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[Lion's Take] Rocky goes to sleep ... 10 Thesen zu RAW1000

  • [Lion's Take] Rocky goes to sleep ... 10 Thesen zu RAW1000

    Rocky goes to sleep - aber erwacht die WWE aus ihrem Frühjahrsschlaf? (10 Thesen zu RAW1000)

    RAW1000 ist Geschichte. Am Montag ging in St. Louis, Missouri, die erste reguläre dreistündige Ausgabe der wohl wichtigsten Wrestling-TV-Show der Welt über die Bühne. Die Reaktionen bei den Fans der WWE sind bisher gemischt: Einige Anhänger waren begeistert, viele fühlten sich "gut unterhalten", einige wenige waren auch enttäuscht. Am Ende hatte die Promotion von Vince McMahon dem WWE-Universum eine gigantische Nostalgie-Show präsentiert, in der vor allem noch einmal die alten Helden aus fast 20 Jahren RAW-Geschichte ein verdientes (?) Spotlight bekamen, um sich ein letztes Mal ausgiebig bejubeln zu lassen. Ob nun die DX oder die APA, Mae Young oder ihre zur Welt gebrachte Hand, Lita oder Trish Stratus, Sean Mooney oder Jim Ross, die "Brothers of Destruction" oder Dude Love: Ungefähr 70 Prozent der Sendezeit investierte man darin, großen und kleinen Fanlieblingen früherer Dekaden noch einmal einen finalen TV-Moment vor einem Millionenpublikum zu geben. Auf der einen Seite sicherlich angesichts einer tausendsten Ausgabe berechtig, auf der anderen Seite aber auch etwas kritisch, angesichts der Tatsache, dass man schon ab der nächsten RAW-Ausgabe jede Woche drei Stunden am Montagabend füllen muss und daher eigentlich bereits jetzt jede Menge aufregender Storylines für alle Cardbereiche des Rosters hätten gestartet werden müssen. Dies war in St. Louis allerdings am Ende nur eingeschränkt der Fall. Ist die WWE nun also am vergangenen Montag endlich aus ihrem Frühjahrsschlaf, in dem sie viele Fans seit dem "Extreme Rules"-PPV Ende April wahrgenommen haben, aufgewacht? Was brachte dem WWE-Universum am Ende RAW1000? Die große Trendwende oder zumindest eine kleine Kurskorrektur? Vielleicht. Zwei wirklich große Angles, mit denen im Vorfeld niemand gerechnet hatte, gab es auf alle Fälle. Doch reichen diese für einen epischen Wrestling-Sommer aus? In zehn Thesen versuche ich mich an einer Bilanz.

    10 Thesen zu RAW1000: Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Jubiläumsshow?

    1.) CM Punks Heel-Turn war logisch aufgebaut und die richtige Weichenstellung für die Zukunft!


