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[Kultgimmicks] Duke "The Dumpster" Droese – Neue überarbeitete Fassung!!!

  • [Kultgimmicks] Duke "The Dumpster" Droese - Neue überarbeitete Fassung!

    Kultgimmicks 2 – Jetzt als Buch und E-Book erhältlich!!!


    Hallo Kultgimmicks-Gemeinde

    Mitte der 90er Jahre war bei der World Wrestling Federation die Hoch-Zeit der Kultgimmicks – oder wie manche meinen die Hoch-Zeit des Gimmickmülls. Unter anderem mussten viele Wrestler in Form eines Gimmicks einen "Nebenjob" haben. Einer davon war Müllmann Duke "The Dumpster" Droese, dessen Karriere in meiner 43. Ausgabe thematisiert wird. Für ihn hat sich CyBoard-User Duketom entschieden. Hier erfahrt ihr alles über die Karriere des Mannes aus "Mount Trashmore, Florida" - unter anderem wie aus dem unbekannten Independent-Wrestler aus Florida ein WWF-Superstar wurde. Später stieg er auch in Deutschland und Österreich erfolgreich in den Ring.
    Erfreulich zu hören: Hinter dem Müllmann steckt ein intelligenter Mann, der den Absprung vom Wrestling ohne Probleme schaffte und heute ein glückliches Leben führt! :cool:

    Dies alles und mehr nur in eurer "Lieblings"-Kolumne.
    Viel Spaß!!!

    Kultgimmicks@Facebook


    Duke "The Dumpster" Droese

    Ein fleißiger Student wird zum wrestlenden Müllmann
    Am 13. Oktober 1970 erblickte Michael "Mike" Droese in Lodi, Kalifornien das Licht der Welt. Später zog die Familie Droese von der Westküste an die Südostküste nach Florida. In Miami besuchte Mike die High School. Am 31. März 1985 schaute er sich als Jugendlicher die erste WrestleMania an, was in ihm das Interesse für das Wrestling weckte. Beeindruckt von Hulk Hogan träumte er von einer Karriere als Wrestler. Während die meisten Schüler eine Profi-Laufbahn als Footballspieler anstrebten, wandte sich Droese 1987 an eine Wrestlingschule in Miami. Dort wurde er vom Jamaikaner Bobby Wales trainiert, doch bis zu seinem ersten Match dauerte es noch ein paar Jahre. Im Vordergrund stand für ihn eine gute schulische Ausbildung zu erreichen. Dies sollte ihm auch gelingen, denn an der University of Miami machte er einen Abschluss in Kriminologie und Philosophie (manche Quellen sprechen von Jura). Tagsüber büffelte der fleißige Student in der Hochschule, abends trainierte er in der Wrestlingschule oder im Fitnessstudio. Bereits während seinem Studium stieg er im Februar 1990 mit Anfang 20 in Miami erstmals in den Ring. In seinem ersten Match konnte er unter seinem bürgerlichen Namen Johnny Blade besiegen. In der Folgezeit trat Mike Droese independent für kleine Ligen in Florida an. Dies jedoch nur als Nebenjob, da er sich voll auf sein Studium konzentrierte. Damit konnte er sich ein bisschen Geld dazuverdienen.
    Bereits in den 80ern besuchte Michael Droese oft Shows von Championship Wrestling From Florida. Der große Star im NWA-Territorium des Sunshine State war Dusty Rhodes, dessen Charakter eines Helden der Arbeiterklasse dem jungen Mike sehr gefiel. 1989 wechselte Rhodes zur World Wrestling Federation und dort wurde dieser Charakter passend zur damaligen Zeit in ein buntes Gimmick verpackt. In mehreren Vignetten sah man den "American Dream", so sein Spitzname, wie er in normalen Jobs als Klempner, Metzger oder Müllmann arbeitete. Für Droese war dies das Grundgerüst für sein späteres Gimmick. Noch während Mike in Miami an der Universität studierte, entwickelte er in den 90ern das Gimmick des Müllmannes. Ähnlich wie Dusty Rhodes war auch Droese kein muskulöser Wrestler. Bei einer Größe von 1,98 m brachte er immerhin stolze 139 kg auf die Waage. Zudem passte sein äußeres Erscheinungsbild mit langen Haaren, einem Vollbart und der passenden Arbeitskleidung zum Charakter eines rauen Müllmannes. Unter dem schlichten Namen "Garbage Man" (die englische Übersetzung für Müllmann) startete er mit diesem Gimmick im Jahr 1993 in der Independentszene von Florida.

