erlebnisse als Arzt)
    + viele witzige Momente (JDs Tagträume, die Wutanfälle von Dr Cox etc..)
    + herzzereißende und traurige Momente (Lavernes Tod, Bens Tod usw.)
    + die Musik ("How to Save a Life", "i follow you into the dark"..../Zach Braff hat einfach einen klasse Musikgeschmack !)
    + die Thematik (das Leben als Arzt und der Kampf gegen den Tod!)
    + konstant gut bis sehr gute Episoden


    - die letzte Staffel (9. Staffel) --> fällt aber nicht großartig ins Gewicht, da Staffel 8 und der Abschied JDs das wahre Ende für mich ist !


    Ich vergebe: 10/10 --> Zurecht meine Lieblingsserie
    :thumbsup:

  • Scrubs schau ich auch gerade sehr gerne. Ich find das so großartig gemacht. Den einen Moment lacht man sich kaputt, sei es über die verdammt witzigen Charaktere (Dr. Cox allein schon ist einfach nur genial) und im nächsten Moment hat man den Mund offen und Pipi in den Augen, weil die Stimmung plötzlich hoch emotional ist. Zum Beispiel in Staffel 1 glaub ich, wo der Bruder von der Tante von Dr. Cox Leukämie als Diagnose bekommt, JD es ihm sagen soll, er aber daran zweifelt und schaut, ob ein Fehler gemacht wurde, die halbe Folge lang. Und es kommt raus, es wurde ein Fehler gemacht. Alle freuen sich, JD macht Witze, plötzlich realisiert er aber, dass er sich alles nur eingebildet hat und man ist wieder in der Szene, wo er es ihm verkünden muss.


    Und das ist halt einfach so genial gemacht stellenweise, dass ich da auch nur 10/10 vergeben kann.

    Derrick Rose - Rookie of the Year 2009, MVP 2011


    "My future starts when I wake up every morning. Every day I find something creative to do with my life." -Miles Davis

  • Zitat

    Original geschrieben von DerrickRose:
    Scrubs schau ich auch gerade sehr gerne. Ich find das so großartig gemacht. Den einen Moment lacht man sich kaputt, sei es über die verdammt witzigen Charaktere (Dr. Cox allein schon ist einfach nur genial) und im nächsten Moment hat man den Mund offen und Pipi in den Augen, weil die Stimmung plötzlich hoch emotional ist. Zum Beispiel in Staffel 1 glaub ich, wo der Bruder von der Tante von Dr. Cox Leukämie als Diagnose bekommt, JD es ihm sagen soll, er aber daran zweifelt und schaut, ob ein Fehler gemacht wurde, die halbe Folge lang. Und es kommt raus, es wurde ein Fehler gemacht. Alle freuen sich, JD macht Witze, plötzlich realisiert er aber, dass er sich alles nur eingebildet hat und man ist wieder in der Szene, wo er es ihm verkünden muss.


    Und das ist halt einfach so genial gemacht stellenweise, dass ich da auch nur 10/10 vergeben kann.



    JD: Es war verrückt, alle waren da um Ben zu verabschieden.
    Er war doch bloß ein Tag hier und völlig gesund.
    *Foto schieß*
    Ben warum wollten sie so ein gestelltes Foto haben, sie haben doch gesagt die wären nicht echt....


    Ben: Ich bitte dich JD hier ist gar nichts echt und das weißt du.


    JD: Wie meinen sie das ?
    Ben: Denk mal nach.


    *Rückblicke in JDs Kopf*
    Bob Kelso: Hören sie auf hier Ärger zu machen nur weil der Patient ihnen gefällt und akzeptieren sie die Fakten!
    *flash*
    Carla: Entweder dein Gefühl ist richtig oder dein Verstand versucht dich vor etwas zu schützen.
    *flash*
    Arzt: Glauben sie ich hätte einen Fehler gemacht oder wünschen sie sich das nur ?
    JD: Ich wünsch es mir....


