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G8 Gipfel in Heiligendamm Schwere Unruhen in Rostock

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    Original geschrieben von Bhandu:
    Zum anderen verschafft die Stärkung des Nationalstaates Vorteile für die Angehörigen dieses Nationalstaates. Aber ganz sicher nicht für Afrika und seine Bevölkerung. Ich finde es fast schon bewundernswert, wie viele Globalisierungskritiker immer wieder diese simple Tatsache in den Hintergrund drängen.


    Ich glaube für viele auch afrikanische Staaten wäre eine stärkere nationale Unabhängigkeit zB von Weltbank und Co. sehr hilfreich. Um ihre einheimischen Märkte zu entwickeln könnten zB Schutzzölle gegen die Überschwemmung ihrer Märkte mit billigen Westprodukten hilfreich sein. Ebenso bei Staaten die trotz Rohstoffreichtum eine sehr arme Bevölkerung haben. Nigeria zB hat ziemlich viel Öl. Aber es gibt da Verträge mit westlichen Ölkonzernen die dafür sorgen das die Profite hauptsächlich in den Westen fließen. Eine Nationalisierung der Ölindustrie könnte für die Menschen in Nigeria sehr hillfreich sein, wenn die Profite stärker im Land bleiben und auch für soziale Dinge ausgegeben werden.

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    Original geschrieben von KingOfTheWorld:
    Tja, anders kennt man es von den Linken ja nicht (und dazu zähle ich dich, Berlin Brawler). Täterschutz vor Opferschutz und immer schön das Feindbild "Staat" aufrechterhalten. Ich könnte kotzen bei sowas. Ich stimme dir in jeder deiner Aussagen zu, swift. :thumbup:


    Ja, das nervt mich bei den Linken auch immer extrem: Diese ideologische Verblendung, die sie selbst den größten Mist schönreden lässt und immer dieses Feindbild Staat im Hinterkopf....:nene:


    Da ist es natürlich glasklar, dass von den armen Autonomen gar keine Gewalt ausgehen kann oder das sie natürlich vorher provoziert wurden, denn Beamte, welche für die Sicherheit der Menschen sorgen sollen und einen Eid geleistet haben, müssen sie natürlich vorher aus purer Bosheit und blankem Sadismus bis aufs Blut gereizt haben, da mussten diese Unschuldslämmer ja in "Notwehr" kindskopfgroße Pflastersteine Werfen und Autos anzünden....


    Ist ja schliesslich bei vielen Demos so, dass die friedlichen und vermummten Autonomen aus dem schwarzen Block auf Deeskalation bedacht sind.


    Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass dies eine Realsatire ist und man die Gewalt der Autonomen nicht schönreden kann, da Gewalt niemals ein legitimes Mittel darstellt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.


    Wären diese Krawalle von "rechts" gekommen, wäre der Aufschrei unter den Linken sowas von groß......


    Nunja, so kennt man sie eben: Inkonsequent und widersprüchlich!

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    Original geschrieben von wrestlingsupport:
    Die Polizei schleust "V-Männer" unter die Demonstranten , was ja auch taktisch vollkommen richtig ist... aber sie fangen niemals ne Randale auf eigene Faust an und bringen den Stein damit ins Rollen..


    Was macht dich da so sicher? Ich will ja garnicht behaupten das es in dem Fall so war. Ausschließen kann man es nicht. Man ist gut beraten zB Geheimdiensten solche Sachen durchaus zuzutrauen. Beispiele für höchstgradig skrupelloses und verbrecherisches Vorgehen solcher Dienste gibt es ja nun genug. also wüsste ich nicht warum man sowas von vornerein für völlig unmöglich erklären sollte.

  • Zitat

    Original geschrieben von swift:
    Wären diese Krawalle von "rechts" gekommen, wäre der Aufschrei unter den Linken sowas von groß......


