A N Z E I G E

Euer zuletzt durchgespieltes Game + Bewertung

  • A N Z E I G E
  • Irgendetwas daran ist wirklich merkwürdig. Ich habe im Netz oder auch hier immer wieder davon gelesen wie schwer dieser doch sein soll und dann haben wir ihn auf dem schweren Schwierigkeitsgrad in unter 10 Sekungen erledigt. Gerade eben habe ich auch nochmal nachgesehen, bei den meisten ist er immer unter den Top 3 der schwersten Bosse der Reihe. Wirklich merkwürdig.


    Ich hoffe ihr macht mit der Reihe weiter. Teil 2 ist nochmal ein ganz anderes Brett und mit dem fünften Teil zusammen mein Liebling.

    Hahaha ja genau so war es bei uns auch und ich habe online auch genau das gleiche gelesen dass der Boss wohl mit der schwerste Boss der Reihe sein soll. Richtig seltsam, kann mir das auch überhaupt nicht erklären.


    Teil 2 gehen wir definitiv demnächst an.

  • Kitaria Fables

    Story

    Wir spielen Nyanza und sind gerade erst mit unserem Begleiter Macaron in Pfotendorf angekommen. Dort werden die Monster außerhalb der Stadt immer aggressiver und wir sollen die Dorfbewohner beschützen. Wir selber wollen aber nicht nur die Dorfbewohner beschützen, sondern auch noch herausfinden warum die Monster immer aggressiver werden.


    Meinung

    Müsste ich das Spiel jemanden sehr kurz erklären, würde ich sagen es ist wie Rune Factory nur kleiner und schlechter. Das klingt sehr negativ, dabei hatte ich durchaus Spaß beim Spielen. Wir haben eine nette Story die teilweise sogar düsterer ist als es ihr Setting vermuten lassen würde. Leider spielen wir eine Figur die nichts zu sagen hat. Wir machen das was wir laut Story machen sollen und haben darüber hinaus eigentlich nichts zu sagen. Dennoch hat mir die Story gefallen. Weniger gefallen hat mir dafür Das “Dorf“. Man kann so gut wie gar nicht mit den Figuren interagieren, wenn sie nicht gerade eine Nebenmission für einen haben. So fehlt halt nicht nur die Bindung zur eigenen Figur, sondern auch zu fast allen anderen. Man kann auch Pflanzen anbauen im Spiel. Leider hat man es verpasst im späterem Spiel das einsammeln der Pflanzen zu beschleunigen. Während man alles verbessern kann so das man mit einem Knopfdruck 9 Felder gleichzeitig bearbeitet, muss man dennoch jede Pflanze einzeln einsammeln.


    Fazit

    Ein Nettes Gerüst, dem es aber an Substanz mangelt. So hatte ich mit dem Spiel Spaß, war aber am ende auch nicht zu enttäuscht als es zu ende ging.


    Wertung

    7/10

  • Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutanten in Manhattan

    So, ich bin durch. Und wenn ich bis zum durchspielen nur ein Posting im "Was zockt ihr gerade"-Thread hinterlasse, dann bedeutet das vor allem eins: Das Game ist ziemlich kurz ^^ Also ich habe jetzt insgesamt 3 Abende gebraucht und dann die Credits gesehen. Wenn man bedenkt dass das mal ein Vollpreistitel war, ist das schon ziemlich traurig.

    Nach dem Ende kann ich auch definitiv sagen: Das ist eine typische Lizenzverwurstung ohne Liebe zum Franchise. Man hat sich bemüht, aber da wurde unglaublich viel Potential verschenkt. Die Story ist nicht hitverdächtig aber ganz nett in Szene gesetzt.

