A N Z E I G E

Ist für die Türkei ein Platz in der EU ?

  • A N Z E I G E
  • Weil dadurch die Gefahr viel höher ist, dass das System einmal zusammenbricht. Was wenn es Revolte in einer Nation gibt, die die selbe Sozialgesetzgebung hat wie ein anders? Die Unruhen würden rasend schnell umschlagen. Durch die Globalisierung hat doch die Wirtschaftskrise z.b. leichtes Spiel gehabt. Eine einheitliche Gesetzgebund muss daher mMn vermieden werden.

  • Zitat

    Original geschrieben von Dennis Gold:
    Die westlichen Industriestaaten haben große Vorteile durch die Osterweiterung, weil die Möglichkeiten des Exports und der Investitionen steigen, aber du möchtest das wohl nicht kapieren.


    nur mal am Rande :


    diese Vorteile könnte man auch abschöpfen ohne das man diese Länder als vollwertige Mitglieder integriert .


    Oder glaubst du die Polen wollen nur Ware "Made in Poland" :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von hakkuh!:
    Wir haben selber unsere Kultur und die Türkei hat ihre eigene Kultur. Und ein Mischmasch der Kulturen würde ich mir äußerst lächerlich vorstellen. Außerdem ist die Frage ob überhaupt irgendwas, außer vll mehr dönerbuden von der türkisch-orientalischen Kultur ankommen würde.


    Kulturtransfer (oder wie du es nennst "Mischmasch der Kulturen") ist historisch gesehen ein absolut natürliches und selbstverständliches Konzept.


    Selbst der arabisch-europäische Kulturtransfer hat eine lange Tradition, die bis weit über das Mittelalter hinausgeht. Musikalisch und wissenschaftlich hat der europäische Westen nicht unerheblich vom Orient profitiert.


    Beispiele könnte ich mehr als genug nennen, die deine These widerlegen würde.


    Ich wüsste keinen Grund, weshalb ein seit Jahrtausenden erfolgreiches Konzept auf einmal "lächerlich" wäre?

  • Zitat

    Original geschrieben von hakkuh!:
    Weil dadurch die Gefahr viel höher ist, dass das System einmal zusammenbricht. Was wenn es Revolte in einer Nation gibt, die die selbe Sozialgesetzgebung hat wie ein anders? Die Unruhen würden rasend schnell umschlagen. Durch die Globalisierung hat doch die Wirtschaftskrise z.b. leichtes Spiel gehabt. Eine einheitliche Gesetzgebund muss daher mMn vermieden werden.


    Sicher hat die Globalisierung die Wirtschaftskrise beschleunigt, und das ist nur ein Nachteil von vielen. Aber es gibt auch viele Vorteile der Globalisierung. So z.B. die neuen Absatzmärkte für Europäische Unternehmen, oder eine deutliche Senkung des Preises für Konsumgüter (Wobei auch hier wieder eine Kehrseite liegt, Stichwort: Sweatshop, muss halt jeder für sich entscheiden wie er es sieht).


    Außerdem wäre es begrüßenswert, wenn jedes EU-Land den gleichen Sozialstandard hat. Gleiches Recht für alle Länder!

  • Ich bin gegen einen Beitritt.


    Die kulturelle Differenz ist zu groß, davon bin ich überzeugt.
    Besonders in den ländlichen Gegenden existieren teilweise noch, für mein Verständnis, mittelalterliche Verhältnisse.


    Die Rolle der Frau in einigen Regionen ist bedenklich, die finanzielle Hürde ist beachtlich (wie auch bei der verfrühten Osterweiterung) und kostet die reicheren Mitgliederstaaten Unmengen, die sie einfach nicht haben und auch geographisch ist die Türkei meiner Meinung nach einfach nicht mehr als Europa zugehörig anzusehen.


    Das sind in meinen Augen entschieden zu viele Contras, die die Pros (erleichterter Handel, Erweiterung der kulturellen Vielfalt innerhalb der EU)) einfach nicht mehr aufwiegen können

    (\__/)
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  • Zitat

    Original geschrieben von DonQ:
    komisch nur das die "Spenden" seit der "Osterweiterung" gestiegen sind :rolleyes:


    Dann solltest Du Dich mal darüber informieren, warum das so ist. ;) Deutschland zahlt nicht mehr Geld an die EU, weil es neue Mitgliedsstaaten gibt, sondern weil seine Steuereinnahmen und seine Einfuhren gestiegen sind. Denn wieviel an die EU gezahlt wird, hängt nicht von der Zahl der Mitgliedsländer der EU ab, sondern von der Gesamtheit der zu leistenden Agrarzölle, von den Importzöllen aller Waren an den Außengrenzen der EU und von den Mehrwertsteuereinnahmen, die das zahlende Land hat. Importiert Deutschland mehr, dann muß es mehr Geld an die EU zahlen, kaufen die Deutschen mehr ein, dann muß das Land mehr Geld an die EU zahlen, erhöht das Land die Mehrwertsteuer, dann muß es mehr Geld an die EU zahlen. Tritt hingegen die Türkei der EU bei, dann zahlt Deutschland nicht einen einzigen Cent mehr als vorher. Wer behauptet, daß die Erweiterung der EU, durch welches Land auch immer, den deutschen Steuerzahler Geld kosten würde, der ist entweder nicht richtig informiert, oder er versucht bewußt falsche Informationen zu streuen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gore!Gore!Gore!:
    Zumindest das Geographie-Argument zieht nicht, denn dann hätte auch Zypern nicht beitreten dürfen, ganz zu schweigen von den zig Französischen Überseedepartements.


