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Eurovision Song Contest 2025 in der Schweiz

  • Der 69. Eurovision Song Contest wird 2025 in der Schweiz stattfinden. In einem turbulenten Jahr gewann Nemo den ESC 2024. Die Schweiz hat den ESC damit schon zum dritten Mal gewonnen und wird nach 1956 (Lugano) und 1989 (Lausanne) zum dritten Mal Austragungsort werden.

    Der Austragungsort soll im September 2024 bekanntgegeben werden.


    Offiziell beworben hat sich schon Genf mit dem Palexpo. Basel, Zürich und St. Gallen haben ihr Interesse zudem erklärt. Potenzielle Hallen wären dort die St. Jakobshalle (Basel), das Hallenstadion (Zürich) und SGKB Halle (St. Gallen). Lugano und Bern werden sich nicht bewerben.


    Mögliche Daten für den ESC: 06.05.-10.05.2025 oder 13.05.-17.05.2025. Spätere Termine kollidieren mit dem DFB Pokalfinale und dem Champions League Finale und werden deswegen eher nicht in Betracht kommen.


    In Deutschland kann man gespannt sein, wie es mit dem NDR weitergeht. Vor dem ESC 2024 war das wahrscheinlichste Szenario, dass der MDR ab dem ESC 2025 die Verantwortung tragen wird. Gerüchte gab es zudem um Stefan Raab. Nach dem 12. Platz in Malmö kann der NDR zumindest mal wieder einen Erfolg vorweisen.


    Wichtige Daten:


    16.11.2024: Junior Eurovision Song Contest in Madrid

    xx.xx.xxxx: 1. Halbfinale (21 Uhr)

    xx.xx.xxxx: 2. Halbfinale (21 Uhr)

    xx.xx.xxxx: Finale (21 Uhr)


    Vorentscheide:


    01.03.2025: Dänemark (Melodi Grand Prix)


    Bestätigte Länder/Künstler:


    Belgien

    Dänemark

    Deutschland

    Finnland

    Israel

    Kroatien

    Luxemburg

    Malta

    Österreich

    Portugal

    Schweden

    Schweiz

    Serbien

    Slowenien

    Spanien

  • A N Z E I G E
  • Schön, dass man in Luxemburg ausreichend Geschmack an dem ESC zurückgewonnen hat. Abgesehen davon, dass ich gerade kleinere Länder als Teilnehmende schätze, da man einen Einblick in deren Musikszenen gewinnen kann, ist gerade Luxemburg mit den zurückliegenden Erfolgen zudem ein sehr prägendes Teilnehmerland gewesen.

  • Glaubt ihr man wird wieder darüber nachdenken, die Jury Votes ganz wegzulassen? Letztes Jahr hat man das doch schon diskutiert und dann aber entschieden, dass sie bleiben. Mittlerweile geben sich die Nachbarländer ja auch nicht mehr alle gegenseitig die Punkte wie früher finde ich. Ich bin da zwiegespalten. Andererseits würden dann vielleicht auch Acts weniger Punkte bekommen, die mehr Wert auf die Vocals legen. Und es könnte dazu kommen, dass immer mehr Länder eher auffallen wollen um Punkte zu bekommen und die Musik könnte drunter leiden.


    Was denkt ihr dazu? Findet ihr die Jurys weiterhin gut oder sollten sie weggelassen werden?

  • Ich finde die Juries weiterhin sehr gut, die sind einfach deutlich ausgeglichener als das Publikum. Wäre auch dafür, diese wieder im Halbfinale einzuführen. Der ESC soll auch kein reiner Beliebtheitswettbewerb sein. Das 50:50 System funktioniert eigentlich ziemlich gut. Ich glaube nicht, dass es dieses Jahr große Diskussionen darum geben wird. Sonst hätten sich die Norweger sicher schon dazu geäußert ^^

  • Ja finde die 50:50 Regelung eigentlich auch gut aber sind ja immer viele am Rumjammern. Letztes Jahr wegen Finnland, dieses Jahr wegen Kroatien. Wobei das Internet natürlich gefühlt permanent am Jammern ist, egal was passiert^^ Deswegen wollte ich mal eure Meinung hören. Finde bei den Televotes bekommen auch Manche zu wenige Punkte obwohl sie gut sind. Ne Jury bringt da noch mehr Ausgeglichenheit rein und bewertet halt auch mal anders als die Zuschauer.