    Der größte Angle bei RAW1000 war ohne jeden Zweifel der unerwartete Heel-Turn von CM Punk im Main Event der Show. Kaum ein Experte und auch kaum ein Fan hatten vor der Show mit ausgerechnet dieser Entwicklung bei der Jubiläumssendung gerechnet. Von daher wurden die meisten Zuschauer von der plötzlichen Attacke gegen Dwayne Johnson auch völlig überrascht. Viele Erwartungen hatten sich im Vorfeld um die Frage: "Kostet Rocky Cena den Titel?" gedreht. Die meisten Fans hatten CM Punk gedanklich bereits als Nebendarsteller abgetan - nun also entpuppt sich der Straight Edge Superstar plötzlich doch wieder als die Hauptfigur im Geschehen in der "Main Event"-Szene von Monday RAW. Richtig so! Denn Punk hat aufgrund seines Potentials wesentlich mehr Spotlight verdient, als er es in den letzten 6 Monaten bekommen hat. Sein beachtlich langer WWE Title Run - dessen Länge an Tagen mittlerweile seit einigen Wochen bei fast jeder Show von Michael Cole während des englischen Kommentars bewusst thematisiert wird, so dass man meinen könnte: Cole studiert das LSA - wurde größtenteils komplett von den diversen Fehden von John Cena überschattet. Es musste erst eine Frau wie AJ kommen, um Punk zumindest im Juni wieder etwas mehr in den Fokus des Geschehens zu rücken. Ansonsten spielte er zweite Geige hinter John Cena, was von mir bereits im Juni auf dem CyBoard unter der provokanten Frage 200 Tage Champion, 1 Main Event, kaum Quote: Ist CM Punk als Face verschenkt? thematisiert wurde. Aus der "Voice of the Voiceless" des Vorjahres war ein stummer Coporate-Boy geworden, die meisten seiner Pipe-Bombs hatten sich als Rohrkrepierer entpuppt. Dies alles könnte sich nun mit dem Heel-Turn wieder schlagartig ändern und für ihn tatsächlich eine große Trendwende bedeuten. Und vielleicht sogar einen Title Run, der bis zum Royal Rumble 2013 anhält. Als Heel dürfte CM Punk nun wieder viel härtere "(Worked)-Shoots gegen die Aushängeschilder von "Coporate WWE" vom Stapel lassen, viel stärker polarisieren, viel stärker die Welt der sozialen Netzwerke zum Explodieren bringen als noch als Babyface. Außerdem gibt es aufgrund des Seitenwechsels nun wieder jede Menge neuer Herausforderer für die nächsten Monate. Eine erneute, oder vielmehr gesagt: eine erste richtige Fehde gegen HHH scheint bis zum Rumble nun plötzlich genau so möglich zu sein wie erneute Aufeinandertreffen mit John Cena, Rey Mysterio und Randy Orton. Insbesondere mit der Viper hat Punk noch einige Rechnungen offen. Gegen Orton hat der Straight Edge Superstar noch kein einziges PPV-Match gewinnen können. Die Chancen, dass ihm dies im Herbst 2012 endlich gelingen wird, scheinen diesmal gut zu stehen. Aber auch Sheamus und vielleicht sogar Christian könnten bis zum Rumble noch auf Punk warten, so dass es sowohl wrestlerisch wie auch vom Entertainment her eine für die Fans aufregenden zweite Jahreshälfte werden könnte. Das schönste am Heel-Turn vom letzten Montag war freilich die Tatsache, dass man als Fan im Nachinein bemerken konnte, wie geschickt dieser in den letzten Wochen bereits von der WWE subtil aufgebaut worden war. Eve Torres, die Punks mangelnde Main Events thematisiert, seine Interaktion mit Big Show und Cena in der Vorwoche: Vieles gibt im Nachhinein Sinn, was in der heutigen WWE eher selten vorkommt. Denn CM Punk hat für seinen Gesinnungswechsel definitiv ein prägnantes Motiv, was ihn antreibt. Das des "Übersehen werden". Ein Bret Hart hat 1997 bei einem ähnlichen Motiv den vermutlich spektakulärsten und ökonomisch erfolgreichsten Run seiner Wrestling-Karriere hingelegt. Da Punk am Mikrophon wesentlich talentierter als der Hitman ist, dürfte nun durchaus genug Potential für einen ähnlich erfolgreichen Lauf als WWE Champion da sein wie einst Bret Hart in der "Kanada vs. USA"-Fehde im Sommer 1997. Freilich braucht er wie der Hitman, der damals Stone Cold Steve Austin die Stirn bieten musste, noch einen talentierten Gegenspieler. Vieles spricht dafür, dass es zunächst einmal eine Neuauflage der Fehden gegen John Cena und Triple H im Herbst geben wird. Schafft CM Punk es dann aber noch als WWE Champion bis zum Royal Rumble, könnte das größte Match seiner Karriere auf ihn warten: "One on One ... with The Great One!".

    2.) CM Punk ist als nächster Gegner für The Rock die richtige Wahl und als Antagonist besser als John Cena!


    Nachdem Dwayne Johnson nach WrestleMania 28 signalisiert hatte, dass er in naher Zukunft noch für weitere Matches zur Verfügung stehen würde, begannen bei vielen Fans bereits erste Diskussionen darüber, welcher aktuelle Star der Promotion als nächster Wrestler in den Genuss eines Kampfes gegen die Attitude-Ikone kommen sollte. Lesnar? Orton? Undertaker? Punk? Bryan? Mit welchem Gegner für The Rock würde man am meisten Geld verdienen können? Womit würde man am meisten Interesse auf sein nächstes Match ziehen können? Welcher aktuelle WWE-Superstar würde am meisten von einer Fehde gegen den Great One profitieren können? Viel Stoff für Diskussionen, welche beim RAW nach WrestleMania noch weiter angeheizt wurden, als Dwayne Johnson plötzlich Ambitionen auf den WWE-TItel anmeldete. Gegen wen würde man ihn nun also bei seinem nächsten Auftritt in die Schlacht schicken? Für mich persönlich stand als Fan bereits nach WrestleMania fest, dass ich gerne in naher Zukunft "PUNK vs. ROCK" in einem PPV-Main Event sehen wollte. CM Punk befindet sich zurzeit auf dem Höhepunkt seiner Wrestling-Karriere, ist hinter John Cena die klare Nummer 2 der Promotion und ist vor allem am Mikrophon jemand, der Dwayne Johnson gewachsen ist. Punk braucht diese Fehde viel mehr als Cena, der seinem Kampflängst gegen The Rock längst Hogansche Bedeutung in der WWE-Geschichte hatte. Punk hat diese noch nicht, kann aber durchaus noch in Austinsche Sphären stoßen. Eine Fehde gegen die Attitude-Ikone Dwayne Johnson (und eben nicht: Steve Austin) könnte dafür die perfekte Initialzündung sein. Im Gegensatz zu Cena, der gegen Rocky eigentlich nur etwas verlieren konnte, kann Punk gegen den People's Champion ungemein viel gewinnen. Selbst wenn er beim Rumble den Job machen sollte. Denn als "Mr. Fruity Pepples" dürfte sich der Straight Edge Superstar ganz sicher nicht veräppeln lassen. Punk kann am Mirkophon ungemein scharf nachtreten, Promo-Attacken von rivalisierenden Wrestlern in der Regel blitzschnell auskontern und dabei einem Rededuell fast immer den spontanen, organischen Touch der "Natürlichkeit" geben. Wenn Punk in den "InFight" geht, wirken seine Worte stets wie "aus dem Bauch heraus" und so gut wie nie wie vom Skript abgelesen. Und werden gerade deshalb immer wieder zu gefährlichen "Pipe Bombs". Nicht allein der Inhalt seiner Worten machen diese zu gefährlichen Waffen, sondern die Art der Präsentation. Und genau deshalb wird Dwayne Johnson sich in den nächsten sechs Monaten war anziehen müssen. Wo bei den Konfrontationen von Cena und Rock vor WrestleMania 28 vieles mühsam konstruiert und gestellt wirkte, könnte den Fans nun im kommenden Winter ein explosives Gewitter der allerfeinsten Wrestling-Wortduelle bevorstehen. Welches sicherlich zu diversen Kettenreaktionen in den "sozialen Medien" führen wird. Bereits während des "Summer of Punk" sprach der Straight Edge Superstar diverse Male abfällig über "Dwaayyyyyyyyyyyyne" und dessen viele Privilegien gegenüber dem aktuellen Roster. Schon deshalb ist die Fehde logisch und Punk ein wesentlich besserer nächster Rock-Gegner als etwa Daniel Bryan, Sheamus, Orton oder Alberto Del Rio. Brock Lesnar und den Undertaker hat Dwayne Johnson ja eh schon gegenüber gestanden, beide Männer brauchen daher einen weiteren PPV-Kampf gegen den "People's Champion" sicherlich ebenfalls nicht so sehr wie ein CM Punk im Jahr 2012. Insbesondere ein Heel-Punk dürfte von der nun folgenden Fehde eventuell noch einmal eine Stufe höher in seinem Standing in den Wrestling-Geschichtsbüchern gehievt werden.