    Die Programmierer waren aber derart lazy, das ist schon gruselig. Jede Map wurde wiederverwendet: Bepop und Mega Krang haben beide das Straßenlevel (ohne Zivilisten in NYC...). Slash und Armaggon haben beide den Abwasserkanal, Karai und Wingnut haben beide die Wolenkratzer, General Krang und Shredder haben beide das TCRI-Gebäude. Jeweils dann etwas abgeändert (Karai zum Beispiel bei Tag und Wingnut bei Nacht). Aber es sind dennoch dieselben Areale. Nur Rocksteady hat mit dem U-Bahn-Tunnel eine Map die "einzigartig" ist. Und nicht nur das war unglaublich einfallslos. Wenn man die "Standardbosse" alle besiegt hat, dann wird zunächst "General Krang" freigeschaltet. Das Level ist, wie gesagt, das TCRI-Gebäude. Das ist aber sehr unspektakulär und langweilig umgesetzt. Es besteht im Grunde nur aus ein paar Korridoren die alle gleich aussehen. Und zwischendurch kommt man immer wieder in einen großen Raum und darf dort nacheinander, haltet euch fest, gegen alle Gegner die man bereits besiegt hat noch einmal antreten! Also innerhalb eines Levels, noch einmal Wingnut, Karai, Bebop & Rocksteady, Armaggon und Slash. Und es ist wohl random in welcher Reihenfolge die Gegner erscheinen. Auch interessant: Wenn man für General Krang durch dieses TCRI-Gebäude muss, dann steigt man immer wieder in einen Fahrstuhl und fährt damit das Gebäude hoch. Dann steigt man aus, läuft durch einen dieser Korridore und später steigt man wieder in den Aufzug etc. pp

    Und im letzten Level (Shredder) darf man ja wieder durch das TCRI-Gebäude. Diesmal rennt man nur durch einen Korridor, geht dann in den Aufzug und dann kommen mehrere Gegnerwellen und am Ende ist man ganz oben auf dem Dach. Also wenn es einen Fahrstuhl gibt, der das gesamte Gebäude hochfahren kann... warum sind die Turtles im Gegneral Krang-Level nicht genau mit diesem direkt zu Krang gefahren? ^^

    Also das General Krang-Level hat mich schon echt ziemlich genervt und enttäuscht. Ich hasse solche Dinge wie "Jetzt musst du alle Bosskämpfe noch einmal machen". Vor allem wenn es so lieblos umgesetzt wird wie hier. Das sind nämlich wirklich exakt dieselben Kämpfe. DIe Gegner reagieren am Ende etwas aggresiver, aber sonst ist es dasselbe in Grün.

    Achja und nach dem ich Shredder besiegt hatte, habe ich mich erst mal gewundert, da es eine Fähigkeit gibt die man freischaltet wenn man Super-Shredder besiegt. Dann habe ich kurz im Internet recherchiert: Es gibt die Random-Chance dass nach dem Kampf gegen Shredder, dieser sich in Super-Shredder verwandelt. Das kann man wohl aber nicht triggern sondern ist reiner Zufall! Auch bei den anderen Bosskämpfen gibt es wohl eine Chance dass man zusätzlich einen Überraschungsgegner bekommt, sodass man z.B. auch gegen Bebop und Rocksteady gleichzeitig kämpfen muss. Ich weiß nicht was ich von dieser Idee halten soll...


    Insgesamt sehr ernüchternd. Ich bin großer TMNT-Fan (seit Kindheit). Aber selbst mit der rosaroten Fanbrille muss ich sagen dass das kein gutes Spiel ist. Platinum Games kann das eigentlich besser, die haben ja durchaus ein paar Games gemacht die wirklich gut sind. Hier hat man allerdings nur Dienst nach Vorschrift gemacht und das kam dann dabei raus. Sehr traurig. Ich hatte für ein paar Stunden dennoch Spaß, aber das hätte so viel besser sein können. Da spiele ich doch lieber noch mal Shredder's Revenge als das hier! Und für die Platin von Shredder's Revenge musste ich schon so einige Male komplett durch die Story. Aber das hat dennoch wesentlich mehr Spaß gemacht als MiM!

