A N Z E I G E

Gesellschaftsspiele

  • Die Jury hat entschieden...und ich habe kaum was zu meckern. :D


    Nominiert für die Wahl zum Spiel des Jahres 2021
    - Die Abenteuer des Robin Hood
    - MicroMacro: Crime City
    - Zombie Teenz Evolution


    Empfehlungsliste: Biss 20, Chakra, Punktesalat, Switch&Signal, The Key: Sabotage im Lucky Lama Land



    Nominiert für die Wahl zum Kennerspiel des Jahres 2021
    - Die verlorenen Ruinen von Arnak
    - Fantastische Reiche
    - Paleo


    Empfehlungsliste: Aeon's End, Riftforce, Gloomhaven: Die Pranken des Löwen, Wasserkraft
    Quelle


    Die Nominierten gehen aus meiner Sicht in Ordnung, auch wenn ich noch nie was von Zombie Teenz Evolution gehört habe. In der Kategorie Kennerspiel des Jahres hätte ich wohl Fantastische Reiche mit Aeon's End, Gloomhaven oder Wasserkraft ausgetauscht.

  • A N Z E I G E
  • Ich spiele mit meinen Kindern im Moment öfters ein uraltes Spiel aus meiner Kindheit, das Spiel des Jahres 1989.

    Und wie meine Kinder festgestellt haben, ist es ein total rassistisches, homophobes Spiel :-D

    Cafe International.... Oder eher Cafe national.

    Ziel ist es ja eigentlich, eben NICHT nach Nationalitäten gemischt die Leute zusammen zu setzen, sondern möglichst "reinrassige" Tische zu bekommen, um doppelte Punkte zu kriegen.

    Und: Alle Paare MÜSSEN gezwungenermaßen aus Mann & Frau bestehen, alles andere ist sogar verboten.

    Passend dazu die Verpackung in AfD-blau ;-)


    [Ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber heutzutage könnte ich mir solche Bedenken bei diesen Spielregeln schon vorstellen. Dabei ist ja gerade das Internationale der Sinn des Spiels und nicht "Rassentrennung", die aber eben zu mehr Punkten führt.]

    Wir haben dann immer mal Regelvarianten ausprobiert. Mehr Punkte, je mehr Nationen man an einem Tisch hat (3 verschiedene plus Joker sind möglich) usw. Oder: Franzosen dürfen gleichgeschlechtliche Paare haben (dann Tische mit allen vom selben Geschlecht), Russen aber nicht (da die Rechte in Russland deutlich begrenzter sind).

  • Was? Gibt doch sogar die Kaffee-Kränzchen und Herren-Runde-Regel.


    Und es geht ja eh nur ums "Kaffee trinken", aber wenn ich an Effi Briest denke, reicht das ja auch schon für ein Duell aus...


    ---


    Aber Spaß ohne: Wir haben das Thema bei uns im Spieleverein schon mehrfach auf der Tagesordnung gehabt. Ironischerweise stört man sich an sowas mehr, als an irgendwelchen Kriegsspielen...

  • Ja, wie gesagt, das ist auch eher ein Spaß, nicht wirklich ernst gemeint.

    Irgendwann meinte meine Tochter halt, eigentlich müsste das Spiel doch Cafe National heißen, da man ja Nachteile hat, wenn man die Leute International zusammen setzt.

    Und gestern meinte mein Sohn: Ich mache jetzt den Russentisch voll. Ivan will nicht Olga sondern Igor ;-)


    Aber interessant, dass ihr das schon als Thema auf der Tagesordnung hattet. Hätte das jetzt nicht für ein Problem gehalten, sondern wirklich eher als Witz.

    Von Herren-Runde-Regeln usw hatte ich noch nichts gehört.

  • Wir sind ein recht großer Verein (800 Mitglieder und nochmal so viele um Dunstkreis), und wir haben zwar in unserer Satzung stehen, dass der Verein als solches politisch neutral ist, dennoch haben wir intern natürlich sehr viele Strömungen, natürlich auch einige, die in unschöne politische Richtungen gehen.


    Und gerade wenn ich da an unsere Wargaming-Gruppe denke, zu der ich ja auch irgendwo gehöre, ist schon einiges im Argen. Die müssen eben manche Spiele im Keller spielen, und werden auf unserer HP nicht erwähnt, da wir irgendwann entschieden haben, pauschal alles mit Nazi-Symbolen in den Giftschrank zu packen, und eben nicht mehr öffentlich darzustellen.