  • Nur Televotings brauche ich auch nicht. Dann hätte man wieder viel Trash dabei. Wie sehr es teilweise von den Punkten auseinanderdriftet nicht optimal, bessere Lösung sehe ich aber auch nicht.

  • Ja finde die 50:50 Regelung eigentlich auch gut aber sind ja immer viele am Rumjammern. Letztes Jahr wegen Finnland, dieses Jahr wegen Kroatien. Wobei das Internet natürlich gefühlt permanent am Jammern ist, egal was passiert^^ Deswegen wollte ich mal eure Meinung hören. Finde bei den Televotes bekommen auch Manche zu wenige Punkte obwohl sie gut sind. Ne Jury bringt da noch mehr Ausgeglichenheit rein und bewertet halt auch mal anders als die Zuschauer.

    Gerade bei den kroatischen dieses und den finnischen Fans letztes Jahr ist das sicher auch eine rein emotionale Geschichte.

    Wo man eher anpassen könnte, wäre die Anzahl der Proben um eine oder zwei zu reduzieren, um die Stimmen der Künstler zu schonen. Wenn im Jury Finale die Stimme kurz weg bricht, ist das schon ärgerlich und passiert ja auch immer wieder, auch wenn es nur wenige Künstler trifft. Die Künstler aber etwas zu entlasten, scheint mir gerade nach vielen Äußerungen eher ein wichtiges Ding zu sein.

  • Vielleicht die Jury nicht ganz abschaffen, aber die Gewichtung zu reduzieren wäre ein Mittelweg. Z.B. nur noch 25:75 anstelle 50:50. Nur könnte es evtl. schwierig werden das anschaulich für die Zuschauer zu präsentieren wenn man die Punkte mit einem Faktor umrechnet.


    Wo man eher anpassen könnte, wäre die Anzahl der Proben um eine oder zwei zu reduzieren, um die Stimmen der Künstler zu schonen. Wenn im Jury Finale die Stimme kurz weg bricht, ist das schon ärgerlich und passiert ja auch immer wieder, auch wenn es nur wenige Künstler trifft. Die Künstler aber etwas zu entlasten, scheint mir gerade nach vielen Äußerungen eher ein wichtiges Ding zu sein.

    Das ist aber wohl auch Geschmacksfrage je nach Künstler.

    Kann mich an eine Aussage von Luca Hänni erinnern, der die vielen Auftritte beim ESC gut fand, weil es viel Möglichkeit gab den genauen Ablauf zu üben.

  • Das ist aber wohl auch Geschmacksfrage je nach Künstler.

    Kann mich an eine Aussage von Luca Hänni erinnern, der die vielen Auftritte beim ESC gut fand, weil es viel Möglichkeit gab den genauen Ablauf zu üben.

    Das stimmt. Im Prinzip liegt es dann auch sicher an den Künstlern, wie viele Auftritte und Termine sie sich dann noch rund um die Proben legen. Wobei sich eigentlich auch keiner wirklich erlauben kann, die nicht wahr zu nehmen, aufgrund des hohen Drucks, möglichst beliebt für das Televoting zu werden.

    Durch das Rest der Welt Voting hat das Publikum ja mittlerweile schon mehr Macht.

  • Vielleicht die Jury nicht ganz abschaffen, aber die Gewichtung zu reduzieren wäre ein Mittelweg. Z.B. nur noch 25:75 anstelle 50:50.

    Das ist schon lange mein Wunsch. Vor mir aus auch 33% Jury, aber nicht 50%.


    Wo man eher anpassen könnte, wäre die Anzahl der Proben um eine oder zwei zu reduzieren, um die Stimmen der Künstler zu schonen. Wenn im Jury Finale die Stimme kurz weg bricht, ist das schon ärgerlich und passiert ja auch immer wieder, auch wenn es nur wenige Künstler trifft. Die Künstler aber etwas zu entlasten, scheint mir gerade nach vielen Äußerungen eher ein wichtiges Ding zu sein.

    Das würde ich ebenfalls befürworten.

  • A N Z E I G E
  • Würde eine andere Gewichtung den ESC nicht noch politischer machen? Die 300+ Punkte für Israel und die Ukraine kommen ja nicht nur wegen dem musikalischen, genauso wie die nur 18 Punkte für Deutschland, da bleibe ich lieber bei den 50/50 von jetzt.

  • Würde eine andere Gewichtung den ESC nicht noch politischer machen? Die 300+ Punkte für Israel und die Ukraine kommen ja nicht nur wegen dem musikalischen, genauso wie die nur 18 Punkte für Deutschland, da bleibe ich lieber bei den 50/50 von jetzt.