    500. Platz bei PWI 500 und ein Vertrag mit der World Wrestling Federation
    Dank des bunten Gimmicks verdiente sich Mike Droese in Florida erste Achtungserfolge. Selbst das erfolgreiche Wrestling-Magazin Pro Wrestling Illustrated stolperte über den Garbage Man. Seit 1991 veröffentlicht das Magazin jährlich eine Liste der Top-500-Wrestler (PWI 500). Im Jahr 1993 schaffte es der Müllmann auf den 500. Platz, was ihm in der Wrestling-Szene nationale Aufmerksamkeit einbrachte. Wäre er z.B. auf den 243., 376. oder 465. Platz gelandet, wäre er wohl den wenigsten Lesern ins Auge gefallen. Immerhin führte er die Liste von hinten an. Lustige Anekdote: Zu Beginn seiner WWF-Karriere musste er sich von einigen Fans "500"-Chants anhören.
    Im Januar 1994 blätterte Michael Droese in einer Zeitung und las einen Artikel über eine Convention der National Association of Television Programm Executives (NATPE), die im Miami Beach Convention Center stattfand. Dabei entdeckte er, dass auf dieser Fernsehmesse auch ein gewisser Vincent Kennedy McMahon anwesend war. Droese, der trotz seines Studienabschlusses noch von einer Karriere als Fulltime-Wrestler träumte, fuhr zu dieser Convention. Dort angekommen ging er selbstbewusst zum Stand der WWF und sprach mit McMahon höchstpersönlich. Mike stellte sich sowie sein Müllmann-Gimmick vor und machte Vince klar, dass er gerne für seine Promotion arbeiten möchte. Jetzt ging es für ihn ganz schnell: Nur eine Woche später erhielt er einen Rückruf vom WWF-Boss, der ihn zu einem Tryout an die Ostküste einlud. Vom 21. bis 23. Februar 1994 bestritt er in den Staaten New York und Pennsylvania vor TV-Tapings drei Dark-Matches gegen den Jobber Reno Riggins. Jedoch nicht als Garbage Man, sondern als Rocko Gibralter. Unter diesen Namen trat er bereits in der Vergangenheit in Florida an. Der 23-Jährige Droese, der alle Kämpfe gegen Riggins gewann, konnte überzeugen und unterschrieb bereits im April einen Festvertrag. Debütieren durfte er dann mit seinem Müllmann-Gimmick.

    Duke "The Dumpster" Droese – Ein im wahrsten Sinne des Wortes Trash-Gimmick
    Dieses Gimmick passte in die WWF der 90er wie die Faust aufs Auge. Zu dieser Zeit gab es eine Menge Wrestler, die scheinbar noch einen "zweiten Job" neben dem Wrestling benötigten, um in der weltweit größten Liga überleben zu können. In der großen Zeit der Kultgimmicks oder wie manche meinen des Gimmickmülls tummelten sich Berufsfelder unterschiedlicher Branchen. In den Shows der WWF konnte man wrestlende Zahnärzte, Lehrer, Mönche, Clowns, Steuereintreiber, Schweinefarmer und viele weitere bestaunen. Passend zum Wort Gimmickmüll passte Mike Droese als Müllmann hervorragend. Im April und Mai 1994 kündigte man sein Debüt mit mehreren Vignetten an. In diesen kurzen Clips sah man ihn als Müllmann Duke Droese bei der Arbeit. Er wurde aus "Mount Trashmore, Florida" angekündigt und sein Spitzname lautete "The Dumpster" ("Der Müllcontainer"). Ähnlich wie damals Dusty Rhodes stellte er einen Face-Charakter aus der normalen Arbeiterklasse dar. Bevor Droese vor den TV-Kameras erstmals im Ring zu sehen war, durfte er ein paar Matches gegen Bastion Booger und Adam Bomb bei House Shows gewinnen.
    Am 21. Mai 1994 war es endlich soweit: Der Müllmann Duke "The Dumpster" Droese feierte bei den Superstars sein TV-Debüt. Seine Einzugsmusik begann mit dem Signalton eines zurücksetzenden LKW und stets dabei hatte er eine Mülltonne, dessen Variante später in Hardcore Matches als typische Waffe eingesetzt wurde. Sein erster Gegner war Jobber Mike Bell, den er mit seinem Finishing Move Trash Compactor (auf deutsch Müllpresse), einem Tilt-A-Whirl Powerslam, besiegte. Droese kündigte diese Aktion an, in dem er rief: "It’s time to take out the thrash!" Manchmal beendete er seine Kämpfe mit einem Elbow Drop vom Seil. In den ersten Wochen warf er zahlreiche Jobber auf die "Müllhalde". Darunter auch die bekanntesten ihrer Zunft wie Barry Horowitz, Iron Mike Sharpe oder Duane Gill.

