A N Z E I G E

[REVIEW] WWE goes UK - neu - Part 4: Rebellion 2001

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    Update: Rebellion 2002
    Update: Insurrextion 2002


    !!! Neuestes Update: Rebellion 2001 !!!


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    Einige Worte vorab.


    Die chronologischen PPV Reviews von WWE, WCW oder ECW habe ich erst einmal aufgegeben. Statt dessen werde ich - wenn es meine Zeit zuläßt - Reviews zu bestimmten Themen verfassen.


    Auf Grund dessen, daß WWE nun offenbar die UK only PPVs eingestellt hat, habe ich die Feiertage genutzt und mir die 11 bisher stattgefundenen PPVs vorgenommen. Da der erste PPV der beste war, werde ich die zugehörigen Reviews in umgekehrter chronologischer Reihenfolge online stellen.


    Außerdem habe ich mich entschloßen, nicht auf's Star-Rating zu verzichten. Allerdings habe ich mich nicht nur von der Qualität des Wrestling beeinflussen lassen, sondern auch davon, wie sehr mich ein Match unterhalten hat. Das Rating ist also mehr als sonst von Subjektivität geprägt.


    Ansonsten viel Spaß beim lesen!


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    WWE Insurrextion 2003


    WWE Women's Title Match
    Trish Stratus vs Jazz (w/ Teddy Long) (Champion)

    Schon zu Beginn wunderte mich, daß beide Frauen mit Chain Wrestling begannen. Nicht sonderlich anspruchsvoll, aber immerhin sauber. Sollte das etwa auf ein längeres Match hindeuten? In der Tat, mit fast zehn Minuten war dieses Match eines der längsten Matches zwischen Frauen in der jüngeren amerikanischen Wrestlinggeschichte. War es auch gut? Ganz ehrlich – ja! Es war nicht der übliche Stil, bei dem ohne Hirn Spot auf Spot folgt, von denen die Hälfte ja doch daneben geht. Vielmehr zeigten beide Damen, daß sie die Basics zumindest fehlerfrei beherrschen. Schön auch der Matchaufbau mit einer langen Phase der Dominaz durch Jazz, wobei Trish immer wieder wichtige Hope Spots einstreuen konnte. Für die WWE Women eine extrem starke Vorstellung, bei der lediglich das Finish arg enttäuschte und den guten Eindruck zum Teil zu nichte machte: Victoria lenkte den Ref ab und Teddy Long griff gegen Trish ein. (9:51 Min. **1/2)


    WWE Intercontinental Title Match
    Booker T vs Christian (Champion)

    Auch hier begannen beide Herren recht verhalten. Einer dreiminütigen Abtastphase folgte der für Christian fast schon obligatorische Versuch, sich auszählen zu lassen. Doch dies kann verhindert werden und es geht weiter – leider nur mit Sleeperholds, Chinlocks und anderen Haltegriffen. Bis zu diesem Zeitpunkt ein absolut enttäuschendes Match. Nach etwa neun Minuten dann zumindest ein schöner Bump Bookers, welcher beim Versuch zu einem Spinning Wheel Kick übers Seil nach draußen segelt. Dann nach etwa zehn Minuten entwickelt sich doch noch ein spannendes Match mit Near Falls am Ende. Dummerweise ist jetzt das Publikum mucksmäuschenstill, obwohl es in der langweiligen Phase des Matche sehr aktiv war. Booker übrigens hier mit einigen unsauberen Aktionen, so verkommt vor allem der Missile Dropkick ungewollt zum Missing Dropkick. Das Ende dann typisch für den Push Christians. Zwar ein Sieg, aber kein cleaner. Auch die letzten Minuten konnten nicht darüber hinweg täuschen, daß die Chemie im Ring zwischen diesen beiden nicht stimmt. (15:11 Min. **)


    In einem amüsanten Backstage Segment macht Steve Austin aus dem Match Dudleys vs Mack & Nowinski ein Six Men Tag mit Spike und Teddy Long. Letzteren sehe ich übrigens als einen der unterhaltsamsten Charaktere in WWE.


