A N Z E I G E

Böhmermann-Thread

  • Dann lass es mich anders ausdrücken:


    Aktivismus wird auch als Abneigung gegen jede Haltung des passiven Hinnehmens bezeichnen. Da sind missionierende Mitglieder eines Kultes nicht weit von weg bzw. kann man diese auch als Aktivisten bezeichnen.


    Die Handlungen der Letzten Generation oder von Ende Gelände tragen für mich eher die Züge von Aktionismus. Den Mitgliedern muss ja klar sein, dass ihre Handlungen dem Erreichen des Ziels von Klimaneutraltät nicht wirklich dienen, da kann man tausendmal China als Totschlagargument bezeichnen, es ist nun mal so. Es geht nur um die Handlung um der Handlung willen.

  • A N Z E I G E
  • Es geht aber auch darum, dass Deutschland als (Mit-)Anführer der EU und wichtiger weltweiter Handelspartner versuchen muss, die EU und in Folge die anderen Handelspartner zum Umdenken drängt.


    Das passiert ja nur bedingt oder gar nicht. Hier ein Hallo und Dankeschön an die Damen und Herren der EU, die Gas und Atomkraft zur Green Energy erklärt haben.


    Auch wenn ich selbst glaube, dass unsere seltendämliche, egoistische und gierige Spezies es nicht mehr lernen wird, kann ich jeden verstehen der mit Blick auf das was passiert mehr als ungehalten wird.


    Wenn dann die Personen, die den öffentlichen Diskurs vergiften, direkt heulend auf dem Boden liegen wenn man ihnen den Spiegel vor Augen hält, sagt mir einfach alles was ich wissen muss.


    Nicht falsch verstehen - ich befürworte nicht alles was von der anderen Seite kommt. Aber ich habe eine sehr viel höhere Toleranz und mehr Verständnis für Menschen die um die Zukunft kämpfen, als für ein paar überprivilegierte Journalisten und Politiker die ihre eigene Medizin nicht mögen.

  • Dann lass es mich anders ausdrücken:


    Aktivismus wird auch als Abneigung gegen jede Haltung des passiven Hinnehmens bezeichnen. Da sind missionierende Mitglieder eines Kultes nicht weit von weg bzw. kann man diese auch als Aktivisten bezeichnen.


    Die Handlungen der Letzten Generation oder von Ende Gelände tragen für mich eher die Züge von Aktionismus. Den Mitgliedern muss ja klar sein, dass ihre Handlungen dem Erreichen des Ziels von Klimaneutraltät nicht wirklich dienen, da kann man tausendmal China als Totschlagargument bezeichnen, es ist nun mal so. Es geht nur um die Handlung um der Handlung willen.

    Die Argumentation hinkt doch vollkommen.

    Dann kannst du jeden Menschen, jede Partei, jede Organisation, die ihre persönlichen Überzeugungen und Ziele vertreten und umsetzen möchten als Kult bezeichnen und damit jeglichen Diskurs vergiften.


    Wie wäre es denn einfach mal damit zu sagen, dass einem persönlich Klimawandel, Artensterben, Tierquälerei für das eigene Essen o.ä. völlig egal sind?

    Das gibt halt in der Regel wenig Sympathiepunkte, es so geradeheraus zu sagen, ist aber immer noch besser, als als irgendeine Art von Haltung vorzugaukeln, wie es Konservative und Liberale dauernd tun. Dann braucht man auch keine schiefen Vergleiche, um sich zu rechtfertigen.

  • Die Handlungen der Letzten Generation oder von Ende Gelände tragen für mich eher die Züge von Aktionismus. Den Mitgliedern muss ja klar sein, dass ihre Handlungen dem Erreichen des Ziels von Klimaneutraltät nicht wirklich dienen, da kann man tausendmal China als Totschlagargument bezeichnen, es ist nun mal so. Es geht nur um die Handlung um der Handlung willen.

    "Ende im Gelände" und die "Letzte Generation" sind doch komplett unterschiedlich. Bei ersteren geht es auch darum, Großunternehmen anzugreifen, die sie als Motoren des kapitalistischen Systems kritisieren und zu stören, bei der "Letzten Generation" geht es hingegen vor allem um aufmerksam machen auf den dringenden Handlungsbedarf beim Thema Klimawandel von staatlicher Seite. Die beiden Strukturen haben natürlich ein ganz großes gemeinsames Ziel, jedoch ganz andere Ansätze. Die Chinesische Wirtschaft ist für die Kritik von "Ende im Gelände" nicht einmal ein funktionierendes Totschlagargument. Ob man die nun teilt oder nicht, ist ein anderes Paar Schuhe.


    al_sb_683 hat passend ausgeführt, warum Kult und Aktivismus nicht gleichzusetzen sind. Das eine fußt auf faktenbasierten Argumenten und einer heterogenen Grundstruktur, während ein Kult ideologisch ist, nicht sich nicht von Fakten zu einem Umdenken bringen lässt und unumstößliche Strukturen besitzt.


    Aber da kommen wir schon wieder von Böhermann ab, das war wieder gar nicht sein Thema.

  • Eigentlich eine richtig gute Ausgabe, aber irgendwie weiß ich nicht was er mit der Ausgabe erreichen will. Das Publikum wird nicht zu den transfeindlichen zählen und etwas wirklich neues, schockierendes oder dergleichen kam auch nicht wirklich raus.