    Bei Krawallen von rechts ist es durchaus auch nicht unbedingt auszuschließen das da V-Leute aktiv mitmischen oder zur Gewalt anstacheln.


    Man sollte aber natürlich vorsichtig sein mit solchen Spekulationen. Ausschließen kann man es aber einfach nicht.

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    Original geschrieben von Berlin Brawler:
    Ja, König der Welt, ich bin sicher kein Rechter, das hast du gut erkannt.


    Nur kannst du entweder nicht richtig lesen oder bist ebenfalls ein menschenverachtender Feind des Rechtsstaates.


    Ich quote mich mal nur für den Fall, dass es Missverständnisse gibt:


    Das Problem bei dir und diesem Thema ist einfach nur, dass du mitreden willst um jeden Preis, aber von der Materie an sich leider keine Ahnung hast.


    Ich sagte, dass ich es persönlich begrüße, wenn die Polizei Autonome von welchen die Geewalt ausgeht und die Steine schmeissen ins Krankenhaus prügelt.


    Wo ist das Problem, dass du hier gleich rumquiekst wie ein abgestochenes Schweinchen?


    Diese Leute treten den Rechtsstaat mit Füßen und achten weder Gesetz noch andere Menschen. Mit den Steinen, die dort flogen hätte man einen Menschen töten können. Es wurde ein Polizist durch STICHWAFFEN verletzt. Lass dir das mal auf der Zunge zergehen! Und dann erzähl mir nochmal es wäre dreist von mir zu fordern, dass man solchen Abschaum mit Samthandschuhen anfassen soll.


    In solch einer extremen Situation, in der die Beamten um ihr Leben fürchten müssen, wäre sogar ein Einsatz der Schusswaffe gerechtfertigt.
    Da ist der Knüppel noch das harmlosere Mittel!
    Und was kümmert mich die Gesundheit von Leuten, welche gezielt zu einer eigentlich friedlichen Demo gehen um dort fremder Leuts Eigentum zu beschädigen und Menschen gezielt zu verletzen?!


    Da wirkt die "Rechtsstaat"-Argumentation doch sehr zynisch und ist eher als ein klassisches Eigentor deinerseits anzusehen.


    Wer meint, dass er sich bei einer Demo benehmen kann wie bei Dresden 1945, der muss auch mit den Konsequenzen leben.

  • Zitat

    Original geschrieben von Xagon:
    Was macht dich da so sicher? Ich will ja garnicht behaupten das es in dem Fall so war. Ausschließen kann man es nicht.


    Das unterschreibe ich einfach mal so!


    Beweisen wird man es vermutlich nie können, aber es deswegen als unmöglich abzutun, ist genauso Schwachsinn wie es als Fakt darzustellen. Ich traue der "Staatssicherheit" in diesem Land viel zu, und das wie sich immer wieder herausstellt nicht zu Unrecht, wie das bei diesem speziellen Fall ist, sei dahingestellt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Xagon:
    Bei Krawallen von rechts ist es durchaus auch nicht unbedingt auszuschließen das da V-Leute aktiv mitmischen oder zur Gewalt anstacheln.


    Man sollte aber natürlich vorsichtig sein mit solchen Spekulationen. Ausschließen kann man es aber einfach nicht.


    Ich schwöre dir: Hätte es diese gewaltsamen Übergriffe von rechter Seite aus gegeben, dann würden die Linken ein Theater machen, dass es kaum noch auszuhalten wäre.
    Aber in diesem Fall sind natürlich wieder die Beamten, die Organisation oder sonstwer schuld. Sich mal an die eigene Nase zu fassen, war noch nie die Stärke der Linken.


    Man kann es doch bei jeder NPD-Demo sehen, und sei sie noch so klein und lächerlich und unbedeutend: Die Gegenseite ist um ein vielfaches überlegen und von denen geht fast auch immer die Aggression aus, weil sie es nicht tolerieren können, dass auch andere von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen.
    Deswegen sind viele Linke für mich auch die eigentlich Intoleranten.
    Die brauchen keine V-Männer oder sonstwas.