    World Tag Team Titles Match
    Kane & Rob van Dam (Champions) vs La Résistance

    Vor dem Match gibt es noch einmal einen Rückblick zu RAW, als nämlich Austin versuchte Kane zu motivieren. Wozu das führte ist bekannt, nämlich zu dessen Demaskierung und den folgenden Monster Push (im doppelten Sinne). Das alles hat auf dieses Match zunächst keinen Einfluß, denn nach etwas Anfangsgeplänkel mit RVD und später Kane sind es nämlich La Résistance, die das Matchgeschehen dominieren. Bei zwei unerfahrenen Leuten ist das natürlich nicht unbedingt eine gute Sache, aber wenigstens gegen die Zuschauer gut mit. Nach etwa sieben Minuten wird das Match wieder etwas spannender, wenngleich auch nicht zwangsläufig anspruchsvoller. Zwischendurch nahm übrigens auch RVD einen Bump ungebremst über das Top Rope. Am Ende gibt es die Kombination aus Double Chokeslam und Five Star Frog Splash. Langweiliges Match. Eine Woche später schon sollte es zum Re-Match kommen. Entweder spielt Jim Ross seine Abneigung gegen La Résistance nur gut, oder er haßt Franzosen wirklich wie die Pest. (9:03 Min. *1/2)


    Goldust vs Rico
    Matches wie dieses stellen wohl die Schattenseite der Brand Extension dar. So haben beide eigentlich nichts (in Goldust's Fall nichts mehr) bei einem PPV verloren. Noch dazu über fast zehn Minuten, die sich ziehen wie Kaugummi und einfach kein Ende nehmen wollen. Während sich Goldust einen schlechten Tag gönnt, langweilt mich Rico mit seiner sehr Kick-lastigen Offense fast zu Tode. Hätte Goldust den Curtain Call nach zwei Minuten schon durchgebracht – man hätte nichts verpasst oder gar vermisst. Stattdessen sorgt ein schnell gezogener Powerslam nach fast zehn Minuten für die Entscheidung. Absolut überflüssiges Match, der Powerslam war mit Abstand die schönste Aktion. (9:54, 1/2*)


    Es folgt die erste internationale Ausgabe von Chris Jericho's Highlite Reel. Bevor sein Gast Eric Bischoff in den Ring kommt, hat Jericho ein wenig Spaß auf Kosten des Newcastler Publikums. Mit Bischoff gemeinsam geht dieser Spaß weiter. Der Spieß wird aber umgedreht als Austin zum Ring kommt. Bischoffs Vortrag zum Thema Respekt beantwortet Austin mit der Ankündigung, daß das Match Triple H vs Nash ein Streetfight sei. Ein paar Bier und Stunner beenden das Segment.


    Dudley Boyz vs Christopher Nowinski, Rodney Mack & Teddy Long
    Ein typisches Dudley Match mit den typischen Dudley Spots. In der Halle kam das Match sicher besser rüber als auf Tape. Zumindest lassen das die Zuschauerreaktionen schließen. Einige Comedy-Einlagen zu Beginn mit Nowinski und Bubba Ray lockern die Fans in der Halle zumindest ein wenig auf. Danach dominieren die Heels und versuchen immer wieder Teddy gegen einen angeschlagenen Face ins Spiel zu bringen – und immer geht es fast schief. Nichts ungewohntes also. Am Ende soll der Tisch zum Einsatz kommen, doch Nowinski kann das verhindern und Bubba und D-Von aus dem Match im Ring ziehen und außerhalb ablenken. Die unfaire Attacke gegen Spike im Ring schlägt allerdings fehl und dies bedeutet gleichzeitig das Ende des Matches. Standart Six Men Tag Formel eben. Nach dem Match muß Nowinski noch den 3D durch den Tisch nehmen. (9:16 Min. *1/2)


    Guest Referee: Val Venis
    Scott Steiner (w/ Stacy Keibler) vs Test

    Warum man Val Venis hier zum Referee machte, weiß wahrscheinlich auch keiner. Wahrscheinlich hat er sich nur unbemerkt mit ins Flugzeug geschlichen. Es hatte jedenfalls keine Vorgeschichte. Mit der Test-Steiner-Stacy Dreiecksgeschichte hatte man auch endlich eine Nische für Test gefunden. Warum auch nicht. Gab es doch wenigstens den zahlreichen Matches dieser beiden mit- und gegeneinander einen Rahmen und half die sie interessant zu gestalten. Denn auch dieses Match war keine wrestlerische Offenbarung, sind beide doch eher limitierte Power-Wrestler. Gerade bei Scott Steiner könnte man fast schon heulen wenn man sieht, was Verletzungen und übermäßiger Muskelaufbau aus einem der einstmals besten Techniker gemacht haben. Doch egal ... Stacy spielt auch in diesem Match eine nicht unwesentliche Rolle und so verhilft sie indirekt auch Steiner zum Sieg. Unterdurchschnittliches Match, daß aber die Story drumrum gut weiter sponn. (6:49 Min. *1/2)


