A N Z E I G E

Troja inkl. Mini Spoiler

  • A N Z E I G E
  • hab ihn mir gestern auf heute nacht in der Vorpremiere angeschaut.


    war 2h 40 min ohne pause, allerdings begann er erst um 0.01 ;)


    War super gut gemacht, keine minute Langweilig, starke Darsteller (Pitt, O´Toole) AUch leute die die Illias nicht kennen werden langsam mit den Charaktern vertraut gemacht.


    Alles in allem Sehr sehr starker film, leider zuwenig mit achilles :), lässt aber raum für 1-2 Spin-Offs...

    Albert Einstein: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Der Gegenbeweis ist Dienstags im Raw Threat anzutreffen ;)

  • Ich habe da wohl einen anderen Film gesehen. Die Schauspieler waren entweder schlecht oder hoffnungslos unterfordert. Die Bilder waren von wirklich nett bis absolut schlecht (wie kann man heute noch einen Blick durch einen Kriegerhelm zeigen?). Die Dialoge waren meist mehr als nur dümmlich. Dazu hatte der Film etliche Längen zu bieten.

    Schon erstaunlich wie sich der Körper des Menschen sich gegen sich selbst wenden kann. Der gleiche Prozess, der ein Kind im Mutterleib heranwachsen lässt, der unsere Wunden heilt, frisst uns bei lebendigen Leibe auf. Und niemand wird verschont. Kleine Kinder. Väter mit Kindern. Krebs. Hirnkrebs. Leberkrebs. Brustkrebs. Es ist immer das Gleiche. Gnadenlos frisst er uns auf, zerstört uns. Genau wie die Zeit.

  • Vollkommen richtig. Da gibt man etliche Millionen für Special Effects aus, und kriegt es nicht hin ein paar ordentliche Dialoge zu schreiben. Der Film hatte vom Thema her unglaubliches Potenzial, die Umsetzung war aber höchstens durchschnittlich, vor allem Pitt war einfach mies. Traurig ist auch, dass Pitt die Synchrostimme von Nic Cage bekommen hat.

  • Zitat

    Original geschrieben von Ron Waterman:
    Vollkommen richtig. Da gibt man etliche Millionen für Special Effects aus, und kriegt es nicht hin ein paar ordentliche Dialoge zu schreiben. Der Film hatte vom Thema her unglaubliches Potenzial, die Umsetzung war aber höchstens durchschnittlich, vor allem Pitt war einfach mies. Traurig ist auch, dass Pitt die Synchrostimme von Nic Cage bekommen hat.


    Woas? In den Ausschnitten hat er aber seine richtige. Die, die auch Kiefer Sutherland hat. Oder Ray Romano.

  • Die klassische Cage Stimme, u.a. aus Face Off und The Rock

    Albert Einstein: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Der Gegenbeweis ist Dienstags im Raw Threat anzutreffen ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von RDLA:
    Ich habe da wohl einen anderen Film gesehen. Die Schauspieler waren entweder schlecht oder hoffnungslos unterfordert. Die Bilder waren von wirklich nett bis absolut schlecht (wie kann man heute noch einen Blick durch einen Kriegerhelm zeigen?). Die Dialoge waren meist mehr als nur dümmlich. Dazu hatte der Film etliche Längen zu bieten.


    Toller Film. Überzeugende Darsteller (Pitt, Bana, O'Toole, Cox) und so richtig dramatische Szenen. So ist aufwändiges Kino heutzutage.
    Hat mir sehr gut gefallen.


    Ausser Orlando Bloom, der abgrundtief blass bleibt und dessen Figur total unsympathisch und "wurstig" rüberkam


    PS: Nathan Jones hat am Anfang einen Auftritt, wo er vor allem seine körperlichen Vorzüge präsentieren darf. Dann wird er aber *ratzfatz* von Achilles Brad Pitt erledigt...;)


    Aber zum Film selber, ein dickes :thumbsup:

  • Um meine Aussagen ein wenig zu untermauern, hier meine komplette Kritik:



    Seit Homers Illias ist Troja ein Begriff. Ebenso sind die Namen Achilles, Agamemnon, Hector, Paris seither nahezu allen Kindern bekannt. Man darf von Glück reden, dass sich in Zukunft wohl nicht Namen wie Brad Pitt, Orlando Bloom oder eben auch Wolfgang Petersen daneben einreihen werden, die eben Teil der Verfilmung jener sagenhaften Ereignisse um Troja sind.
    Die Unsterblichkeit spielt in der ersten Stunde des Filmes die Hauptrolle. Dabei geht es jedoch nicht um die Körperlichkeit, sondern das Überleben des Namens. Eben dies beeinflusst maßgeblich Achilles Entscheidung mit Agamemnon gegen Troja in den Krieg zu ziehen. Grund dafür ist vordergründig, dass Paris Menelaus Frau Helena für sich begeistern konnte und diese Paris nach Troja folgt. Für Agamemnon, den König der Griechen, ist dies allerdings nicht von Bedeutung. Er möchte Troja für sich einnehmen und seine Macht weiter ausbauen. Neben dem Krieg gibt es noch mehr als genügend zwischenmenschliche Konflikte und Liebschaften, die sich durch den gesamten Film ziehen. Allerdings bekommt man dabei schnell den Verdacht, dass vieles einfach nur unnötig ist und den Film grundlos in die Länge zieht. Längen kommen daher nicht von ganz ungefähr und irgendwann ist man es einfach satt. Die meist dümmlichen Dialoge tun ihr übriges dazu. Kaum etwas bleibt vom Zauber der Sage übrig, da vieles einfach zu plump herüberkommt.
    Auch nicht sehr hilfreich sind dabei die Schauspieler. Außer bedrückten oder zornigen Gesichtern bleibt nicht sehr viel Mimik übrig. Nur Achilles darf ab und an den Arroganten Mimen und man könnte tatsächlich meinen, dass auch Pitt diesen Charakterzug trägt. Doch auch ihm scheint es irgendwann einmal genug zu sein und sein Ausdruck will eher sagen, dass es nun reicht und er keine Lust mehr hat. Wirkliche Schauspieler wie Brendan Gleeson, Peter O’Toole, Brian Cox oder auch Sean Benn sind hoffnungslos unterfordert. Es scheint auch nur wichtig zu sein, dass man als dickerer, älterer Schauspieler ein schönes Kostüm oder eben als junger Schauspieler einen perfekten Body hat. Diese Körper werden dann auch so oft wie möglich in ihrer Pracht gezeigt. Dem Film hilft es aber auch nicht weiter.
    Positiv herauszuheben bleiben dann noch ein grossteil der Bilder. Doch wenn man die griechische Flotte dann zum x-ten Mal sieht, wird selbst dieser Anblick zu einem Verdruss. Ähnlich ergeht es einem mit den Totalen vor den Schlachten. Unweigerlich kommt auch immer wieder der Gedanke an „Herr der Ringe“. Doch irgendwie fehlt auch hier bei „Troja“ einfach die Magie und der Funke will nicht auf den Zuschauer überspringen. Dennoch bleiben dies nette Aufnahmen, die jedoch auch im krassen Gegensatz zu der nahezu amateurhaften Helmkamera bzw. dem Schulterblick vor Duellen. Dies ist ein Graus für jeden Amateurfilmer.
    Die Altersfreigabe ab zwölf ist allerdings genauso unverständlich wie einige Dinge am Film selber. Sollen wirklich zwölfjährige im Kino sitzen wenn Köpfe von Lanzen durchbohrt werden? Auch wenn mit Blut teilweise durchaus gespart wurde, wurde dies dann an anderen Stellen in Nahaufnahme beim Durchbohren von Fleisch nachgeholt.
    Petersen wird sich mit „Troja“ nicht die Reihe der Helden begeben können, die man noch in hundert Jahren mit der Sage um Troja in Verbindung bringt. Er dürfte froh sein, wenn dies im nächsten Jahr noch der Fall ist. Ein paar schöne Bilder, bedrückte und zornige Gesichter gemischt mit der typischen Hollywoodmusik machen eben heute keinen Film mehr zu etwas Besonderem.

    Schon erstaunlich wie sich der Körper des Menschen sich gegen sich selbst wenden kann. Der gleiche Prozess, der ein Kind im Mutterleib heranwachsen lässt, der unsere Wunden heilt, frisst uns bei lebendigen Leibe auf. Und niemand wird verschont. Kleine Kinder. Väter mit Kindern. Krebs. Hirnkrebs. Leberkrebs. Brustkrebs. Es ist immer das Gleiche. Gnadenlos frisst er uns auf, zerstört uns. Genau wie die Zeit.

  • Der hier war vor dem Zensur Thread da. ;)


    BTW: Ich fand den Film super, das Ende leider nicht. Irgendwie so abgehackt und wieso ist Paris entkommen? :confused: *nochmalschnellaufdieseitenübergriechischemythologienachschau* Ach ja, Paris wurde lt. Sage doch getötet. Na ja, egal. Blieben die Schnieftücher halt in der Tasche. :D


    Bei einigen Szenen kam es mir so vor, als wenn geschnippelt wäre. Deshalb hätte ich gerne mal ne Aufstellung, was alles gekürzt wurde.

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