    *dann der Moment der Wahrheit*
    Dr Cox: Zweiter Versuch Kleiner. Hast du das Testergebnis ?
    JD: ähh...ja
    *kurzes Schweigen*
    Ben sie haben Leukämie
    Ben: Das ist Scheiße...
    JD: ..... Ja




    Epische Folge :cool: :thumbsup:
    Auch hier die Musikuntermalung perfekt. :)

  • Meine letzten komplett gesehenen Serien waren Entourage und The Shield


    Entourage
    Sehr gute Feel-Good-Serie die einfach Spaß macht und mit Johnny Drama und vorallem Ari Gold hat man auch zwei der genialsten Charaktere die es in solchen Serien jemals gab. Bekommt von mir eine Gesamtwertung von 8/10 Punkten. Da die letzten Paar Staffeln etwas nachgelassen haben bzw die letzte Staffel eher schwach war und das Finale einfach nur schlecht. Vielleicht kann ich die Wertung ja nochmal anpassen, wenn der Film draußen ist. Erst dann ist die Serie wohl wirklich "komplett". Jedenfalls klare Empfehlung, wer die Serie noch nicht kennt.




    The Shield
    Auch hier klare Empfehlung für die beste Copserie aller Zeiten (Nein, ich habe the Wire noch nicht gesehen, denke aber auch , dass man die beiden nicht vergleichen kann/sollte).
    Hier passt einfach so vieles, tolle Storylines, tolle Charakterzeichnung und Drehbücher und natürlich der coolste Antiheld vor Mr. White ;) aufgrund einiger kleiner Längen, die aber nicht schlimm sind, gibt es hier 9,5/10. Anschauen!!!


    PS: The Shield kriegt auch den Sonderpreis für die beste Pilotfolge die ich kenne :D

  • Shameless 1 und zweite Staffel


    Ist derzeit meine Lieblingsserie weil es hier einfach keine Vorschriften gibt jeder macht was er will. Die Storys bleiben jedoch weiterhin interessant und gerade wenn Frank dabei ist ,kann es nur lustig werden. Die erste Staffel hat mir schon unglaublich gut gefallen,aber die zweite Staffel hat es trotzdem geschafft noch ein bisschen besser zu werden. In dieser Serie ist wirklich alles dabei,freue mich schon wenn es wieder weitergeht. :cool:

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  • Leute, wenn ihr über ne Serie schreibt wäre es klasse wenn ihr auch schreibt worum es darin geht! Worum geht es in Shameless oder in The Shield? Was sind da die Geschichten und wieso sind diese empfehlenswert? Mr. RKO hat es sehr schön vorgemacht. So in dem Stil dachte ich mir das.


    Ihr dürft nicht erwarten, dass jemand anders den Inhalt kennt und Ziel sollte es sein eine Serie zu empfehlen mit nicht zu vielen Spoilern, aber durchaus genug Informationen um andere neugierig zu machen. :)

  • Zitat

    Original geschrieben von armin00:
    PS: The Shield kriegt auch den Sonderpreis für die beste Pilotfolge die ich kenne :D


    Das liest man häufiger. Die Pilotfolge macht zwar verdammt Lust auf mehr, aber im Rückblick verliert sie m.E. etwas an Qualität, wenn man sich vor Augen führt, dass Vic hier etwas out-of-character agiert. So wie am Ende von 1x01 handelt er danach (zumindest in den beiden Staffeln, die ich gesehen habe) eigentlich nie wieder ...

  • Superman (1988)


    Endlich bin ich mal dazu gekommen diese fast schon vergessene Cartoon-Serie zu schauen. Diese 13 teilige Serie wurde 1988 zum 50. Geburtstag Supermans gesendet. Eine deutsche Übersetzung gibt es nicht.


    Die Serie ist dabei aus zwei Gründen etwas besonderes:


    - Es ist die erste TV-Darstellung der Post-Crisis-Storyline
    - Es ist die erste Superman-Cartoonserie mit Folgen, die länger gehen als 5 Minuten. Die vorherigen Cartoons (Fleischer-Cartoons aus den 1940er Jahren und New Adventure of Superman von 1966) waren allesamt Kurzfilme und boten keine längere Handlung.


    Dabei gefällt mir diese Serie von allen Cartoon-Serien am besten. Zum einen hat sie einen fantastischen Zeichenstil. Die Charaktere sind glaubwürdiger illustriert als in der Cartoonserie von 1996. Hier sind die Figuren einach realistischer gezeichnet - Lois sieht hier wirklich aus wie ne Frau und nicht wie eine Barbiepuppe.
    Aber nicht nur der Zeichenstil gefällt mir besser. Auch der Soundtrack ist viel besser, da er eine Abwandlung des Themes von John Williams ist. Apropos Kinofilme...


