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[Lion's Take] Auf den Spuren von E.Guerrero? Alberto Del Rio, Aufsteiger des Monats

  • [Lion's Take] Auf den Spuren von Eddie Guerrero? Alberto Del Rio, Aufsteiger des Monats

    Die ersten Wochen des neuen Kalenderjahres haben dem WWE-Universum bereits einige spektakuläre Überraschungen präsentiert. Keine war dabei wohl so groß wie der plötzliche World Title Wechsel bei SmackDown: Alberto Del Rio gewann bei der Freitagsshow ein überraschend angesetztes "Last Man Standing"-Match gegen Big Show und wurde neuer World Heavyweight Champion. Auch die Rückkämpfe konnte der ehemalige Dos Caras jr. mittlerweile für sich entscheiden. Wandelt er damit nun auf den Spuren von Latino-Legende Eddie Guerrero? MS.de-Mitarbeiter Lionheart kürt ihn für den Januar auf jeden Fall zu seinem "WWE-Aufsteiger des Monats".

    [Lion's Take] Auf den Spuren von Eddie Guerrero? Alberto Del Rio, Aufsteiger des Monats


    Alberto Del Rio wird als amtierender World Heavyweight Champion zu WrestleMania 29 reisen. Ein Szenario, für das man Ende des letzten Jahres noch ausgelacht worden wäre, ist aufgrund einiger rasanter Entwicklungen bei SmackDown im Januar plötzlich Realität geworden. Und das Verblüffende daran ist: die meisten Fans haben es mittlerweile nicht nur akzeptiert, sondern unterstützen den aktuellen Run des früheren Dos Caras jr. nun doch in der Mehrheit leidenschaftlich. Mitte Dezember hatte dies noch ganz anders ausgesehen. Schon 2011 hatte der nach seinem Wechsel zu RAW etwas eintönig wirkende Del Rio viel Kritik für seine angeblich langweiligen Regentschaften als Brückenchampion zwischen John Cena und CM Punk einstecken müssen. 2012 entwickelte er sich dann gar zu einem Edeljobber in der Main Event Szene. Fast jedes PPV-Match in diesem Kalenderjahr endete für den mexikanischen Aristokraten mit einer klaren Niederlage. Viele Experten und Fans hatten ihn daher bereits aufgegeben, als er beim TLC-PPV völlig überraschend Babyface turnte, um seinen Ringsprecher Ricardo vor der Übermacht der Undercard-Gang 3MB zu retten. Nachdem er seinen Untergebenen jahrelang schikanisiert und unterdrückt hatte, zeigte er nun plötzlich erstmals Mitgefühl mit den bei den Fans bereits lange Zeit populären Rodriguez. Das wirkte anfangs genauso an den Harren herbeigezogen wie seine ersten Versuche nach dem PPV, sich beim Publikum anzubiedern. Der Tenor Ende Dezember war daher bei vielen Fans eindeutig: "Mit Del Rio hat die WWE alles falsch gemacht! Aus dem wird nichts mehr!", konnte man es fast überall in den "Social Networks" des Internets lesen. Und auch in den Hallen blieb es weiterhin peinlich still, wenn der neue Publikumsliebling bei seinen Einzügen zu seinen Matches Reaktionen hervorrufen wollte. Dass er dabei zwischendurch auch noch den Weihnachtsmann mit einem seiner Luxus-Autos überfahren durfte, machte den Face-Turn dann auch nicht gerade erfolgreicher.

    Sechs Wochen später sieht die Welt für "The Essence of Excellence" nun plötzlich schlagartig ganz anders aus. Denn sein dritter World Title Run ist gerade dabei, sich - im Gegensatz zu den beiden verkorksten Titelregentschaften im Herbst 2011 - zu einer echten Erfolgsstory zu entwickeln. Dass er überhaupt so kurz vor WrestleMania neuer World Heavyweight Champion werden konnte, war bereits eine echte Sensation, denn längst hatten die meisten Fans und Experten mit Big Show (Paul Wight) als Titelträger beim größten PPV des Jahres gerechnet. Bei den SmackDown-Tapings am 8. Januar 2013 in Miami bekam Alberto Del Rio dann aber überraschend ein "Last Man Standing"-Titelmatch gegen die Riesen, nachdem dieser in die Wochen davor mehrfach Ricardo Rodriguez verprügelt hatte. Und womit im Vorfeld keiner gerechnet hatte, geschah dann tatsächlich im Main Event der Show: Alberto Del Rio begrub Big Show unter einem Kommentatorenpult, worauf dieser auch nach einem "10 Count" nicht mehr auf die Beine kam - die WWE hatte einen neuen World Heavyweight Champion! Der war zwar zuvor nicht gerade wirklich gut als Herausforderer aufgebaut worden, zog aber bereits bei diesem Triumph endlich die lange anvisierten Jubelrufe. Mit einem Bad in der Menge endete eine SmackDown-Ausgabe, die Alberto Del Rio vermutlich die entscheidende Trendwende in seiner WWE-Karriere gebracht hat. Denn in den Wochen danach gelang ihm im Zusammenspiel mit einem schauspielerisch erneut großartig agierenden Paul Wight sowie den von den Fans gefeierten Ricardo tatsächlich der Aufstieg zum bejubelten Publikumsliebling. Nach zwei gewonnenen Rückkämpfen gegen Big Show darf Alberto Del Rio nun also mit dem "Big Gold Belt" in einem World Title Match bei WrestleMania antreten. Womit sein Schicksal im Moment ein wenig an das von Eddie Guerrero erinnert, der im Februar 2004 einst ebenfalls völlig überraschend kurz vor einer WrestleMania einen World Title gewann.