    Wer sagt denn, daß ich für den Betritt Zyperns war ?
    Ebenso wie bei der Osterweiterung hat die EU auch hier entschieden zu kuzsichtig gehandelt und die negativen Aspekte zugunsten eines über-liberalen Blickwinkels ignoriert.


    Gleiches befürchte ich bezüglich des Türkei-Beitritts.


    Die französischen Überseedepartements (alle 4 :rolleyes: ) gehören rein rechtlich zum französchen Hoheitsgebiet, auch wenn fast niemand z. B. Guadeloupe aus dem Stehgreif als französischem Boden wahrnehmen würde.
    Das mag für das Rechtsverständnis des Normalbürgers (sprich Du, ich, die ganz Baggage ;) ) etwas irritierend sein, lässt sich aber nicht vermeiden.

    (\__/)
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  • Zitat

    Original geschrieben von Störtebeker:
    Die Rolle der Frau in einigen Regionen ist bedenklich


    So fair sollte man sein: Auch in Deutschland ist die Rolle der Frau durchaus bedenklich. Auch wenn sich dies auf einem anderen Level bewegt, so sollte man das, gerade wenn man Deutschland gerne als Moralinstanz hinzuzieht, nicht unter den Tisch fallen lassen.

    "Heute sehen wir noch viel klarer, daß Privateigentum an Produktionsmitteln und Marktfreiheit zu einer immer größeren Ungleichheit führten, welche die Freiheit der großen Zahl gegenüber der Freiheit kleiner Gruppen unerträglich einschränkt."
    - Karl-Hermann Flach (1971)

  • Zitat

    Original geschrieben von German Suplex:
    Nein wir brauchen nicht noch mehr Kriminelle und nicht anpassungsfähige Leute hier.

    wobei das natürlich nicht nur auf eine Nationalitäz ui beschränken ist. Aber es trifft schon auf einen relativ hohen Prozentsatz zu, im Vergleich zu anderen Immigranten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Nekator:
    wobei das natürlich nicht nur auf eine Nationalitäz ui beschränken ist. Aber es trifft schon auf einen relativ hohen Prozentsatz zu, im Vergleich zu anderen Immigranten.


    Das Problem würde ich aber eher weiter Südlich der Türkei ansiedeln. Aber der Bequemtheit halben werden halt alle zu Türken :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von Störtebeker:
    Wer sagt denn, daß ich für den Betritt Zyperns war ?
    Ebenso wie bei der Osterweiterung hat die EU auch hier entschieden zu kuzsichtig gehandelt und die negativen Aspekte zugunsten eines über-liberalen Blickwinkels ignoriert.


    Gleiches befürchte ich bezüglich des Türkei-Beitritts.


    Die französischen Überseedepartements (alle 4 :rolleyes: ) gehören rein rechtlich zum französchen Hoheitsgebiet, auch wenn fast niemand z. B. Guadeloupe aus dem Stehgreif als französischem Boden wahrnehmen würde.
    Das mag für das Rechtsverständnis des Normalbürgers (sprich Du, ich, die ganz Baggage ;) ) etwas irritierend sein, lässt sich aber nicht vermeiden.


    Mein Posting war nicht speziell gegen dich gerichtet, sondern allgemein gegen das Geographie-Argument. Wie oft habe ich das schon von Leuten gehört, die es gegen einen Beitritt der Türkei verwendetet, aber es gleichzeitig bei Zypern nicht bemängelt haben.


    Die Erwähnung der Überseedepartements kam mir in den Sinn, da in den nächsten Jahren Mayotte diesen Status bekommen. Da haben wir genau die gleiche Situation wie bei der Türkei: Ein Gebiet wird Teil der Europäischen Union, das nicht in Europa liegt, überwiegend muslimisch ist und wirtschaftlich schwach ist.
    Zugegebenermaßen wird die EU 200.000 Mayotter (?) leichter verkraften als 70 Mio. Türken ^^

  • Zitat

    Original geschrieben von Störtebeker:
    Gleichberechtigung ist bedenklich ? ...


    Die Realität zeigt, dass "die Frau" noch lange nicht die Gleichberechtigung erfährt, die ihr (zurecht) von dem Grundgesetz zugesprochen wird.

    "Heute sehen wir noch viel klarer, daß Privateigentum an Produktionsmitteln und Marktfreiheit zu einer immer größeren Ungleichheit führten, welche die Freiheit der großen Zahl gegenüber der Freiheit kleiner Gruppen unerträglich einschränkt."
    - Karl-Hermann Flach (1971)

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