    3.) Der erste gescheiterte MITB-"Cash In" schadet Cena nicht und steigert Dolph Zigglers Chancen auf einen baldigen World Title Run!


    Bei allem Nachdenken über den Heel-Turn von CM Punk könnte man zwischendurch fast vergessen, dass nach RAW1000 nun ausgerechnet John Cena der erste Wrestler in der WWE ist, der beim "Cash In" des MITB-Koffers scheiterte und somit nicht neuer World Champion wurde. Der unzerstörbare Kryptonit-Flair der ominösen Koffer ist damit nun also tatsächlich erstmals gebrochen worden. Doch wenn man ein zweites Mal darüber nachdenkt, muss man sofort bilanzieren: Es war die richtige Entscheidung! Wenn einer einen "Failed Cash In" am ehesten überleben kann, ohne in seinem Standing beschädigt zu werden, ist es sicherlich John Cena. Zumal die Niederlage ja nur durch eine "Outside Interference" zustande kam und der Koffer in diesem Fall ja eh "fair" gegen einen "ausgeruhten" Champion eingelöst wurde. Statistisch hat nach zehn erfolgreich eingelösten Koffern nun also endlich ein Briefcase einmal nicht zum erfolgreichen Titelgewinn geführt. Dies wird sicherlich das aufregende MITB-Konzept nicht in seiner Popularität bei den Fans schwächen können, sondern eher für einen realistischen Touch bei zukünftigen Koffer-Triumphen sorgen, da es eben manchmal doch passieren kann, dass man damit nicht automatisch World Champion wird. Am meisten dürfte sich über Cenas vermasselten "Cash in" aber vermutlich der aktuelle Träger des blauen Koffers fühlen: Dolph Ziggler! Wäre Cena am Montag Champion geworden, wäre er als zwölfter Kofferträger der WWE-Geschichte automatisch in große Gefahr gelaufen, dass die Kreativabteilung ihn zum ersten Tölpel in der Geschichte von Money in the Bank macht: Jemand, der auch bei einem unfairen "Cash In" scheitert. Diese Gefahr ist nun wesentlich geringer geworden. Denn warum sollte die WWE zwei Kofferträger hintereinander scheitern lassen, wenn sie das MITB-Prinzip weiter als aufregendes Highlight in den Shows präsentieren möchte? Die Chancen auf einen baldigen Titelgewinn von Ziggler im kommenden Winter sollten daher so gut wie nie zuvor stehen.

    Lion's Take: Dolph Ziggler wird noch vor WrestleMania 28 neuer World Heavyweight Champion!

    4.) Die Hochzeit von AJ und Daniel Bryan war ein Flop und konnte die hohen (?) Erwartungen nicht erfüllen!


