A N Z E I G E

Cena, der Quotenkiller ?

  • Cena, der Quotenkiller ? 159

    1. Ja (18) 11%
    2. Nein (46) 29%
    3. Zu sehr verallgemeinert (22) 14%
    4. Kann keine klare Aussage treffen (2) 1%
    5. Cena ist durch seine Position (lies: Macht Backstage) mitverantwortlich (6) 4%
    6. Die Schuld liegt beim grottigen Booking Cenas (48) 30%
    7. Ding Dong, die Hexe ist tot ... ;) (17) 11%

    Um Missverständnissen vorzubeugen:
    Das Thema ist nicht als das übliche Draufhauen auf Cena konzipiert.


    Vielmehr stelle ich mir die Frage, ob Cena und/oder das booking seiner Person nicht zu einem guten Stück Schuld am Quotenverfall sein könnte.


    Die Zahlen belegen nicht unbedingt das Gegenteil.
    RAW dümpelt momentan in Sphären, die das sehr späte WCW Monday Nitro reihenweise "erreichte".
    Die Produkte sind zwar abgesehen vom gemeinsamen Konsens Wrestling grundverschieden, die Qualität des aktuellen RAWs unterbietet aber meiner Meinung nach die letzten Atemzüge Nitros momentan sogar noch.
    Immer dabei in prominentester Rolle: John Cena ...

    (\__/)
    (O.o) 54
    (> <) "This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination."

  • A N Z E I G E
  • Denke nicht, dass es an Cena liegt. Es liegt ganz einfach daran, dass Wrestling momentan nicht IN ist. Punkt. Außerdem würde ich dem Internet eine gewisse Teilschuld geben (die sich im 10.000er Bereich an Zuschauern bewegen dürfte, aber immerhin). Denn im Gegensatz zur Zeit 1998-2001 ist es heute weiter verbreitet, die Shows über Streams zu gucken oder auf Videoportalen. Diese Zuschauer gehen auch flöten.


    Außerdem: die Ratings ähneln der Zeit 1995-1997. Von daher: alles halb so wild. Es werden wieder Zeiten kommen, in denen die 4+ normal wird. Irgendwann zumindest, denk ich.

  • Nein. Ganz einfach.


    Vorallem ist der Vergleich mit WCW Monday Nitro verkehrt. Die Ratings sind, für die aktuelle Fernsehlandschaft in Amerika, vollkommen okay - was besseres ist, auf einem Kabel Network, nicht wirklich zu erreichen. Das sieht man, Woche für Woche, daran, dass RAW immer noch (teilweise neben Pawn Stars) die Ratinglisten anführt.


    Und über die Qualität von RAW kann man streiten. Ich finde bspw GZSZ heute lahm, vor gut 15 Jahren war ich noch n irrer Fan davon. Wobei ich die aktuelle RAW Qualität sogar, als Unterhaltungsshow die Woche, recht gut finde - da war man die letzten Monate schon schlechter dran. Und man hatte noch nie solange einen doch wirklich richtig roten Faden , der sich doch Woche für Woche durchzieht.


    Ansonsten: RIP Hexe.

  • John "Ratings" Cena als Quotenkiller zu bezeichnen:lol: Raw ist ganz einfach meistens uninteressanter Quark. Da kann man froh sein das Cena mit seiner Cenation noch drawt( obwohl es für die meisten Smarks Grütze ist was er macht).

  • Zitat

    Original geschrieben von Bully Rain:
    In den ganzen Segment Ratings zieht Cena doch immer Zuschauer, oder?


    Korrekt. Die Segmente mit Cena gewinnen immer locker über eine halbe Million. Big Johnny zieht übrigens auch.