  • Ich habe zuletzt viel Zeit in Assassins Creed: Odyssey verbracht. Das hat mir ganz gut gefallen, insgesamt ist es mir dann aber ein wenig zu groß gewesen, besonders, weil sich viele der Nebenmissionen kaum voneinander unterschieden haben. Das ging mir mit der Zeit etwas auf die Nerven, sodass ich die Dialoge nur noch in den Haupt-Story gelassen und sonst weggedrückt habe. Trotz dass ich am Ende froh war, es endlich geschafft zu haben, hat mir das Spiel gut gefallen. Genau deshalb habe ich am Ende auch alle Erfolge geholt. 8,5/10 Punkten sind hier drin.

  • Pentiment:


    Wer im anderen Thread mitgelesen hat, hat hierzu schon ein bisschen was von mir gehört. Mittlerweile bin ich nun durch, eben lief der Abspann. Das Drama in drei Akten erzählt die Geschichte einer fiktiven bayrischen Ortschaft namens Tassing, samt ihrer Bewohner während der Reformationszeit von 1518 bis 1544. Ihr spielt einen reisenden Künstler namens Andreas Maler, der kurz vor Spielbeginn in Tassing eintrifft und in der dortigen Abtei arbeitet, bis er in die schwerwiegenden Ereignisse des Ortes hineingezogen werdet, in Akt 1 und Akt 2 jeweils einen Mordfall untersuchen müsst, den religiösen Wandel der damaligen Zeit zu spüren bekommt und sogar eine Revolte aus erster Hand miterlebt. Vom dritten Akt möchte ich aus Spoilergründen nicht viel erzählen, da uns hier das große Finale erwartet und die Geschichte zu Ende bringt.

    Pentiment spielt sehr mit unterschiedlichen Betrachtungsweisen. Nach den Zeitsprüngen zwischen den Akten bekommen wir immer wieder Gelegenheit mit den Dorfbewohnern über die Ereignisse der Vergangenheit zu reden und wie diese aufgefasst wurden. Auch bei den Morden ist der Täter niemals klar: Es gibt Anhaltspunkte, verschiedene Motive, aber keine komplette Auflösung. Welche Anschuldigungen wiegen schwerer? Welcher Indiz ist stärker? Verdächtige sind schnell und zahlreich gefunden, doch wen klagen wir an? Wir müssen Entscheidungen treffen und Konsequenzen erdulden - nicht nur wir, ganz Tassing. Welche Geschichte ist wahr, wer lügt und welche Geheimnisse liegt im Dunkel verborgen? Welche Rolle spielt der Glaube - und wie weit ist man bereit zu gehen um seine Geheimnisse zu schützen? Gibt es für Lügen vielleicht gute Gründe und ist die Wahrheit wirklich immer die beste Option, selbst wenn sie Unglück über ganze Generationen bringen wird? Was ist überhaupt die Wahrheit und wer darf "seine Version" davon verbreiten?


    Der Titel hat definitiv einen Wiederspielwert, weil es kein richtig oder falsch gibt, weil wir verschiedene Ansätze folgen und es nie allen recht machen können. Unsere Zeit und Aktionen im Laufe der Geschichte sind begrenzt, wir können uns nicht auf jede Seite schlagen, nie mit allen Reden und je nachdem was wir sagen, werden wir auch andere Dinge höre, Menschen beeinflussen oder verstoßen. Auch wenn wir im Laufe des dritten Aktes ein paar Antworten bekommen und überraschende Wendungen erleben, hat doch vor allem die fehlende "Auflösung" der Mordfälle in Akt 1 und 2 seinen Reiz und beschäftigt einen noch lange danach mit Theorien und lassen uns unsere eigenen Entscheidungen hinterfragen. Hier hat man im Anschluss definitiv Gesprächs- und Diskussionsstoff mit anderen Spielern, wer wen aus welchen Gründen letztlich verdächtigt und angeklagt hat.