    Bei beiden Männern setzte die WWE sicherlich von Anfang an auch auf ihre Popularität bei den Latino-Amerikanern, die in den letzten zehn Jahren zu einer immer bedeutenderen Zielgruppe für die Promotion aufgestiegen sind. Eddie Guerrero gilt bis heute - trotz der Erfolge von Rey Mysterio - bei vielen Experten als größter Latino-Star der WWE aller Zeiten. Sein Charisma war oftmals überwältigend, seine Popularität bei allen Fangruppen zu seiner Hochzeit überwältigend groß. Und doch sollten die Chancen für Alberto Del Rio 2013 nicht schlecht stehen, den Erfolg des berühmten Vorgängers vielleicht noch zu übertreffen. Denn im Gegensatz zu Eddie Guerrero gilt Del Rio backstage als psychisch stabil, zuverlässig, menschlich gereift und im Umgang mit Kollegen souverän. Und zusätzlich noch als einer der besten Wrestler der Promotion. Während Guerrero nach vier Monaten als WWE Champion mehr und mehr unter dem Erfolgsdruck psychisch zerbrach, traut man Del Rio durchaus auch auf längere Sicht die Position an der Spitze einer Hauptshow zu. Daher könnte sich nun unverhofft doch noch die große Chance aufgetan haben, zu einem ganz großen Star in der Geschichte der Promotion aufzusteigen. Viele Fans hatten 2011 den überhasteten Wechsel zu RAW als Hauptgrund dafür ausgemacht, dass seine ersten beiden Titelregentschaften als WWE Champion am Ende so kläglich gescheitert waren. Bei SmackDown dürfte er 2013 nun endlich die Chance erhalten, sich in aller Ruhe als World Champion zu entwickeln. Auch wenn ein Dolph Ziggler regelmäßig mit seinem Koffer an seine eigenen Ambitionen auf die Spitzenposition in der Freitagsshow erinnert: Vieles spricht im Moment dafür, dass 2013 das Jahr von Del Rio in der WWE werden könnte. Sein Push wurde in den Wochen nach dem World Title Gewinn konsequent fortgesetzt und ausgebaut, die lange vermissten Siege durfte er sich nun in zwei cleanen Triumphen über Big Show holen und bei WrestleMania wartet nun mit Jack Swagger ein Gegner auf ihn, der ihn bei den Latino-Amerikanern nur noch populärer machen dürfte.