    Sehr enttäuscht war ich von der Auflösung des Hochzeits-Angles bei RAW1000. Hier hatten diverse vorherige versuchte Eheschließungen in der WWE-Geschichte für eine hohe Meßlatte gesorgt, die die Zeremonie zwischen AJ und Bryan in keiner Weise erreichte. Keine ungeladenen Gäste, keine Familienangehörigen, keine Trauzeugen im Ring: Selten habe ich eine derart uninspirierte Wrestling-Hochzeit gesehen. Daran konnte auch Reverend Slick nicht mehr viel ändern, insbesondere da das heutige Hallenpublikum ihn (verständlicherweise) überhaupt nicht mehr zu kennen schien und daher auch nichts mit ihm anzufangen wusste. Am Ende lässt AJ also ihren Ex-Freund einfach am Altar stehen ... um ... neue General Managerin von Monday Night RAW zu werden.

    Und ich und viele andere Fans dieser TV-Romanze der letzten Monate fragen uns verwirrt: "Was zur Hölle hat das eine mit dem anderen zu tun?" Wer sich die letzten Wochen emotional auf diese Liebesgeschichte eingelassen hatte, konnte sich bei dieser Auflösung am Ende nur verarscht fühlen. Dass AJ sich an Bryan für dessen Verhalten nach WrestleMania 28 rächen würde, um ihn auf großer Bühne der Lächerlichkeit preiszugeben, war sicherlich ein legitimer (vorläufiger?) Endpunkt dieser vertrackten Beziehungskiste. Eine Auflösung, die - richtig erzählt - eine logische Konsequenz aus den Ereignissen gewesen wäre. Nur tat man dies am Ende nicht wirklich - es haperte extrem bei der Umsetzung bzw. der "Erklärung" für das Publikum. Statt mit ihm abzurechnen, verwies AJ einfach auf ihr neues Amt als GM. Weitere erklärende Worte für ihren Rückzug vom Traualtar gab es nicht. Enttäuschend und nicht wirklich logisch. Denn auch als GM darf man ja verheiratet sein. Hier kann man im Moment nur darauf hoffen, dass es in den folgenden Wochen noch nachträglich einige klärende Worte von AJ zu ihrem "Nein!" geben wird. Zwei große Konsequenzen hatte die Auflösung der Hochzeitszeremonie dann aber doch (Thesen 5 und 6) ...

    5.) Daniel Bryan bleibt als Heel die Nummer 3 der WWE und erreicht den Entertainment-Mainstream!


    Nachdem ich mich letzte Woche erstmals damit abgefunden hatte, dass man Daniel Bryan eventuell auch als Babyface zu einem großen Star für die nächsten 5 Jahre würde pushen können, geht es nun also doch erst einmal als Heel für ihn weiter. Und trotz der geplatzten Hochzeit mit AJ zeigt seine Kurve weiter steil nach oben. Mitte Mai diesen Jahres hatte ich auf MS.de eine kontrovers diskutierte Kolumne mit dem Titel "(The Legacy of WrestleMania 28: Bryan Danielson ist ein Mainstream-Star! [WWE-Aufsteiger April 2012])" veröffentlicht. Gemeint war damals der Wrestling-Mainstream, die globale Bekanntheit als großer WWE-Star bei allen Wrestling-Fans auf der ganzen Welt. Nach RAW1000 möchte ich diese These noch einmal bekräftigen:

    Bryan Danielson ist endgültig als großer Star im Wrestling-Mainstream angekommen.

    Wer beim Jubiläums-RAW ein Segment mit The Rock bekommt und darin dem "People's Champion" mit einem gebrüllten "I am the best wrestler of all times" kontra geben darf, ist auf der ganz großen Bühne der WWE definitiv einer der zwei-drei Hauptdarsteller. Zumal er sich im Gegensatz zu NXT-Zeiten mittlerweile am Mikrophon fast jede Woche aufs Neue übertrifft. Seit Montag besteht kein Zweifel mehr: Die WWE wird weiterhin intensiv auf Daniel Bryan setzen. Nach John Cena und CM Punk ist er mittlerweile auch ganz ohne World Title-Gürtel eindeutig die Nummer 3 der Promotion. Nicht Orton, nicht Sheamus, nicht The Miz, sondern Daniel Bryan: Dies ist die größte Sensation des Wrestling-Jahres 2012 und kann gar nicht oft genug in Kolumnen thematisiert und bejubelt werden (Wenn ihr es als Leser nicht mehr lesen wollt: Springt doch einfach schon zu These 7 weiter ;) ).