    Habe schon kontrovers mit Linken und Rechten diskutiert, aber die Linken stachen mit ihrer Verbortheit und Intoleranz oft heraus.


  • Mit dem Einsatz der Schusswaffe gebe ich dir recht. Mit dem Knüppel bedingt. Sobald jemand überwältig ist ist schluss. Auch Polizisten dürfen keine Selbstjustiz ausüben und würden nur mehr Benzin ins feuer gießen!


    Jan Delay hat sowas gesagt von wegen Steine Werfen etc.? Das hät ich nicht gedacht wenn das wirklich so war ist das zu verurteilen!


    Natürlich hätten die "Linken" gemekert hätte es rechte übergriffe gegeben. Dies liegt nicht an der Tat an sich sondern an den Auslöser also wofür sie kämpfen.
    Die Tat ist die selbe aber die Ziele sind das Problem für die Linken!
    Wobei ich nochmals sagen will das die meisten Linken demonstranten friedlich sind!

  • swift:


    Sorry, aber unterscheiden zu wollen zwischen linken und rechten Chaoten, wer wohl von beiden intoleranter und verbohrter ist, halte ich für die überflüssigste Tätigkeit, die ich mir vorstellen kann. Alle Argumente der Linken, warum eine Demonstration zu Krawallen ausgeartet sind, habe ich genau so auch von Rechten gelesen. Da gibt es de facto keine Unterschiede und diese sollten auch nicht hineingebracht werden. Wer sich verhält, wie die Chaoten unlängst in Rostock, gehört aussortiert, unabhängig ob er nun ein Links- oder Rechtsgerichteter ist.


    Und vielleicht solltest Du Deine Ahnung von der Materie lieber noch einmal überprüfen und Dir die Bestimmungen zum unmittelbaren Zwang und insbesondere die Anwendungs- und Durchführungsbedingungen noch einmal oder wenigsten einmal durchlesen.

    Ein Pazifist ist wie ein Lamm, das glaubt, der Wolf sei ein Vegetarier.

  • Zitat

    Original geschrieben von swift:
    Ich hoffe inständig, dass die Polizei diesen vermummten Krawallmachern beim nächsten Mal mit voller Kraft die Gummiknüppel vor die Rübe schwingt


    Zitat

    Original geschrieben von swift:
    Aber auf jeden Fall wünsche ich mir, dass jeder der Steinewerfer mal so einen Gummiknüppel mit voller Wucht in sein vermummtes Gesicht bekommt und dann erstmal nur durch nen Strohhalm essen kann....


    Zitat

    Original geschrieben von swift:
    Gummigeschosse fände ich auch sehr gut.
    Wieso darf man die hier eigentlich nicht benutzen?


    Ansonsten: Immer feste auf die Autonomen drauf!!!!


    Zitat

    Original geschrieben von swift:
    Ich finde wirklich, dass jeder Polizist, der so einen Krawallmacher ins Krankenhaus kloppt nen Orden verdient hat!


    (Ich verzichte jetzt drauf, alle Beiträge zu zitieren - es geht ja immer so weiter...)


    Zitat

    Original geschrieben von KingOfTheWorld:
    Ich stimme dir in jeder deiner Aussagen zu, swift. :thumbup:


    Das hier ist das Deluxe Forum und es geht nicht darum, wer mit den größtmöglichen Gewaltphantasien aufwarten kann... in euren unqualifizierten Ausfällen (waren auch noch andere dabei, ich weiß) geht eine durchaus interessante aufkeimende Diskussion um die Schnittstellen zwischen Nationalsozialismus und nationalem Sozialismus unter (und damit eine Diskussion um Inhalte des G8-Gipfels bzw. Konzepte der Gegner)...