    Bleibt die Frage, ob er bei seinem Run als Babyface mittelfristig auch die Nicht-Latinos im WWE-Universum hinter sich bringen kann. Was einem Eddie Guerrero mit seinem unterhaltsamen "I lie, I cheat, I steal"-Gimmick einst spielend gelang, darf man im Fall von Del Rio wohl noch nicht als selbstverständlich voraussetzen. Ein zwei Jahre lang als "Mexikanischer Aristokrat" etablierter Wrestler hat es natürlich naturgemäß auch erstmal etwas schwerer als ein Mexikaner, der schon immer als "Mann des Volkes" präsentiert wurde. Die größten Fanreaktionen rief Del Rio bis jetzt nämlich vor allem in den Südstaaten der USA hervor, während es im Norden und an der Ostküste auch schon wieder etwas ruhiger wurde, als sich der neue World Champion erstmals die Ehre gab. Hier wird man zusammen mit seinem neuen Titelträger in den nächsten Monaten noch einiges an Fleißarbeit vor sich haben, um ihn wirklich überall bei der Masse als Publikumsliebling zu positionieren. Manche erklärende Promo zu seinem Gesinnungswandel wirkte da bisher doch arg gekünstelt und an den Haaren herbeigezogen. Del Rios stärkste Waffe, um für sich Sympathien hervorzurufen, bleibt indessen weiterhin sein Sidekick der letzten zweieinhalb Jahre. Ricardo Rodriguez hatte sich im Windschatten des Aristokraten-Gimmicks schon 2011 zum heimlichen Star des Mexikaner-Duos entwickelt. Den Ringsprecher bei seinen Abenteuern als (manchmal) tollpatschiger Prügelknabe zu beobachten, macht weiterhin vielen Fans aus allen Altersgruppen großen Spaß. Gerät Ricardo in Gefahr, bejubeln die Zuschauer in den Hallen gerne die rettende Kavallerie in Form von Alberto Del Rio. Und wenn es dabei nicht gerade gegen die "3MB" , sondern gegen ernstzunehmende Main Eventer geht, dürften dem mexikanischen Aristokraten in den nächsten Monaten vielleicht doch die Herzen der Mehrheit aller Fans zufliegen - egal ob Latino oder Nicht-Latino. Als Dos Caras jr. konnte Del Rio zudem auch bereits jahrelang in Mexiko erste Erfahrungen damit sammeln, wie man sich im Ring nach außen als Babyface zu präsentieren hat.

    Und echte Wrestling-Puristen dürften zumindest von einem Aspekt des Gesinnungswandels ebenfalls schwer begeistert sein: Als Face darf der frühere Dos Caras jr. nun endlich auch sein komplettes Move-Repertoire auspacken. Und das hat es - trotz des "Botchings" beim jüngsten PPV - normalerweise in sich. Ringtechnisch gilt Del Rio nicht umsonst als Komplettpaket, der mit jedem Wrestler ein ansehnliches Match aus dem Hut zaubern kann. Die durchaus ansehnlichen Kämpfe gegen Big Show haben diese These zuletzt noch einmal unterstrichen. Bevorstehende Fehden gegen andere Ringtechniker wie Jack Swagger, Dolph Ziggler, Daniel Bryan oder Antonio Cesaro dürften dem WWE-Universum da sicherlich in den kommenden Monaten einige wrestlerische Leckerbissen bieten, wie man sie lange nicht im Programm gesehen hat. Denn der World Heayvweight Champion bekommt im Gegensatz zu Midcard-Titelträgern auch bei PPVs regelmäßig Matchzeiten von ca. 20 Minuten. Wenn ihn die Kreativabteilung daher in den nächsten Monaten nicht wieder im Stich lassen sollte, ist Alberto Del Rio vermutlich schon jetzt ein heißer Kandidat auf den Titel "Wrestler des Jahres". Dafür braucht er nun aber auch bei WrestleMania 29 das nötige Spotlight ... und nicht bloß erneut den PPV-Opener, wo der Big Gold Belt bei den letzten beiden WrestleManias unnötig verheizt und in seiner Bedeutung abgewertet wurde.

    Was auch immer nun kommen mag: Im Januar gab es im WWE-Roster in beiden Kadern keinen anderen Wrestler, der einen so signifikanten Bedeutungsaufstieg wie Alberto Del Rio erlebte. Damit ist der neue World Heavyweight Champion für mich diesmal ohne jede Konkurrenz der "WWE Aufsteiger Januar 2013". Viva la raza!

    Lionheart

    WWE-Aufsteiger Januar 2013: Weitere Platzierungen

    1.) Alberto Del Rio
    2.) The Rock
    3.) Kaitlyn
    4.) Bo Dallas
    5.) Chris Jericho


    „Anderer Meinung? Für Feedback und konstruktive Kritik an seiner Kolumne sowie seiner Auswahl für den "Aufsteiger des Monats" ist der Autor wie immer sehr dankbar. Einfach eine eMail an lionheart@moonsault.de schreiben oder es direkt auf MOONSAULT.de im Feedback-Thread auf dem CyBoard ansprechen.“


    Ein Überblick zu allen "Lion's Take"-Kolumnen und allen "Aufsteigern des Monats" der Jahre 2011 & 2012 findet sich im Thread auf dem CyBoard zu dieser Kolumne.

    When it reigns, it snows.....

    Einmal editiert, zuletzt von ()

  • A N Z E I G E
  • Guter Artikel, gute Argumente. :)

    Moontipp 2011: Platz 26 von 567; 306 Punkte; 13 PPVs /// Moontipp 2016: Platz 47 von 466; 417 Punkte, 15 PPVs
    Moontipp 2012: Platz 39 von 655; 362 Punkte; 12 PPVs /// Moontipp 2017: Platz 79 von 426; 472 Punkte, 16 PPVs
    Moontipp 2013: Platz 23 von 633; 433 Punkte, 12 PPVs /// Moontipp 2018: Platz 39 von 317; 369 Punkte, 14 PPVs
    Moontipp 2014: Platz 75 von 566; 392 Punkte, 12 PPVs
    Moontipp 2015: Platz 40 von 537; 379 Punkte, 13 PPVs

  • Danke für die lobenden Worte.