    Im Gegensatz zur späteren Cartoonserie ist diese Serie von der Charakterzeichnung recht nah an den Christopher Reeve Filmen. Wo die Cartoonserien sonst die Fehler machen die Charaktere wie Lois oder Jimmy zu bloßen Statisten verkommen zu lassen, spielen diese hier eine bessere Rolle. Lois ist hier so dargestellt wie man sie auch aus den Comics kennt: mutig, vorlaut und trotzdem charmant. Jimmy hat immer einen Spruch parat und ist ebenfalls mehr in die Story eingebaut, genauso wie Perry White. Bei der Darstellung des Lex Luthors hat man sich an die Version von Gene Hackman orientiert: schleimig, größenwahnsinnig und überzeichnet. Bleibt nur noch die Figur des Superman. Nun, er ist Superman. Sehr schön ist aber, dass es etliche Szenen als Clark Kent mit dem Zusammenspiel mit Lois und Jimmy gibt. Das hebt diese Serie schön ab von der Cartoonserie aus den 90ern wo es leider kaum Charaktermomente gab.


    Natürlich ist diese Serie eine Samstagmorgen-Cartoonserie. Keine Frage. Aber abgesehen von den späteren Justice League-Serien und die Zeichentrickfilme der letzten Jahre, kommt diese Cartoonserie den Superman-Comics wohl am nähesten. Sie ist sympathisch und macht einfach Spaß beim gucken. Besonders die Folgen mit Luthor sind hier als Highlights zu nennen und ganz besonders die 7. Episode mit General Zod. Im Anschluss an den eigentlichen Folgen gibt es auch kleine Kurzgeschichten von 4-5 Minuten wo Einblicke aus Clarks Kindheit und Jugend in Smallville gezeigt werden. Dies rundet die Serie ichtig schön ab.


    7/10

  • Zitat

    Original geschrieben von Mr. RKO:
    So wie am Ende von 1x01 handelt er danach (zumindest in den beiden Staffeln, die ich gesehen habe) eigentlich nie wieder ...


    Er kam aber auch nie wieder in diese Situation. Dass er zur Durchsetzung seiner Ziele bereit ist, zu morden, sieht man durchaus in den weiteren Staffeln.

  • Schade, dass der Thread so inaktiv ist.


    ANGEL
    -> Spinoff von "Buffy the Vampire Slayer"


    Season 1: Fast nur Standalone-Episoden, keine richtige Story Arc, was aber egal ist, weil die Charaktere und grundlegenden Themen im passenden L.A.-Setting prima eingeführt werden. Das Finale ist am besten, da Wolfram & Hart endlich richtig in Erscheinung tritt, Vocah einen guten Villain abgibt und erstmals die Shanshu Prophecy ins Spiel kommt - zudem der vielversprechende Cliffhanger für die nächste Staffel.
    Beste Folgen: Hero, Sanctuary (Part 2), To Shanshu in L.A.
    8/10


    Season 2: Die Anwaltskanzlei W&H in ihrer Hochphase, Angel und das W&H-Vampirprojekt haben eine fantastische Story Arc, die Twists in der düsteren Mid-Season sind so mutig wie genial, Wesleys Entwicklung wird vorangetrieben, Lorne & das Caritas bieten eine willkommene Abwechslung, und die Pylea-Fun-Arc zum Schluss macht immerhin Spaß, auch wenn sie vergleichsweise abfällt.
    Beste Folgen: 2x07 (Spoiler ;)), Reunion, Reprise, Epiphany
    8,5/10


    Season 3: Zunächst etwas durchwachsen, da zu viel geredet (Prophezeiungen!), aber zu wenig gezeigt wird. Holtz ist ein passabler Villain, aber auch nicht mehr. "Sleep Tight" markiert dann aber einen wahren Gamechanger und läutet eine Phase von darkness & pain ein. Highlights gegen Ende hin sind schließlich vor allem Wesley, aber auch die neue Figur, die mysteriös und mit spannender Hintergrundgeschichte daherkommt. Insgesamt dann doch eine sehenswerte Staffel, wenn auch für mich die schwächste.
    Beste Folgen: Lullaby, Waiting in the Wings, Sleep Tight
    7,5/10


    Season 4: Greenwalt verließ die Show, Whedon kümmerte sich mehr um die letzte "Buffy"-Staffel - das merkte man. Nach dem fantastischen Staffelopener entwickelte sich eine überladene und überambitionierte 22-Part-Story, die mit ihren ganzen Twists und Wendungen aber trotzdem noch viel Spaß macht. The Beast gibt einen prima Little Bad ab, die Mid-Season birgt Überraschungen, und im Endgame kommt schließlich der Big Bad mit philosophischen Fragen im Gepäck zum Vorschein. Wesley ist nur noch awesome, die neue Figur aus S3 nervt nun leicht, bleibt als tragischer Charakter aber zumeist glaubwürdig, nur Cordelia geht leider vor die Hunde. Das geniale Staffelfinale wartet schließlich mit zwei weiteren großen Twists auf, welche die Serie in eine neue, interessante Richtung verlagern. Viel probiert, nicht alles ging auf, aber ein positiver Gesamteindruck bleibt.
    Beste Folgen: Deep Down, Soulless, Orpheus, Home
    7,5/10


    Fun Fact: Alle parallel laufenden Staffeln von "Buffy the Vampire Slayer" haben bei mir dasselbe Rating.