    Die Einstiegsfehde gegen Jerry "The King" Lawler
    Auf der Suche nach dem Gegner seiner ersten Fehde wurde man schnell fündig: Jerry "The King" Lawler. Der selbsternannte König aus Memphis war der passende Gegenpol zum schmuddligen Müllmann aus "Mount Trashmore". Bereits unmittelbar vor seinem ersten TV-Match am 20. Juni 1994 gegen Mike Bell kam es zwischen diesen beiden Welten zur ersten Konfrontation. Lawler wollte Droese interviewen, doch stattdessen beleidigte er ihn. Duke konterte, indem er seine Mülltonne über den König ausleerte. Knapp vier Wochen später war der Müllmann bei Monday Night RAW zu Gast im King’s Court, dem Interviewsegment von Lawler. Doch der König erlaubte es ihm aufgrund seines Gestanks noch nicht einmal den Ring zu betreten. Nach einem verbalen Konter wollte Droese die Halle verlassen. Jedoch nutzte dies Lawler aus, um den Müllmann hinterrücks zu attackieren. Anschließend schlug er mit der Mülltonne mehrmals auf Droese ein. Zum ersten Mal wurden bei Monday Night RAW Elemente eines Hardcore Matches gezeigt. Dies betonte Lawler auch nochmals im Oktober 2005 in einem Interview (wwe.com) zur 700. Ausgabe der Montagsshow. Eine Woche später entschuldigte sich der König für seine Attacke sogar, aber auch nur weil man es von ihm verlangte. Jerry Lawler ließ nicht locker: Er benutzte seine eigentlichen Tätigkeit als Kommentator, um Droese während seinen Matches weiterhin zu beleidigen. Sein erster prominenter Gegner in einem TV-Match war jedoch nicht der König, sondern "Double J" Jeff Jarrett. Duke Droese besiegte den Country-Sänger mit der Hilfe von Mabel durch Auszählen.
    Oft typisch für die damalige Zeit war es, Matches aus Midcard-Fehden fast ausschließlich nur bei House Shows zu zeigen. So auch im Fall Duke Droese vs. Jerry Lawler. Fast alle Matches abseits der Kameras konnte der König durch Disqualifikation für sich entscheiden, da der Müllmann illegal seine Mülltonne einsetzte. Nur einmal trafen die beiden in einem offiziellen Match bei einer TV-Show aufeinander und zwar am 19. September 1994 bei Monday Night RAW. Bereits eine Woche zuvor bekam Lawler im King’s Court von seinen Gästen Doink und Dink als Anspielung auf seine Fehde mit "The Dumpster" eine Mülltonne geschenkt. Der verärgerte König versuchte das Geschenk aus dem Ring zu schmeißen, jedoch war die Tonne zu schwer und fiel ihm auf dem Fuß. Es stellte sich heraus, dass die beiden Clowns die Tonne mit Zusatzgewicht beschwert hatten. Die beiden Spaßvögel sollten auch im angesprochenen Match das Zünglein an der Waage sein. Als Lawler Mitten im Kampf den Deckel von Droeses mitgebrachter Mülltonne öffnete, sprang ihm Dink entgegen. Der erzürnte König jagte den kleinen Clown aus der Halle und wurde dabei ausgezählt. Damit Sieger durch Count Out: Duke Droese. Anschließend erschien Dink mit seinem Kumpel Doink, der Lawler mit einer "Burger King"-Krone ärgerte. Während der König flüchtete, feierte der Müllmann mit den beiden Clowns seinen Sieg.

    Degradation zum Edeljobber
    Nach der Fehde gegen Jerry "The King" Lawler ließ der Push für den Müllmann nach. Am 8. Oktober 1994 verlor Duke Droese bei Superstars gegen Bam Bam Bigelow sein erstes TV-Match. Ende November folgte bei Action Zone noch eine Niederlage gegen Rückkehrer King Kong Bundy. Im Januar 1995 feierte er beim Royal Rumble sein PPV-Debüt. Als Teilnehmer an der der 30-Mann-Schlacht wurde das Powerhouse von den deutschen Kommentatoren sogar favorisiert, da er die Gegner wie Müll aus dem Ring schmeißen könnte. Natürlich war dies nicht der Fall: Nach knapp über acht Minuten wurde er vom späteren Sieger Shawn Michaels eliminiert. In den nächsten Wochen folgte eine "Siegesserie" für Duke Droese. Neben Jobber besiegte er den Brooklyn Brawler (Superstars am 4. Februar) und einzeln das Tag Team Well Dunn (Steven Dunn bei Monday Night RAW am 6. März und Timothy Well bei Mania am 11. März).
    Im Verlauf des Frühlings 1995 wurde Duke "The Dumpster" Droese endgültig zum Edeljobber degradiert. Die Writer hatten für den Müllmann einfach keine Ideen mehr für eine Fehde. Es hagelte in den TV-Shows Niederlagen gegen die Neulinge Jean-Pierre Lafitte und Hunter Hearst Helmsley. In einem King-of-the-Ring-Qualifikationsmatch scheiterte er an Kama und Mitte Oktober verlor er auch noch gegen Marty Jannetty. Außerdem nahm der Müllmann im Februar und Oktober je erfolglos an einer Battle Royal teil. Bis auf seinen Auftritt beim Royal Rumble hatte Droese im Jahr 1995 keinen einzigen PPV-Auftritt mehr. Es reichte lediglich nur für ein Dark Match gegen Goldust bei der fünften Auflage von In Your House im Dezember, das er auch noch verlor. Anfang 1996 bekam Duke Droese dann doch noch eine Fehde.