    Wer also das Spiel kennt und vergleichen möchte, hier "meine" Täter:

    Akt 1:

    Akt 2:


    Was mir spielerisch bis zum Ende hin etwas fehlte war einer Schnellreisefunktion. Am Anfang lohnt es sich ja noch alles abzulaufen, zu erkunden und mit allen zu reden, gegen Ende des jeweiligen Aktes läuft man aber tatsächlich nur noch von A nach B und das hätte man auch ruhig mit einem Klicken über die Karte erledigen können. Auch ein manuelles Speichern wäre nicht verkehrt gewesen. Ansonsten hatte ich an einer Stelle etwas Probleme mit der Erzählstruktur, weil ich und mein Charakter von einer vertrauten Person schon etwas erfuhren, das 'wir' zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wissen sollten, weil ich wohl in falscher Reihenfolge mit den Leuten sprach. Ich wusste also schon etwas, von dem andere Personen nur Vermutungen aufstellen und mich darauf hinweisen wollten, ich konnte aber mit meinem Wissen nicht reagieren, selbst nicht gegenüber der Person um die es ging und die ich gerne zur Rede gestellt hätte. Statt dessen spielte mein Charakter Andreas die ganze Zeit den Unwissenden und wirkte ob der Gerüchte jedes mal verblüfft. Das mag am Ende des Tages aber ein Logikfehler sein den andere Spieler mitunter nie erleben werden, sei es weil sie aufgrund ihrer vorherigen Entscheidungen den Vertrauenscheck nicht schaffen oder eben einem anderen Ablauf bei ihren Untersuchungen wählen.


    Das sind letztlich aber nur kleine Kritikpunkte. Ich habe das Geld nicht bereut, das Spiel ist auch im Gamepass erhältlich. Insgesamt habe ich für den ersten Durchgang genau 18 Stunden gebraucht (laut Steam) und wurde dabei storytechnisch gut unterhalten, die Dialoge sind toll geschrieben, die grafische Darstellung ist sehr liebevoll und passt ebenso wie die Musik sehr gut zum Szenario und kleinere Minispiele lockern die Sache zusätzlich auf. Außerdem gibt es viele Schafe: Das ist immer ein Plus, finde ich.


    9/10

  • Maou: Klingt sehr interessant, hat ja auch hohe Wertungen erhalten die mit deiner Einschätzung übereinstimmen. Erinnert mich vom Stil her ein klein wenig an Procession to Calvary. Vielleicht schaue ich mir das auch demnächst mal an.

  • A N Z E I G E
  • Super Metroid (SNES)


    Ich hab tatsächlich noch nie ein Metroid Titel gespielt obwohl ich das Metroidvania Genre sehr gut kenne und ich immer gerne gespielt habe. Etwas schwierig ein altes Spiel fair zu bewerten, was ein ganzes Genre neben Castlevania SotN revolutioniert hat. Diesmal als kleiner Fließtext


    Das Franchise fand ich grundsätzlich cool, auch der Sound, die Technik und Atmosphäre wussten zu begeistern. Beim Zocken kam aber tatsächlich Frust auf, was die nachfolgenden Titel zum Glück viel besser gemacht haben (SotN, Bloodstained, Ori ….). 3 große Kritikpunkte:


    1. Ungenaue Karte: Mir fehlten bei der Karte die Ein und Ausgänge. Oft musste ich viel zu lange rumlaufen um dann festzustellen, dass ich so gar nicht zu Ort X gelange.

    2. Steuerung: Walljumps sind total kompliziert auszuführen, oft hatte ich das Gefühl, dass Samus nicht immer das macht, was ich möchte.

    3. Es war nie ersichtlich, wo ich hin muss. Musste leider sehr oft auf einen Guide zugreifen.


    Fazit: Aus heutiger Sicht etwas schwer gealtert, vor allem, dass es heutzutage gängige QoL gibt, die es anno 1994 noch nicht gab. Die will ich auf keinen Fall mehr missen! Dennoch ein gelungenes Spiel, was ein ganzes Genre maßgeblich definiert hat.