    Season 5: Nachdem es zuletzt heftig serialized war, wurde man nun vom Sender gezwungen, wieder auf Standalone-Episoden umzusteigen. Zudem wurde der Hauptcast zwangsweise ergänzt. Wieder mit Joss Whedon an Bord, wirkt die Staffel im neuen Setting nun ungeheuer dynamisch und fresh. Außerdem ergeben sich durch die Prämisse immer wieder interessante moralische Fragen. Die zweite Hälfte ist wahrscheinlich das Beste, was Whedon je gemacht hat. Vor allem Amy Acker beginnt hier plötzlich zu glänzen. Erst spät erfuhr man von der Absetzung der Serie, doch konnte man trotzdem die Fäden noch sehr vernünftig in Richtung Finale spinnen - heraus kam mit "Not Fade Away" dann tatsächlich eine der besten Serienepisoden EVER, die keine Wünsche mehr offen lässt. Eine 6. Staffel hätte ich allerdings auch noch sehr begrüßt.
    Beste Folgen: Destiny, You're Welcome, A Hole in the World, Shells, Not Fade Away
    9,5/10


    Fazit: Insgesamt eine sehr gelungene Serie, die man als "Buffy"-Fan ebenfalls gesehen haben muss. Während die Mutterserie in erster Linie Coming-of-Age-Thematiken behandelt, sind die Themen in "Angel" erwachsener, und zumeist herrscht eine düsterere Grundstimmung vor. In puncto Character Development schwächelt "Angel" im Vergleich etwas (z.B. Gunn, Fred und Lorne betreffend), aber Wesleys Entwicklung steht der von Spike in nicht vielem nach. S5 ist schließlich eine der tollsten Staffeln, die ich je gesehen habe und überbietet auch S2 & S3 von "Buffy".
    8,5/10

  • Zitat

    Original geschrieben von Mr. RKO:
    Schade, dass der Thread so inaktiv ist.


    Naja, da es hier ja ausschließlich um komplette gesehene Serien geht ist es klar, das es viel weniger Input gibt als bei einzelnen Episoden oder ganzen Filmen. ;)




    Battle Star Galactica 2005 - 2009


    Handlung: Die Serie handelt vom Kampf der auf eine handvoll Raumschiffe reduzierten Menschheit gegen eine von Menschen erschaffenen Maschinen-Spezies, den Zylonen. Die Galactica ist dabei das Hauptschiff der Menschen. Die Serie basiert lose auf "Kampfstern Galactica" aus den 70ern.


    Am Anfang hat mich die Serie positiv überrascht. Die Kameraführung war für eine Science-Fiction-Serie erfrischend ungewöhnlich und realistischere Weltraumkämpfe gibt es in wohl keiner anderen Serie. Die erfrischenden Elemente verlieren aber im Lauf der Serie zunehmend ihre Anziehungskraft. Eine Besserung gibt es dann nochmal als sich die Handlung vom Weltraum weg auf einen Planeten verlagert. Zum Ende hin nehmen allerdings die (während der ganzen Serie vorhandenen) pseudo-religiösen Handlungsstränge über Hand. Die vierte und letzte Staffel war stellenweise ziemlich schwer zu verfolgen und ich dachte einige Male daran die Serie abzubrechen. In das Ende habe ich noch einige Hoffnung gesetzt, aber die Beseitigung des Zylonen-Problems ist dann für meinen Geschmack zu platt inszeniert und den Abschluss der Serie halte ich offen gesagt für ziemlichen Mist.


    3,5/10 - Keine Weiterempfehlung.

    Brock Lesnar, RAW vom 16.04.2012:
    "What's running through John Cena's mind? I don't give a crap what's running through his mind. What's more important is what's running down his leg. Piss!"
    Brock Lesnar, RAW vom 04.08.2014:
    "I'm going to leave him in a pile of blood and urine and vomit."

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