    Ein Müllmann mischt sich unter das adelige Volk: Fehde gegen Hunter Hearst Helmsley
    Paul Michael Levesque (43), besser bekannt als mehrfacher World Champion Triple H, ist heute hinter den Kulissen bei World Wrestling Entertainment eine wichtige Figur. Der Schwiegersohn von Vince McMahon hat den Rang eines Personalchefs (Executive Vice President of Talent) inne. Levesque wird konsequent auf McMahons Nachfolge vorbereitet. Es bannt sich eine historische Wachablösung an! Mitte der 90er Jahre sah dies für ihn in der WWF noch ganz anders aus. Im Frühling 1995 debütierte Hunter Hearst Helmsley als neuenglischer Aristokrat und kämpfte zu Beginn vor allem gegen Wrestler der "Mittelschicht". Unter anderem wälzte er sich mit Schweinefarmer Henry O. Godwinn im Matsch eines Schweinestalls. Bis zum Januar 1996 war der adlige Snob noch ungeschlagen. Nun bekam er es mit Duke "The Dumpster" Droese zu tun, der natürlich unter Helmsleys Würde war. Bereits im Sommer 1995 konnte sich das Blaublut bei einer Superstars-Ausgabe gegen den Müllmann durchsetzen.
    Traditionell startete das PPV-Jahr mit dem Royal Rumble, der am 21. Januar im kalifonischen Fresno stattfand. Bei der allerersten Pre-Show namens Free For All unmittelbar vor dem PPV bekamen Duke Droese und Hunter Hearst Helmsley die große Chance als Nr. 30 am Royal Rumble Match teilzunehmen. Dieses Match zwischen den beiden wurde bereits sechs Tage zuvor bei Monday Night RAW von "WWF Präsident" Gorilla Monsoon für das Free For All angekündigt. Der Haken dabei: Der Verlierer muss als Nr. 1 den Royal Rumble eröffnen. Am Ende nutzte der hinterhältige Helmsley eine Unachtsamkeit des Ringrichters aus, um mit einem Schlagring seinen Gegner auszuknocken und zu besiegen. Doch der Aristokrat hat nicht mit Monsoon gerechnet. Der Präsident erschien zum Ring und zeigte dem Referee die Wiederholung der unfairen Aktion. In der Tat lässt sich der Ringrichter von diesem Beweis umstimmen und wandelte daher seine Entscheidung in einen nachträglichen DQ-Sieg des Müllmannes um. Damit wird Helmsley nun als Nummer 1 in den Royal Rumble gehen, während Droese die Nummer 30 bekam. Gleichzeitig bedeutete dies die erste Niederlage von Triple H. Wird ein Müllmann den Main Event von WrestleMania XII headlinen? Doch dieser Traum zerplatzte bereits nach 70 Sekunden, da "The Dumpster" von Diesel und Kama über das Seil geworfen wurde. Im Gegensatz zu ihm hinterließ Hunter Hearst Helmsley einen bleibenden Eindruck, der knapp über 48 Minuten lang im Ring überlebte.
    Bei Superstars am 27. Januar 1996 spitzte sich die Rivalität zwischen Duke Droese und Triple H weiter zu. Nach einem Sieg des Müllmanns über einen Jobber wurde er vom Snob attackiert. Anschließend schnitt er ihm sogar teilweise die Haare ab. Später am Abend rächte Droese sich und griff seinerseits seinen Erzrivalen an. Dies führte zu einem weiteren Match zwischen den beiden im Februar bei In Your House 6, das diesmal sogar direkt beim PPV stattfand. Helmsley besiegte Droese, der Dank seines Gegners einen Kurzhaarschnitt hatte, nach einem Schlag mit dessen Mülltonnendeckel und diesmal wurde nichts am Ergebnis geändert. In den nächsten Wochen kam es zwischen ihnen immer wieder zu kleinen Reibereien. Das Ende der Fehde erfolgte bei RAW am 8. April, als sich Hunter Hearst Helmsley erneut durchsetzen konnte. Immerhin durfte Duke Droese gegen das Blaublut die meisten Kämpfe bei House Shows gewinnen.

