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Cody Rhodes, Jey Uso, Seth Rollins: Was macht WWE bei ihren Top-Babyfaces jetzt richtig?

  • Nach der Attitude Era ist es der WWE lange Zeit nicht gelungen, ein ale Fanschichten übergreifend populäres Top-Babyface zu booken. Als prominenteste Beispiele dienen John Cena und Roman Reigns, die dauerhaft mindestens ebenso stark ausgebuht wie bejubelt wurden. Auch Babyfaces, die zeitweilig in den Main Event schnuppern durften, etwa Rey Mysterio, Sheamus oder Seth Rollins, wurden früher oder später ausgebuht.


    Doch das hat sich nun geändert. Namentlich Cody Rhodes, Jey Uso und nun auch Seth Rollins sind die Top-Babyfaces der Liga, und sie werden in jeder Arena bejubelt. Besonders auffällig ist es bei Cody Rhodes, dessen Rolle sich nicht groß von John Cenas Rolle zu seinen kontroversesten Zeiten unterscheidet. Auch Cody ist das aalglatte White-Meat-Babyface, was ihm bei AEW irgendwann die Fans übelnahmen. Bei der WWE allerdings funktioniert er als Face.


    Was macht die WWE aktuell mit ihren Top-Babyfaces richtig, auch im Vergleich zu Cena- und Roman-Zeiten?

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  • Cena funktionierte auch eine Zeitlang. Sollte man nicht vergessen. Nur Reigns nicht, der wurde aber halt auch nicht mal annähernd authentisch dargestellt. Der Golden Boy als Kämpfer gegen die Autorität konnte eigentlich nie klappen.


    Cody wird sich zeigen müssen, wenn er Champion ist. Man hat ihn bislang auch noch nicht jede Woche unmögliche Matches gewinnen lassen, das hilft. ^^


    Seth ist im Prinzip er selbst, auch wenn mir da etwas Charakter fehlt.


    Jey Uso kam natürlich over, als Rebell gegen Reigns.

    Aber - Sami war vor Mania da, wo Jey jetzt ist, und mittlerweile ist Sami im Nirgendwo. Die WWE nutzt also nach wie vor das Potenzial gerne mal nicht aus.


    In der Liste fehlt meiner Meinung nach L.A. Knight.

  • Sie verlieren (auch).

    Cena war Face nur eher wie Reigns, dass er jeden Gegner besiegt hat. Dazu noch in dieser repetitiven 5 Moves of Doom Art. Nehmt die Fehde gegen Nexus /Barrett her. Perfektes Beispiel.


    Cody hat allerdings bisher viel mehr Rückschläge erleiden müsse. Jey ging auch unter. Rollins konnte Reigns auch nicht bezwingen. Sie sind angreifbar und menschlich. Bei Rey und Cena hatte man ein wenig Realismus vernachlässigt


    Zudem Stories. Reigns war mit der richtigen Story viel schneller over als mit dem Quatsch zuvor

    Einmal editiert, zuletzt von BIERKACHU ()

  • Was macht die WWE aktuell mit ihren Top-Babyfaces richtig, auch im Vergleich zu Cena- und Roman-Zeiten?


    Sie wirken halt zumindest auf mich nicht so sehr in ihre Rollen gezwungen und wirken nicht wie die Grinsekatze aus Alice im Wunderland, da sie auch mal Ecken und Kanten zeigen dürfen und nicht diese Me against the World Attitude vermitteln müssen.

  • Nach der Attitude Era ist es der WWE lange Zeit nicht gelungen, ein ale Fanschichten übergreifend populäres Top-Babyface zu booken. Als prominenteste Beispiele dienen John Cena und Roman Reigns...

    Das ist doch ein generelles Problem. Du kannst fast nie Casual oder Hardcore Fans glücklich machen. Egal ob Hogan, Rock oder die beiden von dir genannten. Irgendwann turnen die Fans (meistens die Hardcore) gegen das Gimmick und da passiert sowas wie bei Cena und Reigns. Ich vermute das die Fans früher oder später auch gegen die von dir genannten Top Babyfaces turnen könnten. Man sagt den Verantwortlichen auch irgendwo: Hey da passt was nicht. Cena und Reigns wurden einfach durchgedruckt und die Fans reagierten dann auf die Darstellung bzw. das drum herum.


    Im Endeffekt geht es um das Booking des Gimmicks. Und ich denke das Fans und Crowds einfach irgendwann satt davon sind immer das gleiche Booking, den gleichen Charakter, das selbe Schema was auch immer. Es ist auch immer nur eine Sorte Fans die sowas machen.

    Doch das hat sich nun geändert. Namentlich Cody Rhodes, Jey Uso und nun auch Seth Rollins sind die Top-Babyfaces der Liga, und sie werden in jeder Arena bejbejubelt.

    Hier möchte ich einmal 2009 einwerfen wo Cena bei RAW und Jeff Hardy und Rey Mysterio bei Smackdown aber jede Woche mindestens die selben Reaktionen bekommen haben.


    Besonders auffällig ist es bei Cody Rhodes, dessen Rolle sich nicht groß von John Cenas Rolle zu seinen kontroversesten Zeiten unterscheidet. Auch Cody ist das aalglatte White-Meat-Babyface, was ihm bei AEW irgendwann die Fans übelnahmen. Bei der WWE allerdings funktioniert er als Face.