    Naja Ukraine war schon einer der Favoriten dieses Jahr und auch Israel in den Odds sehr weit oben bzw auch einer der Favoriten aus zweiter Reihe. Deutschland war bei den Odds nicht so gut platziert. Also das war jetzt nicht nur wegen der Politik. Natürlich werden auch manche Israel gewählt haben aus politischem Grund aber genau so auch viele die es absichtlich nicht gewählt haben deswegen. Hatte eher das Gefühl die Jurys hätten Israel diesmal zu schlecht bewertet und nicht wegen der Musik sondern wegen Boykottierung.


    Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich die 50/50 Regelung schon durchaus gut und man sollte das auch beibehalten.

  • Naja Ukraine war schon einer der Favoriten dieses Jahr und auch Israel in den Odds sehr weit oben bzw auch einer der Favoriten aus zweiter Reihe. Deutschland war bei den Odds nicht so gut platziert. Also das war jetzt nicht nur wegen der Politik. Natürlich werden auch manche Israel gewählt haben aus politischem Grund aber genau so auch viele die es absichtlich nicht gewählt haben deswegen. Hatte eher das Gefühl die Jurys hätten Israel diesmal zu schlecht bewertet und nicht wegen der Musik sondern wegen Boykottierung.


    Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich die 50/50 Regelung schon durchaus gut und man sollte das auch beibehalten.

    Komplette zustimmung. :thumbup:

    Ich würde aber noch hinzufügen das man die expertenjuries zumindestens ein bisschen vergrößern sollte, 5 Leute sind mir da zu wenig.

  • Würde eine andere Gewichtung den ESC nicht noch politischer machen? Die 300+ Punkte für Israel und die Ukraine kommen ja nicht nur wegen dem musikalischen, genauso wie die nur 18 Punkte für Deutschland, da bleibe ich lieber bei den 50/50 von jetzt.

    Das stimmt schon. Das Publikum ist mindestens genauso politisch wie die Juries. Die Punkte für Israel dieses Jahr oder Ukraine 2022 waren schon auch eine politische Entscheidung des Publikums. Politischer würde es durch eine andere Gewichtung nicht werden. Eher würde es noch mehr darum gehen, so beliebt wie möglich zu sein und finanzstarke Länder könnten eher profitieren als Länder, die so gerade die Teilnahmegebühr stemmen können.

  • Jurys einfach komplett abschaffen. Das kann mit der Zeit auch dem ESC schaden, wenn immer wieder die Televotes zu stark von den Jurywertungen abweichen. So nach dem Motto "Was wir gut finden, gewinnt ja eh nie." - Da fällt mir die Geschichte ein, als Nightwish 2000 beim finnischen Vorentscheid mitgemacht haben.

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    Da gab es in Finnland zur damaligen Zeit nen riesigen Hype um Nightwish und die Leute wollten unbedingt, dass sie Finnland repräsentieren. Da waren die auch international noch nicht so groß wie wenige Jahre später. Jedenfalls: In den Televotes lag Nightwish klar vorne, während die Jury Nightwish verhindert hat. Das war echt krass: Von den Zuschauern gab es 60 Punkte und mit 15.453 Votes war Nightwish uneinholbar vorn (insgesamt haben wohl 70% der Anrufer für Nightwish gestimmt). Jedoch gab es von der Jury nur 18 Punkte. Die Siegerin des Vorentscheids - Nina Aström - bekam 41 Punkte der Jury, bekam jedoch von nur 7,766 Votes - also weniger als die Hälfte, die für Nightwish angerufen hatten.

    Ende vom Lied: Nina Aström ging unter, Finnland war auf einen der letzten Plätze und musste im nächsten Jahr aussetzen (die Regel gab es mal!). Das hat dann jahrelang für sehr schlechte Stimmung gesorgt unter den finnischen ESC-Fans.

    Also ja, wenn Jury-Votings und Televotes immer wieder stark auseinanderliegen, dann gibt es die Gefahr, dass die Zuschauer irgendwann nicht mehr wollen. Und ich bin da immer noch pissed! Nightwish vor 24 Jahren beim ESC wäre episch gewesen! Die hätten die damalige Schnarsch-Schlagershow aber dermaßen aufgewirbelt, ich hätte es gefeiert.

    Einmal editiert, zuletzt von Rince ()

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