    Eigentlich hatte ich heute Nachmittag schon fest darauf eingestellt, in 10 Tagen den WWE-Aufsteiger Februar 2013 zu küren.


    Sah ja auch wirklich alles nach Jack Swagger aus. :(


    Nun werde ich wohl noch einmal neu überlegen müssen.

  • Hallo Lionheart,


    wie immer hast du recht. Es ist stets eine Freude, deine Kolumnen zu lesen, gut geschrieben mit Fachverstand. Das macht Spaß.


    Klar, del Rio ist der überraschende Aufsteiger 2013 bisher. Allerdings steht auch schon wieder das Match AdR ->Swagger auf der Kippe. Das war vom bisherigen Aufbau her allerdings wirklich gut dazu angetan, AdR auch bei Nichtlatinos over zu bringen. Wenigstens hat bisher Zeb den Hauptteil gemacht. Es erscheint möglich, einen anderen Wrestler als Swagger-Ersatz einzubinden, aber ich hoffe, daß es ein Techniker wird, wie Swagger, weil gegen BigShow hat AdR schon gezeigt, daß er auch mit Giants klarkommt... jetzt wäre ein Techiker gut.


    Swagger kriegt für seine Dummheit hoffentlich nen Tritt zur Tür raus. Unglaublich. Und das kreide ich Swagger eben auch so an, sein Verhalten kann nun auch AdR schaden, wenn der einen unpassenden schlecht aufgebauten Gegner bei WM bekommt.


    Aber schon immer war das Highlight von delRio Ricardo. Der ist einfach superklasse und sorgte auch 2012 dafür, daß AdR nicht völlig langweilig wurde. Die beiden sind einfach klasse - und ich stimme daher mal dafür, Ricardo mit als Aufsteiger des Monats zu sehen, denn die Reaktionen die AdR bekommt, verdankt er hauptsächlich der Leistung von Ricardo.


    Also... für mich ist das Gespann delRio/Rodriguez Aufsteiger des Monats.


    Markus

    Die WWe ist engültig zu einem Saftladen verkommen, der mangels Konkurrenz in seiner eigenen Hybris erstarrt ist und nun zu einer stinkenden Kloake aus Vetternwirtschaft und Unfähigkeit verkommen ist. Irgendwann geht das schief und auf den Tag freue ich mich!

  • Immer wieder großartige Texte :thumbsup:


    Was den Vergleich zu Eddie anbelangt, er bringt alles mit um den mal "beerben" zu können, aber wie würde Bruce Darnell so schön sagen: "Eddie kann niemand kopieren, der ist eigenartig."


    Del Rio Aufsteiger des Monats, absolut. Der erste Superstar an den ich mich seit Jahren erinnere, der mit einem Turn von Heel zu Face interessanter wurde, das ist normal immer das Gegenteil. Del Rio ist ein fantastischer Wrestler, kann Promos halten, sein Gimmick ist klasse, und Ricardo als treuer Gefährte den man einfach gern haben muss, rundet das Ganze perfekt ab.


    Wenn man Del Rio nicht so verheizt wie einen Sheamus, und ihn auch hin und wieder schwächer darstellt, wird das das Jahr des Alberto Del Rio. :thumbsup:

  • Zitat

    Original geschrieben von Markus:


    Was den Vergleich zu Eddie anbelangt, er bringt alles mit um den mal "beerben" zu können, aber wie würde Bruce Darnell so schön sagen: "Eddie kann niemand kopieren, der ist eigenartig."


    Deshalb schrieb ich ja auch: "Auf den Spuren von Eddie Guerrero ..." ;)


    Ja, Eddie wird niemals "1:1" kopiert werden können, er wird immer einzigartig (und eigenartig) in der Geschichte des Pro Wrestlings hervorstechen.


    Mir ging es in meiner These ja auch eher darum, ob Del Rio als Latino bzw. Mexikaner in - sagen wir 5 Jahre - einmal ein noch größerer Star als Eddie im US-Wrestling geworden ist. Potential dafür ist nämlich durchaus da. ;) Ob man es auch ausschöpft, werden die nächsten Jahre zeigen.


    Ansonsten danke für das positive Feedback :) .

