A N Z E I G E

Dinge, die ihr früher gemocht habt, aber heute nicht mehr (und umgekehrt)

  • Zitat

    Original geschrieben von Peter Bond:
    Gehörst du zu den Freaks, die bei jedem Wetter draußen auch barfuss rumlaufen? Gibt es hier immer mehr davon.


    Nein, ich trage wirklich nur keine Socken. Ansonsten hab ich nichts gegen Hausschuhe (auch wenn ich keine habe) oder Schuhe oder sonst etwas. Auch wenn das auf viele Menschen, bei denen ich zu Besuch bin, am Anfang etwas befremdlich wirkt ohne Socken rumzurennen :x...

  • A N Z E I G E
  • Zwei ganz wichtige Elemente, die meine Einstellung massiv beeinflusst haben:


    Ich fand so ca. bis zu meinem 16. Lebensjahr die CDU wahnsinnig toll. Kann ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen und ich hoffe, dass ich niemals dazu zurückkehre, mit dieser Partei irgendwas anfangen zu können.


    Die zweite Sache ist Heavy Metal. Damit ist nicht nur die Musik selbst, sondern auch die Einstellung, die dahinter steht gemeint. Im Sauerland, wo ich aufwuchs, gab und gibt es eine recht große Metal Szene, in die ich mit 15 oder so reinkam und mit der ich das ein oder andere Wochenende verbracht habe. Dabei kam es dann soweit, dass ich nicht nur andere Musik völlig abgelehnt habe, sondern auch die Leute, die diese gehört haben, als...ja...wie soll ich das sagen...dumm empfunden habe - ganz ähnlich wie es in der Szene eben Gang und Gäbe war. Irgendwann zwischen der 12. und 13. Klasse habe ich begriffen, dass Metal nicht alles ist und mich mehr und mehr anderen Musikrichtungen geöffnet und mich schrittweise von den Leuten, mit denen ich viel unternommen habe, entfernt. Das gute war, dass ein sehr guter Freund von mir einen ähnlichen Weg beschritten hat und wir so quasi gemeinsam den Weg aus dieser Szene gegangen sind. Hört sich alles fürchterlich kitschig und klischeebehaftet an, aber so war das. War ein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung, weil ich immer mehr gelernt habe, andere Sichtweisen zu akzeptieren. So viel kann Musik.

  • Zitat

    Original geschrieben von ChickN-Stu:
    - Berentzen (Als Teeny ständig getrunken, dann einen Absurz davon gehabt und bis heute wird mir schlecht, wenn ich nur dran denke. Gleiches gilt für "Kleiner Feigling")


    Na als Oldenburger kann man doch keinen Berentzen ablehnen ;)


    Trinke es mittlerweile aber auch nur noch selten.

  • Tequila... damals in unserer "Dorfdisco" in Massen getrunken, heute kriege ich das Zeug nicht mehr runter. Egal ob Gold oder Silber, schmeckt nicht.


    Döner... ich war immer der Meinung, dass Döner zwangsweise mit Knoblauchsoße gegessen wird und habe ihn IMMER gemieden bis ich eines Besseren belehrt wurde. ^^


    Besäufnisse... ich weiß nicht, klar trinke ich gerne noch einen über den Durst, aber die Regelmäßigkeit, die es vor allem zur Abi-Zeit gab, gibts absolut nicht mehr. Würde nicht von hassen sprechen, aber es nahm halt sehr ab.


    Nudeln... als ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich die total ungern gefuttert. Mittlerweile seit ca. 3 Jahren wohne ich ja nicht mehr bei meinen Eltern und es gibt aufgrund der Einfachkeit doch einige Male welche. ^^


    Hm, vielleicht fällt mir noch mehr ein, ich weiß gerade aber nicht. :)

  • Leberwurst - Ist mir mittlerweile unbegreiflich wie ich das essen konnte.
    Klobige Plateauschuhe - So furchtbar. Aber da gab es als Kind der 90er kein entkommen.
    Marianne & Michael, Karl Moik etc. - Ja das war wegen meiner Oma.:p Als ich in die Schule kam, war es damit aber auch vorbei.