    Wie sehr die WWE von dem einstigen Lieblings-Nerd von Vince McMahon mittlerweile überzeugt ist, zeigte dann im Verlauf von RAW1000 noch ein weiterer Angle, der Bryan in den nächsten Monaten auch ohne AJ an seiner Seite im Gespräche halten dürfte: Die angeteaste Fehde gegen Charlie Sheen! Man mag zu dem Skandale anziehenden Ex-Hauptdarsteller des legendären Antikriegs-Film "Platoon" ja stehen wie man will, in den USA bewegt er seit Jahren mit seinen diversen Eskapaden den Entertainment-Mainstream. Ich persönlich habe zwar nie "Two and a half men" gesehen und fand seine gekünstelten SKYPE-Auftritte bei RAW1000 alles andere als unterhaltsam oder witzig. Dennoch muss man nüchtern bilanzieren, dass Charlie Sheen mit seinen diversen Skandälchen in den USA jede Menge Interesse und Aufmerksamkeit in wrestling-fremden Medien generiert und der WWE damit erhebliche Publicity einbringen könnte, wenn er sich auf eine Fehde mit einem aktuellen Wrestler einlassen sollte. Dass man (anscheinend) ausgerechnet Daniel Bryan für diese Rolle ausgesucht hat, verdeutlich noch einmal sehr stark das ungemeine Vertrauen, welches Vince McMahon mittlerweile in den Ex-ROH-Champion setzt. Sollte es um den Summer Slam herum wirklich zu einer "SHEEN vs. BRYAN"-Fehde kommen, könnte dies für Bryan Danielson sogar den noch vor einem Jahr niemals für möglich gehaltenen Aufstieg in den Entertainment-Mainstream bedeuten. Ein Bryan, der bei Jay Leno oder David Lettermann auftaucht, um über Charlie Sheen zu sprechen, ist seit RAW1000 keine Illusion mehr, sondern eine realistische Zukunftsprojektion. Dass er dies besser als Heel tun kann, sollte dabei auch klar sein. Wenn es wirklich so kommen sollte, ist auch dies eine der spektakulärsten Überraschungen in diesem Wrestling-Jahr. Genauso wie natürlich auch der immer noch ungebremste, raketenhafte Aufstieg seiner TV-Freundin, die ihm am Montag (noch?) nicht geheiratet hat: AJ!

    6.) AJ als General Managerin von RAW ist eine mutige, aber vielversprechende Wahl!


    Die Entscheidung von Vince McMahon, ausgerechnet AJ als General Managerin von Monday Night RAW zu installieren, hat in den letzten drei Tagen für einen eher negativen Tenor bei den meisten Fans im Internet ausgelöst. "So ein kleines, psychisch instabiles Teenie-Mädel soll ausgerechnet die wichtigste Wrestling-Show der Welt kontrollieren?" Dieser Frage begegnet man zurzeit überall auf vielen Wrestling-Boards. Ich würde sie trotzdem bejahen und auf ihre Vielseitigkeit in den letzten 6 Monaten verweisen. AJ hat bereits gezeigt, dass sie in vielen Facetten schauspielern kann, dass sie unterschiedliche Emotionen beherrscht und dass sie gerade bei Live-Interaktionen schlagfertig und nervenstark situationsbedingt reagieren kann. Was man bei vielen ihrer Vorgänger leider nicht behaupten konte. Die Promos von John Laurinaitis wirkten stets hölzern und einstudiert und mussten - wie schon einst bei Mike Adamle - am Ende in sein Gimmick als "Charaktereigenschaft" integriert werden, damit er als GM funktionieren konnte. Der Computer-GM lebte nur von Michael Cole und konnte nie "1 zu 1" mit den Wrestlern und Diven interagieren. Vickie Guerreros Charakter ist trotz aller Heat-Reaktionen eigentlich zumeist erschreckend eindimensional und lebt in der Regel nur von ihrer "Excuse Me!"-Catchphrase. Stephanie McMahon lebte zumeist von ihrer Unbesiegbarskeits-Aura als McMahon-Tochter und HHH-Gattin - richtig schauspielern konnte sie (gerade anfangs) auch nicht. Daher werfe ich hier einmal frech in den Raum: AJ kann das alles viel besser als ihre Vorgänger! Seit William Regal dürfte sie der GM mit dem meisten Potenzial für gelungene Interaktionen mit dem Rest des Rosters sein. Ob sie dem Druck am Ende stand halten wird, düfte am Ende sicherlich auch extrem von dem Booking ihrer Person in den nächsten Monaten abhängen. Als TV-Charakter ist sie jedenfalls und ungemein interessant, zieht Quoten im TV und bringt die sozialen Netzwerke regelmäßig zum Explodieren. Definitiv nicht die schlechteste Wahl für einen WWE-General Manager im Jahr 2012, oder, wie Vince McMahon es sagen würde: "A good business proposal!" April Jeannette Mendez darf sich auf alle Fälle bereits schon jetzt auf die Schultern klopfen, es binnen kürzester Zeit von einer belanglosen NXT-Teilnehmerin zu einer imposanten Hauptdarstellerin im WWE-Universum der Neuzeit gebracht zu haben. Ihr Platz in den Geschichtsbüchern ist ihr nun nicht mehr zu nehmen. Und vielleicht gibt es ja in den nächsten 5 Jahren auch noch eine Fortsetzung ihrer Romanze mit Daniel Bryan. Hier gibt es nämlich immer noch ungeheuer viel Potenzial für einige aufregende Wendungen. Randy Savage hat seine Elizabeth damals erst nach vierjährigem Auf- und Ab im TV geheiratet.

    7.) Der Intercontinental Title ist für The Miz keine Abwertung, sondern ein Gewinn und tut dem Gürtel gut!