    Ausgepowert: Michael Droese bittet um Auflösung seines Vertrags
    Nach der Fehde gegen Hunter Hearst Helmsley wurde es immer ruhiger um Duke "The Dumpster" Droese, der in den TV-Shows von Mai bis Juli 1996 nur noch als Edeljobber eingesetzt wurde. Er kassierte Niederlagen gegen Owen Hart, Vader, Mankind und bei Superstars in seinem letzten TV-Match am 13. Juli gegen Klempner TL Hopper. Außerdem verlor er gemeinsam mit Bob Holly gegen Owen Hart & The British Bulldog. Seine letzten Siege feierte er bei mehreren House Shows gegen Leif Cassidy. Im Sommer 1996 hatte Mike Droese nach drei Jahren "on the Road" keine Kraft mehr. Das Zirkusleben hinterließ bei ihm psychische Spuren. Deshalb bat er Vince McMahon um eine einvernehmliche Auflösung seines Vertrags, die er ihm auch gewährte. "Ich habe den größten Respekt für die Jungs, die über fünf, zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre in diesem Geschäft arbeiten", meinte Droese in einem Interview mit wwe.com. Damit verließ er mit Mitte 20 die World Wrestling Federation. Hinter den Kulissen gehörte er zur Clique von Bret Hart. Mit Stimmimitationen von aktuellen und ehemaligen Wrestlingpersönlichkeiten hielt er seine Kollegen bei Laune. Angeblich konnte er am besten WWF-Besitzer Vince McMahon nachmachen. Nach seiner WWF-Karriere zog Droese sich vom aktiven Geschehen für ca. ein Jahr zurück und absolvierte nur in der US-Independentszene wenige Auftritte.

    CWA World Heavyweight Champion
    Als Müllmann Duke "The Dumpster" Droese konnte er zwar keine Bäume ausreißen, trotzdem gehörte er unter den jungen Zuschauen zu den beliebtesten Wrestlern der WWF. Auch bei Touren in Deutschland und Österreich wurde er von den Fans frenetisch gefeiert. Dies nutzte auch der österreichische Promoter Otto Wanz aus und verpflichtete ihn im Sommer 1997 für seine Catch Wrestling Association – dem damaligen Epizentrum der deutschen und europäischen Wrestlingszene. Am 5. Juli feierte Duke Droese beim Euro Catch Festival in der Eishalle Graz-Liebenau seinen CWA-Einstand. Vor ca. 2.800 Zuschauern verlor er im Main Event ein Titelmatch gegen den World Heavyweight Champion Rambo. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung übergab der Kanadier den Gürtel an Dr. Wilfried Ctyroky (Präsident der CWA), da dies sein letzter Auftritt war. Rambo unterschrieb einen Vertrag bei der WWF, wo er unter dem Namen Sniper ein Mitglied im Stable Truth Commission wurde. Der vakante Weltmeistertitel wurde am 16. August auf dem Wiener Heumarkt zwischen Ulf Hermann und Droese, der sein Müllmann-Gimmick ablegte und sich von nun an Marshall Duke, ausgekämpft. Am 31. Tag des Catch Cup Turniers setzte sich Duke durch, um neuer CWA Weltmeister zu werden. An den restlichen Tagen kassierte er u.a. gegen Cannonball Grizzly eine Niederlage, der am Ende auch das 1997er Catch Cup Turnier auf dem Wiener Heumarkt gewinnen konnte.
    Vom 4. September bis zum 26. Oktober fand im Festzelt auf dem Schützenplatz in Hannover der traditionelle Catch Cup statt. Die Regeln von solch einem Turnier: Mehrere Kämpfer traten an 30 bis teilweise über 50 Tagen in einer Round Robin-Runde (jeder gegen jeden, auch Tag Team Matches) gegeneinander an und bekamen dafür Punkte. Die beiden Punktbesten ermittelten in einem Finale den Sieger. Dies bedeutete für die Teilnehmer fast jeden Tag in den Ring zu steigen. Die Knochenarbeit belohnte sich Marschall Duke mit dem dritten Platz, den er sich zusammen mit Franz Schumann und Robbie Brookside teilte. Sieger wurde Tony St. Claire mit einem Finalsieg über Cannonball Grizzly. Weitere Teilnehmer aus aller Welt waren u.a. Ulf Hermann, Rhino Richards, Jean-Pierre Lafitte und Osamu Nishimura. Aber auch außerhalb des Turniers lieferte sich Duke harte Schlachten. Am 25. September besiegte er den CWA-Veteranen Fit Finlay durch Count Out. Dies war gleichzeitig der letzte Kampf des Iren in der CWA, da er anschließend endgültig zu World Championship Wrestling wechselte. Am 4. Oktober fand im Rahmen des Catch Cup in Hannover ein weiteres Turnier statt. An einem Abend wurde hier der Iron Man der CWA gesucht. Hier verlor Marshall Duke im Finale ein Steel Cage Match gegen Cannonball Grizzly, der sich für ihn zum Angstgegner entwickelte. Bereits im Vorfeld verlor er gegen den US-Amerikaner alle seine Kämpfe. Den vielleicht bedeutendsten Kampf seiner Karriere bestritt Duke am 18. Oktober 1997. An diesem Tag musste er seinen Weltmeistertitel gegen den ehemaligen NWA World Heavyweight Champion Terry Funk verteidigen. In einem klassischen Rundenkampf zwang er die texanische Wrestling-Legende nach der 8. Runde in die Knie. Ein ganz großer Sieg!