    Streetfight for the World Heavyweight Title
    Kevin Nash (w/ Shawn Michaels) vs Triple H (w/ Ric Flair) (Champion)

    Mir persönlich wäre im Vorfeld ein Tag Team Match mit den vier Beteiligten um einiges lieber gewesen. Aber stellenweise war es ja genau das. Und das war nicht unbedingt das schlechteste, was diesem Streetfight widerfahren konnte. Gleich zu Beginn mischen Flair und Michaels munter mit, früh blutet Flair und stellt sein fast schon typisches rotgefärbtes Haupt zur Schau. Während Flair und Michaels Richtung Backstage brawlen um dort für eine Weile zu entschwinden, geht es für HHH und Nash zum Kommentatorenpult, wo allerdings keineAktion erfolgt – wozu dann erst umständlich dahin laufen? Zurück im Ring entwicklet sich ein langsamer, behäbiger aber auf Grund der Streetfight Regeln keineswegs uninteressanter Kampf. Beide verzichten übrigens auch auf Restholds, was dem Match einen dicken Pluspunkt meinerseits einbringt. Gerade als beiden nach etwa zehn Minuten die Puste auszugehen droht, kommen Flair und Michaels zurück und bringen wieder Leben ins Match. Es gibte mehrere Ref Bumps und jede Menge Eingriffe und am Ende verhilft der Sledgehammer Triple H zum Sieg. Kein technisch schönes Match, aber noch nie haben Eingriffe einem Match so sehr geholfen wie diesem. Alles in allem ein zumindest sehr unterhaltsames Match. (14:57 Min. ***)


    Overall:
    Wie eigentlich für die UK-Only PPVs fast schon üblich, so verzichtete man hier auf den absoluten Leckerbissen. Jedoch wußte zumindest der ME zu überzeugen und auch das Damen Match war für mich eine absolut positive Überraschung. Enttäuschend war das IC Titel Match, der Rest bewegte sich im Rahmen des möglichen. Insgesamt aber leider zu wenig um wirklich gut zu sein. (**)


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    Für Kritik (positiver oder negativer Art) und anderes Feedback bin ich wie immer sehr dankbar !!!

  • A N Z E I G E
  • Kann dir im grossen und ganzen nur Zustimmen. Der ME hatte mich persönlich sehr überrascht, hat mir echt verdammt gut gefallen. Und war bei weiten besser, als ihr Match bei JD 2003. Das Reel, war für mich persönlich eines der besten und dies auch ohne Set. Hat mir gut gefallen. Rest wie gesagt, kann ich mich nur anschliessen.

    "When everything is over and the worst has happened, there's still one thing left in Pandora's Box: Hope."


    "Once there was only dark. If you ask me, the light is winning."

  • Zitat

    Original geschrieben von ShaneMcMahon:
    Kann dir im grossen und ganzen nur Zustimmen. Der ME hatte mich persönlich sehr überrascht, hat mir echt verdammt gut gefallen. Und war bei weiten besser, als ihr Match bei JD 2003. Das Reel, war für mich persönlich eines der besten und dies auch ohne Set. Hat mir gut gefallen. Rest wie gesagt, kann ich mich nur anschliessen.


    Zum Thema Reel mit Bischoff und Austin.
    Es war wirklich unterhaltsam, nur die Austin/Bischoff Story ist sowas von ausgelutscht gewesen - und ist es schon wieder btw. Im Grunde ist doch absolut absehbar gewesen, was passieren würde ... Lieber wäre mir Jericho im Ring gewesen (z.B. gegen Shawn)!

  • WWE Rebellion 2002



    Stephanie kündigt vor dem ersten Match einige Änderungen auf der Card an, da einige Wrestler (Undertaker, Show) nicht anwesend waren. Als Ersatz gab es unter anderem Booker T.