    Es ist wirklich mühsam, sich hier durch drei Seiten pauschalisierender Pöbeleien zu kämpfen und die wenigen inhaltlichen Beiträge zu finden - von daher wäre ich euch persönlich dankbar, wenn ihr euch statt des Deluxe-Forums einfach ein Ballerspiel zum Abreagieren suchen könntet...


    Es kann doch überdies nicht wahr sein, dass hier nun ernsthaft eine "Der hat aber angefangen!"-Diskussion vom Zaun gebrochen wird...



    Was ist denn aber die Konsequenz von nationaler Abschottung? So lange es konkurrierende Nationalstaaten gibt, geht eine Stärkung sozialer Systeme auf nationaler Ebene mit der Schwächung der Großkonzerne einher (wie von Globalisierungskritikern gefordert) - dann haben diese aber die Möglichkeit ins Ausland abzuwandern!


    Was zurückbleibt sind fehlende Steuereinnahmen und eine noch höhere Zahl an Arbeitslosen die durch ein soziales Netz aufgefangen werden müssen, das durch die fehlenden Steuereinnahmen wiederrum geschwächt wurde...


    Was ist die Konsequenz aus diesem Kreislauf? Verstaatlichung von Großkonzernen? Die Volksgemeinschaft?


    Die Schnittstelle aus nationalem Sozialismus und Nationalsozialismus ist überdies auch in der Suche nach Sündenböcken zu finden... laut Globalisierungskritikern ist nicht ein System, das Großkonzerne hervorbringt, an der Armut der breiten Masse Schuld - sondern das unmoralische Handeln der Großkonzerne bzw. ihrer Vorstände. Ich haue an dieser Stelle bestimmt nicht die von dir so oft zitierte Antisemitismus-Keule raus - denn ich halte dich und auch einen Großteil der Globalisierungsgegner für intelligent genug, nicht die Juden hinter Banken und Konzernen zu vermuten. Doch die Unterteilung in "raffendes" und "schaffendes" Kapital bleibt bestehen - und die bleibt gefährlich, da Einzelpersonen für das Schicksal von Menschen in Armut verantwortlich gemacht werden... dass genau so etwas aber Hass hervorruft, sollte dir klar sein...


    Du sagst, du hast nichts gegen Kapitalismus, der Mindestlebensstandards garantiert - nur hast du dabei vergessen, dass Globalisierung längst allgegenwärtig ist und der einzelne Nationalstaat völlig bedeutungslos ist! Dein Gedanke geht dahin, dass sich auf nationaler Ebene eine größere Kontrolle über das soziale Netz ausüben lässt - aber um welchen Preis? So lange es Nationalstaaten gibt, müssen diese innerhalb des kapitalistischen Systems konkurrenzfähig bleiben. Je mehr Konkurrenz es gibt, desto unwahrscheinlich ist eine langfristige soziale Sicherung...

  • Globalisierung zeichnet sich a) durch zunehmende globale Kommunikation(smöglichkeiten) und b) durch zunehmenden globalen Handel aus.


    a) Ich persönlich finde es toll, mit Menschen aus aller Welt kommunizieren zu können. Wer dem kritisch oder ablehnend gegenüber steht, muss diese Möglichkeiten ja nicht nutzen.


    b) Handel ist für die Menschen prinzipiell vorteilhaft. Die Menschen haben früh erkannt, dass es unsinnig ist, alles selbst herstellen zu wollen. Stattdessen haben sie bemerkt, dass Spezialisierung und anschließender Handel/Tausch mit anderen Spezialisten vorteilhaft ist. Das gilt für zwei Leute auf einer Insel, auf lokaler, auf regionaler und auf nationaler Ebene. Warum sollte das nicht auch global gelten? Das heißt nicht, dass es nicht auch Verlierer geben kann. Wenn ein Franzose in Deutschland einen besseren Anbieter entdeckt, wird sein bisheriger französischer Anbieter der "Verlierer" sein. Mit welchem Recht darf dieser jetzt aber protektionistische Maßnahme durchsetzen lassen, die zum Schaden sowohl des deutschen Anbieters als auch des französischen Nachfragers gehen? Das ist nicht nur ein mittelbar gewaltsamer Eingriff in die (Vertrags)Freiheit der anderen Personen sondern auch keineswegs "sozial".