    Ansonsten haben Cymaen und Dudley schon alles gesagt. :)

  • Cena alleine die Schuld zu geben wäre sicherlich falsch. Wenn wir nur das Problem des strahlenden Super Cenas hätten wäre dass eines der geringeren Probleme..... man hat selten wirklich interessante Storylines build ups und Matches.... zuletzt Brock Lesnar gegen die WWE, davor The Rock vs. John Cena, davor CM Punk vs. WWE. Davor gab es zu viel Cena/Orton Einheitsbrei wo, wenn man sich die PPVs anguckt, man wirklich überlegen muss welches Jahr das jetzt überhaupt ist, weil es einfach alles gleich aussieht. Die Tatsache bleibt, dass vieles was zuerst gut angefangen wurde dann doch ziemlich schlecht durchs Booking wieder im Sande verlaufen ist. Aktuell ist der Killer, dass man Cena nach WM 28 und auch nicht nach Extreme Rulz aus dem Programm genommen hat, was man einfach nicht verstehen kann. Cena würde es gut tun (gerade wenn er dann zurückkehrt) und den Fans auch. Cena seit 2005 immer in der selben Rolle und das bei so gut wie JEDEN PPV .... die Booker machen es Cena wirklich nicht leicht.... andererseits hat Cena schon sehr lange das Standing, dass er auf das Booking zu Gunsten aller einwirken könnte. Es ist traurig, dass weil Cena zwanghaft immer oben stehen muss er schon 10er WWE Champion ist und wenn er nicht Champion ist dann immer den Main Event Spot erhält und der WWE Champion in der Midcard, Opener antreten muss und oftmals nur halbherzige Fehden vorgesetzt bekommt sei es gegen Daniel Bryan mit Null Aufbau oder gegen Chris Jericho was aber eigentlich doch weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.


    Auch tödlich ist der monotone Dauereinsatz von Ryback, Brodus Clay und Lord Albert. Gerade Clay ist doch mit seinen Matches im Prinzip genau da wo er mit seinem Redebut im Januar war nur das er sich jetzt an sein Gimmick einigermaßen gewöhnt hat.

  • Nein


    Ohne Cena würde die WWE, was die Quoten angeht, wohl schlechter dastehen. Was kommt nach Cena? Erstmal gar nix. Und dann kommen irgendwann Leute wie CM Punk oder Randy Orton. Welche aber, allem Talent zum Trotz, die Quoten nicht in die Höhe treiben. Mit der richtigen Darstellung wäre das aber durchaus möglich wie ich finde, aber in letzter Zeit bekomme ich das Gefühl, dass die WWE keine anderen Götter neben Cena duldet. Siehe Orton, letztes Jahr für viele heiß wie Frittenfett, seit Monaten aber hängt er in den Seilen! Aber das wird nicht an Cena liegen, sondern an den Oberen, die etwas in der WWE zusagen haben.

    "Wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er."

  • Jein bzw. sehe ich das differenziert.


    Cena selbst ist sicher kein Faktor für schlechte Quoten wenn man die Figur isoliert betrachtet. Er zieht Ratings wie sonst keiner. An der Person kann man es sowieso nicht festmachen.


    Wenn man aber das große Bild ansieht dann beginne zumindest ich zu grübeln ob das Booking von Cena in den letzten Jahren allgemein dem Produkt schadet. Weil ma eben wegen Werbe- und Merchandiseeinnahmen sowie PG so krass auf ihn gesetzt hat und weil man seinen Charakter zeitweise so zum Kotzen makellos präsentierte. Mit ihm konnte man zwar Leute locker in den Main-Event ziehen was sonst nicht möglich gewesen wäre (Barrett, Miz, Umaga, die Liste ist lang), doch weil man ihn am Ende eben nie "fällen" wollte sind sie deswegen auch nie ganz oben angekommen. Derjenige der ihn kosequent besiegen durfte (Punk) ist nun Main-Eventer. Was wenn man nicht nur auf Cena gesetzt hätte; wenn man Leute breiter aufgebaut hätte; wenn man Cena "glaubwürdiger" präsentiert hätte? Wären die Ratings höher? Ich kann es mir durchaus vorstellen. Cena wäre dann in meiner Sicht zwar nicht der direkte Grund aber die Ursache der schwachen Ratings; eben weil er alles überstrahlt. Oder anders gesagt: Er ragt aus dem Misthaufen eindeutig strahlend heraus, doch weil er dabei alle anderen im Haufen hält mieft der Haufen. Doch das ist natürlich reine subjektive Spekulation, weil es in dem Gebieten sowas wie Fakten natürlich nicht gibt.


    Vote ging deswegen an den Booking-Punkt.