    Und über die Jahre entwickelt solch eine Entscheidung eben ein Eigenleben, was dazu führt dass sowohl sehr linke als auch sehr rechte Tendenzen immer wieder aufschlagen. Mir fallen da noch zig Spiele ein, die man da noch besprechen könnte, aber am Ende sind das eben auch alles Zeitzeugnisse. Als Vereinsvorstand steht man aber auch immer in der Mitte, und versucht eben irgendwie den "lieben Frieden" zu wahren.

  • Gestern zum zweiten Mal Aeons End gespielt. Gegen die Hassgeburt gerade so gewonnen. Wie man auf eine Spielzeit von 45-90 Minuten kommt, weiß ich nicht. Oft haben wir diskutiert, wer Energie bekommt, wer als nächstes dran kommen soll (geteilte Reihenfolgekarten) und am Ende waren es 2,5 Stunden.


    Auf jeden Fall mit den Erzfeinden und verschiedenen Magiern sehr spielenswert.

    :idee: Shinigami heißt jetzt Chaos :idee:


    There is no strength in being alone.

  • Aeons End kommt bei mir auch regelmäßig auf dem Tisch. Ich würde es aber auch nur mit maximal 3 Spielern spielen. Am besten funktioniert das Spiel IMO aber mit 2 Spielern. Aber auch Solo kann ich dieses Spiel uneingeschränkt empfehlen.

    Schön, dass es da demnächst auch noch ein paar Erweiterungen geben wird.

  • Ich habe mich ja lange gegen Appgesteuerte Brettspiele gewehrt, aber bei Destinies ist die App IMO richtig gut umgesetzt worden. Destinies ist eh ein Spiel was ich uneingeschränkt empfehlen kann. Da muss ich mir direkt mal die Erweiterungen besorgen. Bei der zusätzlichen Playmat und den Playerboards aus werde ich wohl auch noch zuschlagen.


    Pimpt Ihr eigentlich eure (Lieblings)Spiele? Den Vogel habe ich wohl bei Scythe abgeschossen. Da habe ich mir sämtliche(selbst die Mechs aus Metall) gegönnt. Was das angeht, bin ich wohl ein Freak. ^^ Ich finde aber, dass das Spielerlebnis dadurch noch mal erheblich steigt.


    Mal meine Top5 der momentan von mir am meist gespielten Spiele:

    1. Die verlorenen Ruinen von Arnak

    2. Destinies

    3. Aeon's End

    4. Just One(für mich einfach das Partyspiel überhaupt)

    5. Atlantis Rising

  • Nee, ich bin eher das Gegenteil. Ich kaufe mir auch (fast nie) Erweiterungen. Zumindest dann nicht, wenn erst die Erweiterung das Grundspiel deutlich besser macht. Da fühle ich mich dann dezent verarscht. Bei Sachen wie Aeon's End ist das was anderes, da man ja einfach neue Gegner bekommt, das Grundspiel aber auch für sich immer noch großartig bleibt.


    Wir sind immer noch in der Corona-Flaute und müssen daher weiterhin viel zu 2-Spieler-Games greifen. Zuletzt kam Riftforce auf den Tisch, was ich ebenfalls nur empfehlen kann. Den Pitch »eine Mischung aus Magic und Uno« kann ich zwar nur begrenzt nachvollziehen (klingt halt prima), aber es ist trotzdem ein genügend komplexes, aber gleichzeitig locker flockiges Duell-Spiel mit großem Wiederspielwert. Einziges Manko: Ich finde schon, dass einige Gilden deutliche Vorteile gegenüber anderen haben. Aber das kann man ja umgehen, in dem man mit gesetzten Sets spielt.

    Zu Destinies habe ich bislang ein arg gemischtes Feedback gehört. Fand die Grundidee aber super spannend. Würde es daher gerne mal testen.


    Und: Wir haben kürzlich zum ersten Mal Everdell zu viert gespielt (sonst immer nur zu zweit). Hat hier jemand Erfahrungswerte? Bei uns dauerte die Partie etwas über zwei Stunden, was mir angesichts des dann doch nicht allzu komplexen Spiels deutlich zu lang vorkam. Plus jede Menge Downtime.