  • Letztlich kann man das auch gar nicht in 25 Minuten zusammenfassen. Gerade Verbindungen der Terfs ins ultrakonservative Lager, wo jetzt selbsterkannte Radikalfeministinnen Arm in Arm mit fanatischen Abtreibungsgegnern maschieren. Terfs die sagen, dass man das Verbot von Abtreibungen schlucken muss, wenn man dafür trans Menschen angreifen kann. Eine Terf-Ikone, die sich wünscht, dass Männer mit Waffen in Frauentoiletten stehen um Transfrauen mit Gewalt zu vertreiben. Und halt überhaupt das Umkleideargument, wonach laut Terfs dieser Herr auf die Frauentoilette gehen, während es bei dieser Frau untersagt werden soll. Mit nahezu den gleichen Argumenten, die man vor x Jahren auch gegen Schwule und Lesben genutzt hat. (Oder im Falle von Jens Lehmann quasi letzte Woche).



    Was ist das bitte für ein Fragenkatalog?!

    Ein Instrument bei dem sich Gutachter mal richtig sadistisch gehen lassen dürfen. Und dafür bekommen sie am Ende grob 800 € von der befragten Person.


    Zum Glück ist der nicht bindend und man kann zumindest versuchen vernünftige Gutachter zu benennen. Aber wenn man das nicht tut oder die genannten Gutachter nicht können, kann man auch solche Gutachter erwischen, die sich daran ergötzen und es nicht nur bei Fragen belassen.

  • A N Z E I G E
  • Sehr schöne Folge und dass gewisse transfeindliche Instanzen so vernetzt sind, war mir zumindest neu. Der Fragenkatalog zum TSG war aber absolut schockierend und dass der bis vor kurzem noch genutzt wurde, ist echt beschämend....genauso die Sache mit der Sterilisation und Scheidung.

    Seitenhiebe gegen Wendler, von Storch und Schwarzer sind eh immer gut.^^

  • Tolle Sendung von Jan und seinem Team. Auf Twitter konnte man mit der richtigen Vernetzung schon viel über den Terf-Kult lernen. Annika Brockschmidt hat auch schon oft genug auf die Verbindungen amerikanischer Faschisten und Terfs hingewiesen.

    Also vieles ist bekannt.

    Nur trauen sich viele nicht an das Thema heran, da die gute Vernetzung der Terfs und Faschisten zu massiven Bedrohungen und Anzeigen führt.

    Vor allem trans* Menschen werden massiv angegangen und dann vermischen sich social media und real life sehr, sehr schnell.

    Einmal editiert, zuletzt von Sharraz ()

  • Der Fragenkatalog zum TSG war aber absolut schockierend und dass der bis vor kurzem noch genutzt wurde, ist echt beschämend....

    Der Katalog wird noch immer genutzt, wenn jemand an die*den falschen Gutachter*in gerät. Es gibt Berichte (ich war zum Glück nicht davon betroffen und habe das nur mehrfach gelesen), nach denen Gutachter*innen auch verschiedene. Verstörende Fotos, Dias,... gezeigt haben sollen mit der ständigen Frage "erregt Sie das?". Oder man solle doch mal das Masturbationsverhalten (angezogen) vorführen, darlegen wie und wann und wozu,...


    Wirklich wehren kann man sich gegen diese extreme Übergriffigkeit nicht, denn die Gutachter*innen haben die Entscheidungsgewalt über die Zukunft eines trans Menschen. Das Gericht folgt in 99% dem was die Gutachten ergeben. Gibt es Streit mit der*dem Gutschter*in, schreibt diese*r ein negatives Gutachten, für das man selbst grob 800 Euro oder noch zahlen muss. Der Gutachter lässt sich ja pro Arbeitsstunde bezahlen und reizt die dann so richtig aus...

    Am Ende würde dann der Gerichtstermin zum Münzwurf werden - das riskiert kaum eine Person, da die Folgen eben zu heftig sind.


    Es gibt Wege um diese ekligen Geschichten herumzukommen, aber keine Garantie. Zumal auch vermeintlich renommierte Namen wie die Berliner Charité wiederholt mit diesen ekelhaft Fragen aufgefallen sind.



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    John Oliver hatte das Thema kürzlich auch, kann ich ebenfalls sehr empfehlen.


    Auch Jon Stewart hatte das mit einer starken Sendung, da braucht man aber einen Apple.tv Account (soweit ich weiß aber nur den Account, kein laufendes Abo)

    https://tv.apple.com/us/episod…4fcexvzqezr25p9weks6sxpob

  • Tolle Sendung von Jan und seinem Team. Auf Twitter konnte man mit der richtigen Vernetzung schon viel über den Terf-Kult lernen. Annika Brockschmidt hat auch schon oft genug auf die Verbindungen amerikanischer Faschisten und Terfs hingewiesen.

    Also vieles ist bekannt.

    Nur trauen sich viele nicht an das Thema heran, da die gute Vernetzung der Terfs und Faschisten zu massiven Bedrohungen und Anzeigen führt.

    Vor allem Transmenschen werden massiv angegangen und dann vermischen sich social media und real life sehr, sehr schnell.

    Dass man sich in der Blase wirklich auf die Schulter klopft und sich als mutige Helden feiert ist wirklich beeindruckend.


    Hat Böhmermann eigentlich schon jemals was gebracht zu den letzten zwei Morden an einem Homosexuellen sowie einem Transsexuellen Menschen in Deutschland? Hab zumindest nichts vernommen dahingehend. Dass würde ich nämlich wirklich mutig finden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jansen66 () aus folgendem Grund: Opfer war transsexuell nicht homosexuell

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