    Erfolgreicher Abschluss seiner CWA-Karriere: Turniersieger in Bremen
    Im November und Dezember 1997 fand in der Bremer Stadthalle der Internationale Catch Cup statt. Am 5. Tag besiegte Marschall Duke zum ersten Mal seinen Angstgegner Cannonball Grizzly durch Auszählen. Im Verlauf des Catch Cup trafen die beiden Dauerrivalen insgesamt zehn Mal aufeinander. Unter anderem in einem Falls Count Anywhere Match, Street Fight und Chain Match. Die Endstatistik lautete 6:4 für Grizzly. Auch wenn die Statistik für Droese negativ ausfiel, durfte er den wichtigsten Kampf gegen ihn gewinnen. Am 19. Dezember setzte er sich im Finale gegen Cannonball Grizzly durch und gewann somit das Internationale Catch Cup-Turnier in Bremen. Auf dem Weg zum großen Triumph besiegte er u.a. Rhino Richards, Ulf Hermann und Rasta The Voodoo Man. Außerdem gewann er zwei Royal Rumble Matches.
    Am Schlusstag (20. Dezember) fand in der Bremer Stadthalle die CWA vs. The World Series statt. Im letzten Kampf des Abends besiegte Marshall Duke den WWF-Superstar Savio Vega und besiegelte damit den 4:2-Gesamtsieg für die CWA. Dies war auch gleichzeitig der letzte Auftritt von Droese, da er wegen Sparmaßnahmen von der CWA nicht mehr verpflichtet wurde. Die World Heavyweight Championship wurde erst im November 1998 für vakant erklärt. 1999 schloss die Promotion ihre Pforten.

    Teilnehmer bei WrestleMania X-Seven an der Gimmick Battle Royal
    Nach seiner Zeit in Europa wurde es wieder still um ihn. Im März 1998 bestritt Mike Droese unter seinem bürgerlichen Namen zwei Dark Matches für die WWF. Er verlor gegen Pierre Carl Ouelette (Jean-Pierre Lafitte) und besiegte Paul Diamond (Kato/Max Moon). Später im Jahr stieg er im kanadischen Staat Ontario in den Ring. Hier musste er sich King Kong Bundy geschlagen geben. Ende 1999 wurde er von der Indy-Liga Future of Wrestling (FoW) verpflichtet, die ihre Shows in seinem Heimatstaat Florida veranstalteten. Unter seinem berühmten Gimmicknamen Duke "The Dumpster" Droese gewann er im Jahr 2000 die FoW Heavyweight Championship. Später formte er mit Drake Dexter, Hack Meyers und Tony Carlone (Anthony Michaels) ein Stable. Dabei mischten Droese und Dexter als Beach Bullies die FoW Tag Team Division auf – jedoch ohne Erfolg.
    Anfang 2001 erfuhr Mike Droese, dass die WWF bei WrestleMania X-Seven eine Battle Royal mit diversen Gimmicks aus der Vergangenheit veranstalten wollte. Aus diesem Grund rief Droese seinen alten Freund Bruce Prichard (Brother Love) an, der zu dieser Zeit als Road Agent hinter den Kulissen tätig war. Nur wenige Minuten später erhielt er einen Rückruf von Ringsprecher Howard Finkel, der ihm einen sicheren Platz in der Gimmick Battle Royal verschaffte. Die für viele beste WrestleMania aller Zeiten fand am 1. April 2001 im Astrodome von Houston, Texas statt. Die Battle Royal war für viele Zuschauer die Gelegenheit, nach der Stuntshow TLC 2 eine Pinkelpause einzulegen. Unspektakulär wurde Duke "The Dumpster" Droese (mittlerweile mit Glatze) nach knapp 2 Minuten von Doink eliminiert. Der Sieger war der Iron Sheik. Kurz darauf entschloss sich Michael Droese mit Anfang 30 seine Wrestling-Stiefel endgültig an den Nagel zu hängen. Nun begann für ihn ein neuer Lebensabschnitt!

    Absprung vom Wrestling geschafft: Heute in Tennessee als Lehrer tätig
    Im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen, schaffte Michael Droese den Absprung vom Wrestling mit Bravour. Nach seiner Karriere drückte er erneut die Schulbank und dies obwohl er bereits zwei Hochschulabschlüsse (Kriminologie und Philosophie) in der Tasche hatte. Seinen Traum als Wrestler konnte er erfüllen, doch der intelligente Mann aus Florida hatte noch viele andere berufliche Interessen: "Ich wollte schon immer Kinder unterrichten, also ging ich zurück zur Schule und machte meinen Magister für Lehrer." Anschließend zog er nach McMinnville, Tennessee, um dort an einer Grundschule als Lehrer für Schüler mit Lernbehinderung zu arbeiten. "Ich arbeite an einer großartigen Schule mit vielen tollen Lehrern", erzählte Droese. "Unsere Schule gehört laut einem staatlichen Testergebnis mit zu den besten Schulen." Viele seiner jungen Schüler sind selbst große WWE-Fans und finden es cool, dass ein ehemaliger WWE Superstar ihr Lehrer ist. Außerhalb des Klassenzimmers ist er zudem als Kraft- und Konditionstrainer für Football an der Warren High School tätig.
    Auch wenn Mike Droese hin und wieder das Wrestling vermisst, lebt der kinderlose 42-Jährige Lehrer heute glücklich mit seiner Freundin Mica Luna in Tennessee.