  • Ist jetzt zwar nur eine kleine Randnotiz deiner Kolumne, aber ich finde nicht dass man den World Title dadurch abwerten würde, indem man ihn erneut im Opener von WM auskämpfen lässt.


    Dass es jetzt nicht wieder ein 18 Sekunden Match geben sollte, ist denke ich klar. Aber gerade der Opener gibt doch die Messlatte für den Rest des Events vor und würde ich daher auch als dementsprechend wichtig einstufen.


    Und da Wrestlemania ja nunmal die Bühne der großen Special Attractions ist, bliebe doch ansonsten nur ein Spot irgendwo im wie ich finde unbedeutenderen Mittelteil.

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  • Hmmm, nein..... es ist der World Heavyweight Championship..... sowas wird beim größten PPV des Jahres nicht im Opener ausgetragen wenn es wichtig ist. Vielmehr macht das den Titel zu einem Midcard Titel. Man könnte auch das WWE Titel Match in den Opener stellen, nur ist wahrscheinlich dass die Leute nach dem Match die Halle verlassen ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von CokeZeroFreak:
    Hmmm, nein..... es ist der World Heavyweight Championship..... sowas wird beim größten PPV des Jahres nicht im Opener ausgetragen wenn es wichtig ist.
    Vielmehr macht das den Titel zu einem Midcard Titel.


    Dazu gibt es wohl einfach zwei Meinungen.


    Aber gibt es denn deiner Meinung nach einen angemessenen Spot für den World Title, wenn Rock und Lesnar die beiden Main Events bestreiten? Und wenn man den World Title dann direkt dahinter platziert, ist es dann ein Uppercard Titel? Und wenn dann noch das Taker Match danach kommt, ist es dann ein Uppermidcard Titel?


    Ich kann diesem Schubladendenken nicht viel abgewinnen.

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  • Zitat

    Original geschrieben von ZackRyderWWWYKI:
    Dazu gibt es wohl einfach zwei Meinungen.


    Aber gibt es denn deiner Meinung nach einen angemessenen Spot für den World Title, wenn Rock und Lesnar die beiden Main Events bestreiten? Und wenn man den World Title dann direkt dahinter platziert, ist es dann ein Uppercard Titel? Und wenn dann noch das Taker Match danach kommt, ist es dann ein Uppermidcard Titel?


    Ich kann diesem Schubladendenken nicht viel abgewinnen.

    Wenn man es strikt durchziehen würde sollten (wie früher) die Stars die die Leute dazu bringen die PPV zu kaufen und Tickets für den Event die Champions sein, heißt The Rock und Lesnar sollten die Champions oder Challenger um die Titel sein. Da kommt nun halt die Teilzeitvariante dazu. Bei einer Card wo Legends dabei sind und "One more Match" bestreiten schadet es aber auch nicht wirklich dem Titel wenn er im Co Main Event oder bei 2 Titeln auch mal ab der Mitte ausgekämpft wird. Der Opener wertet den Main Event Titel einfach ab, weil er dann nicht ansatzweise ein Main Event Titel ist. Der Opener ist da um einzuheizen und die Stimmung zu etablieren bestenfalls (das hatte aber IMO die WCW am besten hinbekommen mit ihren tollen 30 Min. bei vielen PPV mit Cruiserweight Action oder technisch anspruchsvollen Midcard Matches).

  • Zitat

    Original geschrieben von CokeZeroFreak:
    (..) schadet es aber auch nicht wirklich dem Titel wenn er im Co Main Event oder bei 2 Titeln auch mal ab der Mitte ausgekämpft wird. Der Opener wertet den Main Event Titel einfach ab, weil er dann nicht ansatzweise ein Main Event Titel ist.


    Ok, ich kann aber nach wie vor nicht nachvollziehen, wieso es für dich ok ist den Titel irgendwo mittendrin auskämpfen zu lassen, wo die Chance unterzugehen doch viel höher ist, als gleich zu Beginn der Show, wo man das Tempo für den ganzen restlichen Event vorlegen kann.


    Da scheinen unsere Meinungen eben auseinander zu gehen. Meiner Meinung nach wird die Wertigkeit eines Titels weniger dadurch definiert wie nahe er an den Main Events ausgetragen wird, sondern mehr dadurch wie viel Aufmerksamkeit dem Titel entgegen gebracht wird. Und wenn der World Title das Erste ist, was dem Millionenpublikum bei Wrestlemania präsentiert wird, dann finde ich erhält der Titel die größtmögliche Aufmerksamkeit, wenn man sich an der Realität orientiert und es als gegeben ansieht, dass Rock, Lesnar und (vermutlich) der Taker die Spitze der Card innehaben.

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