    Booker T vs Matt Hardy
    Von WWE mal frech als Interpromotional Match angekündigt. Na warum auch nicht, jedenfalls mal ein neues Match. Die ersten Minuten sind ganz auf die Fans in der Halle ausgerichtet, immerhin gibt es einige Comedy-Segmente. So zum Beispiel der Test of Strength, bei dem erst Matt Booker veralbert und Booker später den Spieß einfach rumdreht. Im Opener vielleicht ganz passend, aber nicht das, was ich von einem Booker T oder Matt Hardy sehen will. Doch ich werde nicht enttäuscht. Aufbauend auf diesen Heat Spots entwickelt sich ein solides Technik Match, in dem beide zeigen können, daß sie zu den besseren Technikern bei WWE gehören. Gegen Ende gibt es eine Reihe von Near Falls, bei denen die Zuschauer wunderbar mitgehen. Also auch dieser Zweck eines Openers wurde voll erfüllt. Am Ende kann der Gast aus dem RAW Roster den Sieg einfahren. Ein zumindest in den letzten beiden Dritteln ein sehr schönes Match. (12:02 Min. **3/4)


    Backstage bekommt Paul Heyman einen Tobsuchtsanfall, da er in einem Handicap Match mit Brock Lesnar gegen Edge antreten soll. Wird Heyman gepinnt, verliert Lesnar seinen Titel.


    Intergender Tag Team Match
    Billy Kidman & Torrie Wilson vs John Cena & Dawn Marie

    Dieses Match fand statt, bevor man das geeignete Gimmick für John Cena gefunden hatte. Die beiden Damen fehdeten zu dieser Zeit um Al Wilson, Torries Vater und die beiden Herren hatten auch eine Mini-Fehde die aus dem Ausscheiden aus dem Tag Team Title Tunier resultierte. Das Match ließ sich grob in zwei Kategorien aufteilen: Cena vs Kidman und Torrie vs Dawn. Letztere zeigten, daß zumindest die athletischen Voraussetzungen durchaus vorhanden sind, ebenso wie einige wenige Basics. Mehr zeigten beide aber nicht (können sie als Eye Candy wohl auch nicht), da ihr Auftreten schnell in einen Catfight ausartete. Kidman und Cena hatten zu wenig zusammenhängende Matchzeit um etwas sinnvolles zu präsentieren. Beendet dann auch noch eine der schlechtesten Shooting Star Presses aller Zeiten das Match, so ist das Match leider nur als schwach zu bezeichnen. (5:24 Min. 1/2*)


    Sho Funaki vs Crash Holly
    Daß man Funaki noch einmal bei einem PPV sieht, hättesich wohl niemand träumen lassen. Ebenso wenig, daß Crash so bald nicht mehr unter uns weilen würde. Dennoch zum Match. Man beginnt mit etwas Chain Wrestling, bevor die unvermeidlichen Comedy-Spots ins Spiel kommen. Andererseits ist es das, was beide in ihrer WWE Karriere ausgezeichnet hat. Lustig sind Crashs Martial Marts Einlagen, die von Funaki mit einem Tritt beendet werden aber alle mal. Nach etwa dreieinhalb Minuten nimmt man das Match wieder etwas ernster, doch leider ist es nach weiteren zwei Minuten auch schon vorbei, als Funaki einen Einroller Crashs einfach dreht und Crash pinnt. Match war auf den Weg gut zu werden. (5:36 Min. **)


    3 Way Elimination Match for the WWE Cruiserweight Title
    Rey Misterio jr vs Tajiri vs Jamie Noble (w/ Nidia) (Champion)

    Schlimmes schwante mir, als Tajiri nach nur drei Minuten eliminiert wurde. Bis dahin gab es nämlich nett anzuschauendes Spot-Wrestling zu sehen, bei dem – WWE untypisch – meist alle drei Wrestler beteiligt waren. Vor allem Rey durfte hier natürlich glänzen. Doch zum Glück war der Rest des Matches nicht so schnell vorbei. Denn Noble bearbeitete zunächst Rey Misterios Schulter. Sah gut aus und hätte mich noch mehr gefreut, wenn es letztendlich zu etwas geführt hätte. Tat es aber nicht. Vielmehr konnte sich Rey aus seiner Unterlage frei kämpfen und es folgte einige richtig gute und vor allem spannende Minuten. Mit Nidias Hilfe konnte am Ende allerdings Noble seinen Titel erfolgreich verteidigen. Dieses Match hatte so viel Potenzial. Allerdings nahm man Tajri zu früh heraus, das gezielte Bearbeiten der Schulter über mehrere Minuten führte zu nichts und im Endeffekt war das Match vorbei, als es gerade richtig losging. Das Publikum kam nicht einmal in den Genuß des 6-1-9. Zumindest nicht im Match selber. Danach gab es einen für Noble und Nidia gleichzeitig. (12:48 Min. ***)