    Cody hat bei AEW über 3 Jahre den selben Charakter gespielt. Da war kaum Entwicklung. Es ihm übel genommen trifft es perfekt. Er ist jetzt seit zweieinhalb in der WWE davon war er ja ca. 9 Monate verletzt. Sollte man ihn heiss halten können und er in April bei WM Champion wird, werden im Juni auch die ersten Leute buhen. Wenn nicht sogar früher.


    Was macht die WWE aktuell mit ihren Top-Babyfaces richtig, auch im Vergleich zu Cena- und Roman-Zeiten?

    Jey Uso ist frisch und nimmt momentan viel Momentum mit. Mal sehen wie lange er das halten kann.

    Seth Rollins ist einfach organisch over. Die Fans haben ihn Face geturnt und sowas hält dann eine gewisse Zeit, war bei Cena auch so.

    Zu Cody hab ich oben bereits geschrieben.


    Ich denke das dieses Problem ein Problem von den eingefleischteren Fans ist. Das stagnieren bzw das aufdrücken eines (bestimmten) Gimmicks nervt die Arenas irgendwann und die Crowds teilen es den Performern mit.

  • Face ist langfristig schon einer sehr schwierige Rolle. Top Faces sollen stark dargestellt werden, darf aber nicht too much sein. Sollen das Gute sein, aber auch Ecken und Kanten haben. Seth Rollins hat bis auf die Fiend Nummer immer als Face funktioniert, Becky sowieso. Auch Sting eigentlich immer. Steve Austin hatte da noch eine gewisse Sonderstellung, weil er nie der Nette war. Wobei man da am besten in die Crowds reinhörend sollte. Aufs Internet weniger. Wenn es danach geht ist sowieso fast jeder Title Run nach ein paar Wochen Boring.

  • Seth hat schon vorher oft genug als Face funktioniert. Bei Cody muss man abwarten wie lange er bejubelt wird sollte er Roman Reigns bei WM 40 besiegen und Superman Booking bekommen. Jey Uso ist eine Momentaufnahme und noch gar nicht abzusehen wie es in ein paar Monaten aussieht.

  • Auf mich wirken die Faces schon mal authentischer. Insbesondere sind die Promos (ob scripted oder nicht) nicht mehr so peinlich, wie ein der „sniveling little suckup full of suffering succotash“ Kram. Sami Zayn war einfach top in der Delivery als Heel und wurde damit und der Story organisch zum Face. Ähnlich auch bei Jey Uso, der seit Beginn der Bloodline Story neue Facetten aufzeigen konnte. Vor fünf Jahren war ich noch der Meinung, dass die Usos nie in der Singlesdivision etwas reissen werden können, da man beide kaum unterscheiden kann und die Charaktere eindimensional waren. In der Bloodline Story konnten beide eigene Charaktere aufbauen und das Loslösen von Reigns wurde über Monate aufgebaut. Cody hat einfach alles aber ich denke, man ist einfach froh, dass er zur WWE zurückgekehrt ist. Trotz teilweise komolizierter Wortwahl, weiss er wann er welchen Ton treffen muss. LA Knight ist (noch) der Antiheld wie Sid, Austin oder Scott Hall. Kein anbiedernder Face, aber die Coolness überzeugt. Bei Seth ist es wohl der Dank an seine Leistung in den letzten Jahren, aber auch das Theme.


    Das ist jetzt einfach mein Eindruck und nur ein Teil abgedeckt, was die WWE besser macht als noch vor ein paar Jahren.

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  • Rollins: over wie Sau, auch wenn er vor dem Turn viel verloren hat. Optik, Mimik, Micwork, Ringwork, alles top! Dazu der Turn zur rechten Zeit. Der Rest kommt von alleine.

    Hey Uso: alle haben von der Story der BL profitiert, niemand steht schlechter dar als vorher. Nur ist Jey noch nicht am Peak, er ist noch kein Champ und somit, aus meiner Sicht, nicht dauerhafter Top Guy.

    Cody: ich kann weiterhin nichts mit ihm anfangen, aber er kommt an. Warum weiß ich nicht, auch nach dem Rückschlag gegen Reigns ist er beliebt. Ob’s Familie ist, der Fakt des ersten Zugangs von AEW, ich weiß es nicht. Er kann gut OldSchool worken, aber das war es aus meiner Sicht. Sein Tattoo ist furchtbar und schreckt mich jedes Mal ab, am Mic ist er zu sehr im Codyverse. Aber die Präsentation stimmt. Sein Einzug ist schon irgendwie anders.

  • Seth hat schon vorher oft genug als Face funktioniert. Bei Cody muss man abwarten wie lange er bejubelt wird sollte er Roman Reigns bei WM 40 besiegen und Superman Booking bekommen. Jey Uso ist eine Momentaufnahme und noch gar nicht abzusehen wie es in ein paar Monaten aussieht.

    Ja und wir wissen alle wie Seth einige Zeit nach seinem Titelgewinn von Brock genervt hat

  • Man muss bei allen Dreien gar nicht so viel machen im Moment , dass läuft relativ von alleine. Machen alle einen hervorragenden Job und können die Welle, auf der sei seit Monaten schwimmen, auf recht erhalten.

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