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Transitionsphase: Hillary vor Berufung zur Außenministerin?

  • Zitat

    Original geschrieben von Gore!Gore!Gore!:
    Die Finanzkrise sollte eigentlich eher Obama zu Gute kommen, da schon im Vorwahlkampf deutlich wurde, dass McCain auf dem Gebiet der Wirtschaft nicht punkten kann. Zudem hat Obama mit seinem Vize Biden gezielt einen Kandidaten ausgewählt, der aus der Arbeiterschicht kommt.

    Er braucht ja auch einen Ausgleich für seine Hautfarbe und seinen Namen. Viele weiße Arbeiter fühlen sich auf dem Arbeitsmarkt gegenüber Schwarzen und anderen Minderheiten benachteiligt, und viele Amerikaner glauben immer noch, Obama sei ein Moslem.

    Im Kapitalismus gibt es Leute, die bereit sind, für Geld alles zu tun, im Sozialismus tut man auch für Geld nichts.
    Zarko Petan

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    Original geschrieben von minidust:
    viele Amerikaner glauben immer noch, Obama sei ein Moslem.


    Trotz seines Pfarrers? ^^

    I dedicate this moment to anyone who still believes the biggest dreams can still come true." - Bret Hart after defeating Ric Flair for his first WWE Championship


  • Wie ein US-Politologe sagte: Palin ins Rennen zu schicken ist wie einen Viertligaspieler im WM-Finale plötzlich einzuwechseln. Sie hat wenig insgesamt ziemlich wenig Ahnung von politischen Inhalten, von internationaler Politik garkeine (in den Medien war zu lesen das sie deswegen jetzt erst von Beratern geschult werden muss, damit sie ihre Ahnungslosigkeit nicht zu sehr offenbart). Außer ein paar bloße Haltungen (wie sie jeder Dorfdepp zum besten geben könnte) zu Abtreibung etc (konkrete Lösungsansätze waren und sind von ihr nicht zu hören) und ihrem Auftreten hat sie rein garnichts zu bieten. Hinzu kommt das sie offenbar mehrfach die Unwahrheit gesagt hat (zB bezüglich ihrer Angeblichen Ablehnung der "bridge to nowhere", oder ihres angeblichen records als "fiscal conservative"). Das ist für meine Begriffe schon ziemlich substanzlos. Von Unaufgeklärtheit spreche ich im übrigen nicht wegen anderen Prioritäten. Bei McCain anhängern würde ich zB nicht pauschal davon sprechen, weil McCain als Politiker durchaus Substanz hat. Aber wenn Wähler so oberflächlich sind das sie eine "Politikerin" wie Palin hochjubeln (die zB sogar immernoch behauptet Saddam sei für 911 verantwortlich) dann ist das für meine Begriffe nicht unbedingt ein Zeichen von politischem Sachverstand.

  • Zitat

    Original geschrieben von minidust:
    Er braucht ja auch einen Ausgleich für seine Hautfarbe und seinen Namen. Viele weiße Arbeiter fühlen sich auf dem Arbeitsmarkt gegenüber Schwarzen und anderen Minderheiten benachteiligt, und viele Amerikaner glauben immer noch, Obama sei ein Moslem.


    Stimmt genau, man muss seinen Vizepräsidenten immer so aussuchen, dass möglichst sämtliche Wählerklientel abgedeckt sind:
    Nordstaaten - Südstaaten (trifft bei beiden Parteien nicht so ganz zu)
    konservativ - liberal (Palin - McCain)
    religiös rechts - religiös gemäßigt (Palin - McCain)
    Arbeiterschicht - Akademiker (Biden - Obama)
    Mann - Frau
    weiß - schwarz


    Ich weiß nicht, was mich mehr schockiert: Dass immer noch einige Amerikaner glauben, Obama wäre Muslim (trotz des Skandals um seinen Priester) oder dass es überhaupt ein Problem ist, wenn er wirklich ein Muslim wäre.

  • Zitat

    Original geschrieben von Xagon:
    zu Abtreibung etc (konkrete Lösungsansätze waren und sind von ihr nicht zu hören)

    Der Plan ist ja wohl, zunächst genügend konservative Richter an das höchste Gericht zu bringen und dann die Abtreibung zu verbieten. Das wäre auch die einzige Lösung, die die diese religiösen Gruppen akzeptieren würden.


    Ob McCain das wirklich macht, wenn er erst mal Präsident ist, ist eine andere Frage. Bush ist ja auch weit hinter den Erwartungen der religiösen Gruppen zurück geblieben.


    McCain hätte aber ohne diese Stimmen keine Chance, zum Präsidenten gewählt zu werden. Aus Sicht der Religiösen war er mit die schlechteste Wahl als konservativer Kandidat. Deshalb war Palin auch die einzig richtige Wahl, egal von wie vielen Themen sie keine Ahnung hat. Bei denen, auf die es dieser Wählerschicht ankommt, braucht man nicht viel Ahnung sondern nur einen klaren Standpunkt.


    Den hat Palin, und jetzt hat McCain eine echte Chance auf das Präsidentenamt.