    Die Globalisierungskritiker sind ein komische Bewegungen. Nicht nur haben die unterschiedlichen Gruppen oft völlig verschiedene Ansichten, die Ideen sind auch innerhalb einer Gruppe häufig inkonsistent. Bspw. wird zum einen korrekterweise kritisiert, dass europäische Bauern subventioniert und durch protektionistische Maßnahmen geschützt werden. Das ist völlig richtig. Dadurch bereichern sich europäische Bauern nicht nur auf Kosten der europäischen Steuerzahler und Konsumenten sondern auch auf Kosten der Armen in Afrika. Das ist zutiefst asozial. Zum anderen fordern die gleichen Leute aber auch "soziale und ökologische" Standards. Diese wirken nicht anders als protektionistische Maßnahme und schaden vor allem den "Armen". Hier gilt wie so oft, das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Dahinter steckt die falsche Vorstellungen, "Soziales", Wohlstand und Umweltbewusstsein ließe sich verordnen. Das Gegenteil ist richtig. Diese Dinge müssen erarbeitet werden. Gerade längere Arbeitszeiten, geringer Lohn usw. sind die einzige Möglichkeit, mit denen diese Länder gegenüber entwickelteren Ländern konkurrieren können. Nimmt man ihnen durch verpflichtende Standards diese Möglichkeiten, bringt man sie um ihre Konkurrenzfähigkeit und wird dadurch mitschuldig an ihrer Armut. "Soziales und Ökologisches" muss man sich leisten können. Diese Länder können das nicht. Soziales und Ökologisches entwickelt sich aber mit steigendem Wohlstand. Wenn diese Leute genug Geld verdienen, werden sie ihre KInder nicht mehr arbeiten lassen müssen. Stattdessen wird deren Ausbildung zu einer ertragreichen Anlage. Wenn diese Leute ihren Hunger gestillt , ein Dach über den Kopf und eine ausreichende Gesundheitsversorgung haben, werden sie sich als nächstes um den Schutz ihrer Umwelt kümmern. So war es in Deutschland auch nicht anders. Erst wurden die Grundbedürfnisse befriedigt, dann entwickelte sich zunehmend ein Umweltbewusstsein.


    Was die Entwicklungsländer brauchen, ist mehr Globalisierung also mehr Freihandel. Weg mit Schutzzöllen, Quoten, Subventionierung usw. Das wäre das beste Entwicklungsprogramm für diese Länder. Im übrigen brauchen sie auch keine staatliche (monetäre) Entwicklungshilfe. Ein Großteil dieser Gelder verschwindet in dubiosen Kanälen. Zudem führen solche Zahlungen zu einer Abhängigkeit wie man sie auch bei deutschen Transferleistungsbeziehern sieht. Wenn einem ständig "geholfen" wird, verlernt man, sich selbst zu helfen.


    Schon die soziale Bewegung der Manchester-Liberalen Mitte des 19. Jahrhunderts hat gezeigt, dass Freihandel sozial ist. Es ist traurig, dass man darüber heute - 150 Jahre später - noch diskutieren muss.

    Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

  • Zitat

    Original geschrieben von Nickname:

    Was die Entwicklungsländer brauchen, ist mehr Globalisierung also mehr Freihandel. Weg mit Schutzzöllen, Quoten, Subventionierung usw.


    Nur mal zum Verständnis: Mit Subventionierungen meinst du unter anderem auch die Agrasubventionen der EU, oder?

  • Zitat

    Original geschrieben von dentz:
    Nur mal zum Verständnis: Mit Subventionierungen meinst du unter anderem auch die Agrasubventionen der EU, oder?