    7,5/10

  • Resident Evil 4

    Das Spiel ist schon stellenweise Goofy und nimmt sich gar nicht ernst, auch im letzten Viertel baut es wieder stark ab. Das Gameplay ist nicht so gut gealtert, geht nach kurzer Eingewöhnung aber gut von der Hand. Ich hoffe beim Remake schon dass einen viel düstereren Ton hat, wonach es bisher auch ganz stark aussieht.

    Ansonsten muss man zu diesen Klassiker nicht mehr viel sagen


    9/10

  • Vampire Survivors (Xbox, via Game Pass)


    Aller Anfang ist schwer. So auch hier. Was soll das? Man macht nix außer rumlaufen (mit manchen Charakteren nicht mal zielen, das geht bei vielen automatisch), Edelsteine aufsammeln, aufleveln, und das in mieser Grafik (das Design fast 1:1 von alten Castlevania abgekupfert) und billigem Sound. Was ein ... hmmm ...


    ... Über 60 Stunden später war es doch eine geile Reise!

    Das Spiel beginnt simpel, aber das Spiel hat auch 140 Erfolge, und jeder Erfolg schaltet was anderes frei, und am Anfang schaltet man auch nach jedem Run neue Charaktere, Stages oder Waffen frei. Eine echte Suchtspirale. Nach und nach erspielt man sich die besten Builds, kauft im in-game Store die Upgrades leer, wird stärker, hält länger durch, entdeckt neue Evolutionen (Waffe plus passives Item ergibt extrastarke Waffe mit neuer Funktion) und am Ende ist man übermächtig.


    Was damit beginnt, dass man mit einem Messer oder magischen Ball eine Fledermaus trifft, endet in einem Mahlstrom aus 6 verschiedenen Upgrades, in denen der ganze Bildschirm blinkt und die Edelsteine einem sprichwörtlich zufliegen. Ich will da jetzt nicht zu viel verraten, nur 2 kleine Spoiler zu den Waffen: es gibt Knoblauch, mit denen man sich die Gegner vom Leib halten kann. Und Katzen, die über den Bildschirm jagen und sich und alles im Umkreis zerfetzen - den Charakter inklusive. Vieles ist völlig bescheuert, und es ist genau deshalb gut so.


    Wie gesagt, nach vielen Fragezeichen in der ersten Stunde hab ich 2 Wochen lang fast nix anderes mehr gespielt, Suchtspirale halt (okay, entspannte Runs waren auch mit Grippe ein gutes Mittel, die Zeit totzuschlagen, das hat geholfen). ^^


    Ist das Spiel perfekt? Nun ja. Für das, was es ist, fast schon, aber ich hab dann doch 2 Kritikpunkte:

    1. Die Evolutionen sind sehr viel trial & error, und bevor man die Evolutionstabelle freischaltet, auch schwer zu durchschauen.

    2. Es gibt Geheimnisse - die sind aber teils derart kryptisch, dass man ohne Guide nicht mal den Hauch einer Ahnung hat, was die Beschreibungen sagen.


    Insgesamt hat es Spaß gemacht wie kaum ein anderes Spiel dieses Jahr, auch weil es kurzweilig ist und eine Partie - zumindest meistens - nicht länger als 30 Minuten geht. Ohne die beiden Kritikpunkte wäre das Spiel perfekt, so gibt es einen leichten Abzug.

    9,5/10

  • #37 Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts / Xbox Series X / Spieldauer: 31H (Ingame Zeit)


    Den häufig unbeliebten dritten Teil des Franchises endlich durchgezockt. Hatten Rare hier wirklich eine Schraube Locker oder funktioniert das Spielprinzip sogar?


    + eigenständiges und innovatives Spielprinzip

    + große Levels und Umfang

    + Overworld schön groß und wirkt von echten Städten inspiriert

    + Overworld mit Geheimnissen, Tag+Nachtwechseln, Polizei usw.