    Backstage haben Kurt Angle und Chris Benoit eine kleine Auseinandersetzung, wer der Captain im Team und der bessere Wrestler sei. Wie gewohnt endet diese Auseinandersetzung fast in einer Schlägerei.


    Val Venis & Chuck Palumbo vs Ron Simmons & D-Von Dudley
    Team No Heat vs Team ... hmm ... No Heat! Ich habe im Vorfeld nicht unbedingt die beste Meinung von dem Match und ein Abdominal Stretch angesetzt nach nur 27 Sekunden ändert auch nicht wirklich was daran. Es folgt ein völlig unstrukturiertes Match, es ist zum Beispiel nicht klar, wer Heel und wer Face sein soll. Ich kann nur vermuten, daß Venis und Palumbo die guten sein sollten. Es wird einfach eine Aktion nach der anderen heruntergespult und erwartet, daß die Fans es fressen. Taten sie nicht und ich auch nicht. Das Ende kommt als D-Von einen School Boy gegen Palumbo mit Textilunterstützung zeigen kann.
    Positiv ist einzig zu bemerken, daß das Match kurz gehalten wurde. (4:10 Min. 1/4*)


    Kiss my Ass Match
    Rikishi vs Albert

    Mit der Rückkehr Rikishis hatte man also diese Büchse der Pandorra wieder geöffnet. Das Match selber war natürlich grottig, obwohl beide durchaus in der Lage sind, ein akzeptables Match abzuliefern. Aber offenbar nicht gegeneinander. "Höhepunk" war zweifellos ein minutelnag gehaltener Sleeper von Albert. Am Ende kann aber Rikishi mit dem Bonzai Drop siegen. Albert weigert sich seiner Pflicht nachzukommen, also wird er von Rikishi dazu gezwungen und am Ende tanzt man und alle sind zufrieden. Alle? Nicht alle, denn ich versuche in der Zwischenzeit mich mit dem Tastaturkabel zu strangulieren. (7:17 Min. DUD)


    WWE Tag Team Titles Match
    Kurt Angle & Chris Benoit (Champions) vs Los Guerreros

    Ein absolutes Traummatch zwischen vier Wrestlern der legendären Smackdown Six. Zu Beginn gibt es eine Menge Stallung – etwa die ersten drei Minuten – was mich zu Recht auf ein langes Match hoffen läßt. Die ersten Minuten stehen dann auch ganz im Zeichen der Probleme zwischen den beiden Champions. So kommt es zu einem German Suplex Duell, bei dem die Guerreros allerdings wie Jobber abgefertigt werden. Was daraus entsteht ist aber ein Tag Team Match vom feinsten. Ein Non-Stop, actiongeladenes Match ohne jeden Fehler. In den letzten vier bis fünf Minuten gibt es dann False Finishs und Near falls ohne Ende, wobei die Guerreros keine Gelegenheit zu betrügen ungenutzt verstreichen lassen. Ein geniales Match, welches dann aber dcoh viel zu früh nach einem Angle Slam gegen Eddie Guerrero zu Ende geht. Nicht ganz so spannend und dramatisch wie Benoit & Angle vs Edge & Misterio von No Mercy, aber nicht minder schlecht. Wrestling, wie man es sich wünscht! (16:37 Min. ****)


    Handicap Match for the WWE Heavyweight Title
    Edge vs Brock Lesnar (Champion) & Paul Heyman