    »I'm not surprised motherfuckerzzzZZZzzZzz...«


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    Hier ein Trailer zum »Beifall Clutchen«.

  • Nee, ich bin eher das Gegenteil. Ich kaufe mir auch (fast nie) Erweiterungen. Zumindest dann nicht, wenn erst die Erweiterung das Grundspiel deutlich besser macht. Da fühle ich mich dann dezent verarscht. Bei Sachen wie Aeon's End ist das was anderes, da man ja einfach neue Gegner bekommt, das Grundspiel aber auch für sich immer noch großartig bleibt.

    Nenne mal ein Beispiel dafür? Ich habe in den letzten Jahren eher den Eindruck, dass Erweiterungen zumeist ein Spiel 'aufblähen', aber selten komplettieren.

  • Gestern wieder Can't Stop im Biergarten mit netten Leuten gespielt. Bis vor zwei Wochen kannte ich das überhaupt noch nicht, obwohl das Spiel schon recht alt ist. Leider wieder nicht gewonnen :tears: War aber auch erst die 3. Runde insgesamt und am Ende recht knapp ;)

    "Das Problem mit der Welt ist, dass die Dummen fest überzeugt, die Klugen voller Zweifel sind."

  • Nenne mal ein Beispiel dafür? Ich habe in den letzten Jahren eher den Eindruck, dass Erweiterungen zumeist ein Spiel 'aufblähen', aber selten komplettieren.

    Bei Flügelschlag ist das m.E. nach so (ansonsten fährt da beinahe jeder die Eier-Taktik in der letzten Runde). Das heißt sicherlich nicht, dass sich Flügelschlag nicht auch "pur" gerade für Gelegenheitsspieler funktioniert, aber nach zwei, drei Partien besteht bei mir kein Bedürfnis, das Spiel wieder auf den Tisch zu bringen. Die Erweiterungen beheben das Problem zwar, aber das ist es mir dann halt nicht wert.

    Roll Player ist so ein weiterer Titel, der mir im Grundspiel irgendwie unfertig vorkommt. Auch hier gibt es viele Stimmen, die sagen, dass das Spiel erst durch die Erweiterungen richtig zündet. Aber mir widerstrebt es einfach für ein Spiel, was mir nicht viel Spaß bereitet hat, noch nachzurüsten um es aufzuwerten. Dann gebe ich es lieber ab.

    Machi Koro wäre ein weiterer Titel, der mir einfiele.

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  • Nate Diazepam


    Danke. Flügelschlag ist sowieso ein persönliches Hass-Spiel. Das kann nicht mehr gut werden ;-) Aber ernsthaft. Muss ich vielleicht nochmal anschauen.


    Roll Player fand ich sowieso nervig. Aber als Rollenspieler ist für mich die Charaktererstellung eh das nervigiste. Kann ich auch nochmal anschauen.


    Machi Koro hab ich nur als 'Siedler für Arme' abgespeichert. Dazu gibt es eine Erweiterung?

  • Nate Diazepam


    Machi Koro hab ich nur als 'Siedler für Arme' abgespeichert. Dazu gibt es eine Erweiterung?

    Machi Koro ist kein SIedler für Arme, sondern ein durchaus eigenständiges Spielprinzip. Die Großstadt-Erweiterung ist nett. Aber soviel mehr Spieltiefe gibt das jetzt nicht. Wenn Du das Grundspiel nicht magst, dann wird Dich auch die Erweiterung nicht vom Spiel überzeugen.

  • Machi Koro fand ich am Anfang noch recht interessant und es kam bei uns auch regelmäßig auf den Tisch. Mittlerweile spielen wir aber lieber Space Base oder Valeria-Königreich der Karten...selber Spielmechanismus aber mit wesentlich mehr Spieltiefe.


    Nochmal kurz zu Everdell:

    Ich denke, dass man Everdell mit maximal 3 Spielern spielen sollte. Und selbst da kann es zu einer gewissen Downtime kommen. Am liebsten spiele ich Everdell aber zu zweit. Da macht mir das Spiel am meisten Spaß. Leider kommt das Spiel momentan viel zu selten auf den Tisch. Da ist mir der Aufwand beim Aufbau(als 2 Spieler Spiel) einfach zu groß. Da gibt es dann andere Spiele die ich bevorzuge.

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