    hattrick83


    Lesenswerte Quelle:
    Where are the now – WWE.com
    Artikel bei SLAM! Sports – Von Greg Oliver


    Über Feedback würde ich mich freuen. Auch gerne über kultgimmicks@moonsault.de oder Facebook.
    Sollte ich mich mal vertan haben, ihr Rechtschreibfehler findet oder sogar weitere Informationen zum Gimmick dieser Kolumne kennt lasst es mich bitte wissen. Außerdem kann man natürlich über diesen Wrestler hier oder bei Facebook diskutieren.


    Kultgimmicks 2 – Jetzt als Buch und E-Book erhältlich!!!

  • A N Z E I G E
  • Ich mochte den Knaben damals. Leider hatte er kaum wirklich große Matches in der WWF. Ich erinner mich aber noch ganz genau an sein letztes Match gegen den Klempner. Diese Gimmicks damals. :D


    Wieder einmal sehr gut geschrieben und sehr interessant alles nachzulesen. Danke dir mal wieder!

    "What can I say ... Mamba out."


    Kobe Bean Bryant [23.08.1978 - 26.01.2020] <3 Unvergessen

  • Zitat

    Original geschrieben von hattrick83:
    Hiermit möchte ich Michael Droese nicht an den Pranger stellen, denn wie bereits erwähnt ist es nur ein Gossip-Gerücht. Es ist nur halbwegs (!) sicher, dass er mit selbst gemachten GHB so genannte "Date Rapes" vollbrachte. Teilweise hört man über ihn auch positive Eigenschaften. [/URL]


    No offense, aber solche Formulierungen gehören für mich nicht in einen solchen Text. Schon gar nicht, wenn man den Anspruch hat, diese in einem Buch zu veröffentlichen.
    "Teilweise hört man auch positive Eigenschaften."
    "Es ist nur halbwegs sicher" und dann auch noch in einem solchen Zusammenhang. Ich bin mir nicht sicher, ob das sogar ein rechtliches Problem darstellen könnte, denn das geht für mein Empfinden schon in die Richtung Verleumdung. Zumal der Mann mittlerweile als Lehrer arbeitet.

  • Zitat

    Original geschrieben von Liontamer:
    No offense, aber solche Formulierungen gehören für mich nicht in einen solchen Text. Schon gar nicht, wenn man den Anspruch hat, diese in einem Buch zu veröffentlichen.
    "Teilweise hört man auch positive Eigenschaften."
    "Es ist nur halbwegs sicher" und dann auch noch in einem solchen Zusammenhang. Ich bin mir nicht sicher, ob das sogar ein rechtliches Problem darstellen könnte, denn das geht für mein Empfinden schon in die Richtung Verleumdung. Zumal der Mann mittlerweile als Lehrer arbeitet.


    Ich denke als Verleumdung kann man dies sicherlich nicht bezeichnen. Laut Wikipedia bedeutet Verleumdung im deutschen Strafrecht, dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen aufstellt, obwohl er weiß, dass sie unwahr sind.


    1. habe nicht ich diese Behauptung aufgestellt (aus diesem Grund auch Gossip-Gerücht)
    2. weiß ich es nicht ob diese Behauptung wahr ist
    3. schließlich kenne ich ihn nicht persönlich


    Eher müsste man die diversen Internetforen weltweit, die dieses Gerücht in die Welt setzten bzw. dieser Meinung sind zur Rechenschaft ziehen.


    In meiner Kolumne kommen halt manchmal auch negativen Punkte vor. Jedoch versuche ich im Gegensatz zu WrestleCrab z.B. die Wrestler nicht durch den Kakao zu ziehen. War sicherlich nicht meine Absicht Michael Droese hier in ein schlechtes Licht zu werfen.

  • Vieleicht solltest du nur das wortgespann halbwegs sicher umschreiben, wenn es nicht mal halbwegs bewiesen ist. Ansonsten wie immer sehr gut geschrieben. Und ja recht hast du, es gehören die Schatten Seiten genauso mit rein wie das positive ich hatte aufjedenfall beim lesen nicht das Gefühl, dass er durch den Kakao gezogen wurde. Er spielte einfach nie eine bedeutende Rolle. Dafür ist die Kolumne aber ziemlich gut gelungen.

    Haste Scheiße am Schuh , haste Scheiße am Schuh


    #Greuther Fürth


    R.I.P Danny Havoc

  • Irgendwie gefällt mir der Abschnitt über den Party Rape nicht. Zum Einen wird es mMn viel zu verharmlost, als wäre es nicht weiter schlimm - und zum Anderen scheint irgendwie die halbe Welt bescheid gewusst zu haben, aber für Droese hat es keine weitere Konsequenz als die Androhung einer analen Misshandlung seitens JBL? Gab es da keine Anzeigen, Verurteilungen etc.?