    Umgekehrt:
    Käse! Früher nur auf der Pizza gegessen. Mittlerweile überbacke ich fast alles mit Käse.
    Wasser - Hab ich früher tatsächlich überhaupt nicht getrunken. Niemals. Heute mag ich es zwar immer noch nicht, aber muss ja sein.

  • Ach Kandy....Buffalos waren ja wohl DIE Modesünde der 90iger. Und das will schon was heißen bei dem upgefuckten Jahrzehnt ^^


    Wrestling:
    Inzwischen schaue ich die WWE wieder weil es halt auf Sky kommt und Montag Nachts selten was besseres kommt...aber ansonsten? Wenn ich überlege wie viel Zeit ich mit Tapes schauen verbracht habe, wie viel Geld ich für Tapes ausgegeben habe und so weiter....nee die Begeisterung reicht nicht mal mehr aus um nach Oberhausen zur wXw zu fahren



    Tequilla & Sambucca:
    Früher beides oft und gerne getrunken, inwzsichen kriege ich allein beim Geruch ein Würgegefühl


    Mupa:
    Früher (letztes Jahr :D) so gut wie jedes Wochenende da gewesen, teilweise sogar 2 mal am We....inzwischen kann ich mir kaum eine schlimmere Lokalität vorstellen als die MuPa. So viele Schlampen, besoffene und möchtegerns auf einem haufen, dazu immer und immer wieder die selbe Playlist


    Shisha:
    Rauche ich zwar immer noch ab und zu ganz gerne....aber die große Lust ist vorbei. Früher so gut wie jeden Tag, inzwischen nur noch zu besonderen Anlässen


    Inlinerfahren:
    Es gab ne Zeit da bin ich damit sogar zur Schule gefahren :lol:. Inzwischen hatte ich die Dinger locker 8 Jahre nciht mehr an den Füßen..



    Simpsons hier zu nennen halte ich für falsch...wir können doch nichts dafür, dass die Serie so grottig geworden ist. Ich glaube, wenn die neuen Folgen genau so gut wären wie die alten, würde hier wohl niemand die Simpsons nennen

  • Alles Hochprozentige mit Cola, Fanta & Co.
    Früher gern mal getrunken, aber in der Zeit beim Bund irgendwann damit aufgehört (typisches Schlüsselerlebnis, was fast jeder Bundi mal hatte ^^ ) und seitdem wird werden gute Sachen nur noch pur getrunken. Besonders von Futschi (Cola-Weinbrand) bekomm ich das Kotzen. Einzig Vodka-Redbull geht ab und zu mal.


    Gebratene Leber
    Als Kröte immer gern gegessen, aber irgendwann eine Abneigung dagegen entwickelt. Andere Innereien hab ich schon vorher nicht gemocht.


    Herbstwetter:
    Früher gemocht, war auch viel draußen gewesen. Heute nervt es mich, wenns längere Zeit alles dunkel und verregnet ist.


    Ansonsten übernehme ich die Auto- und Wrestling-Punkte von Fresh Prince und Pöbli.
    Zwar ist ein guter Bekannter von mir nun auf dem aufsteigenden Ast im Eurowrestling, werde auch sicherlich mal vor Ort wegen ihn da sein, aber irgendwie ist die Faszination Eurowrestling nach einem kurzzeitigen Hoch (GSW in Berlin) wieder komplett im Keller. Und dabei ist Oberhausen nun nur ein paar Kilometer entfernt. Einzig TNA macht mir noch Spaß.


    Autos fand ich vor Jahren mal interessant, besonders alte US-Karren waren mein Ding (die ich natürlich immer noch geil finde), aber das ganze neue Zeug, damit kann ich nur wenig anfangen.

  • Früher Top, heute Flop:
    - Boxen ( In den 90er Jahren war ich ein riesengroßer Fan - heute geht es mir fast komplett am Arsch vorbei. )
    - Döner ( War früher mal mein Lieblingsessen. Dann hörte ich irgendwann eine eklig Geschichte und es war für immer vorbei. )
    - Mc Donalds ( Das Zeug schmeckt mir seit ein paar Jahren überhaupt nicht mehr und ist deswegen seit einiger Zeit vom Speiseplan gestrichen. )
    - Winter ( Als Kind immer drauf gefreut, auf Schnee gehofft und keine Probleme damit gehabt - heute bin ich froh wenn der Scheiß vorbei ist und endlich wieder Frühling/Sommer ist. )
    - Inlinerfahren ( Auch hier: In den 90er Jahren jeden Tag gefahren bzw. überall damit hingefahren. Wirkt für mich heute wie aus einer komplett anderen Welt. )

  • A N Z E I G E
  • Netzwerkpartys:
    Man baut Freitags mittags seinen PC Zuhause ab (alleine das würde mich heute schon ankotzen), fährt dahin und daddelt bis Sonntags durch, fährt dann Heim und geht erstmal pennen.