    Ja. Im aktuellen SPIEGEL wird ein Beispiel des Nobelpreisträger Stiglitz (von dem ich sonst nicht viel halte) genannt: Im Schnitt bekommen europäische Bauern für ihre Kühe pro Tag und pro Kuh 2 Dollar an Subvention. Das ist mehr als die meisten Afrikaner pro Tag zur Verfügung haben.


    Ein kurzes Beispiel zu Subventionen.


    Ein KG "Bauernprodukt" wird von einem europäischen Bauern für 5 Geldeinheiten und von einem afrikanischen Bauern für 3 GE in Europa angeboten. Wenn es keine größeren Qualitätsunterschiede gibt, werden die Leute von dem Afrikaner kaufen. Jetzt kommt einflussreiche Bauernverband und sorgt dafür, dass seine Politikerfreunde Subventionen für die europäischen Bauern bezahlen. Das heißt, die europäischen Steuerzahler werden gezwungen, den europäischen Bauern pro KG 2,50 GE zu bezahlen, damit der europäische Bauer gegenüber den Afrikanern konkurrenzfähig ist. Jetzt kann der Bauer den Preis auf 2,50 senken und die Afrikaner vom Markt vertreiben. Die Afrikaner können mit ihren Produkten kein Geld in Europa verdienen. Zum Teil werden euopäische Produkte sogar so hoch subventioniert, dass die nach Afrika exportiert werden, obwohl die Produkte dort eigentlich billiger produziert werden könnten. Der europäische Konsument spart in diesem Beispiel 0,50 GE pro, weil der Preis durch die Subvention geringer ist, zahlt aber den Bauern über Steuern 3 GE. Er macht also 2,50 Minus. Jetzt kommen noch ein paar Politiker, Verbände usw. und weisen auf die die Lage der armen Afrikaner hin und fordern Entwicklungshilfe für diese Leute. Die muss natürlich auch der Steuerzahler leisten. Er zahlt also noch mehr drauf.


    Es profitiert eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Bauern, ihre Verbände und von denen abhängige Politiker auf Kosten der meisten Europäer und armen Afrikaner. Zudem profitieren von der Entwicklungshilfe die dort angestellten Personen, die damit Geld verdienen. Diese Organisationen haben oft einen riesigen Bürokratenapparat überflüssiger Mittelschichtsberufe, die von den Steuerzahlern finanziert werden.

    Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

  • Das einzige was mich ankotzt ist,das dieser Einsatz unsere Steuergelder verschlingt.Man hätte das Geld auch besser ausgeben können als in Polizeieinsatz und Kilometerweise Zaun.


    Ob nun Gipfel oder nicht,viel ändern wirde sich eh nix,ausser das die Versicherungsbeiträge in der Region steigen werden:megalol:
    Ahhh ich vergass bei Vandalismuss bezahlt die Versicherung nicht


  • ICH war schon auf genügend Demos hab viel gesehen um so etwas nicht auszuschließen. Komme nicht umhin um zu erwähnen das Genua da das Paradebeispiel ist. Was die Cops davon hätten wenn sie die Gewalt anzetteln??? Ganz einfach sie haben a) einen Grund die Demo niederzuknüppeln was leider Gottes einigen Cops sehr viel Spass macht (Verweise hier mal auf den Einsatz der Berliner Polizei in Rostock) und b) diskreditieren sie alle Demonstranten.


    Um hier mal was richtig zu stellen ich hasse diese Schwarz vermumten Deppen. Weil sie meist nicht mal linke sind sondern ein buntgemischte Haufen aus Hools, Punks und Nazis die wie einige schon erkannt haben nur auf Randale aus sind. Und genau deshalb sage ich das sowohl die Polizei als auch die Demoanmelder böse Fehler begangen haben. Die Polizei insofern das sie den Deppen Gründe geliefert hat ihren abartigen Hobby nachzugehen und die Demoanmelder das sie die Penner nicht sofort rausgeschmissen hat aus dem Demozug.

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