    Try not to sing too many sad songs for yourself. The universe already hates you. Self-pity isn't going to help.

  • Gewohnt gut, allerdings würde ich folgenden Satz nicht so ohne weiteres stehen lassen: " Die CWA war bekannt dafür, ein Auffangbecken für mehr oder weniger gescheiterte WWF-Gimmicks wie Papa Shango, Jean-Pierre Lafitte oder dem Warlord zu sein."
    Es ist ja nicht unüblich, dass ehemalige WWF/WWE-Wrestler nach ihrer Karriere dort durch kleinere Promotions touren. Die CWA ist da auch nur eine von vielen, die daraus eine WIN/WIN-Situation gemacht haben. Dass die CWA dafür jedoch "bekannt dafür" war, sehe ich nicht so. Die CWA hat zum Beispiel mindestens genau so viele Namen auf der Tournee-Karte gehabt, die später zu größeren Ligen wechselten und erst dort den Durchbruch schafften, wie umgekehrt. Genannt seien hier unter anderem Finlay, Lance Storm, Steve Regal und John Bradshaw sowie viele Japaner. Die CWA hat als mit Abstand größte und bekannteste Liga im deutschen Sprachraum also auch viel dafür getan, dass Leute hier die Erfahrungen sammeln konnten, die ihnen später bedeutende Vorteile boten. Sie daher so ein bißchen als Auffangbecken für ausrangierte WWF-B-Carder zu reduzieren, wird der Liga nicht ganz gerecht.

  • Zitat

    Original geschrieben von 2. Vorsitzende:
    Gewohnt gut, allerdings würde ich folgenden Satz nicht so ohne weiteres stehen lassen: " Die CWA war bekannt dafür, ein Auffangbecken für mehr oder weniger gescheiterte WWF-Gimmicks wie Papa Shango, Jean-Pierre Lafitte oder dem Warlord zu sein."
    Es ist ja nicht unüblich, dass ehemalige WWF/WWE-Wrestler nach ihrer Karriere dort durch kleinere Promotions touren. Die CWA ist da auch nur eine von vielen, die daraus eine WIN/WIN-Situation gemacht haben. Dass die CWA dafür jedoch "bekannt dafür" war, sehe ich nicht so. Die CWA hat zum Beispiel mindestens genau so viele Namen auf der Tournee-Karte gehabt, die später zu größeren Ligen wechselten und erst dort den Durchbruch schafften, wie umgekehrt. Genannt seien hier unter anderem Finlay, Lance Storm, Steve Regal und John Bradshaw sowie viele Japaner. Die CWA hat als mit Abstand größte und bekannteste Liga im deutschen Sprachraum also auch viel dafür getan, dass Leute hier die Erfahrungen sammeln konnten, die ihnen später bedeutende Vorteile boten. Sie daher so ein bißchen als Auffangbecken für ausrangierte WWF-B-Carder zu reduzieren, wird der Liga nicht ganz gerecht.

    :thumbsup:

  • Kann mich nur anschließen: wieder mal richtig gut :)


    Diese Party Rape Sache würde ich allerdings auch ändern. Hab mich da eben mal im Internet ein bißchen auf die Suche gemacht, und viel findet man dazu nicht. Alles sind nur GErüchte, die halt alle paar JAhre mal wiederholt werden, vor allem in älteren Versionen hält man es sogar für wahrscheinlicher, dass Brian Christopher derjenige war, zumal Bradshaw zu Droeses Zeiten neu in der WWF war und kaum den Stand hatte, sich sowas leisten zu können. Ich würde es daher knapp halten und klar als Gerücht kennzeichnen, vor allem, da nie was über Strafverfahren gegen ihn zu hören war, oder die WWF ihn dafür rausgeworfen hätte.


    Zur CWA würde ich deutlich mehr bringen, da er dort fast ein 3/4 Jahr verbracht hat und auch täglich im Ring stand. Zuerst Juni bis August 1997 in Österreich (wo er eben Champion wurde), September/Oktober dann das komplette Turnier in Hannover. Am 18.10.97 gabs da den großen Weltmeisterschaftskampf gegen Terry Funk, den er gewonnen hat, das Hannover Turnier schloss er als Drittplatzierter ab (Sieger Tony St.Clair). Im November/Dezember 1997 dann der Internationale Catch Cup in Bremen, wo er das Turnier sogar gewinnen konnte (Finalsieg am 19.12. gegen Cannonball Grizzly).
    [CWA-Turniere liefen ca. 40-50 Tage, jeder trat gegen jeden und im Tag Team an und bekam dafür Punkte, die beiden Puktbesten kämpften dann den Sieg aus.]
    Ich denke, das war auch ein bedeutender Teil seiner Karriere. Und Sinn dieser Kolumne ist ja eben auch, den Wrestler außerhalb der WWF/E zu zeigen :)

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