    + Vehikel sind sehr abwechslungsreich: Bodenfahrzeuge, Flugzeuge, Boote - alles ist möglich

    + umfangreicher Vehikel Editor, der komplex sein kann wenn man es will, man muss aber bei weitem kein Ingenieur sein

    + herrlich britisch schwarzer Humor wie immer in der Serie

    + zahlreiche Vorlagen erleichtern Vehikel Konstruktion

    + Jiggy Aufgaben (NPCs) werden von weitem angezeigt, zudem gibts auch noch eine kleine Map

    + witzige Hinweise zu alten Banjo Teilen in einigen Welten versteckt

    + guter OST (u.a. Kirkhope)

    + Aufgaben wiederholen sich zwar durchaus aber es kommt trotzdem auch immer wieder neues hinzu

    + einige sehr fordernde Aufgaben

    + obwohl sich das Spiel mit den Vehikeln für Bugs geradezu anbietet hatte ich nicht einen einzigen

    + erspielte Jiggys erst in Overworld abholen und einlösen hat was (Belohnungszentrum anregend)


    - Banjo-Kazooie Design sieht zu quaderförmig/klobig aus

    - Vehikel im Spiel sind mit Abstand das wichtigste, Platforming mit B-K nur eingeschränkt vorhanden

    - Moves von Banjo-Kazooie deutlich limitierter gegenüber Vorgängern und bewegen sich relativ langsam

    - irritierendes erstes Jiggy in Welt 1: Danach muss man erst wieder aus Welt raus und zurück in die Hub was einem aber nicht angezeigt wird, d.h. Erkundung des 1. Levels anfangs völlig sinnlos

    - Jinjo Aufgaben unterscheiden sich wenig von den normalen Jiggy Aufgaben und sind nur fürs Bingo Spiel vonnöten

    - spielerisch sehr weit von den beiden Prequels entfernt, die Frage ist passt das zu Banjo?

    - Kamera und Steuerung manchmal etwas störrisch


    Was ich gemacht habe:

    - 121 von 131 Jiggies geholt

    - alle 72 Jinjo Aufgaben abgeschlossen

    - über 1500 von 1900 Noten gesammelt

    - 60 von 97 T.T. Trophäen (für jeweils 4 Stück gibt es +1 Jiggy, bekommt man für noch schnellere Zeiten bei den Aufgaben)

    - alle 6 Jinjos freigelassen alle 6 Minjos eingesperrt

    - 50 von 57 Mumbo Kisten geholt


    Fazit: Hat mir wesentlich mehr Spaß gemacht als vorher vermutet, das Vehikel-Baukasten-Spielprinzip ist wirklich innovativ. Den typischen Platformer sollte man deswegen natürlich keinesfalls erwarten und hat mich anfangs auch ein wenig irritiert. Gerade die Hubworld vom Spiel hat mir aber sehr gefallen: ist schön groß, bietet Geheimnisse, Tag- und Nachtwechsel, wirkt auch relativ lebendig u.a. auch wegen der ansässigen Polizei. Auch die Aufteilung der Welten in verschiedene Akte sowie das einlösen der erspielten Jiggies ist gelungen.


    Im Vehikel Editor kann man sich austoben, oder auch auf zahlreiche Vorlagen zurückgreifen, die dann gegebenenfalls leicht aufgepimpt werden können. Die Schwierigkeit variiert zum Teil stark unter den Aufgaben, zwischen "erledigt in 5 Sekunden" bis hin zu frustigen Mehrfachversuchen ist alles dabei.


    Man kann jederzeit von einer Welt zurück zur Overworld gelangen oder auch sein mal verloren gegangenenes Fahrzeug zu sich beamen lassen sowie aus dem Fahrzeug springen. Das alles funktioniert wirklich sehr gut.


    Negativ vom Gameplay selber her war nur die teils störrische Kamera und einige Welten wie Logbox 720 oder Terrarium des Terrors, die besonders mit Flugzeugen teilweise sehr schwer manövrierbar sind. Auch das anvisieren der Gegenstäde mit dem magischen Schraubenschlüssel war stellenweise etwas hakelig.


    Würde das Spiel insgesamt sogar noch vor Banjo-Tooie ranken, hatte 30 Stunden ziemlich viel Spaß mit dem Game.


    8+

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