    Während der WWE Titel am Ende von RAW1000 nicht den Besitzer wechselte, gab es bei den Midcard-Gürteln der Promotion einen neuen Champion zu vermelden: The Miz ist neuer Intercontinental Champion der WWE! Auch hier gibt es auf den diversen Internet-Boards bereits viele kritische Stimmen, die von einer Abwertung von Mike Mizanin sprechen. "Warum soll denn ein ehemaliger World Champion, der einen WrestleMania-"Main Event" auf dem Buckel hat, sich unbedingt noch einmal über den IC-Title freuen? Ist doch eigentlich nur eine Abwertung." So liest man es in vielen sozialen Netzwerken.

    Auch in diesem Fall würde ich energisch widersprechen. Das Standing von The Miz als Main Eventer wurde bereits im letzten Winter durch eine nicht enden wollende Niederlagenserie zerstört, nicht erst jetzt durch den IC-Titelgewinn. Nach seiner zweimonatigen Filmpause (The Marine 3) wirkte er bei seinem Comeback bei MITB 2012 relativ frisch und hungrig - und zog zudem wieder in nahezu jeder Halle äußerst starke Fanreaktionen. Seine "freche Schnauze" ist eben am Ende dann doch sein größtes Gut. Und gerade diese sollte ihn normalerweise noch viele Jahre zu einem wichtigen Baustein im WWE-Universum machen, der immer irgendwo seine Nische finden wird. The Miz ist kein Jack Swagger, wo der Midcard-Titel nach dem World Title Run eine Art offizieller Todesstoß für die weitere Karriere als Main Event war. The Miz ist weiterhin das nervigste Großmaul der Promotion und sollte gerade deshalb diesmal nicht wieder direkt in den Main Events verheizt, sondern erstmal in der Midcard langsam wieder zu etwas Größerem aufgebaut werden. Hat er erstmal wieder genug Momentum im Rücken, ist auch ein zweiter World Title Run im Jahr 2013 nicht völlig ausgeschlossen. Dem IC Title dürfte er in den nächsten Monaten sogar durchaus zu etwas mehr Glanz verhelfen. Denn im Gegensatz zu Christian und auch Cody Rhodes, hat Mizanin in der Vergangenheit gerade durch seine gefürchteten Nerv-Promos immer wieder bewiesen, dass er auch ganz ohne Fehde einen Midcard-Titel immens in seiner Bedeutung aufwerten kann. Der unbedeutenden SmackDown!-TagTeam-Championship verhalf er 2008 einst an der Seite von John Morrison zum größten Glanz ihrer Laufbahn, als er seinen TagTeam-Title-Run einfach bei der WWE.com-Show "The Dirt Sheet" zum Dauerthema machte und stets bei jeder Ausgabe behauptete:

    "We are the greatest WWE TagTeam Champions of all time! Be jealous!"

    Nach kurzer Zeit glaubten es die Fans und die Gürtel hatten plötzlich große Bedeutung im TV-Programm, obwohl sie anfangs nur selten verteidigt wurden.

    Ähnliches gelang ihm dann 2010 mit dem US Title, den er in seinen Promos immer wieder geschickt mit einbaute und damit gleichzeitig bei den Fans aufwertete. Warum sollte The Miz dies im Jahr 2012 also nicht auch mit dem IC-Title gelingen können? Die Chancen dürften gut stehen, dass diese alten Championship der WWE in den nächsten Monaten erstmals seit Jahren wieder richtig "relevant" werden wird: Sowohl bei Twitter als auch in den Shows. Die Nerv-Schnauze wird es schon richten.

    8.) Paul Heyman hielt die stärkste Promo des Abends!


    Da kann The Rock noch so viele Catchphrases auspacken, um Daniel Bryan zu veralbern: Die mit Abstand stärkste Promo bei RAW1000 hielt Paul Heyman. Im Gegensatz zur DX, die sich vor allem selbst aufgrund ihrer Vergangenheit abfeiern durfte, trugt Paul E. Dangerously dabei sogar - wie in alten Tagen - dazu bei, einer aktuellen Fehde etwas mehr Pfeffer zu geben. Nach dem über Monate eher uninspiriert dahin plätschernden Aufbau des anvisierten SummerSlam-Hauptkampfes, bei dem es in erster Linie um gegenseitige Klageandrohungen ging, wusste die zweite physische Konfrontation zwischen HHH und Brock Lesnar diesmal sehr zu gefallen - weil Heyman eine ordentliche Vorarbeit geleistet hatte. Ein überwältigender Draw wird dieses Match freilich nur, wenn sein Schützling in den nächsten Wochen auch bei eigenen Promos "delivered".

    9.) Brock Lesnar ist nun in der Bringschuld, den SummerSlam-Main Event aufzubauen.