    Im Kapitalismus gibt es Leute, die bereit sind, für Geld alles zu tun, im Sozialismus tut man auch für Geld nichts.
    Zarko Petan

  • Zitat

    Original geschrieben von minidust:

    Den hat Palin, und jetzt hat McCain eine echte Chance auf das Präsidentenamt.


    joa aber auch nur weil es in Amerika auf Inhalte nicht ankommt. Und Inhalte haben weder MC Doofie noch Miss "ich drück mich vor den Pflichten meines Amtes und verschaffe meinen Freunden fette Posten" Palin. Aber vieleicht wollen die Amis dieses mal wirklich Inhalte. Denn die Finanzkriese betrifft hauptsächlich die Basis beider Lager und sorgt für starke Verwerfungen im Wahlverhalten. Ich tippe daher auf ein Kennedy 2.0 Scenario. _:D

  • erwartetes bild, McCain redet um ein paar sachen herum, Obama ist eloquent, aber vielleicht für den Otto Normal Amerikaner etwas zu intelligent, es bleibt spannend, auch wenn aufgrund der natur der sache eigentlich Obama die debatten gewinnen müsste da er einfach rhetorisch besser ist

    Die Welt wird kontrolliert von Rosenkreuzer und Triaden Mafioso, Majorlabels, Militärs und Syndikaten/Der Vatikan führt einen Krieg um Kokain gegen CIA und Contras und natürlich West- Berlin/ Adolf Hitler seine Ufos kontrollieren die USA,Bill Gates ist nur ein Klon von Pablo Escobar

  • Es ist zwar erst die Hälfte des 1. Duells abgeschlossen, aber dennoch kann man doch klar und unparteiisch behaupten, dass Obama rhetorisch einsame Spitze ist. Seine Argumente sind um vieles ausgereifter und einfach "richtiger". Er kommt schnell auf den Punkt, während McCain vielfach ausweicht. Klar ist es für McCain nicht leicht, wenn man sich anschaut, was die Bush-Regierung und die Republikaner in den letzten 8 Jahren "angerichtet" haben. Wer will eigentlich wirklich noch eine 3. Amtszeit der Republikaner? Ich hoffe jedenfalls, dass die Amis nochmal scharf überlegen und dass sie wirklich Obama zum nächsten Präsidenten wählen.

    I was there; WWE 2005: Berlin; 2006: Köln; 2007: Mannheim/Köln/Frankfurt; 2008 GSW in Marburg; 2009 GSW in Marburg; WrestleMania 25 in Houston/Texas; GSW International Impact VI in Gießen, WWE SmackDown am 05.11.2009 in Frankfurt; WrestleMania 27 in Atlanta/Georgia, WrestleMania 28 in Miami,WrestleMania 29 in New York/New Jersey, WrestleMania 30 in New Orleans, WrestleMania 32 in Dallas, WrestleMania 33 in Orlando; NEWS: 268. Wrestling Talk-Ausgabe auf: http://www.wrestlingtak.de.tl oder auf moonsault.de unter "Wrestling in den Medien" kostenlos zum Download

  • Mc Cain bringt ständig Vergleiche mit der amerikanischen Vergangenheit um zu demonstrieren, wie "naiv" Obama doch sei.


    Mich persönlich würde das nicht überzeugen, denn natürlich kann man Aspekte der früheren Regierungen zu aktuellen Entscheidungen heran ziehen, aber man sollte dies nicht übertreiben.

    Zaz auf Tour:

    19.01.22 -> Mannheim, Mozartsaal

    20.01.22 -> Nürnberg, Meistersingerhalle

    22.01.22 -> Hannover, Kuppelsaal

    30.05.22 -> Stuttgart, Beethovensaal

    31.05.22 -> Berlin, Admiralspalast

  • Letztens beim Arzt im Stern en Artikel über McCain gelesen. Darin stand, dass McCain hauptsächlich damit versucht zu überzeugen, dass er in Vietnam als Kriegsgefangener war und dort gequält wurde einfach den "beinharten" Amerikaner repräsentiert.
    Schwach, wenn das tatsächlich seine einzige Art ist um zu überzeugen.

  • Es ist schon sehr auffällig, wie häufig er auf seine Vergangenheit verweist. Dies ist sicher ein Vorteil für Mc Cain, man sollte diesen Punkt jedoch nicht überreizen.

    Zaz auf Tour:

    19.01.22 -> Mannheim, Mozartsaal

    20.01.22 -> Nürnberg, Meistersingerhalle

    22.01.22 -> Hannover, Kuppelsaal

    30.05.22 -> Stuttgart, Beethovensaal

    31.05.22 -> Berlin, Admiralspalast

  • In diesesn TV Duell ging es ja um die Themen wo MC Cain Obamer vorwirft das er dort keine erfahrung hat. Sicherheit und Außenpolitik.


    Das unentschieden ist wie eine kleine niederlage für Mc Cain.



    Hinzu kommt das Mc Cain der sich als Reformpolitiker feiern ließ ja bei dem Kriesentreffen mit Bush kein Wort rausgebracht haben soll.


    Kein gute Woche für Mc Cain.

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