    Heute spiele ich selber kaum Dinge am PC und selbst an der Konsole ist nach ner Stunde oder zwei vorbei. Damals war das aber regelmäßiger, dass man sich selber nen Raum
    angemietet hat oder irgendwo auf nen organisiertes Teil Gefahren ist.

  • Fruher iiih:
    Pilze und Zwiebeln - heute ess ich sowas sehr gerne.


    Früher "in" - und kommt heute sicher nicht mehr vor:


    Buffalo-(Imitat)-Schuhe und XXL-Chiemsee-Pullis;) Und ich glaub, bauchfreie T-Shirts sind mit 30+ auch irgendwann uncool.

  • Zitat

    Original geschrieben von STRIGGA:
    Die zweite Sache ist Heavy Metal. Damit ist nicht nur die Musik selbst, sondern auch die Einstellung, die dahinter steht gemeint. Im Sauerland, wo ich aufwuchs, gab und gibt es eine recht große Metal Szene, in die ich mit 15 oder so reinkam und mit der ich das ein oder andere Wochenende verbracht habe. Dabei kam es dann soweit, dass ich nicht nur andere Musik völlig abgelehnt habe, sondern auch die Leute, die diese gehört haben, als...ja...wie soll ich das sagen...dumm empfunden habe - ganz ähnlich wie es in der Szene eben Gang und Gäbe war. Irgendwann zwischen der 12. und 13. Klasse habe ich begriffen, dass Metal nicht alles ist und mich mehr und mehr anderen Musikrichtungen geöffnet und mich schrittweise von den Leuten, mit denen ich viel unternommen habe, entfernt. Das gute war, dass ein sehr guter Freund von mir einen ähnlichen Weg beschritten hat und wir so quasi gemeinsam den Weg aus dieser Szene gegangen sind. Hört sich alles fürchterlich kitschig und klischeebehaftet an, aber so war das. War ein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung, weil ich immer mehr gelernt habe, andere Sichtweisen zu akzeptieren. So viel kann Musik.


    Ganz gewaltig das. Ich höre immer noch viel Metal, aber ich bin da lang nicht mehr so pseudomilitant wie früher. Höre von Hip Hop über Elektro & Bit-Core bis hin zu Progressive Metal so ziemlich alles. Es gibt einfach in jedem Bereich cooles Zeug. Ich will genauso wenig auf Kvelertak & Opeth & Dream Theater, Cynic verzichten wie auf Perceptionists, Casper, KIZ und Daft Punk und Boston. Das Leben ist für Szenescheisse einfach zu kurz. ^^ Heute ist es mir wirklich unangenehm, wenn ich mit Leuten abhänge die sich gegenüber anderem so derbe abschotten.


    Abgesehen davon war ich früher wahnsinnig stolz drauf ein Zyniker zu sein, aber irgendwann ist mir aufgefallen, dass diese aufgesetzte Scheiße einfach nur peinlich ist. Dann hab ich damit aufgehören und angefangen deutlich glücklicher zu leben. Ich glaube, dass ich allgemein vieles deutlich lockerer sehe.


    Ansonsten muss ich schon recht heftig überlegen - Wrestling ist sehr auf dem absteigenden Ast, aber schon ewig. Aber da ist immer noch Minimalinteresse da und keine Ablehnung. Sehe es eben größtenteils mit so einem "Meh"-Gefühl.


    Beim Essen war ich früher sehr, sehr pingelig aufgrund einiger beschissener Kindheitserfahrungen was das Essen bei Freunden und so anging, aber das hat sich binnen der letzten 3-4 Jahre glücklicherweise komplett gelegt.


    Und Ricky ist einfach ein kleiner Knuddelfuchs.

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