    Triple H hat in den letzten Wochen das Mögliche getan, um die Fehde gegen Lesnar am Köcheln zu halten. Nun ist Brock in der Bringschuld. Gut austrainiert für ein echtes Wrestling-Match scheint er gegenüber dem Kampf gegen John Cena Ende April auf alle Fälle zu sein. Vielleicht erwartet uns beim Slam diesmal auch "ohne UFC-Stil" ein hochklassiges ****-Match. Um den Main Event richtig heiß zu machen, muss er nun aber auch am Mikrophon nachlegen. Seine ersten Promos im April waren durchaus vielversprechend, es bleibt daher nun also die Hoffnung, dass in den kommenden drei Wochen die Fehde durch einige aufregende Interviews weiter anheizt. Vor allem sollte es alsbald ein neues "Mission Statement" von ihm geben, was denn nun eigentlich für die nächsten 8 Monaten seine primären Ziele sind. Wirklich nur feige zuhause sitzen und sich das Geld von der WWE per Gerichtsverhandlung einklagen? Oder wird es auch in der Storyline eine Umkehr geben, dass der TV-Charakter Brock Lesnar offiziell auf die Jagd nach einem World Title gehen wird? Eine derartige Zielvorgabe sollte dann nämlich auf alle Fälle für großes Fan-Interesse sorgen können.

    10.) RAW1000 war wegweisend für den Summer Slam, inhaltlich aber zu wenig für das nächste Halbjahr!


    Hat RAW1000 nun also die hohen Erwartungen erfüllen können? Wurde die WWE aus ihren Frühjahrs-Dornröschen-Schlaf wach geküsst? Beides würde ich verneinen, jedenfalls wenn man sehr hohe Erwartungen hatte. RAW1000 war eine unterhaltsame und kurzweilige Show, die insbesondere langjährigen WWE-Anhängern aufgrund des hohen Nostalgie-Faktors einige schöne Stunden bescherte. Der große U-Turn für das komplette WWE-Roster war sie freilich nicht, wobei dieser Anspruch vorher von Seiten der WWE auch nie als Ziel formuliert worden war. RAW1000 stellte am Ende die wichtigsten Weichen für den Summer Slam 2012 und brachte die Protagonisten in den zwei größten Fehden in Position. Der Heel-Turn von CM Punk dürfte genug Potential haben, die Fans in den nächsten Wochen zum Diskutieren zu bringen. Für den Rest des WWE-Rosters, welcher unterhalb der Main Event-Szene angesetzt ist, gab es dagegen kaum neuen Schwung. Viele Midcarder stehen im Moment ohne Storylines da, alle aktuellen Midcard-Champions (inklusive Damen) sind zurzeit in keine Fehde verwickelt, hoffnungsvolle Talente der letzten Monate (wie Cody Rhodes, Zack Ryder, David Otunga oder Tyson Kidd) bekamen kaum TV-Zeit, um sich weiterzuentwickeln. Dieses gilt es nun ab RAW1001 abzustellen, da man ansonsten Schwierigkeiten haben dürfte, jede Woche drei Stunden Wrestling-Programm am Montagabend mit Inhalten zu füllen.

    Lionheart

    When it reigns, it snows.....

    Einmal editiert, zuletzt von ()

  • A N Z E I G E
  • Sehr gut geschrieben und stimme in vielen der Punkten zu. Der Punk Turn wurde logisch aufgebaut, für mich allerdings der komplett falsche Zeitpunkt. Der einzig interessante Face, der dazu Super ankommt wurde geturnt und jetzt bleiben wieder nur die selben Face Schnarchnasen übrig. Was die GM Sache betrifft. Wirkt bescheuert wenn angeblich für den Job schlechte Leute zu feuern und dafür eine Irre einzustellen. Zum anderen hätte RAW einen starken Heel GM gebraucht und kein labiles Face Kind. Besonders 2012 ist wieder ein sehr Face lastiges Jahr und wäre eine starke Heel Unterstützung richtig gewesen.

  • Ich denke A.J wird nicht länger als 2 bis 3 Monate GM sein.
    Wenn die AJ gegen Bryan Story endet wird man auch einen neuen GM haben wollen.



    Punks Heel turn sehe ich auch als absolut richtig. Von den Zeitpunkt an als er sich offiziell als Face gezeigt hat wurde er langweiliger. (War bei der Raw Show wo die Wrestler gestreikt haben und er sich zu TripleH bekannt hat).


    Ich hoffe jetzt shootet er wieder fleißig gegen die WWE.
    Vielleicht gibt man ihn ja auch wieder ein Stable.

  • Zitat

    Original geschrieben von Hans Wurst:
    Sehr gut geschrieben und stimme in vielen der Punkten zu. Der Punk Turn wurde logisch aufgebaut, für mich allerdings der komplett falsche Zeitpunkt. Der einzig interessante Face, der dazu Super ankommt wurde geturnt und jetzt bleiben wieder nur die selben Face Schnarchnasen übrig. Was die GM Sache betrifft. Wirkt bescheuert wenn angeblich für den Job schlechte Leute zu feuern und dafür eine Irre einzustellen. Zum anderen hätte RAW einen starken Heel GM gebraucht und kein labiles Face Kind. Besonders 2012 ist wieder ein sehr Face lastiges Jahr und wäre eine starke Heel Unterstützung richtig gewesen.


    Bei Punk stimme ich dir vollkommen zu. Ich würde Punk liebend gern als Heel sehen, allerdings nicht wenn er sich dann verbal & wrestlerisch unterdrücken lassen muss, da ein John Cena, Orton, Mysterio & co nicht mehr draufhaben & als Face logischerweise besser aussehen müssen..