    Vor dem Match kündigte Lesnar an, Heyman in zwei Teile zerbrechen zu wollen, falls dieser von Edge gepinnt werde und Lesnar somit den Titel verlieren würde. Zum Glück verzichtete man dann aber darauf, Heyman allzu aktiv in das Match einzubinden. Auch dieses Match startete verhalten, steigerte sich aber kontinuierlich. Bemerkenswert ist dies vor allem, da dies Edges erster wirklicher Main Event war, während auch Lesnar bisher nur gegen Leute mit längerer Main Event Erfahrung antrat (Hogan, Rock, Undertaker). Insofern und unter Berücksichtigung der Tatsache, daß Lesnar erst in der Fehde gegen Kurt Angle endgültig zu seinem Stil fand also ein gutes Match. Heyman wurde eigentlich nur in den letzten Minuten mit einbezogen, als er seinem Schützlich passiv Hilfe leistete. Zunächst gelang dies nicht bzw. ging nach hinten los, was Edge einige recht glaubwürdige Near Falls bescherte. Am Ende konnte sich aber doch Lesnar durchsetzen – und zwar ohne die Hilfe seines Managers. Wie gesagt, nach langsamen Beginn steigerte sich das Match kontinuierlich auf gutes bis sehr gutes Niveau. (18:51 Min. ***1/2)


    Overall:
    Eigentlich konnte man mit Smackdown Ende 2002 nicht viel falsch machen. Vier Matches mit drei oder mehr Sternen sprechen eine deutliche Sprache. Leider gab es aber auch drei wirklich schlechte Matches, welche aber zum Glück nicht genug waren Rebellion 2002 allzu weit nach unten zu ziehen. (***)

  • Zitat

    Original geschrieben von Bhandu:
    Das hatten die meisten WWE UK PPVs so an sich. Von daher nicht schade, daß sie abgeschafft wurden.


    Also früher waren sie schon besser:


    (von genickbruch.com ;))


    Insurrextion 2000
    (1) Too Cool vs Perry Saturn & Dean Malenko
    (2) Kane vs Bull Buchanan
    (3) Road Dogg vs Bradshaw
    (4) The Kat vs Terri Runnels /Arm Wrestling Match
    (5) Big Show & Rikishi vs Dudley Boyz
    (6) Kurt Angle vs Chris Benoit
    (7) British Bulldog vs Crash Holly / Hardcore Title
    (8) Hardy Boyz vs Edge & Christian / TT Titles
    (9) Eddie Guerrero vs Chris Jericho /European Title
    (10) The Rock vs Triple H & Shane McMahon /Triple Threat World Title Match


    Heute würde man von dieser Card bei einem regulären PPV träumen...


  • Glaub mir, würde man nicht ...
    Leider lagen bei vielen der Events die Leistungen unter Niveau (Benoit/Angle z.B. ging gerade mal 6 Minuten) und daß ausgerechnet DU die ersten 5 Matches als Traumcard eines regulären PPVs bezeichnest, ist verwunderlich. ;)


    Aber wart einfach bis zum INS 2000 Review in ein paar Tagen, dann können wir das gerne ausführlicher diskutieren!

  • Zitat

    Original geschrieben von Bhandu:
    Glaub mir, würde man nicht ...
    Leider lagen bei vielen der Events die Leistungen unter Niveau (Benoit/Angle z.B. ging gerade mal 6 Minuten) und daß ausgerechnet DU die ersten 5 Matches als Traumcard eines regulären PPVs bezeichnest, ist verwunderlich. ;)


    (1) Too Cool vs Perry Saturn & Dean Malenko
    -Schönes Tag Team Match! (ich war schon immer ein Fan von Too Cool, seit sie nicht mehr Too Hot waren ;) und Saturn & Malenko sind auch nicht schlecht im Ring.
    (2) Kane vs Bull Buchanan
    -Ok, Füller braucht man immer
    (3) Road Dogg vs Bradshaw
    -siehe letztes Match
    (4) The Kat vs Terri Runnels /Arm Wrestling Match
    -siehe das davor ;)
    (5) Big Show & Rikishi vs Dudley Boyz
    -Auch nicht ganz schlecht, zumal damals Big Show ganz lustig war :)
    (6) Kurt Angle vs Chris Benoit
    -Muss man da was sagen?
    (7) British Bulldog vs Crash Holly / Hardcore Title
    -Naja zumindest sah man den Bulldog mal wieder
    (8) Hardy Boyz vs Edge & Christian / TT Titles
    -war nie schlecht
    (9) Eddie Guerrero vs Chris Jericho /European Title
    -spitze
    (10) The Rock vs Triple H & Shane McMahon /Triple Threat World Title Match
    -auch nicht schlecht.


    6 Matches (1, 5, 6, 8, 9,10) die alles von Rebellion in den Boden treten. ;)

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