  • Das sehe ich genau so. Hinzu kommt noch ein weiterer Punkt. Um seine Beliebtheit zu steigern wird auch rigoros die Overness von anderen exklusiv für ihn geopfert. Zac Ryder war bei den Internetfans beliebt und wurde gnadenlos für eine kurze Cenastory geopfert nach dem Motto "seht euch an Cena ist auch bei Internethelden beliebt". Als Mick Foley sein Comeback hatte, musste er gleich als Erstes sagen wie super er als Harcorelegende doch Cena findet. Das war sowas von unglaubwürdig und zum Abschalten. The Rock hat sich ein Jahr exklusiv mit Cena beschäftigt, Brock Lesnar geht der Rest des Rosters inklusive beider Champions auch komplett am Arsch vorbei.


    Ich denke ernsthaft, dass die WWE wegen der zu starken Cenafokussierung langfristig insgesamt weniger Geld verdient hat. Das Plus im Merchandise bei Kiddies wurde denke ich durch die miesen Ratings als Resultat des Fehlens von jungen Stars aufgehoben.

  • Ach erzählt doch nix! John Cena ist der beste und die anderen sind einfach nur schlecht!


    ;);)


    Ernst beiseite: Natürlich ist Cena ein Draw und zieht Fans wie kein anderer, aber auch nur weil er es DARF und damit die anderen dadurch unten hält. Deswegen wollen ja auch so viele einen Heelturn. Nicht nur weil sein Charakter langweilig und eindimensional ist, sondern weil er den Face Main Event gnadenlos blockiert. Sogar IMO mehr als Hulk Hogan. Das ist vielleicht sogar nichtmal seine Schuld (im Gegensatz zu Hogan bestimmt), weil die Booker und Vince zu sehr auf irgendwelche kurzfristigen Merchandise Einnahmen es absehen, anstatt langfristig immer neue Leute zu etablieren.


    Ich will ja nicht schon wieder die Attitude anbringen, aber da war Austin der größte Star überhaupt, aber er wurde nicht so dominant wie Cena heute dargestellt und es durften auch mal andere im Mittelpunkt der Shows sein. Z.B. im Superbowl Empty Arena Halftime Heat waren es Mankind und Rock. Ab 2000 dann Triple H, The Rock, Kurt Angle.

  • Zu sehr verallgemeinert.


    Ich könnte problemlos mit einer Supermann-Show Cenas leben, wenn andere mehr oder minder gleichberechtigt gute, erwachsenere Stories hätten.
    Punk und Bryan könnte man zigmal interessanter booken, man könnte der Midcard Stories geben usw.


    Cena selbst (bzw. natürlich sein Gimmick) ist ein langweiliger, stereotyper Supermann, der keinen echten Charakter besitzt, sondern nur eine Karikatur ist. Da ist keine Tiefe, keine echten Emotionen, alles ist aalglatt und gespielt.
    Aber es kommt an. Und hier macht die WWE einen großen Fehler:
    Das Problem ist, dass Cena als Vorbild für andere Faces dient - siehe Sheamus. Und das kann nicht funktionieren.
    Während Heels noch ansatzweise Motivationen haben, sind Faces einfach nur nett, grinsen, lachen und schleimen sich bei den Fans ein.
    S. Punk - er hat nahezu 90 % seiner Ecken und Kanten verloren, die ihn letztes Jahr zu "voice of the voiceless" machten. Das bisschen Persönlichkeit, dass er zwischen seinen Anbiederungen ans "WWE Universe" und den kindischen Cena-haften Bemerkungen gegenüber Lauriniatis immer mal wieder aufblitzen lassen darf, gibt ihm dennoch mehr Persönlichkeit als dem Rest des Rosters.


    Denn schauen wir uns die mal an:
    Sheamus, Orton, Santino, Miz, del Rio, Clay, Ryback, Tensai ... was wollen sie? Für was stehen sie?
    Lesnar war großartig, denn er kam zurück und hat knallhart gesagt, was er (also sein Charakter) will. So soll, ja so muss es sein. Aber ausnahmslos jeder Wrestler muss da eine Motivation haben, warum er in den Ring steigt und warum er sein Gegenüber nicht mag oder nicht respektiert.

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