    Zu AJ: Im Moment sieht vielleicht alles eher negativ aus, stellt man die Sache allerdings richtig an, ist hier sicherlich Potential. AJ wäre - gerade durch die Kontroverse - eine große Abwechslung zu den max. 8/15 GM's die wir in den letzten Jahren hatten..


    Insbesondere da man anscheinend keinen "Heyman" anstellt, ist AJ noch die bessere Option gegen eine Vickie Guerrero, die eh immer nur herumkreischt & keine Kanten aufweist..


    Ich gehe - wie beim Punk turn - davon aus, das man die AJ SL verbookt & sie bald wieder absetzt, allerdings schätze ich die Chancen auf eine interessante "GM-Regentschaft" als weitaus höher ein, als eben bei Punks Run..



    Die Kolumne ist sehr interessant, ich finde sie zwar etwas stark interpretiert, da ich - wie in meinem text zu erkennen ist - weiterhin ein "Cena" Programm erwarte. Cena nimmt Punkt den Titel ab, Cena gegen Rocky usw.. same old shit eben..


    Allerdigns wären die Szenarien, wie von dir geschrieben, äußerst sehenswert..

  • Deine Meinung kann ich in großen Teilen unterstreichen.


    Ich hoffe jedoch, dass AJ nur als Übergang fungiert und Heyman durch eine Stipulation im Match Lesnar vs HHH auf den Posten kommt. Der Mann ist schlichtweg genial und dafür geboren!


    Der Titelwechsel zu The Miz freut mich sehr. Er bräuchte auf jeden Fall wieder ein längeres, gut durchgeplantes Programm um weiterhin glaubwürdig in der Upper Midcard mitzumischen. Da man ihn wohl nicht turnt, würde ich mir wünschen, zunächst eine Übergangsfehde gegen Christian durchzuziehen und dann eine längere Story mit einem Face-Swagger zu bekommen. Da wäre die Midcard für mich gleich viel interessanter! :)

  • Lionheart,


    hilf mir bitte.


    Ich habe es schon im Raw Report Thread angesprochen und nach etwas googlen bin ich wohl nicht der einzige dem das Segment immernoch schlaflose Nächte bereitet ;) -


    http://bleacherreport.com/arti…niel-bryan-was-talking-to


    Wer zur blauen Hölle waren die vier Typen in Weiß mit denen Bryan vor der Hochzeit geredet hat - und warum kamen sie nicht mehr vor ?


    Was ist deine Theorie ?


  • Ich habe keine Ahnung. :D Hatte sie bis gerade ehrlich gesagt auch schon wieder verdrängt.


    Vielleicht doch die anvisierten Trauzeugen/Familienmitglieder für die spätere Feier? Vielleicht ist in den USA bei Hochzeiten gerade weiß "im Trend". Andernfalls: No idea! ;)

  • Erst hatte ich gedacht es sei die (restliche) Spirit Squad beim sehen von Raw , ich hatte gar nicht registriert das da auch ein Schwarzer bei war weil das so kurz zu sehen war, quasi "Don't blink or you'll miss it"


    Nach dem Lesen des verlinkten Artikels, denke ich auch das es Leute waren, die AJ hätten mit Zwangsjacke nach der Hochzeit hätten abtransportieren sollen - es ist nur komisch das darauf mal wieder überhaupt nicht mehr eingegangen wurde

  • Zitat

    Original geschrieben von Heisenberg:
    Das sind die Jungs, die AJ nach dem JA-Wort einweisen sollten :)


    Das hätte ja was von Kane und der Coporation 98. :D


    Aber möglich wäre es gewesen. Doch wenn man von Anfang an AJ "NO!" sagen lassen wollte, wäre es auch wieder überflüssig, es dem TV-Zuschauer vorher zu zeigen.


    EDIT:

    Zitat

    Original geschrieben von Thorsten:
    Erst hatte ich gedacht es sei die (restliche) Spirit Squad beim sehen von Raw , ich hatte gar nicht registriert das da auch ein Schwarzer bei war weil das so kurz zu sehen war, quasi "Don't blink or you'll miss it"


    Nach dem Lesen des verlinkten Artikels, denke ich auch das es Leute waren, die AJ hätten mit Zwangsjacke nach der Hochzeit hätten abtransportieren sollen -


    Welchen der verlinkten Artikel meinst Du denn? Einen von meinen? :confused:


    EDIT2:
    Ahhh, jetzt erst den Link entdeckt. Ja, wenn man sie dort auf dem Screenshot noch einmal sieht, spricht wirklich Einiges für die Irrenhaus-Theorie.

  • Kommt drauf an ob man nächste Woche noch einmal darauf eingeht. Ich denke nicht aber möglich wäre es theoretisch. AJ wird Bryan ja sowieso irgendwie das Leben zur Hölle machen müssen. Vielleicht nimmt man Bezug darauf. Klar ist wohl zu 99%, dass das irgendwelche "medizinischen Angestellten" darstellen sollte.


    @ Lionheart: den Bleacherreport-Artikel.

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